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Meisterschaft über Körper und Geist

  1. Asana ist die Stellung, in der man stetig und mit Leichtigkeit für die Meditation sitzen kann.
  2. Asana ist notwendig für die Meditation über Gott.
  3. Padmasana (Lotussitz), Siddhasana (halber Lotus) oder Sukhasana (einfacher Schneidersitz) beruhigen die Nerven, entspannen den Körper, machen den Geist stetig und sorgen für gute Haltung.
  4. Diejenigen, die Pranayama (Atemübungen) praktizieren, sollten Brahmacharya (Enthaltsamkeit) einhalten und die Ernährungsregeln beachten.
  5. Einfaches, wenig gewürztes nahrhaftes Essen ist notwendig, wenn man Pranayama praktiziert.
  6. Durch die Praxis von Asanas und Pranayama erlangt man Langlebigkeit, gute Gesundheit, Glätte der Haut und immerwährende Schönheit.
  7. Die Disziplin des Geistes ist so notwendig, wie es die Nahrung für den Körper ist.
  8. Es sollten wiederholte Anstrengungen gemacht werden, die zerstreuten Strahlen des Geistes zu sammeln.
  9. Ein Yogi praktiziert Abstraktion oder Zurückziehen der Sinne. Das wird Pratyahara genannt.
  10. Beobachte jedes Sinnesorgan (Indriya), wenn es auf Abwege gerät. Ziehe es zurück. Praktiziere wieder und wieder Zurückziehen der Sinne.
  11. Pratyahara ist die höchste Form der Zügelung der Sinne.
  12. Überwinde Sehnsucht, Begierde und Sankalpa (Wunsch). Dann wirst du immerwährenden Frieden, Wonne und Freude erkennen.
  13. Beherrsche die Zunge. Dann wirst du in der Lage sein, alle Wünsche zu kontrollieren.
  14. Du hast deine Sinne nicht bezwungen, wenn es dir nicht gelungen ist, den Geschmackssinn zu bezwingen.
  15. Die Sinne verursachen Ruhelosigkeit des Geistes. Daher beherrsche ihre Tätigkeiten und schränke sie ein.
  16. Wenn alle Sinne durch die Praxis von Pratyahara zurückgezogen sind, erlangt man Einpünktigkeit des Geistes.
  17. Wenn der Geist von den Sinnesobjekten zurückgezogen ist, ziehen sich auch die Sinnesorgane von ihren jeweiligen Objekten zurück.
  18. Innenschau, selbstloser Dienst, Japa (Mantrawiederholung) und Meditation sind Hilfen für die Beherrschung des Geistes.
  19. Durch Gebet und Meditation, durch Güte, Enthaltsamkeit und Nichtverletzen wird der Geist gereinigt.
  20. In Freude und Schmerz, in Ehre und Schmach, angesichts von Tadel und Lob sollte man ein vollkommenes Gleichgewicht des Geistes bewahren.
  21. Klarsicht, Ruhe, Selbstbeherrschung, Glaube, innere Stärke, Gleichgültigkeit gegenüber den Dingen der Welt und Sehnsucht nach Befreiung sind die Voraussetzungen für Meditation.
  22. Wähle eine Tugend und konzentriere dich darauf. Du wirst diese Tugend mit Sicherheit entwickeln.
  23. Die beste Art, eine schlechte Eigenschaft zu überwinden, ist täglich ihr Gegenteil zu praktizieren.
  24. Wahrer Ruhm liegt in der stillen Bezwingung des Geistes.

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Schüchternheit ist ein Hindernis:

Auf seiner Indientour besuchte der Meister auch die Südindische Journalistenvereinigung in Madras. Als er dort den Vittala Kirtan (Beiname Vishnus) sang, bemerkte er, dass einige Leute nicht auf den Namen Gottes ansprachen und so berichtete er den Versammelten, wie es im Leben von Menschen ohne spirituellen Hintergrund immer wieder Schicksalsschläge gebe und sie sich dann Gott zuwendeten. „All jene unter euch, die die Gabe der Unterscheidungskraft besitzen, werden jetzt mit mir zusammen den Kirtan singen“, bedeutete er und begann erneut: „Vittala, Vittala, Vittala.“ Dieses Mal war die Resonanz erstaunlich gut, aber der Meister war dennoch noch nicht ganz zufrieden. „Ihr seid immer noch ein wenig schüchtern“, sprach er. „Schüchternheit ist jedoch ein Hindernis für euren materiellen und spirituellen Fortschritt.“ Und er erzählte ihnen die Geschichte von Mira (vgl. Kapitel 16, Unsterbliche Mirabai).

