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Vers 44

Saadum ThaniVel Murugan Saranam
Soodumpadi Thanthadhu Sollumadho
Veedum Surarmaamudi Vedhamum Vem
Kaadum Punamum Kamazhum Kazhale


Murugan, der Großartige, mit dem zerstörenden, unvergleichlichen Vel, Gewährte seine Füße zur Krönung – o was soll ich sagen! Moksha, die glorreichen Häupter der Götter und die ewigen Vedas, Leuchten aus Deinen Füßen, wie auch der heiße Wald und die Felder.


„Muruga, mit dem unvergleichlichen und zerstörerischen Vel, gewährte seine Füße zur Krönung (auf meinem Kopf), - die Füße, die erstrahlen als Moksha, auf den Häuptern der Devas, in den Vedas, im heißen Wald und in den Hirsefeldern (bzw. deren himmlischer Duft in diese hineinstrahlt und in ihnen fühlbar wird). O, wie soll ich (seine Gnade) ausdrücken!“

Erklärung:

Dies ist ein inhaltlich einfacher, in seiner Implikation aber großartiger und vielseitiger Vers. Der heilige Arunagiri rühmt hier die seltene Segnung, die ihm verliehen wurde. Was ist diese Segnung? Muruga hat gnädig Seine Füße gewährt, um damit Arunagiris Kopf zu krönen. Dies ist die höchste Segnung, die man bekommen kann, weil sie dem Empfänger Moksha (Befreiung) überträgt. Um die Manifestation dieser Füße auf dem steinernen Tablett seines Herzens hat er in Vers 6 gebetet. Meditation über die Füße bei gleichzeitiger Wohltätigkeit befreit von der Wiedergeburt (Vers 7). Wenn man sie erreicht, kann man all seine Wünsche aufgeben und errettet, d.h. befreit werden (Vers 14). Das Gewähren der Füße bedeutet das Erreichen des Zustands von Mukti (Befreiung) jenseits von Denken und Vergessen (um den er in Vers 21 gebetet hat). Sich vor diesen Füßen zu verneigen und sie als wahres Satchidananda zu fühlen, ist ein großer Verdienst, der schwer zu erreichen ist (Vers 22). Nicht an sie zu denken, weil man in das aktive Spiel der Unwissenheit gerät, ist wahrlich der Untergang (den zu überwinden sein Gebet in Vers 23 war). Nicht nur die Füße alleine sind rot, d.h. vollkommen, sondern der, dem sie gehören, ist in seinem ganzen Wesen rot (Vers 25): Nach deren Gewährung er sich sehnte, um den Zustand von Mukti zu erreichen und von den Karmas befreit zu werden (Vers 35). Die die Häupter von Brahma und anderen Devas krönen (Vers 36); unter denen Schutz zu suchen hier und jetzt Jivanmukti bedeutet; wonach er gestrebt hat (Vers 41).

Diese Füße krönen Arunagiris Kopf. Was geschieht, wenn „die Füße Gottes gewährt“ werden? Die gebundene Seele wird sofort befreit, der Sadhaka wird zum Siddha. Diesem Gesegneten eröffnet sich eine neue Vision, da die Füße ihre wirkliche Natur offenbaren. Sie erstra hlen als das Unsichtbare, das Sichtbare wie auch die Verbindung zwischen beidem; als das Absolute, das Phänomenale als auch als das, was sie verbindet. Arunagiri beschreibt die Füße als den aus sich selbst heraus leuchtenden Zustand von Moksha, als auf den Köpfen der Devas im Himmel strahlend, als die (Essenz der) ewigen Vedas, als die (zarten) Füße, die im trockenen Wald und Feld leuchten.

