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Samadhi Yoga

Schlaf und Samadhi

Schlaf und Samadhi

Schlaf ist Jada, ein inaktiver Zustand. Doch Samadhi ist ein Zustand reinster Aufmerksamkeit und reinsten Bewusstseins.

Wenn ein Mensch aus dem Schlaf erwacht, hat er keine Erfahrung der transzendenten Weisheit des Selbst gemacht. Er fühlt sich schwer und dumpf. Doch wenn ein Yogi oder Weiser aus dem Zustand von Samadhi zurückkehrt, ist er erfüllt von der höchsten transzendenten Weisheit des Atman. Er kann all deine Zweifel beseitigen. Er inspiriert dich und baut dich auf. Er ist Brahman selbst.

Samadhi ist schlafloser Schlaf. Der Weise hat kein Bewusstsein der äußeren Welt mehr. Er ist versunken im Ozean von Wonne und Weisheit.

Im Schlaf herrscht tiefes Tamas (Trägheit, Dunkelheit). Die individuelle Seele bleibt in Karana Sharira (dem Kausalkörper). In Samadhi weilt sie im Brahman, in Satchidananda Svarupa, ihrer wahren Natur als Sein-Wissen-Wonne.

Wenn man aufwacht verschwindet der Zustand des Tiefschlafes. Ein sich verändernder Zustand ist illusorisch oder unwirklich. Doch Samadhi - der überbewusste Zustand - ist das bezeugende Bewusstsein der drei Zustände. Er existiert immer. Aus diesem Grund ist er der einzige wirkliche Zustand.

Während des Schlafes befinden sich die Vasanas und Samskaras in einem sehr feinen Zustand. Doch in Samadhi werden sie durch das Feuer der Weisheit zur Gänze verbrannt.

Verbrenne also den Egoismus und die Vasanas sowie die fünf Sinne, und genieße die ewige Wonne dieses schlaflosen Samadhi.

Manche unwissende Schüler verwechseln tiefen Schlaf und Tamas mit dem Zustand des Samadhi. Sie geben vor, in Samadhi zu sein indem sie die Augen schließen. Samadhi ist absolutes Selbst-Bewusstsein. Es ist extrem schwierig, in den Zustand von Samadhi einzutreten. Strenge dich an. Erlange die Gnade deines Gurus und von Ishvara. Lebe in Abgeschiedenheit. Meditiere ohne Unterbrechung. Du wirst Samadhi erreichen und die größte Wonne erleben.

Jada Samdahi357 und echter Samadhi

Ein Hatha Yogi kann sich in einer Kiste in der Erde vergraben lassen. Er schließt dabei die Nasenlöcher mittels des Khechari Mudras (besondere Atem-/Zungentechnik). Das ist zweifelsohne eine schwierige Kriya. Er erlangt Jada Samadhi. Das ist ein Zustand ähnlich dem Tiefschlaf. Dieser Samadhi verbrennt jedoch die Samskaras und die Vasanas nicht. Der Yogi kehrt nicht mit überintuitivem Wissen zurück. Dieser Zustand führt nicht zu Mukti. Es ist nur eine Art Kunststück und kein Zeichen für Spiritualität. Manche Leute benutzen diese Kriya, um Geld, einen Namen und Ruhm zu erlangen. Das ist zu einem Geschäft geworden. Wenn sie aus der Kiste heraussteigen, strecken sie ihre Hände nach Geld aus. Und bevor sie in die Kiste steigen, machen sie schon Geschäfte. Bevor sich der Yogi in die Kiste begibt, muss sein Kopf rasiert werden. Wenn er nach seinem Jada Samadhi wieder herauskommt, darf kein Haarwuchs zu sehen sein, wenn es sich um die echte Khechari Mudra handelt.

Wenn alle Bewegungen des Geistes durch Dhyana (Meditation) zum Stillstand kommen, ist der Zustand von Prajnata Samadhi erreicht.

