Du bist hier: Sivananda / Botschaft des göttlichen Lebens

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Attribute Gottes

  1. Gott ist das Ende, das Ziel allen Yoga-Sadhanas.
  2. Gott ist vollkommen. Er ist der höchste Zweck, das höchste Gut der Welt.
  3. Gott wohnt in allen Wesen als Bewusstsein und Leben.
  4. Gott ist eins. Er ist der Erste. Er ist alles, was ist. Sein Name ist Wahrheit.
  5. Wo ist Gott? Es gibt keinen Platz, wo Er nicht ist.
  6. Gott hört das Gespräch eines jeden Menschen so deutlich wie den Donner.
  7. Gottes Körper füllt jede Ecke des  Universums. Seine Substanz ist Weisheit.
  8. Gott durchdringt alles, so wie die Süße das Zuckerrohr durchdringt.
  9. Er, dem aller Ruhm, alle Macht, alles Wissen gehört, ist Bhagavan, ist Gott.
  10. Gott besitzt unendliche Qualitäten in unendlichem Maße.
  11. Gott ist die Seele oder der absolute Geist, unabhängig von der Materie.
  12. Gott ist Liebe, Schönheit, Wahrheit und Göttlichkeit.
  13. Gott ist Wahrheit. Gott ist Liebe. Gott ist die Quelle von Licht und Leben. Gott ist Freiheit. Gott ist Perfektion. Gott ist Furchtlosigkeit. Erreiche Gottverwirklichung und sei frei.
  14. Gott ist der unsichtbare Lehrer.
  15. Gott ist der Guru (spiritueller Lehrer) aller.
  16. Gott ist nicht nur Liebe, sondern auch Weisheit, umfassender Frieden und Segen, Licht und Kraft.
  17. In Ihm ist alle Weisheit, Licht, Segen, Frieden und Freude. Erinnere dich immer an Ihn.
  18. Gott ist Perfektion, Freiheit, alle Weisheit, aller Frieden, aller Segen, Unsterblichkeit und Ewigkeit. Deshalb ist Er das wirkliche Ideal des Menschen.
  19. Der eine Gott wohnt in allen Tempeln, Kirchen und Moscheen.
  20. Gott ist immer dein Partner.
  21. Gott ist dein Bewohner, Antaryamin (der innere Lenker, die Gegenwart Gottes im Herzen des Menschen).
  22. Es gibt keinen anderen Freund, der so ist wie dieser Bewohner.
  23. Gott ist näher bei dir als deine Nase oder deine Halsschlagader.
  24. Gott war am Anfang. Er lebt durch alle Zeitalter. Er wird für immer eins sein, denn Seine Natur ist die Ewigkeit. Ihn zu kennen, heißt frei zu sein.
  25. Gott existiert. Nichts kann existieren ohne Grund. Suche Ihn und du wirst glücklich sein.
  26. Die einzige Substanz, die einzige Wirklichkeit, die ewig ist, ist Gott.
  27. Flüchte zu Ihm. Suche Schutz bei Ihm. Verwirkliche Ihn und du wirst frei sein.
  28. Gott ist nicht weit; Er ist dem Menschen näher als der Mensch sich selbst.
  29. Gott ist ein fähiger kluger Hirte. Er führt seine Schafe, wenn sie sich verirren.
  30. Gott ist das vereinende Prinzip dieser Welt und das Zentrum, zu dem alle Dinge streben.

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Über Pflichterfüllung:

Vishnu Swamiji legte dem Meister seine Zweifel dar: „Wenn die Pflicht des Schülers gegenüber dem Wachstum der Institution mit dem Gehorsam gegenüber seinem Guru kollidiert, was soll er dann tun?“
„Dem Wort des Gurus muss man gehorchen, was auch immer im Ashram geschieht. Dann wird alles gut sein“, antwortete der Meister.
Vishnu Swamiji notierte die Anweisung und fragte dann nach einem Moment des Nachdenkens noch einmal: „Wenn man seine Pflicht nicht richtig erfüllt hat, ist es dann nicht eine Sünde?“
„Wenn du deiner Pflicht nicht nachkommst, ist das eine Sünde.“
„Wenn Widersprüche zwischen Gehorsam und Pflicht auftauchen, was sollte man dann tun?“
„Wenn es Widersprüche gibt, dann bete. Bete und warte“, war des Meisters Antwort.

