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Atpara

Ma war in Atpara schon wohlbekannt. Sie hatte nach Revati Mohans Tod sechs Monate bei Pramoda Devi und ihrer Familie in dem Dorf gewohnt. In der Nähe gab es eine Siedlung von armen Leuten niedriger Kaste. Die Mädchen aus dieser Siedlung hatten Ma besonders ins Herz geschlossen. Sie hatten ihr oft bei der Hausarbeit geholfen, wenn sie sahen, wie schwer ihr das Kochen und Saubermachen für eine große Familie wurde. Ma ihrerseits hatte ihnen gegeben, was immer sie aus der Vorratskammer oder von ihrer eigenen Ration an Früchten und Süßigkeiten abzweigen konnte. Manchmal hatten die Mädchen ihr das Haar gebürstet oder die Kleider gewaschen. Ma wiederum hatte diesen jungen Mädchen manchmal die Haare phantasievoll frisiert.
       Diesmal geschah in Atpara etwas Merkwürdiges. Als Ma eines Tages gerade mit einem Stapel metallener Teller auf dem Heimweg von einem Teich war, entglitt ihr einer der Teller und zersprang. Die Mädchen hatten den Unfall gesehen. Sofort liefen sie zu Bholanath, der gerade zu Besuch in Atpara war, und bestürmten ihn, die Schuld auf sich zu nehmen. Sie wußten, daß Pramoda Devi ihren Bruder nicht schelten würde, ganz gewiß aber Ma. Bholanath ließ sich von ihrer Sorge um Ma mitreißen, obwohl er selbst keineswegs zu Schwindeleien neigte. Er gab vor, den Teller selbst zerbrochen zu haben, und ersparte Ma damit einen Tadel. Zum Glück fragte niemand Ma danach, denn sonst wäre die Wahrheit zur Bestürzung der Verschwörer bestimmt ans Licht gekommen! Dies war nur eine belanglose Episode, sie zeigt aber, wie die armen Leute ihre ›Freundin‹ liebten und sich um sie sorgten. Was Bholanath angeht, so fand er weder zu jener Zeit noch später irgendetwas an ihr auszusetzen.
       Nun traf Ma also diese Freundinnen wieder. Sie betätigte sich auch wieder im Haushalt, denn sie wollte ihrer älteren Schwägerin nicht erlauben, irgendetwas zu tun, solange sie selbst zur Hand war. Nach einigen Wochen gab es einen Diebstahl im Haus, der die noch um ihren Mann trauernde Pramoda Devi sehr erschütterte. Bholanath kam aus Ashtagram und nahm sie alle mit zu sich. Nach einigen Monaten kehrte Pramoda Devi mit ihren beiden Söhnen und drei Töchtern nach Atpara zurück. Sie war jetzt ein wenig entspannter und konnte sich mit dem Verlust ihres Mannes abfinden.

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