Er verwendet das spezielle Wort „Kamazhum Kazhal“, was sich nicht leicht übersetzen läßt. Es bedeutet die Füße, deren süßer Duft ausströmt oder die Füße, die leuchten oder die Füße, die sich selbst offenbaren. Damit ist gemeint, dass die Füße nicht physisch sichtbar sind, sondern dass ihre göttliche Gegenwart auf eine subtile Art empfunden wird. Genauso wie der Duft einer Blume nicht gesehen aber wahrgenommen werden kann, so nimmt man die Füße Gottes nicht physisch wahr, sondern die verwirhlichte Seele fühlt und erfährt sie intuitiv. Dies ist die Bedeutung von „Kamazhum“, „leuchtend“ oder „Duft verbreitend“.

Während die Handlung des Gewährens der Füße in der Vergangenheit als „gewährt“ (Thantha) beschrieben wird, verwendet der Heilige bei der Beschreibung der Natur der so gewährten Füße die Gegenwart, nämlich „leuchten“ (Kamazhum). Das weist auch darauf hin, dass diese Füße nicht nur damals auf die Häupter der Devas gestellt wurden und auf der Suche nach Valli durch Wälder und Felder gingen, sondern dass sie für Befreite eine lebendige Gegenwart sind. Die Erwähnung von einigen Orten, wo die Füße Gottes leuchten, ist nur symbolisch und soll ihre Allgegenwart nahe legen. Arunagiris Auswahl dieser symbolischen Orte ist bedeutsam. Jetzt wollen wir schauen, wo und wie die Füße Gottes erstrahlen. Moksha (Befreiung) ist das Ziel allen menschlichen Strebens und wenn man es erreicht, ist der Zweck des Lebens erfüllt.

Sie ist das Bewusstsein absoluter Freiheit. Sie wird Paramapada genannt - die höchste Wohnstatt der Ruhe. Moksha sind die Göttlichen Füße. Die Füße Gottes erstrahlen selbst als der Zustand von Moksha und Moksha steht für das Absolute. Die Füße Gottes strahlen auf den Köpfen der Devas. Das Ewige, Formlose hat sich als Lord Skanda manifestiert, um die Leiden der Devas zu lindern. Nachdem Lord Skanda den Asura (Dämon) Surapadma, unter dessen Tyrannei die Devas gelitten hatten, besiegt hatte, verehrten sie ihn und setzten als ein Zeichen des Respekts und der Dankbarkeit Seine Füße auf ihre Köpfe.

Darum sagt man, Seine Füße erstrahlen auf den Köpfen der Devas, d.h. im Himmel. Sie erstrahlen als das Absolute und auch in und als die höheren Regionen. Die Füße leuchten nicht nur als das Absolute und die höheren Regionen, sie sind auch das Mittel, um diese zu erreichen – die Veden. Die Veden sind das Reservoir aller Weisheit. Sie gelten als Apaurusheya, d.h. nicht von Menschen gemacht oder zusammengestellt, sondern als die Offenbarungen des Höchsten Wesens selbst. Die Veden sind nicht die geschriebenen Bücher, sondern die ewige Weisheit, der ekstatische Ausfluss von Enthüllungen von verwirklichten Menschen. Sie sind uns durch die Guru-Schüler-Tradition des Hörens und Rezitierens überliefert.

Darum werden die Vedas Sruti (was gehört oder offenbart wird) genannt, um sie von den Smritis zu unterscheiden, die Werke menschlichen Ursprungs sind. Die Veden preisen Gott und ermahnen die Menschen, Vollkommenheit zu suchen. Sie sind voller Upasanas (spirituelle Unterweisungen) und Vidyas (Meditationstechniken) unterschiedlicher Art, die dem Übenden sowohl den Himmel als auch Moksha verleihen können. Da die Veden die Offenbarungen des Höchsten sind und als Mittel dienen, den Himmel oder Moksha zu erreichen, werden sie als die Füße Gottes betrachtet. Die Füße Gottes erstrahlen also als die Veden.

