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Über Narada, den Verfasser der Bhakti Sutras

Narada wird zum ersten Mal in der Chandogya Upanishad erwähnt: Als spiritueller Sucher kommt er zu dem großen Weisen Sanatkumar und bittet diesen, ihm den Weg zur Erkenntnis des Selbstes zu zeigen. Alle Disziplinen hat Narada studiert - Kunst, Wissenschaft, Musik, Philosophie und die heiligen Schriften - und doch hat er den Frieden nicht erlangt. Sanatkumar lehrt ihn daraufhin: » Das Unendliche ist die Quelle der Freude, keine Freude findet sich im Endlichen ... das Unendliche ist unsterblich, das Endliche ist vergänglich ... wenn die Sinne gereinigt werden, wird das Herz gereinigt; wenn das Herz gereinigt ist, ist das Gewahrsein des Selbstes stetig und ohne Unterbrechung; wenn das Gewahrsein des Selbstes stetig, und ununterbrochen ist, werden alle Fesseln gelöst und Freiheit wird erlangt. «

      Im Shrimad Bhagavatam ist Narada eine erleuchtete Seele. Er ist es, der Vyasa darum bittet, das Shrimad Bhagavatam zu verfassen. Narada erzählt, daß er in einer vergangenen Inkarnation in einer Einsiedelei aufwuchs und dort als Knabe den Weisen diente. Durch den Umgang mit den heiligen Männern wurde sein Herz gereinigt, er wurde in die Geheimnisse der Weisheit eingeführt und lernte, daß die Lösung für alle Probleme darin besteht, die Früchte der Werke dem Herrn zu übergeben. Dies weckte Weisheit, Liebe und Hingabe in ihm. In der Meditation wurde ihm ein Anblick des Herrn gewährt, und er fand sich mit Ihm vereint. Doch konnte er diese Erfahrung nicht wiederholen. Der Herr wies ihn an, sich weiter zu reinigen, in der Gesellschaft der Heiligen zu leben, ihnen zu dienen und die Aufmerksamkeit fest auf das Göttliche zu richten. Nachdem Narada seinen Körper aufgegeben hatte, wurde er mit dem Herrn vereint und lebte einen ganzen Zyklus lang in dieser Einheit. Dann wurde er wieder in diese Welt gesandt, ein Leben der Reinheit und Enthaltsamkeit führend. Als Wanderer durchzieht er alle Welten und singt zu seiner Vina den Lobpreis Gottes, und jene, die ihn hören, finden Frieden und Befreiung.

      Narada ist eine ewig freie Seele, von Geburt an ausgestattet mit Wissen um das Göttliche, die zum Wohle der Menschen auf Erden erscheint. Er lehrt den Weg der Bhakti, der sich hingebenden Liebe zu Gott, der oft im Vergleich zu den anderen Yogapfaden (Karma-, Jñana-und Raja Yoga) als der leichteste dargestellt wird.

      Karma Yoga fordert vom Schüler, Handlungen ohne Wunsch nach persönlichem Gewinn und ohne Angst vor einem unerwünschten Ergebnis auszuführen; frei von jeglicher Bindung an das Resultat. Häufig wird dieser Weg gelebt, indem man Gott im Nächsten dient.

      Jñana Yoga ist der Pfad, auf dem Wissen durch intellektuelle Unterscheidung zwischen dem Wirklichen und dem Unwirklichen, zwischen dem unvergänglichen Absoluten und dem vergänglichen Relativen gewonnen wird.

      Raja Yoga schließlich bezeichnet den Weg intensiver Meditation zur Erlangung von Erkenntnis.

      Die Liebe, die Narada in seinen Bhakti Sutras (»Leitfäden«, »Aphorismen«) beschreibt, ist frei von Eifersucht, Egoismus, Besitzergreifung und der Furcht, verlassen zu werden; sie läßt selbst im Fall einer zeitweiligen Entfremdung kein Gefühl von Unglücklichkeit aufkommen, weil sich der Suchende dennoch der Existenz Gottes bewußt ist und fühlt, daß die Beziehung zwischen ihm und Gott lebendig und wirklich ist.

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