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Eine freundliche Ermahnung:

Manchmal bediente sich der Meister einer kleinen Prise Humor, um ein Anliegen klarer zu machen. So begab es sich einmal, dass während eines gut besuchten Empfanges im Museumstheater von Madras der Meister das Publikum dazu einlud, das Maha Mantra mit ihm zu singen. Jedoch die Resonanz der Versammelten war eher kläglich.
Und so scherzte er: „Es ist doch kein Fastentag heute, oder? Denkt doch einmal, wie laut ein kleiner Frosch des Nachts quaken kann! Schon ist man um den Schlaf gebracht. Eine kleine Stechmücke im Zimmer und euer Schlaf ist gestört. Wie viel Lärm so ein gefühlloses Ding wie die Mridanga (Trommel) verursachen kann! Und ihr, ihr seid doch alle hochgebildete und kultivierte Menschen, Akademiker, Anwälte und Professoren und dennoch kommt euch der Name Gottes nicht wirklich kraftvoll von den Lippen.“ Diese freundliche Ermahnung hatte den gewünschten Effekt und die Empfangshalle erschallte vom Gesang des Maha Mantras.

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Zu Zeiten der Gurukula Schule:

Gegen Ende der Indientour am 7. November 1950 besuchte der Meister die Salwan Schule in Karol Bagh in Neu Delhi, wo er zu einer Versammlung von Schülern sprach: „Einst war es so, dass, wenn ein Schüler kurz vor Abschluss der Gurukula Schule (Anm.: spirituelle Tradition, bei der Schüler während der Ausbildungsjahre bei ihrem Lehrer lebten) stand, ihm sein Lehrer noch folgende Weisungen auf seinen Weg mitgab: ‚Sprich immer die Wahrheit. Führe ein tugendhaftes Leben. Mögen deine Mutter, dein Vater, dein Guru und dein Gast immer dein Gott sein.’ Aber heute bekommt ihr solche Anweisungen nicht mehr von euren Lehrern.“ Dann schaute er einigen Jungen in der ersten Reihen direkt in die Augen und fragte: „Sagt ihr immer die Wahrheit?“
„Nein, Herr, manchmal sage ich auch die Unwahrheit“, antwortete ein kleiner Lausbub prompt. Der Meister aber schätzte diese Ehrlichkeit und sprach zu ihm: „Das solltest du von heute an nicht mehr tun – und auch nicht mehr streiten und böse werden – und keine Zigaretten rauchen.“

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Identifikation mit allen:

Der Anlass war eine Benefizveranstaltung von G. N. Balasubramaniam in der Gokhale-Halle in Madras zugunsten des Kattupakkam-Sivananda-Seva-Ashrams. Der Meister war gebeten worden, hier den Vorsitz zu übernehmen. Gegen Ende der Veranstaltung stand er auf, um zu den Versammelten zu sprechen. Nachdem er einige einleitende Worte gesprochen hatte, konnte er kaum noch an sich halten, so sehr sprudelten die Worte in einem unendlichen Strom aus seinem Munde.
Darauf bezugnehmend erklärte er später: „Wenn ich aufstehe und zu einer großen Menschenmenge spreche, identifiziere ich mich mit jedem einzelnen – werde eins mit allen. Ich liebe dann jeden Menschen im Publikum und fühle, dass ich ihm mein ganzes Herz ohne Vorbehalte geben muss. Solange ich nicht das Gefühl habe, wirklich allen zu meiner vollen Zufriedenheit gedient zu haben, kann ich einfach nicht aufhören zu sprechen.“

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Die Mutter, der erste Guru:

Der Meister sprach immer das Richtige zur rechten Zeit, passend zum Ort und Anlass. Diesmal sprach er zu Lehrerinnen und Schülerinnen der Central-Hindu-Mädchenschule in Madras. Seinen Vortrag begann er in einem Tonfall von liebreizender Unschuld: „Wovon  soll ich euch schon berichten, denn ihr seid ja meine ersten Gurus gewesen. Alles lernt der Mensch durch euch. Ein Kind fragt seine Mutter: ‚Mutter, was ist dies? Mama, was ist das da?’ und lernt so alles von ihr und durch sie. Wahrlich, ihr seid die Gurus der Gurus.“
Nach und nach erhöhte er Tempo und Stil seiner Rede und endete schließlich mit folgender Mahnung: „Lasst Geduld euren Halsschmuck und Liebe eure Tracht sein. Vergesst nicht, dass Atman (das dem Menschen innewohnende Göttliche; unsterbliches Selbst) die Schönheit aller Schönheiten ist und keiner äußerlichen Verschönerung bedarf. Wie könnte man diese vollkommene Pracht noch verbessern? Tragt die ewigen Tugenden als euren Schmuck. Selbstbeschränkung, Bescheidenheit, Einfachheit, Geduld, Großzügigkeit – dies alles sei eure wahre Zierde.“

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Dem Materialismus trotzen:

In seiner ersten Rede im verwestlichten Ceylon schlug der Meister einen neuen Tonfall an. So sprach er unter anderem: „Ihr bewundert die neuen elektrischen Tischlampen bei euch zuhause, aber habt ihr schon gelernt, die herrliche Sonne, die ihr Licht durch das gesamte Universum verbreitet, zu verehren?
Ihr bewundert ein Fläschchen mit französischem Parfum, aber könnt ihr den Duft der Rose oder des Jasmin überhaupt noch würdigen?
Ihr bewundert die Gemälde bedeutender Meister und die kleinen Spielzeuge handwerklicher Kunst, aber habt ihr jemals über die Schönheit von Gottes Schöpfung, über diese Erde nachgedacht? Sie, die wiederum nur ein winzig kleiner Teil seiner gesamten Schöpfung ist?
Ihr preist den Menschen, der euch ein Schwimmbecken baut, aber könnt ihr Gott gleichermaßen dafür ehren, dass er die Meere, Seen und Flüsse geschaffen hat?
Ihr vergöttert den Bildhauer, der Ornamente in Stein meißelt; ihr vergöttert den Wissenschaftler für sein oberflächiges Wissen über die inneren Funktionen des menschlichen   Körpers. Denkt doch nach! Diese erstaunliche Schöpfung Gottes, das Wunder des menschlichen Körpers! Könnten alle Wissenschaftler dieser Welt zusammen jemals ein menschliches Wesen produzieren?
Die Intelligenz, mit der die Wissenschaftler so viele Dinge erfunden haben, ist doch nur ein Funken des Göttlichen, der Mensch nur ein Tropfen im Ozean des kosmischen Bewusstseins und sein Ego nur ein winziges Körnchen in der unendlichen Wahrheit der Existenz.“

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Des Meisters Demut:

Eine Begebenheit, die die Demut des Meisters in besonderer Weise demonstrierte, ereignete sich in Delhi, gegen Ende der Indientour des Meisters: Er war gerade zu Gast im Haus von Colonel Murty, als ein Wagen kam, um ihn von dort abzuholen und zu einem gewissen Herrn Thirumal Rao zu bringen. Als er im Wagen saß, erinnerte sich der Meister plötzlich daran, dass er die Familie Murty vor seiner Abreise aus Delhi nicht mehr sehen würde und so winkte er Frau Murty aus dem abfahrenden Wagen zum Abschied noch einmal zu.
Als der Besuch bei Herrn Thirumal Rao vorüber war, wies der Meister aber seinen Fahrer an, noch einmal bei den Murtys vorbeizufahren. Dort angekommen, stieg er aus dem Wagen, ging ins Haus und wandte sich an Frau Murty mit den Worten: „Bitte entschuldigen Sie meine Unhöflichkeit. Ich hätte nicht aus dem fahrenden Wagen winken, sondern mich hier im Haus von Ihnen verabschieden sollen.“
Als er wieder im Wagen war, sagte er laut zu sich: „Ich glaube, ein klein wenig Überheblichkeit wollte über mich kommen.“

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Der Grund des Fiebers:

Es war in Rajahmundry und der Meister hatte hohes Fieber. Die nächste Station auf der Indienreise war Kovvur und man dachte daran, abzusagen. Aber der Meister sprach: „Wir müssen nach Kovvur – bereitet alles für den Aufbruch vor.“
Als sie Kevvar erreicht hatten, war das Fieber vergangen und der Meister erklärte: „Es war die fiebernde Erwartung auf die Tausenden von Aspiranten, die hier auf mich warten, welche sich in mir als ein Fieber manifestierte. Nun bin ich in ihrer Mitte, teile ihre Freude und das Fieber ist fort.“ So sprach er und er grüßte die wartende Menge auf dem Hof der örtlichen Schule.

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Aufmunterung für mutlose Herzen:

Einmal munterte der Meister die Herzen einiger seiner Schüler durch folgende Worte auf: „Kümmert euch nicht darum, ob ihr die Selbstverwirklichung erreicht oder nicht. Bemüht euch vielmehr, ein ethisches Leben zu führen und euch im Dienst an anderen Menschen zu vervollkommnen. Seht Gott im Menschen. Seht den Menschen als Gott. Denn wenn euer Konzept von Gott es vorsieht, dass er allgegenwärtig und alldurchdringend ist, warum solltet ihr ihn dann nicht in allen Lebewesen sehen? Was hindert euch daran, euern Glauben wirklich zu leben? Ihr müsst euch von der Idee trennen, dass Gott nur hinter verschlossenen Türen und Augen zu finden ist.
Sieh Seine liebende Gegenwart in allem und in jedem, dem du dienst und schau dann, ob Er nun von sich aus in den Kammern deines Herzens erstrahlt. Ist aber dein Herz noch nicht frei von den Unreinheiten und Schlacken der niederen Natur, wie kann dann die spirituelle Erfahrung zu dir kommen? Erst wenn deine eigene Natur vollkommen und rein ist, wird sich die Wahrheit des Höchsten, dessen Natur ja selbst vollkommen und rein ist, in dir manifestieren.
Fange also an, deinen Egoismus, deinen Ärger und Hass, deine Gier und deinen Stolz durch ernsthaften selbstlosen Dienst auszumerzen. Selbst wenn du nur zehn Menschen einen kleinen Dienst erweist, du nur eine schlechte Eigenschaft besiegst und dafür eine einzige Tugend voll entwickelst, sei sicher, dass dein Leben nicht umsonst war. Das allein ist schon mehr, als was zehn von einer Million Menschen erreichen. Was macht es dann noch aus, wenn du keinen Samadhi (überbewusster Zustand) oder eine göttliche Vision hast?“

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Arbeit und spirituelle Praxis:

Dem Meister fiel auf, dass selbst seine engsten Schüler nicht immer ganz verstanden, was er sie zu lehren versuchte. So nahm er den ältesten unter ihnen zur Seite und sprach: „Es betrübt mich, dass selbst meine vertrautesten Schüler mich bisweilen missverstehen. Wenn ich ihnen sage, dass sie ihr Leben dem selbstlosen Dienst widmen sollen, so meine ich damit keineswegs, dass sie deshalb ihre persönliche spirituelle Praxis vernachlässigen sollten. Das Sadhana (spirituelle Übungen) muss während bestimmten Tageszeiten, morgens und abends, systematisch praktiziert werden. Diese Art der spirituellen Routine lässt sich aber mit aktiver Arbeit während des restlichen Tages verbinden. Ich will damit sagen, dass auch gewöhnliche Arbeit ein spiritueller Prozess werden kann, wenn wir uns dabei als ein Instrument in den Händen Gottes fühlen und wir alle Arbeit Ihm zu Ehren darbringen. Dann wird auch die tägliche Arbeit zur spirituellen Praxis.
Das Leben derjenigen Aspiranten, die diese Haltung annehmen, wird in einem hellen Licht erstrahlen, das täglich Gott dargebracht wird, der sich in Form des geschaffenen Universums manifestiert. Wie viele hingebungsvolle und fromme Mitmenschen üben schon jetzt trotz alltäglicher Pflichten ihr Sadhana mit großem Fleiß! Wenn aber ihr als verständige junge Erwachsene nicht den Einfluss der geistigen Einstellung und Gedanken auf alle Handlungen erkennt, wie soll dann der gewöhnliche Mensch die Theorie und Philosophie des Karma Yoga (selbstloses Handeln zu Ehren Gottes in allen Menschen) verstehen? Gebt alle merkwürdigen, vorgefassten Meinungen darüber auf, was Sadhana nun ist oder nicht. Aller selbstloser Dienst, der mit Hingabe getan wird, ist Sadhana. Wenn ihr euch darin übt, alle Arbeit mit Verehrung zu verrichten, so kann es kein Gefühl von Verzagtheit mehr geben.“

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Die Klärung der Zweifel des Ministers:

In Ceylon besuchte der Meister den buddhistischen Kelaniya Tempel, wobei er vom ceylonesischen Justizminister L. A. Rajapakse durch die Anlage geführt wurde. Später hielt der Meister im Tempel einen Kirtan ab.
Auf dem Weg zurück nach Colombo nutzte der Minister die Gelegenheit, dem Meister einige Fragen zu stellen.
„Was ist deine Ansicht zum Thema Unberührbarkeit?“
„Unberührbarkeit ist eine Schöpfung der Brahmanen(-Schicht).“
„Glaubst du, dass man durch das Recht der Geburt Brahmane wird?“
„Ja, für diese Annahme spricht einiges. Eine Seele, die als Brahmane geboren wird, muss in einem vorherigen Leben einige verdienstvolle Taten vollbracht haben, um sich eine Geburt als Brahmane verdient zu haben. Aber das alleine reicht nicht. Ein Brahmane sollte sich auch durch gutes Betragen dieses Recht erhalten.“
Gerade als der Minister den Meister über das Leben der Sadhus (Weise, Wandermönche) in Rishikesh befragen wollte, sahen sie einen Bettelmönch, wie er mit seiner Schüssel von Tür zu Tür ging. Der Minister war nun begierig zu erfahren, was der Meister über Sadhus dachte, die auf offener Straße betteln.
„Das ist eine gute Übung“, sagte der Meister. „So entwickelt sich Demut und Selbstlosigkeit in einem Sadhu. Erhält er in seinem Ashram regelmäßig Essen, so könnte er sich an den Ort gewöhnen und ich-süchtig werden. Muss er aber betteln, wird er keinen spirituellen Stolz entwickeln.“
„Swamiji, ist für den spirituellen Weg ein Guru absolut notwendig?“
„Ja.“
„Wenn ich fragen darf, hast du für lange Zeit bei deinem Guru gelernt?“
„Nur für eine sehr kurze Zeit.“
„Aber tauchten später nicht Schwierigkeiten auf, bei denen du einen Guru gebraucht hättest? Überhaupt, was sollte ein Aspirant in solchen Fällen tun?“
„Wenn man regelmäßig meditiert, lösen sich alle Zweifel und Schwierigkeiten von alleine auf.“