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Erfahrung mit Träumen:

„Stimmt es, dass jemand, der Samadhi, Gottverwirklichung, erfährt, auch Träume hat?“, fragte ein Schüler.
Der Meister antwortete: „Ja, er wird auch träumen, aber seine Erfahrung damit wird sich sehr von der anderer Menschen unterscheiden, so wie auch sein Wachzustand anders ist als der normaler Menschen. Ein Weiser sieht nur Brahman während all seiner Aktivitäten im Wachzustand. Er empfindet die Welt als Traum, wobei er immer sein brahmanisches Bewusstsein beibehält. In ähnlicher Weise ist er, auch wenn er schläft oder träumt, von diesem Zustand unbeeinflusst. Seine Erfahrung während des Wachseins, des Träumens oder des Tiefschlafes ist völlig anders als die normaler Menschen.“

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Beziehungen aus früheren Leben:

„Ist es wahrscheinlich“, fragte Vishnu Swamiji, „dass wir in unseren vorherigen Leben schon Kontakt mit Dir gehabt haben?“
„Ja“, antwortete der Meister, „das muss so gewesen sein.“
„Warum gehen dann einige Schüler nach kurzer Zeit wieder weg von hier?“
„Das liegt an ihrem vergangenen Karma.“

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Kontrolle über den Schlaf:

„Wie können wir Schläfrigkeit während der Meditation überwinden?“, fragte ein Schüler.
„Nimm abends nur leichtes Essen zu dir. Keinen Reis am Abend. Wenn du während der Meditation schläfrig werden solltest, dann stehe auf. Spritze dir Wasser ins Gesicht. Binde ein Büschel deiner Haare an die Wand, das wird dich wecken, wenn du eindöst. Wann immer dich der Schlaf übermannt, stehe auf. Praktiziere Pranayama (spezielle Atemübungen).“

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Den Willen entwickeln:

Ein Schüler kam mit einem Problem zum Meister: „Wenn ich anfange, etwas zu tun und es kommt irgendeine Störung dazwischen, schaffe ich es nicht, die Aufgabe zu erfüllen.“
„Wiederhole das Mantra ‚Om Sri Ganeshaya Namah’. Es beseitigt alle Hindernisse. Entwickle deinen Willen; er ist schwach. Kultiviere Stärke, Beständigkeit und Mut. Bete zu Ganesha, pflege Tugenden, Meditation und Satsang – all das wird dir helfen.“
„Manchmal finde ich es unmöglich, überhaupt irgendetwas zu tun“, verteidigte sich der Schüler.
„Dann gönne dir eine kleine Pause. Denke an etwas Angenehmes, bevor du schlafen gehst, dann wird morgens die Antwort kommen. Praktiziere Japa und Meditation vor dem Schlafengehen. All das wird auf dein Unterbewusstsein wirken und du wirst Stärke und die richtige Antwort erlangen. Hast du die Geschichte ‚Bruce und die Spinne’ schon gehört? (Anm.: Britische Legende, nach der König Robert, Bruce der Erste von Schottland, sechsmal daran scheiterte, Schottland von den Engländern zu befreien. Als er fast aufzugeben bereit war, beobachtete er eine Spinne beim Bau ihres Nests, die den Faden sechsmal ohne Erfolg auswarf, beim siebten Versuch aber erfolgreich war. So besiegte auch er im siebten Versuch die Engländer.) Bruce scheiterte sechsmal, aber sein siebter Versuch war von Erfolg gekrönt. Versuche es immer und immer wieder. Alles wird gut werden. Gebete werden dir alles gewähren.“

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Die Welt, der beste Lehrer:

Einer der Schüler fragte: „Was ist besser, das Leben eines Haushälters zu führen oder zurückgezogen zu leben?“
Der Meister antwortete: „Man kann nicht auf alles auf einmal verzichten. Die Welt ist eine große Universität. Die Natur ist der beste Lehrer. In der Welt kann man Werte entwickeln wie Gnade, Liebe, Toleranz und Anpassung. Diese Werte kannst du nicht lernen, wenn du in einer Höhle sitzt. Die Welt ist der beste Lehrer. In der Welt kannst du lernen, mit Anschuldigungen und Verletzungen umzugehen, Schwierigkeiten und Gefahren ins Auge zu blicken und Selbstsucht und Ärger zu beherrschen.
Wenn du dich so entwickelt hast, kannst du Schritt für Schritt lernen zu verzichten. Guru Nanak ist in der Welt geblieben und hatte zwei oder drei Kinder. Die Welt an sich ist nicht falsch. Beten wird alle Hindernisse aus dem Weg räumen.“

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Verehrung von Idolen:

Eine Gruppe von Steuerbeamten kam in den Ashram, um den Meister zu sehen. Einer von ihnen fragte: „Ist es gut, ein Idol zu verehren?“
„Ja“, sagte der Meister, „jeder ist in Wirklichkeit ein Idolverehrer. Die Moslems verehren die Kaaba und die Christen Jesus am Kreuz. Der Geist braucht eine Stütze, an die er sich lehnen kann. Im Anfangsstadium kann der Geist nicht ohne Hilfe von außen auf einen Punkt konzentriert werden.“
Ein anderer Beamter fragte: „Ist es intelligent, ein Idol zu verehren?“
„Ja, das gesamte ‚Shrimad Bhagavata’ (Bezeichnung des ‚Bhagavatapurana’, heiliger Geschichten um Krishna) spricht von Meditation über Krishna. Für Anfänger ist es notwendig, eine formgebundene Meditation zu haben.
Wenn man fortgeschritten ist, kann man über das attributlose Brahman meditieren. Aber auch eine an eine konkrete Form gebundene Meditation ist effizient. Der Geist wird gereinigt, wenn man in Gottes Namen meditiert. Wenn Reinigung geschieht, dämmert auch das Wissen herauf.“