Wenn der Geist völlig still ist, ohne jegliche Bewegung und der Yogi höchste Wonne erfährt, ist der Zustand von Asamprajnata Samadhi erreicht.

Sich selbst in Dhyana zu vergessen ist Samadhi. Wisse, dass jener Zustand des Geistes, wenn er in vieler Weise aktiv ist und doch unbeeinflusst von diesem Tun, glückseliger Samadhi genannt wird, das unveränderliche Nirvana, die transzendente Glückseligkeit. 

Menschen ohne vollkommene geistige Ausgeglichenheit wird es nie möglich sein, in Samadhi einzutreten, selbst wenn sie die äußerlichen Bedingungen erfüllen, wie zum Beispiel in Padmasana (Lotossitz) zu sitzen und sich innerlich an Parabrahman zu wenden. Man erlebt Samadhi, wenn das Festhalten am Körper schwindet und sich Erkenntnis des Höchsten Selbst einstellt, egal auf welchen Gegenstand der Geist ausgerichtet ist.

Du kannst jeden beliebigen Menschen dieser Erde fragen: „Wer ist es, der wach ist? Wer träumt? Und wer schläft?“. Man wird dir antworten: „Ich bin wach und ich bin es, der träumt und ich bin es, der schläft.“ Wenn du dann fragst: „Was ist dieses Ich?“ wird die Antwort lauten: „Dieser Körper ist das Ich.“ Man wird dir sagen dass es der Körper ist, der schläft, wenn das Gehirn müde oder erschöpft ist, dass es der Körper ist, der träumt, wenn das Gehirn aufgewühlt ist, und dass es der Körper ist, der aufwacht, wenn das Gehirn nach einem gesunden Schlaf wieder erfrischt ist.

Ein Psychologe, der den Geist in besonderer Weise untersucht hat, wird sagen, dass der Geist, der seinen Sitz im Gehirn hat, das ‚Ich‘ ist. Er wird behaupten, dass der Geist untrennbar vom Gehirn ist und zusammen mit dem physischen Körper stirbt.

Psychologen, Metaphysikern und Spiritisten zufolge ist es der Geist, der aufwacht, träumt und schläft und dieser Geist ist das ‚Ich‘.

Ein Theologe wird dagegen sagen, dass es eine Seele gibt, die unabhängig von Körper und Geist existiert, und dass es diese Seele ist, die aufwacht, träumt und schläft, und dass die Seele das ‚Ich‘ ist. Dem Gesetz des Karma zufolge zieht die Seele in einen neuen Körper ein.

Ein Vedantin sagt, dass weder der Körper noch der Geist noch die Seele das ‚Ich‘ sind. Es gibt ein reines Bewusstsein, den Atman, in allen Wesen. Er ist unendlich, ewig, alles durchdringend, autark, strahlt aus sich selbst heraus, und hält alles in sich, hat keine Teile, existiert in Zeitlosigkeit, in Raumlosigkeit, ohne Geburt und Tod. Das ist das wahre Ich. Dieses Ich erwacht, träumt und schläft niemals. Es ist stets das Sehende, der stille Beobachter (Sakshi) der drei Bewusstseinszustände Wachen, Träumen und Schlafen. Es ist der vierte Zustand, Turiya. Es ist der Zustand der über die anderen drei Zustände hinausreicht, und man nennt ihn Samadhi.

Das falsche relative Ich, welches als Ahamkara bezeichnet wird, als Ego oder Jiva, das wacht auf, träumt und schläft. Der Erwachende, der Träumende und der Schlafende sind alles veränderliche Persönlichkeiten und sind nicht wirklich.

Das wahre Selbst, das wahre Ich, wacht nie auf, träumt nie, schläft nie. Vom Gesichtspunkt der absoluten Wahrheit (Paramarthika Satta358) aus, gibt es keinen Wach-, Traum- oder Schlafzustand.