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Der Anblick Gottes:

Jugal Kishore Birla aus Delhi fragte den Meister: „Glaubst du, dass es möglich ist, Darshan (Anblick, Schau) Gottes zu haben?“
„Ja, ja sicherlich“, versicherte der Meister. „Gott tanzte mit Mira und aß Butter aus ihren Händen. Giridhar Gopal (Beinamen Krishnas) war für sie Realität. Und für Ramakrishna war der Anblick von Kali realistischer als alles andere auf dieser Welt. Er konnte mit ihr sprechen, mit ihr essen, mit ihr spielen und sogar durch sie von seinen Zweifeln befreit werden.“
Dies führte zu einer weiteren Frage: „Sind Avatare (Inkarnationen, Herabkünfte Gottes) und die mit ihnen verbundenen Erfahrungen an dieses Land gebunden oder gibt es sie auch in anderen Ländern, Swamiji?“
Darauf der Meister: „Ja natürlich, Jesus war ein Avatar Gottes und auch Mohammed. Ebenso verhält es sich mit den Propheten anderer Länder und Religionen. Sie alle sind Avatare des Höchsten.“
Später dann ging der Meister zu dem Ort, an dem Mahatma Gandhi seine Gebetstreffen abgehalten hatte und hielt einen Kirtan an der Stelle, an der Mahatma von der tödlichen Kugel getroffen wurde. Am nächsten Tag legte er einen Kranz an Gandhis Samadhi (hier: Grabdenkmal) bei Rajghat ab und opferte Dhupa, Deepa und Naivedya (Räucherwerk, Licht, Opferspeise). Viele vorbeikommende Besucher sangen gemeinsam den Kirtan und meditierten mit ihm.

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Rückkehr von der Reise:

Von Delhi aus kehrte der Meister nach Rishikesh zurück. Am Bahnhof wartete bereits eine große Menschenmenge, die den Meister mit vielen Willkommensgrüßen und Reden empfing. Inmitten der Menge war ein gewisser Banna Ram aus Haridwar. Er sah den Meister heute das erste Mal und war etwas befremdet von dem überschwänglichen Empfang. Seinem kritischen Blick erschien das viele Lob wie eine übertriebene Schmeichelei. So wartete er gespannt darauf zu sehen, wie der Meister auf diese überwältigende Lobpreisung reagieren würde. Später berichtete er: „Zu meiner großen Überraschung gab er keine Dankesansprache auf die vielen Lobreden, sondern ging direkt dazu über, sein bekanntes Ram-Nam-Dhun anzustimmen. Er tat dies wie jemand, der von der ersten Schockwelle eines Erdbebens getroffen wird. Es erschien mir so, als ob Seine Heiligkeit die Lobpreisungen wie Erdbebenwellen empfand und sich nun durch das Heraufbeschwören des Göttlichen Segens vor ihren Auswirkungen schützen wollte. Diese Charakterstärke beeindruckte mich so sehr, dass ich beschloss, von nun an die Lehren Seiner Heiligkeit mit größerer Demut und Ehrerbietung zu studieren.“

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Eindrücke eines Besuchers:

Einige Monate nach der Rückkehr des Meisters von seiner Indien- und Ceylontour kam eine Gruppe von Gelehrten zu Besuch in den Ashram. Sivagnana Gramani war einer von ihnen. Am Abend sprach er im Satsang: „Als Swamiji Madras besuchte, wurde ihm von den dortigen Behörden ein offizieller Empfang bereitet. Ich erinnere mich noch an den Ausdruck von Freude und Frieden auf seinem Gesicht, als er an diesem Tag vor der Stadtversammlung geehrt wurde. Genauso sah ich ihn später bei einer kleinen inoffiziellen Versammlung. Er hatte den gleichen friedlichen Gesichtsausdruck wie zuvor. Fürwahr, er hat den Frieden erreicht, der höher ist als alle Vernunft."