Die Füße, die als das Absolute und in den höheren Regionen leuchten, dienen auch als Mittel, um diese zu erreichen. Dieses weite Universum ist das von Gott für die Jivas erschaffene Feld, um verschiedene Erfahrungen zu durchleben und schließlich Ihn zu erreichen. Wenn die Seelen reif sind, manifestiert sich Gott, angezogen durch ihre Hingabe, auf dieser irdischen Ebene, um ihnen Mukti zu gewähren. Vallis Hingabe zog Lord Skanda von seiner Wohnstatt zu den Hirsefeldern und den heißen Wäldern, über die er auf der Suche nach seiner Geliebten schritt. Dies ist Skanda-Lila, das Spiel von Lord Skanda. Die ganze Schöpfung, von der die Erde das unmittelbare Objekt unserer Erfahrung ist, ist gleichzeitig ein Feld für das Spiel Gottes und die Erfahrung des Menschen.

Sie ist das Spielfeld und der Treffpunkt von Jiva und Ishwara. Dies drückt von Arunagiri sehr schön und symbolisch aus, indem er sagt, dass die Füße Gottes in den heißen Wäldern und Feldern leuchten, weil es hier ist, wo Er Valli getroffen und angenommen hat. In den Veden heißt es, Gott hat sich selbst dargebracht und ist zu diesem Universum geworden, das ein Paada, ein Fuß (d.h. gleichzeitig auch ein Viertel) des höchsten Wesens ist, während Dreiviertel unsterblich und ewig sind. Die Füße Gottes leuchten als dieses Universum. Also, das Absolute, die höheren Regionen, die Veden und die Erde – die Füße Gottes leuchten überall. Seine Füße sind die Grundlage, das Mittel und das Ziel.

Indem er diese Stellen erwähnt, weist Arunagiri auf die Allgegenwart Gottes hin, welche die (verwirklichte) Seele erfährt, die mit Seinen Füßen gesegnet ist. Wenn Gott einem die Füße auf den Kopf stellt, erlangt man die kosmische Vision der Füße und nimmt sie überall wahr. Obwohl die Füße nur einmal „auf den Kopf gestellt“ werden mögen, bleibt die Wirkung, sie überall wahrzunehmen, dauerhaft bestehen, weil das Gewähren der Füße die Offenbarung des Vel bedeutet, was ein innerer Bewusstseinszustand ist. Darum verwendet Arunagiri die Vergangenheitsform für die Handlung des Gewährens der Füße, „gewährt“ (Thantha), aber verwendet die Gegenwartsform wenn er die Natur der so gewährten Füße als „leuchtend“ (Kamazhum) beschreibt. So viel zur Großartigkeit der Füße Gottes! Was ist mit Seinem Vel.

Er ist genauso großartig. Wir haben vorher schon gesehen, dass die Füße und der Vel zusammen gehören und dass sie identisch sind. Diese Wahrheit wird in diesem Vers so schön aufgezeigt, indem der Vel auch durch zwei Beinamen gepriesen wird – nämlich „Saadum“ und „Thani“, d.h. „zerstörend“ und „unvergleichlich“ – um auf seine relativen und absoluten Aspekte hinzuweisen. Der Vel ist unvergleichlich; er ist das Absolute; er ist identisch mit Gott selbst; er ist reines Bewusstsein, wie in Vers 40 aufgezeigt wurde. Das „Unvergleichliche“ („Thani“) bezieht sich deshalb auf den absoluten Aspekt des Vel. Aber er ist nicht nur das. Er ist auch das Relative, er ist auch „zerstörend“. Was zerstört der Vel?

Er hat den stolzen Asura Surapadma mit Kind und Kegel besiegt und den Devas Freiheit gebracht. Die Asuras sind die äußeren Feinde und stehen symbolisch für die inneren Gegner des Sadhakas – Avidya, Kama und Karma, die der Vel zerstört. Er manifestiert sich als Sadhana-Shakti, als das notwendige subtile Verständnis, um Avidya zu durchdringen. „Zerstörend“ („Saadum“) ist der relative Aspekt des Vels. Nachdem die Unwissenheit so zerstört ist, steht er als reines Bewusstsein. Er manifestiert sich als das Mittel, um Avidya zu entfernen und wenn dies getan ist, bleibt er alleine übrig, weil das Ziel erreicht ist. Der Vel ist also sowohl das Mittel als auch das Ziel; das Relative und das Absolute; sowohl dynamisch als auch statisch; „Saadum“, zerstörend und „Thani“, unvergleichlich.

