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Die Geschichte von Kali

Kali trat vor Rajah (Herrschertitel) Parikshit. Der Rajah sagte zu ihm: „Oh Kali, in meinem Herrschaftsgebiet ist kein Platz für dich. Du musst mein Land sofort verlassen.“ Kali war sehr traurig als er die Worte des Rajahs hörte. Sie sagte: „Oh Rajah, sei nicht so grausam zu mir. Du bist die Verkörperung der Gnade und Rechtschaffenheit. Sei mir gnädig. Wo kann ich hin gehen? Gib mir eine Unterkunft in deinem Herrschaftsgebiet.“ Rajah Parikshit gab Kali daraufhin vier Orte – das Glückspielhaus, den Schlachhof, wo Tiere getötet werden, das Freudenhaus, in dem die Mädchen mit schlechtem Ruf leben und die Trinkhalle, wo die Menschen alkoholische Getränke trinken. Da sagte Kali zu dem Rajah: „Oh Rajah, es wird mir schwer fallen an so vielen Orten gleichzeitig zu wohnen. Gib mir bitte einen Ort, an dem sich diese vier zusammen befinden.“ Der Rajah überlegte drei oder vier Tage lang und sagte dann: „Ich habe einen äußerst geeigneten Ort für dich gefunden.

Du wirst sehr erfreut sein, dort zu wohnen.“ Der Rajah überreichte Kali eine Kugel aus Gold und sagte: „Nimm deine Wohnstätte in Geld; du wirst alle vier genannten und noch ein weiteres Element, die Feindschaft, dort finden.“ Kali sage: „Gut gesagt oh gnädiger Rajah! Ich bin jetzt wirklich sehr glücklich. Ich kann mit dem Geld Wunder wirken. Wie gütig du doch bist! Ich werde Tausende von Menschen in meine Fänge holen. Ich werde sie ruhelos machen. Ich werde Streit unter ihnen ausbrechen lassen. Ich werde die weltlich Gesinnten täuschen. Ich werde sie Schnaps trinken lassen. Ich werde sie dazu veranlassen, ihr ganzes Geld zu verspielen und sie so zu Bettlern machen. Ich werde sie zu Fleischessern machen und ihre tierischen Leidenschaften schüren.“ Reichtum ist verhängnisvoll. Reichtum ist die Wurzel allen Übels. Er berauscht den Geist. Er gebiert den Stolz. Er lässt den Menschen Gott vergessen. Reiche Menschen haben oft ein Herz aus Stein. Jesus sagt: „Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.“ Reichtum kann nicht angehäuft werden, ohne andere zu verletzen. Er erzeugt verschiedenste Laster. Der arme Mensch, der Gott anbetet, auch wenn er in Lumpen gekleidet ist, auch wenn er nichts zu essen hat, ist der reichste Mensch der Welt. Er ist dem Herrn sehr lieb. Spiritueller Reichtum ist der wahre Reichtum. Er ist ewig. Er kann nicht von Dacoits (Mitglied einer bewaffneten Räuberbande) geraubt werden. Erlange daher diesen unvergänglichen spirituellen Reichtum and lebe glücklich. Dann traut Kali sich nicht dich zu berühren. Yama, der Gott des Todes, traut sich nicht dich zu fangen.

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