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Jnana Dana:

Auf Jnana Dana oder „das Geschenk des Wissens“ bezugnehmend sagte der Meister einmal: „Gib den Hungrigen zu essen und nach einer Weile werden sie wieder hungrig sein. Gib den Nackten Kleidung und sie werden nach einer Weile wieder bedürftig werden. Gib den Armen Geld und wenn sie alles ausgegeben haben, werden sie noch mehr Geld wollen. Aber gib ihnen Wissen, so hast du ihnen das notwendige Mittel gegeben, um für sich selbst zu sorgen.“

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Reaktion auf Kritik:

Wenn ein Zeitungsredakteur um einen Artikel für sein Blatt bat, so sandte der Meister stets gleich vier oder fünf. Zur Begründung sagte er: „Selbst wenn sie nicht alle veröffentlichen werden, so werden sie doch in der Redaktion durchgesehen. Ich bin schon zufrieden, wenn nur eine Person sie liest. Werden sie dann aber in der Redaktionssitzung für gut befunden, so wird vielleicht einer der fünf oder sechs veröffentlicht. Dieser eine Artikel kann dann viel Gutes in der Öffentlichkeit bewirken.“
Der Meister versandte aber auch Artikel an Zeitungen, die sonst allerlei Schund und Klatsch veröffentlichten. Kritiker fragten: „Warum sollte Sivananda seine Artikel in Zeitungen veröffentlichen, die zudem noch Werbung für allerlei Erotikartikel machen? Das ist nicht gut!“
Der Meister antwortete: „Ich werde weiterhin meine Artikel in erster Linie an solche Blätter versenden. Menschen, die sonst nur Artikel über Sex lesen, können ihren Geist läutern, wenn sie nun über spirituelle Dinge lesen. Spirituelle Lehren und Werbung für Sex liegen dann in den Waagschalen einer Waage und die Leser werden eines Tages feststellen, dass die Schale mit den spirituellen Lehren mehr Gewicht hat als die andere. So werden sie sich immer mehr für spirituelle Themen interessieren. Einige dieser Leser werden diese Seiten möglicherweise zur wiederholten Lektüre ausschneiden und aufbewahren. So versuche ich die Einstellung der Atheisten und Agnostiker zu verändern. Andere sind der Religion bereits wohlgesinnt; um sie muss ich mich nicht so sehr bemühen.“
Spätere Ereignisse bestätigten die Weisheit und Richtigkeit dieses Standpunktes. Ein in Madras aufgelegtes Magazin war das My Magazine of India, das nicht nur in Indien, sondern auch in Ceylon, Malaysia, Burma und anderen Ländern über eine hohe Auflage verfügte. Ein Grund für seine Popularität war die Tatsache, dass darin viele Seiten mit romantischen Geschichten abgedruckt, noch mehr Seiten aber voll von Sex-Werbung waren. Der Meister hatte nun eben dieses Magazin neben anderen für die Veröffentlichung seiner Artikel ausgewählt. Als dann ab 1931 die kraftvollen spirituellen Lehren des Meisters regelmäßig in diesem Magazin erschienen, waren es nicht ein, zwei, Dutzende oder Hunderte, sondern buchstäblich tausende Menschen, die begeisterte Leser seiner Artikel und später seine Schüler wurden.

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Gottes Gnade:

Einmal schlug ein Geldgeber vor, die Herausgabe des Divine-Life-Magazins vorläufig einzustellen, da es schon seit einiger Zeit rote Zahlen schrieb und die finanzielle Situation des Ashram insgesamt nicht besonders rosig war.
Der Meister erwiderte auf diesen Vorschlag: „Wie schlecht die Verkaufszahlen auch sein mögen, ich kann mir nicht vorstellen, die Herausgabe einzustellen. Überhaupt denke ich gerade darüber nach, noch einige andere Magazine zu veröffentlichen. Es macht nichts aus, am Anfang ein wenig Verlust zu erleiden. Worauf es ankommt ist, wie viel Wissen wir den Menschen geben! Gott wird uns das nötige Geld schon geben, wenn er es für richtig hält. Dass wir heute über zehntausend Rupien einnehmen, liegt an Gottes Gnade und an der Arbeit, die wir vor zehn Jahren geleistet haben. Das Mehr an Arbeit, das wir heute leisten, wird uns wiederum in zehn Jahren zugute kommen. Zur Zeit fließt uns das Geld zu. Später aber wird Gold wie aus einem Ozean in unseren Ashram fluten.“

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Die Spende einer Aspirantin:

Unter den Teilnehmern des Diamantenen Ashram-Jubiläums im Jahre 1948 war eine gewisse Liliane Shamash aus Kalifornien. Eines schönen Morgens spendete sie mit einer einzigen Unterschrift dem Meister vierzigtausend Rupien. Voller Freude schwenkte dieser den Scheck in der Luft und sagte: „Du hast alle meine Manuskripte gerettet. Ich werde gleich den Auftrag geben, sie drucken zu lassen.“ Und sogleich arrangierte er den Versand der wertvollen Manuskripte an Druckereien in Allahabad, Bangalore und Madras.