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Über gottverwirklichte Personen:

„Wie erkennt man, dass jemand gottverwirklicht ist?“, fragte ein dritter Beamter.
Der Meister antwortete: „Du musst zuerst selbstverwirklicht sein, nur dann wirst
du die Gottverwirklichung bei einem anderen erkennen. Nur ein Shakespeare kann wirklich einen neuen Shakespeare erkennen. Nur ein Jesus kann einen Jesus erkennen. Nur ein Wissenschaftler kann die Arbeit eines anderen Wissenschaftlers verstehen. Ein Ochsenkarrenfahrer weiß nichts über Protonen und Elektronen.“
Ein anderer Beamter fragte: „Wie kann man wissen, ob ein Guru ein perfekter Guru ist?“
„Dasselbe gilt auch für diese Antwort. Du kannst erst dann wissen, ob ein Guru perfekt ist, wenn du selbst perfekt bist, dann, wenn du selbst Gottverwirklichung erlangt hast.“

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Reinheit der Nahrung:

Die nächste Frage, die dem Meister gestellt wurde, war: „Führt reine Nahrung zu Reinheit des Geistes?“
„Ja“, sagte der Meister, „reine Nahrung führt zu Reinheit des Geistes. Nimm ein Glas Champagner zu dir und setze dich zur Meditation hin oder trinke ein Glas Orangensaft und praktiziere. Du wirst den Unterschied merken. Verschiedene Nahrungsmittel haben einen unterschiedlichen Einfluss auf die verschiedenen Bereiche des Gehirns. Wenn man Alkohol, Fleisch oder Knoblauch zu sich nimmt, wird der Geist verwirrt und ruhelos während der Meditation; mit Milch und Obst hingegen kann man sich gut konzentrieren.
Unsere Rishis (Seher, denen die Veden offenbart wurden) lebten von Milch und Obst. In der Chhandogya Upanishad heißt es: ‚Reinheit der Nahrung führt zu Reinheit des Geistes; und so erreicht man Befreiung.’“
„Ist nicht-vegetarisches Essen nicht sattwig (rein, ausgewogen)?“, fragte der Beamte weiter.
„Nicht-vegetarisches Essen ist nicht sattwig. Es ist nicht gut für einen Suchenden.“
„Es gibt im Mahabharata (umfangreichstes indisches Epos um den Kampf der Nachkommen des Bharata) Beispiele von Menschen, die Ziegenfleisch, das Gott geopfert wurde, zu sich nehmen“, sagte der Beamte.
„Lebe einen Monat von Milch und Obst und du wirst sehen“, riet der Meister. „Lasse das Fleisch für einen Monat aus deiner Ernährung weg und du wirst den Unterschied merken. Lass uns praktisch sein. Praktische Erfahrung wird zeigen, dass Fleisch den Geist eher träge macht.“

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Spirituelle Erfahrungen preisgeben:

Nachdem der Beamte gegangen war, sprach Chawla seine Zweifel aus: „Swamiji, es heißt, man soll seine Erfahrung einer Gottesvision nicht seinem Guru mitteilen. Ist das wahr?“
„Wie könnte das so sein?“, antwortete der Meister. „Auch wenn du es ihm nicht erzählst, wird er es wissen. Du solltest es nicht unbedingt anderen Leuten erzählen, aber der Guru kann ruhig von deinen spirituellen Erfahrungen wissen. Krishna sagt in der Gita: ‚Gib die Lehren nicht an jene weiter, die verblendet sind, die an mir herumnörgeln, die nicht zuhören wollen, die keine Hingabe haben, die schlecht über Heilige und über die Schriften sprechen.’ Aber er sagt auch: ‚Derjenige, der dieses höchste Geheimnis meinen Schülern lehrt, wird gewiss zu mir kommen.’ Du kannst deine spirituellen Erfahrungen an ernsthafte aufrichtige Schüler weitergeben.“

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Empfindung von Schwere bei der Konzentration:

Chawla erzählte dem Meister von seinen Schwierigkeiten während der Konzentration: „Während der Konzentration fühle ich eine Schwere in meinem Gehirn. Sie verschwindet aber dann nach einiger Zeit. Woher kommt das?“
„Diese Schwere kommt von der Blutstauung im Kopf. Wenn man sich tief konzentriert, fließt zunächst viel Blut zum Gehirn. Dann wird es langsam gleichmäßig verteilt und so verschwindet auch das Gefühl der Schwere. Diese Schwere tritt in den Anfangsstadien des Praktizierens auf, geht aber im Laufe der Zeit vorbei.“

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Den Geist festigen:

Lilavati Garg fragte den Meister: „Der Geist fühlt sich unaufhörlich von materiellen Objekten angezogen. Wie kann man ihn festigen und auf einen Punkt konzentrieren?“
Des Meisters Antwort war: „Durch regelmäßiges Praktizieren und Leidenschaftslosigkeit. Japa, Meditation und Kirtan helfen alle, den Geist zu festigen und ihn zu konzentrieren. Übe wieder und wieder. Wenn eine Kuh immer wieder auf die Weide eines anderen geht, was macht dann der Besitzer? Er gibt ihr Baumwollsamen und anderes Futter im eigenem Haus. Wenn die Kuh von diesen köstlichen Dingen probiert hat, wird sie nicht mehr vom Gras angezogen. Sie gibt ihre Gewohnheit auf, herumzustreunen. So solltest du auch dem Geist Delikatessen im Sinne von Meditation und Rezitation von Gottes Namen geben. Wenn er den Segen der Meditation und des Japa kennen lernt, wird er nicht mehr danach suchen, die Sinne zu befriedigen und wird auch aufhören, umherzuwandern.“

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Himsa und Ahimsa (Verletzen und Nicht-Verletzen):

„Ist es möglich zu leben, ohne andere zu verletzen oder ihnen weh zu tun?“, fragte Vishnu Swamiji den Meister.
„Das Leben eines Jivamukta (zu Lebzeiten Befreiter) ist tatsächlich so“, antwortete der Meister. „Es ist möglich, so zu leben. Wenn du die Weisheit des Selbst erreichst, ist es möglich.“
„Wenn wir ein Tier retten wollen, das von einem anderen Tier angegriffen wird, müssen wir das Letztere verletzen. Ist das nicht ein Verstoß gegen Ahimsa?“, fragte Vishnu Swamiji.
„Du musst diesem anderen Tier wehtun; das ist nicht gegen das Prinzip von Ahimsa. Wenn ein Mörder täglich fünf Menschen umbringt, dann musst du den Mörder umbringen. Einen Mörder zu töten ist wahrhaftig Ahimsa.“

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Gottes göttliche Kurzweil:

„Warum hat Gott diese Welt erschaffen?“, fragte Swami Abhedananda. „Wenn eine wirkliche Absicht dahinter steckt, dann kann Gott nicht perfekt sein.“
Der Meister antwortete humorvoll: „Frage doch Gott selbst, warum Er diese Welt geschaffen hat! Erreiche die Weisheit des Selbst, dann wirst du wissen, warum Er es getan hat. Du kannst es nicht mit deinem Intellekt allein verstehen. Nur durch Intuition wirst du es verstehen. Das ist eine transzendentale Frage. Gott hat diese Welt aus göttlicher Kurzweil geschaffen. Die Erschaffung dieser Welt hat einen Sinn. So wie wir die Sonne nicht ohne ihre Strahlen haben können, so können wir Gott nicht ohne den Weltprozess haben. Die Welt ist wie Seine Strahlen, sie ist Gottes Natur. So wie ein Taschenspieler etwas erscheinen und dann wieder verschwinden lässt, so schafft Gott die Welt und lässt sie wieder verschwinden. Er ist allmächtig. Warum Er diese Welt erschaffen hat, ist eine transzendentale Frage. Wir verschwenden nur unsere Zeit, wenn wir sie erörtern. Bevor du diese Frage stellst, erforsche dich selbst; finde heraus, wer du bist, dann wirst du alles wissen.“

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Gnade und eigenes Bemühen:

„Wenn die Gnade Gottes und die des Guru besteht, warum ist der Geist dann immer noch nicht vollständig kontrolliert?“, kam die Frage von Swami Shyamananda.
„Es muss noch Eigenbemühung geben. Nur wer sich selbst anstrengt, wird Gnade erlangen. Ein Professor kann dir nicht die Lösungen diktieren und dich dann bestehen lassen. Die Gita sagt: ‚Man muss sich selbst erheben.’ Göttliche Gnade hilft uns, uns selbst zu erheben. Jeder sollte an seiner eigenen Rettung arbeiten. Du fragst jetzt vielleicht: ‚Aber was ist dann Gnade?’ Wenn ein Schüler Briefe von seinem Guru bekommt, die seine Zweifel klären, ist das Gnade. Wenn ein Schüler hierher kommt, im Ganges baden und die Lehren hören kann, ist das Gnade. Viele Menschen, sogar Millionäre, hungern danach, hierher zu kommen, um im Ganges zu baden, aber sie erhalten nicht alle die Möglichkeit, ihre Wünsche erfüllt zu bekommen. Wenn gute spirituelle Bücher zum Studium erhältlich sind, ist das Gnade. Wenn sich jemand guter Gesundheit erfreut, um Sadhana zu praktizieren, ist das Gnade. Wenn Gott es wünschte, könnte Er der ganzen Welt in einem einzigen Augenblick Befreiung geben, aber Er will es nicht. Gnade kommt nur dann auf einen Menschen herab, wenn auch eigene Bemühungen bestehen.“

