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Sterbebegleitung im Moment des Todes

Es gilt als ein großer Segen, wenn man einem Sterbenden beim Übergang in die andere Welt helfen kann. Man kann die Hand des Sterbenden halten. Wenn der Sterbende in der gleichen spirituellen Tradition ist, kann man zusammen ein Gebet wiederholen. Oder man kann für den Sterbenden ein Mantra rezitieren, ein Gebet rezitieren oder meditieren.

Mantra für Sterbende

Als besonders geeignetes Mantra gilt das Maha Mrityunjaya Mantra:

„Om Tryambakam Yajamahe
Sugandhim Pushtivardhanam
Urvarukamiva Bandhanaan
Mrityor Mukshiiya Maamritaat“

Dieses Mantra gibt den Kranken Heilung, schützt vor Unfällen und ruft göttlichen Beistand für alle Reisen an. Der Tod gilt als besonders wichtige Reise. So ruft man mit diesem Mantra göttliche Führung für die Reise in die subtileren Welten an.
Wer das Mantra noch nicht kennt, kann es sich im Internet als Om Tryambakam mp3 anhören.

Tod, Gott und Licht

Man kann sich dabei vorstellen, dass Lichtenergie durch einen selbst zu dem Sterbenden hin fließt. Man kann innerlich Gott darum bitten, sich um die Seele zu kümmern. Man kann die Seele ganz Gott anvertrauen.
Wenn die Umstände es erlauben, wäre es gut, auch nach dem physischen Tod ein paar Minuten weiter Mantras zu wiederholen, zu meditieren, Gebete zu sprechen, ein Todesritual zu zelebrieren, z.B. ein Arati.
Einige Menschen haben mir berichtet, wie großartig die Lichterfahrung war, wenn sie auf diese Weise dabei waren, wie eine Seele den Übergang von der physischen in die höheren Welten machte. Ein solcher Tod kann etwas Freudevolles haben, in jedem Fall etwas Würdevolles, Tiefes.

Besonders erhebend war z.B. ein Fall, wo ein Krebskranker in einem Yoga-Ashram gestorben ist. Da ein Arzt den Todeszeitpunkt vorher angekündigt hatte, saßen alle um den Sterbenden herum und sangen das Om Tryambakam. Es entstand eine sehr machtvolle Schwingung, die von vielen als großes Licht wahrgenommen wurde. Im Moment des Todes wurde das Licht oberhalb des Körpers sehr stark, einige Anwesenden konnten sehen, wie die Seele den Körper als strahlendes Licht verließ, nochmals segnend lächelte und dann nach oben verschwand.

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Plötzlicher Tod

Manchmal kommt der Tod etwas unvermuteter. Manchmal hat man es versäumt oder es war nicht möglich, den Sterbenden in den Wochen oder Monaten vor dem Tod zu begleiten und beim Sterben dabei zu sein.
Die meisten setzen sich mit dem Tod erst auseinander, wenn er schon eingetroffen ist. Auch dann kann man dem Sterbenden helfen. Das werde ich unten im Kapitel über „Bhur Loka“ genauer beschreiben.

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