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Das Geschenk des Göttlichen Wissens:

Der Meiser maß der Verbreitung des spirituellen Wissens eine solch große Bedeutung zu, dass er auch während Finanzkrisen des Ashrams die Arbeit des Publikationssektors mit voller Kraft vorantrieb. Eher wäre er bereit gewesen, die Küche zu schließen, als diese Arbeit einzuschränken.
„Wir können immer noch zum Armenhaus gehen und von Almosen leben“, sagte er immer, „aber das Jnana Yajna (Opfer für das Wissen) muss weitergehen.“
Im Jahre 1949 aber wurde die Finanzsituation des Ashrams so schlecht, dass einige Aspiranten den Ashram verlassen mussten. Dennoch wollte der Meister die Buchproduktion nicht einschränken.
„Die Veröffentlichung und Verbreitung von Büchern ist für mich von größter Wichtigkeit“, sagte er, „alle anderen Arbeiten sind zweitrangig.“
Als jemand ihn auf das Geld für das Porto zum Versand von Freiexemplaren ansprach, sagte er: „Sollte die Portokasse leer sein, öffnen wir unsere Wertschränke, damit Besucher und Pilger mitnehmen können, was sie wollen.“

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Die Liebe zum Dienen:

Die Ashram-Mitarbeiter gaben manchmal die Manuskript-Notizbücher, die ihnen zum Abtippen anvertraut waren, verspätet zurück. So benutzte der Meister für seine Aufzeichnungen mehrere Notizbücher gleichzeitig. Einige lagen im Schreibsaal, andere im Büro, so dass sie immer griffbereit waren. Dazu gehörten einige Füllfederhalter, die immer mit Tinte gefüllt waren und je eine Brille im Schreibsaal, im Geldschrank und im Büro. Es sollte keine Zeit für die Suche nach der Brille vergeudet werden. Arbeit war von überragender Bedeutung. Zu dieser Ausstattung gehörten auch einige Fackeln, die der Meister in der Nähe seines Bettes, auf seinem Schreibtisch und bei seinem Schaukelstuhl, auf dem er sich ausruhte, platziert hatte. So sollte es auch mitten in der Nacht möglich sein, einen guten Gedanken sogleich aufzuschreiben, damit er der Welt nicht verloren gehe.
Häufig benutzte der Meister weder Tisch noch Stuhl, da er es für unpraktisch hielt. Auf einem Tisch konnte er seine Bücher und Schreibkladden nicht richtig ausbreiten und so kniete er häufig auf dem Boden mit einem breiten Schreibpult vor sich. Manchmal unternahm er auch selbst das Abtippen der Texte. So wurde das gesamte Buch Sure Ways for Success in Life and God-realisation von ihm ohne Manuskript direkt in die Maschine getippt.
Für den Meister gab es keine besonderen Momente der Inspiration oder der Depression. Das Wissen floss stetig aus seinem Inneren. Die einzige Schwierigkeit war, dass er nicht genügend Zeit fand, alle seine Gedanken aufzuschreiben.
Einmal sagte er zu einem Schüler: „Ich kann nicht aufhören zu schreiben, ich werde schreiben, bis ich blind bin. Und selbst wenn das geschieht, werde ich weitermachen und meine Gedanken jemandem diktieren, der sie dann aufschreibt. So werde ich meine Mission der Verbreitung von Wissen bis ans Ende meines Lebens fortführen.“
Im Februar des Jahres 1950 entwickelte sich ein hartnäckiger Schmerz in seinem rechten Arm und ihm wurde nahegelegt, das Schreiben für einige Zeit einzuschränken, wovon er allerdings nichts wissen wollte.
„Das wäre für mich wie der Tod mitten im Leben“, sagte er und fügte hinzu: „Es wird schon wieder werden, aber ich muss weiterschreiben.“ Der Meister schrieb seine Gedanken, wo immer sie ihm gerade kamen, in verschiedene Notizbücher. Einige Gedanken kamen ihm, während er am Ufer des Ganges saß. Er lief dann schnell in sein Zimmer, um sie dort in Stichworten festzuhalten. Das Ausformulieren besorgte er später. Manchmal, wenn er sich in seinem Schaukelstuhl ausruhte und ihn ein neuer Gedanke durchzuckte, lief er schnell zu seinem Schreibtisch. Häufig trug er auch eines der Manuskriptbücher bei sich, um zum Beispiel einen Gedanken, der ihm auf dem Weg zur Bhajan-Halle kam, gleich aufschreiben zu können. Er pflegte auch, während er seine Trainingsrunden um die Bhajan-Halle drehte, einem Stenographen seine Gedanken zu diktieren.
Dabei ging es dem Meister kaum um grammatische Details oder einen hohen literarischen Stil. Wurde er dann auf Fehler in seinen Schriften angesprochen, antwortete er: „Ich achte nicht so sehr auf Grammatikregeln und Sprachschönheit. Es kommt auf die Gedanken an, die hinter dem Schreibstil stehen. Das Überarbeiten, Korrigieren und Verbessern sei die Aufgabe von Akademikern, Grammatikern und Gelehrten.“
Das vorrangige Ziel des Meister war effizientes Schreiben, um in kürzester Zeit möglichst viel spirituelles Wissen zu verbreiten. „Ich möchte der Öffentlichkeit in minimaler Zeit ein Maximum an spirituellen Segnungen angedeihen lassen“, schrieb er in einem Brief an einen Schüler, Swami Paramananda, dem er die ersten seiner in Madras gedruckten Bücher zusandte.