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Über den Tod:

„Wenn Atman (das göttliche Selbst) alles durchdringt, dann müsste es auch in einem toten Körper zu finden sein. Warum funktioniert aber ein toter Körper nicht?“, sprach Swami Shyamananda seine Zweifel aus.
„Ein toter Körper funktioniert nicht, weil ihn die individuelle Seele, der Geist und die Pranas (Lebensenergien) verlassen haben“, erklärte der Meister.
„Im Falle eines selbstverwirklichten Weisen gibt es keine individuelle Seele sondern nur Atman, warum also sollte sein Körper im Moment des Todes aufhören zu funktionieren?“, fragte Shyamananda weiter.
„Der Körper kann nur funktionieren, wenn die Pranas in ihm sind. Im Moment des Todes verlassen die Pranas den Körper. Deshalb kann er nicht mehr funktionieren. Es gab schon Fälle, in denen sich der physische Körper eines Maha Purusha (große, bedeutende Persönlichkeit) in Licht verwandelte und verschwand.“

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Anleitung zum Studium:

Hari Badri Narayan aus Südafrika, Student der Lucknow Universität, kam während seiner Sommerferien in den Ashram.
„Oh Hari! Verfolge deine Studien hier weiter. Bereite dich gut auf das nächste Jahr vor. Die Lektionen der ersten sechs Monate solltest du hier gründlich erarbeiten. Hast du dir erst einmal eine gute Basis geschaffen, so wird es dir leichter fallen, dem Seminarverlauf zu folgen. Wenn du dann einmal wegen Krankheit oder aus anderen Gründen fehlen solltest, wirst du nicht gleich den Anschluss verlieren. Und am Ende wirst du beim Abschluss-Examen gut abschneiden. Praktiziere zudem Sadhana und diene im Ashram.“
So sprach der Meister zu Hari Badri Narayan, welcher ehemals in den Ashram gekommen war, nachdem er alle seine Reisehabseligkeiten verloren hatte und deshalb in Indien stecken geblieben war. Der Meister hatte sich für ihn eingesetzt und ihm zudem noch eine Immatrikulation an der Lucknow Universität verschafft.

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Medizin studieren:

Ein Parsi-Junge, der in den Ashram gekommen war, zeigte großes Interesse an dem Dienst, den die wohltätige Ambulanz leistete. Er wollte Medizin studieren.
„Om Namo Narayanaya! Ich habe dich tagelang  nicht mehr gesehen, weder im Büro noch in der Ambulanz. Was machst du?“
„Swamiji, ich bin dabei, Medizin zu studieren.“
„Medizin studieren? Wo?“
„Ich schreibe dein Buch ‚Der Familiendoktor’ ab.“
„Das nennst du Medizin studieren? Würdest du das Wort ‚Zucker’ auf ein Stück Papier schreiben, um so seine Süße zu schmecken? Lerne in der Praxis. Gehe zur Ambulanz, hilf und assistiere den jeweiligen Ärzten dort. Dann wirst du die Namen der Krankheiten erfahren und wie man Heilmittel zubereitet. Das ist ein besserer Weg zu lernen.“

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Töte nicht!:

Während Swami Chinmayanandajis Rede über die Upanishaden wurde plötzlich ein Skorpion auf dem Lesepult gesichtet. Jemand warf mit einer Taschenlampe nach der armen Kreatur. Dieser ringelte nun seinen Schwanz auf, bereit zu stechen.
Ambekarijis Schwiegersohn war in der Gruppe. Er rannte nach vorne und zerquetschte das Tier mit dem dicken Ende seiner Fackel. Für ihn war das Problem gelöst!
„Du sollst nicht töten!“, ertönte da des Meisters Stimme hinter ihm.
Der junge Mann schaute abwechselnd zum Meister und zum Skorpion.
„Es ist ein Skorpion, Swamiji. Er wird jemanden beißen.“
„Sei es ein Skorpion oder sogar eine Kobra – töte es nicht. Lass es unangerührt weggehen oder nimm es und bringe es unverletzt fort. Auch wenn eine Kobra in dein Haus kommt, solltest du ihr auf keinen Fall wehtun oder sie gar töten. Stattdessen solltest du das Haus verlassen. Diese Wesen kommen nicht oft ins Haus und von selbst würden sie niemandem wehtun. Gott hat ihnen den Instinkt gegeben, menschliche Gebiete zu meiden, zu ihrem eigenen Wohl und zu dem des Menschen. Wenn sie aber einmal in eine Wohnung geraten, so sollte man ihnen den Ausgang zeigen.
Töten hinterlässt einen Eindruck im Geiste und es ist sehr schwierig, diesen später wieder loszuwerden. All das Sadhana, das du tust, hat nur den Zweck, die alten eingelagerten Eindrücke aus deinem Geist wieder wegzuwaschen. Wenn eine komplette Zerstörung dieser Wünsche und Eindrücke stattfindet, wird das Licht des Atman von selbst scheinen. Deshalb sollte man besonders vorsichtig sein, solche Handlungen, die falsche Eindrücke schaffen, nicht zu wiederholen.“