Dieser ganz besondere Vers, bringt den relativen und den absoluten Aspekt sowohl des Vels als auch der Füße wunderschön in Einklang, in der Absicht, sie als Symbole des Zustands der verwirklichten Seele oder des Jivanmukta zu verdeutlichen. Nur der Verwirklichte hat das einmalige Privileg einer gleichzeitigen Erfahrung beider Aspekte der Wirklichkeit. Im Zustand von Samadhi (Vers 42), der „Pesaa Anubhuti“ ist, wird der Vel nur als „Thani“, unvergleichlich, erfahren und die Füße nur als „Neri“ (Moksha), d.h. in ihren absoluten Aspekten. Beim Heraustreten aus dem Samadhi als Jivanmukta werden sie (wie in diesem Vers) in ihren beiden Aspekten erfahren – der Vel nicht nur als „Thani“ sondern auch als „Saadum“ (zerstörerisch) und die Füße nicht nur als Moksha („Veedu“), sondern auch als das Feld und der Wald (physische Ebene) – d.h. sowohl in ihren absoluten als auch in ihren relativen Aspekten.

 

So macht dieser Vers klar, dass in der Offenbarung des Vel von Vers 42 auch das Gewähren der Füße eingeschlossen ist. Aber während Vers 42 die Erfahrung von Samadhi ist, ist dieser Vers die Erfahrung von Jivanmukti. Die Offenbarung des Vel aus Vers 42 und das Gewähren der Füße aus diesem Vers sind identisch; sie meinen das Gleiche, nämlich das Erreichen von Mukti, Befreiung. In Vers 42 wird der Zustand von Mukti („Neri“) mit dem Vel identifiziert, als „Neriyai“ und „Velai“. Jetzt wird die gleiche Mukti („Veedu“) mit den Füßen identifiziert. Die Offenbarung des Vels und das Gewähren der Füße sind deshalb gleichzeitige Geschehnisse, obwohl man das erstere als inneres Bewusstsein betrachten kann und das Letztere als eine äußere Handlung.

Die Meditationstechnik ist stetige Meditation auf den Vel (Vers 40). Angestrebt wird dabei das Erlangen der Füße (Vers 41). Im Vers 41 gilt das Gebet daher dem Schutz unter den Füßen, während das, was als Antwort in Vers 42 gewährt oder offenbart wird, der Vel ist. Und während der Vel in Vers 42 offenbart wird, äußert er sich voll Erstaunen über das gewähren der Füße (Vers 44). So bezieht sich Arunagiri auf den Vel und die Füße gleichermaßen, um ihre Identität bzw. Nichtverschiedenheit nahezulegen. Und um dies zu bestätigen, bringt er in diesem Vers den Vel und die Füße in ihrem absoluten und relativen Aspekt zusammen als „die Füße von Muruga, der den zerstörenden, unvergleichlichen Vel hat“. Der Zustand des Wissens durch „Denken ohne zu denken“ (Vers 42) und die „sprachlose“ Erfahrung (Vers 43) kann man als statische Identität mit Gott interpretieren; d.h. die tatsächliche Erfahrung von Samadhi, wo alles aufhört.

Dieser Vers enthüllt auf mystische Weise, dass man nicht in diesem Pesaa Anubhuti, dem Samadhi-Zustand, bleibt, sondern wieder daraus emporsteigt und dass man, auch wenn man aus diesem „Kontakt“ mit Gott heraustritt, nicht getrennt von ihm ist, sondern ihn überall wahrnimmt. Daher könnte man sagen, in diesem Vers wird ein Zustand einer dynamischen Identität beschrieben, d.h. die Erfahrung des Doppelbewusstseins (Jivanmukta) nach dem Herauskommen aus der Samadhi-Erfahrung. Solch gesegnete Seelen, die vom Zenit der Gotteserfahrung herabgekommen sind, können die Welt führen. Sie sind die seltenen Seelen, die mit einem göttlichen Auftrag und der notwendigen außergewöhnlichen Kraft ausgestattet sind, um die göttliche Mission zu erfüllen. Das sieht man z.B. im Leben von Swami Sivananda. So sind also die Implikationen dieses Verses tiefgründig und vielseitig, obwohl seine Bedeutung einfach ist.