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Der Wert bezahlter Arbeit:

Zwei Ashrambewohner stritten sich, woraufhin einer der beiden beschloss, den Ashram zu verlassen und einer bezahlten Arbeit nachzugehen. Der Meister aber rief ihn zu sich und ergoss gleich einen ganzen Sturzbach spiritueller Ratschläge über ihn: „Oh! Du willst gehen? Du willst dir eine Arbeit suchen? Was wirst du denn dadurch gewinnen, dass du diesen wundervollen Ort verlassen willst? Warum überhaupt? Nur wegen eines Streits und einigen Beleidigungen? Wenn es dir auf deine Ehre ankommt, könnte ich dich von nun an jeden Tag ehren und, wenn du das willst, dir wie einem König salutieren. Wäre das gut? Ich möchte nur nicht, dass du wegen eines albernen Streites die Chance deines Lebens vergibst, ein Dasein voller spiritueller Praxis und göttlicher Herrlichkeit zu führen. Gäbe es eine größere Dummheit?
Was sind schon ein paar Schimpfworte und Beleidigungen für einen spirituellen Aspiranten? Es werden Worte hervorgebracht, die eigentlich nur Geräusche oder Schwingungen der Luft sind. Aber sofort bist du beleidigt. So sehr, dass du sogar die Segnungen eines spirituellen Lebens aufgeben und dafür ein Sklave deiner monatlichen Lohntüte werden willst. Ist das ein Zeichen von Urteilsgabe und Intelligenz? Ein guter Aspirant kümmert sich nicht um Ehre. Für ihn zählt nur Gott allein. Was ändert sich denn überhaupt, wenn dich ein Mensch beschimpft? Nennt man dich einen Esel, bekommst du dann sogleich vier Beine und lange Ohren? Nennt man dich einen Hund, wächst dir dann ein Schwanz? Bestimmt nicht! Also, warum benimmst du dich dann wie ein Narr?“ So wurden die Augen des Aspiranten geöffnet und er blieb.

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Wappne dich:

Der Aspirant Jagannath Kaul hatte fest damit gerechnet, nach sechs Monaten im Ananda Kutir Gott zu erfahren. Die Monate gingen vorbei, doch er traf Gott nicht. Ungestüm wie ein kleines Kind ging er zum Meister und sprach: „Ich kam hierher für die Suche nach Gott. Aber bis zum heutigen Tage habe ich Ihn nicht gefunden.“ Kaul war den Tränen nahe.
„Warum die Eile?“, entgegnete der Meister. „Bereite dich auf diese höchste Kommunion vor. Es mag besser sein, mit Freude zu reisen, denn mit Enttäuschung anzukommen. Arbeite! Arbeite in der lebendigen Gegenwart!“
Ein freundliches Lächeln des Meisters erhellte Kaulis Trübsaal sogleich.

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Des Meisters Liebe:

Manchmal gab es im Ashram Schüler mit starken Begierden, die den Meister harsch kritisierten, den Ashram für ihre Zwecke missbrauchten und ihn dann im Zorn verließen. Der Meister betete dann für sie. Viele von denen, die gingen, kamen nach einiger Zeit verändert zurück und der Meister hieß sie mit großer Liebe und Zuneigung willkommen.
„Einige Menschen können nicht durch Zwang, Regeln und Zurechtweisungen zu göttlichen Wesen werden“, erklärte er dann, „sie müssen einfach ihre eigenen Erfahrungen machen.“

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Ohne Zwang:

Einmal, als der Meister für den Samstag salzlose Kost eingeführt hatte, gingen einige Ashrambewohner dazu über, sich kleine Salztütchen vom Vorabend aufzuheben.
„Ich werde euch fortan keinerlei Anordnungen mehr aufzwingen und auf ihrer Einhaltung bestehen, so nützlich sie auch sein mögen“, sprach der Meister und ließ es dabei bewenden.

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