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Eindrücke des Geistes überwinden:

Der junge Mann, der am Abend zuvor den Skorpion getötet hatte, erschien am nächsten Morgen beim Meister. Sein Gesichtsausdruck verriet den ernsten geistigen Konflikt, dem er sich unterzogen hatte. Der Meister bemerkte dies sofort, als sein Blick auf ihn fiel.
„Ohji, es ist nichts Schlimmes passiert. Die Eindrücke sind schon in dir. Sie versuchen sich auszudrücken und stärken sich so, sobald sich eine Möglichkeit bietet. So kann es sein, dass du dich zu kraftlos fühlst, dich zu beherrschen. Doch jedes Mal, wenn diese Eindrücke die Oberhand gewinnen, setze dich danach ruhig hin und analysiere dein Tun. Bereue, bedauere und fasse den Beschluss, dich zu bessern. Langsam aber sicher werden diese Eindrücke im Geist ausgedünnt und werden so auch irgendwann ganz verschwinden. Der böse Gedanke des Tötens wird später nie wieder im Geiste auftauchen. Das ist der Zustand eines Heiligen.“
Nach einer Weile fügte der Meister hinzu: „Es ist sehr gut möglich, darin einen vollständigen Erfolg zu erreichen, wenn du gewissenhaft praktizierst. Es ist noch kein Heiliger vom Himmel gefallen. Heiliger wird man nur durch kontinuierliches Üben. Ich selbst habe früher auch Skorpione umgebracht. Bemühe dich und erreiche Perfektion.“

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Den Geist verändern:

Vishnu Swamiji wünschte, nach Uttarkasi zu gehen. Er erklärte, dass ein Wechsel ihm nach seiner Rückkehr mehr Kraft für die Arbeit geben würde. Er könnte auch bestimmte fortgeschrittene Hatha YogaKriyas von einem dort lebenden Meister erlernen.
„Warum willst du weg? Was ist es wirklich, das eine Veränderung braucht? Verändere deinen Geist, deine geistige Einstellung. Das ist das Wichtigste“, war des Meisters Rat.

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Ein neuer Bewohner für den Ashram:

Ein junger Sikh näherte sich dem Meister: „Swamiji, bitte gib mir ein Dach über dem Kopf und zu essen. Gib mir irgendeine Arbeit. Ich bin Student, ich kann Maschine schreiben und habe eine gute Handschrift. Ich bin Waise – vor zehn Jahren bin ich von Vater und Stiefmutter im Stich gelassen worden.“
Ohne auf dieses Vorleben näher einzugehen, fragte der Meister den Büroleiter, ob der Dienst des jungen Mannes nützlich sein könnte. „Nein, Swamiji, wir haben schon genügend Leute.“
Der Meister in seiner Großherzigkeit aber sprach: „Lass ihn die Adressen auf die Umschläge unserer Zeitungen und Magazine schreiben. Er hat eine wunderschöne Handschrift. Lass ihm Essen, die nötige Kleidung, Seife und Öl bringen und gib ihm einen Platz zum Schlafen, so wie es alle anderen im Ashram haben.“
Des Meisters Anordnungen wurden sogleich befolgt und der junge Mann wurde aufgenommen.

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Des Meisters Herz:

Nicht lange nach der Aufnahme des Sikh-Jungen kam ein junger Mann aus dem Süden in den Ashram, stellte sich dem Meister vor und bat ebenfalls um Essen, Arbeit und eine Bleibe. Wieder gab der Meister sofort seine Zustimmung.
Jemand flüsterte: „Aber was ist mit der Vorgeschichte des Jungen? Könnte er sich nicht wie manch anderer vor ihm als Betrüger herausstellen?“
Dazu äußerte sich der Meister: „Ja, ich bin mir bewusst darüber, dass mich schon manch einer belogen und betrogen hat. Ein blinder Mann entwischte einmal nachts mit einem Harmonium; ein Postbote prellte mich um 10.000 Rupien, ein anderer so genannter Schüler ließ einige meiner Bücher mitgehen und unterschlug den Verkaufsgewinn. Trotz alledem habe ich nicht das Herz, solche Bitten abzuschlagen. Irgendeiner muss solche demütig Bittenden aufnehmen, andernfalls würde man sie doch auf die Straße werfen. Manchmal bin ich nicht erstaunt, einen Peter, Paul oder Thomas bei mir zu sehen, doch ich hoffe, dass auch solche Menschen eines Tages in Heilige verwandelt werden.“
Der Meister ordnete an, den Jungen aufzunehmen und ihm alles zu geben, was er brauchte, genau wie dem Sikh-Jungen vor ihm.