*

Wenn sie aus dem Samadhi der statischen Einheit (Pesaa Anubhuti) wieder herauskommt, nimmt die verwirklichte Seele Gott allein überall und in allem wahr – hoch und niedrig, oben und unten, Himmel und Erde, im Absoluten und im Relativen und tanzt vor Freude. Der Jiva ist jetzt ein Jivanmukta – einer in dynamischer Einheit mit Gott – als Ergebnis davon, dass die Füße gewährt wurden. Die Gebete der Verse 21, 35 und 41 sind hier also vollständig erfüllt. Arunagiri sagt: „Die Füße wurden gewährt.“ Wann wurden sie gewährt? Als der Vel offenbart wurde (Vers 42), wurden auch die Füße gewährt, weil das zwei gleichzeitige, voneinander nicht verschiedene Handlungen sind. Aber er konnte es zu dem Zeitpunkt nicht ausdrücken, weil auf einmal all seine menschlichen Fähigkeiten aufhörten (Vers 42) und „Pesaa Anubhuti“ entstand (Vers 43). Jetzt beim Herauskommen aus dieser Erfahrung erinnert er sich an diesen Gnadenakt Gottes und beschreibt ihn. Dieser Vers ist daher gleichzeitig Beschreibung der Dankbarkeit und Auswirkung dessen, was ihm in Vers 42 geschenkt wurde. Dass die Erfahrung in Vers 28 keine vollständige Verwirklichung, sondern nur ein flüchtiger Blick des kosmischen Bewusstseins war, während die Erfahrung von Vers 43 tatsächliche Verwirklichung ist, wird aus dem Erleben nach der jeweiligen Erfahrung klar.

Bei der Rückkehr ins Normalbewusstsein aus dem flüchtigen Blick empfand der Sadhaka eine Art von Bedauern, weil er sich in (Ille Enum) Maya wiederfindet (Vers 29), obwohl diese Erfahrung von Maya nicht mehr so schlimm ist wie ganz am Anfang seines Sadhanas (Vers 5). Aber wenn er aus Pesaa Anubhuti, der Verwirklichung herauskommt, erfährt er ein Gefühl der Freude und fühlt Gottes Allgegenwart, nimmt er die Füße Gottes überall wahr. Auch blieb nach dem ersten kurzen Ausblick Avidya bestehen (Ariyaamai Porutthilai, Vers 29), während hier Avidya zerstört wird, bevor die großartige Erfahrung kommt (Ariyaamai Attradhu, Vers 42; und Aasaa Nigalam Thugal Aaayina, Vers 43). Da in der kurzen ersten Erfahrung von Vers 28 nur das Ego zu dem Zeitpunkt ausgeschaltet wurde, seine Wurzel (d.h. Avidya) aber noch nicht zerstört war, folgte in Vers 37 die Anweisung, das „Ego mit seiner Wurzel“, also Avidya, zu eliminieren. Ariyaamai Attradhu (Vers 42), Pesaa Anubhuti Pirandhadhu (Vers 43) und Saranam Thanthadhu (Vers 44) sind allesamt überwältigende Beschreibungen des Erreichens des Ziels. Diese Gruppe von Versen hat einen besonderen Zauber und eine besondere Bedeutung. Der Jiva, das Individuum, wirft sein Jivatava ab und geht in das Gottwesen ein (Vers 42); erfährt oder wird (d.h. ist) Gott (Vers 43) und geht als Gott-Mensch daraus hervor (Vers 44). Diese Wahrheiten sind in diesen Versen auf wunderschöne Weise verborgen. Insgesamt vermittelt dieser Vers die Freude des Jivanmukta, wenn er aus seiner Gotteserfahrung emportaucht.

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