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Die Pflicht den Eltern gegenüber:

Einer junger Mann aus Coorg erschien vor dem Meister und sagte: „Swamiji, ich möchte gerne hier bleiben und mein Sadhana vertiefen. Ich kann im Büro arbeiten und mich auch anderswo nützlich machen.“
Schnell kam die Frage: „Hast du Eltern?“
„Ja, Swamiji, mein Bruder kümmert sich um sie“, erklärte er.
Der Meister aber fragte mit scharfem Ton: „Aber was ist mit deinem Anteil des Dienstes und der Pflicht an ihnen?“
Der junge Mann bekam Gewissensbisse und zog sich schnell mit gesenktem Kopf zurück. Kurz darauf verließ er den Ashram, um zu seinem Heimatort zurückzukehren.

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Pflege eines kranken Hundes:

Begleitet von einer Schar bewundernder und hingebungsvoller Schüler blieb der Meister plötzlich stehen und schloss seine Augen, als würde er beten. Er hatte einen Hund bemerkt, der in einem halbbewussten Zustand, ausgemergelt und erschöpft dalag. Er hatte ein großes, tiefes Geschwür am Kopf. Unbekümmert ging die Menge an ihm vorbei.
„Arme Kreatur!“, rief der Meister aus. „Dies ist nicht durch einen Unfall passiert. Es scheint eine chronische Entzündung zu sein und man sollte sofort danach sehen.“
Er rief sogleich die ansässigen Ärzte, Dr. Panjabi Prahlad und Dr. Ram Chandran, um das Nötigste zu veranlassen. Einige Augenblicke später äußerten all jene, die dem Meister folgten, Mitleid und Mitgefühl für das arme Geschöpf.
Die Ärzte kümmerten sich sofort um den Hund, als er aus seinem Schlummer erwachte. Sie gaben ihm reichlich zu fressen und trinken, versorgten die Wunde mit den richtigen Medikamenten und verbanden sie zuletzt.
Beim Abend-Satsang erkundigte sich der Meister als erstes über den Zustand des Hundes und ließ die Ärzte Bericht erstatten. Er war sehr zufrieden, als er erfuhr, dass die Behandlung anschlug und es dem Tier zusehends besser ging.

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Ermutigung zum Japa:

Der Meister begegnete nach dem Satsang drei Ashram-Angestellten, die ihre Stirn mit heiliger Asche bemalt hatten und im Chor „Ram, Ram, Ram“ sangen.
Belustigt über diesen Anblick trug der Meister seinem Sekretär Swami Satchidananda auf, jedem eine Rupie zu geben. Er sagte zu ihnen: „Praktiziert dieses ‚Ram Nam’-Japa immer weiter.“

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Ein Geständnis:

Ein junger Mann namens Suresh Chandra kam am Abend freiwillig in der Satsang-Halle nach vorne, um für seine vergangenen Sünden zu büßen und mit ehrlichem Stolz über die große Wandlung zum Guten zu sprechen, die sich in ihm vollzogen hatte.
Der Meister begrüßte ihn mit „Pundit Suresh“ und segnete ihn mit einem bezaubernden Lächeln voller Großmut. Suresh erzählte dem Meister, dass er die Universität mit einem Diplom abgeschlossen hatte und sich nun im Selbststudium für seine Zulassung als Doktorand vorbereitete. Im Moment lehrte er in Rishikesh an einer höheren Schule.
Heute hatte er all seinen Mut zusammengefasst, um sich noch einmal vor dem Meister vorzustellen.
Er begann: „Hier bin ich nun, Gurudev. Lass mich dir mein schriftliches Bekenntnis in Hindi vorlesen. Ich habe es vor einigen Monaten geschrieben und bis jetzt auf eine Gelegenheit gewartet, es vorzutragen.“
Suresh Chandra las die lange Schriftrolle in schönstem Hindi vor, zwar mit schwerem Herzen und Tränen in den Augen, doch voller Selbstvertrauen und Glauben an sich selbst. Er vergaß alle Menschen um sich herum bis auf den Meister.
„Gurudev, du kennst mich seit einigen Jahren. Damals war ich noch als ‚Problemkind’ bekannt, als ‚verlorener Sohn’, als Nichtstuer, der durch die Straßen streift, verantwortungslos, ungehorsam und streitlustig. Ich war ein Vagabund, der jeden Beinamen verdient hat. Es war vor allem deine Gnade, die mich gerettet hat und dann auch die von Swami Chidanandaji.
Dein Ashram ist, wie der Name schon sagt, ein Zufluchtsort für Schurken und Heilige gleichermaßen und für die, die die spirituelle Seligkeit suchen. Meine Eltern haben mich von Zuhause hinausgeworfen, weil sie in mir einen Taugenichts sahen. Meine Brüder und Schwestern sahen mit Verachtung auf mich herab. Ich ging nicht zur Schule und hing mit Nichtstuern herum. Dann gab deine Heiligkeit mir Essen und Schutz.
Mir wurde in der Küche des Ashrams Arbeit gegeben, doch meine kindischen Streiche und schlechten Angewohnheiten hörten nicht auf. Selbst hier war ich noch eine wahre Plage. Swami Chidanandaji schalt mich oft, gab mir kein Essen und warf mich sogar aus den Ashramanlagen hinaus, sei es bei winterlicher Kälte oder brütender Hitze. Ich aber und blieb ein Dickkopf. Swami Chidanandaji mit seinen mütterlichen Gefühlen ließ mich immer wieder herein mit dem Gebet: ‚Hoffentlich machst du es beim nächsten Mal besser.’
Als junger Bengel, der ich war, hatte ich keine Vorstellung von der Größe eines Heiligen wie ‚Bada Swamiji’. Zusammen mit anderen Straßenjungen kritisierte ich ihn, machte mich über ihn lustig und äffte gerne seine Geste nach, sich über den Bauch zu streichen. So spielte ich alle Arten von Streichen, große wie kleine.
Ich war auch in der sehr schlechten Angewohnheit Experte, Steine auf Affen und Hunde zu schleudern und sie zu quälen. An einem schicksalhaften Tag, als ich meine Zeit und Energie damit vergeudete, arme Tiere zu bedrohen und sie mit Steinen zu bewerfen, hörte ich plötzlich einen Passanten schreien: ‚Halt, du Teufel! Du hast Bada Swamiji verletzt!’ und er stürzte sich mit einem Stock auf mich. Gurudev ging nämlich wie immer um diese Zeit von seiner Wohnung zu seinem Büro, um die tägliche Arbeit zu verrichten. Aus der Distanz konnte ich erkennen, dass er an der Stirn blutete und ihm jemand das Blut abwischte. Sogar in dieser Situation erschien Gurudev noch freundlich gegenüber den Fehlern anderer gesinnt. Er bat den Mann, mich nicht zu schlagen und winkte mich zu sich.
Als Nutznießer des Ashrams und Gurudevs Diener war ich sehr beschämt wegen meiner schlimmen Tat und fühlte zum ersten Mal, dass ich es verdient hatte, bestraft zu werden. Ich war für jede Art der Strafe bereit.
Und was denkt ihr, wie die Bestrafung ausgesehen hat? Ein Klaps auf den Rücken, ein paar Süßigkeiten aus dem Säckchen, das Gurudev bei sich trug und eine ‚Strafpredigt’ für die Zukunft: ‚Kind, benimm dich besser! Vergeude nicht deine Zeit und Energie auf diese Weise. Tue etwas Nützliches!’
Dieses Erlebnis war der Wendepunkt meines Lebens und meiner Karriere. Es war von Gott gesandt. Beschämt und reuevoll ging ich sofort nach Hause zu meiner Mutter zurück und fasste den Entschluss, ein idealer Sohn, Mann und Bürger zu werden. Ich beschloss, in die Schule zurückzukehren und mich eifrig meinem Studium widmen. Ich warf mich Bada Swamiji und Chota Swamiji zu Füßen.
Ab und zu kam ich nach Rishikesh, um Swami Chidanandaji kleine Dienste zu
erweisen. Ich suchte seinen Rat und seine Führung, welche er immer bereitwillig gab. Mein Glaube in beide Swamijis wuchs ständig. Durch ihre Gnade bestand ich das Diplom mit ‚sehr gut’. Nun bin ich Lehrer und in vielen Handwerken und Künsten bewandert. Meiner armen Familie geht es jetzt wesentlich besser. Ich verdiene gutes Geld und habe einen guten Ruf. Meine Schüler und Kollegen respektieren mich. Aller Ruhm gebührt aber den beiden Swamijis, die mir mit ihrem sanften Weg und göttlichen Gebeten diese Veränderung geschenkt haben!“
In der Satsanghalle hätte man eine Nadel fallen hören können, als Suresh Chandra seine Geschichte bedächtig vorlas. Der Meister war sehr glücklich darüber, diese Beichte und Erzählung so offen und ehrlich direkt aus Suresh Chandras Mund zu hören. Er rief Suresh freudig zu sich. Mit gesenktem Blick fiel Suresh vor dem Meister zu Boden und bat um Vergebung für seine Sünden und Fehler der Vergangenheit. Er versicherte dem Meister, dass er nun auf dem richtigen spirituellen Weg sei und sich nur noch nach der Segnung sehne, die ihm Stärke für seinen Entschluss geben sollte.
Der liebevolle Meister, immer bereit und willig, segnete ihn mit voller Stimme und wünschte ihm noch mehr Erfolg in all seinen Vorhaben. Er betete für Wohlstand, Gesundheit, langes Leben, Frieden und ewige Seligkeit für Suresh und seine Familie. Er lud ihn dann dazu ein, seine Rede noch einmal – diesmal untermalt von Komik und Dramatik – darzustellen, was Suresh dann auch zur Freude aller tat. Das Publikum segnete ihn zum Schluss mit erhobenen Händen und von ganzem Herzen.

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