Visva359 ist der Abhimani360 des Jagrat Avastha (Wachzustand). Taijasa (Kraft, Leidenschaft) ist der Abhimani des Svapna Avastha (Traumzustand). Prajna (Wissen, Intelligenz) ist der Abhimani des Dridha Sushupti (Tiefschlafs). Das ist Pindanda (der Mikrokosmos).

Ein König steigt in seinen Wagen und fährt durch die Stadt. Das ist der Jiva, der im Wachzustand in der Welt herumwandert. Der König kehrt zurück in seinen Palast. Das ist der Traumzustand. Der König geht abends in sein Schlafgemach. Das entspricht dem Zustand des Tiefschlafes.

Wissenschaftler ziehen ihre Schlüsse allein aus Beobachtungen und Experimenten im Wachzustand. Darum sind diese nicht korrekt. Wirkliche Erfahrung muss alle drei Zustände - wach, träumend und tief schlafend - mit einbeziehen. Ein Vedantin untersucht alle drei Zustände. Er bezieht vermehrt Wissen aus dem Tiefschlafzustand. Seine Untersuchung des Tiefschlafzustandes gibt ihm Hinweise auf die Existenz des vierten Zustandes, Turiya.

Westliche Psychologen gehen davon aus, dass der unterbewusste Geist selbst während des Tiefschlafes aktiv ist und dass auch im Tiefschlaf etwas Bewusstsein besteht, da Menschen sich nach dem Aufwachen daran erinnern, einen gesunden Schlaf gehabt zu haben. Das ist falsch. Der unterbewusste Geist ist nur während des Träumens aktiv. Im Zustand des Tiefschlafes arbeitet der Geist nicht. Er verbindet sich mit seiner Quelle, d.h. er geht zeitweise im Karana Sharira, dem Kausalkörper, der Anandamaya Kosha361 auf. Aber der Kausalkörper, auch Mula Avidya (Wurzel der Unwissenheit) genannt, ist während des Tiefschlafes aktiv. Die mit ihm verbundene Intelligenz, Chaitanya oder auch Prajna, ist während des tiefen Schlafes auch präsent. Kausalkörper, Samenkörper, Anandamaya Kosha, Mula Avidya und Ajnana sind Synonyme.

Der Jiva genießt den tiefen Schlaf in dieser Stadt mit neun Toren, Maya. In diesem Zustand gibt es weder Vritti (Gedankenwellen) noch Sankalpa (Vorstellungen), weder Stimmungsänderungen noch das Spiel der Sinne, weder Raga-Dvesha-Strömungen (Zu-/Abneigung) und ihr Wirken noch intellektuelle Aktivität. In diesem Zustand gibt es keine Vorstellung von falschem oder wahrem Wissen.

Im Schlaf geht der Mensch nach innen indem er alle Sinne von den  äußeren Objekten zurückzieht. Schlaf bereitet Menschen auf energievolles Handeln vor, indem er Geist, Sinnen und Körper Ruhe schenkt. Demnach ist Schlaf hundertprozentig Leben. Wenn ein Mensch Hunger spürt, geht er ins Außen. Das ist der entgegengesetzte Zustand.

Im Zustand des Tiefschlafes, in Sushupti, sind Sinne und Geist absolut still. Der Geist ist mit seiner Quelle verwoben, dem Karana Sharira. In diesem Zustand wird der Jiva "Prajna" genannt. Das Anandamaya Kosha ist aktiv. Zwischen dem Jiva und Brahman befindet sich ein Schleier.

Während des Schlafes existieren zwei Dinge: Prajna (Bewusstsein) und Mula Ajnana (Ur-Unwissen oder auch  Avidya). Es gibt keinen Geist. Im Mula Ajnana erfährt der Geist Laya (Auflösung). Anandamaya Kosha (der Kausalkörper) ist während des Schlafens aktiv. Prajna ist sich der Wohltat des Schlafes bewusst. Er ist aber im Schlaf nicht imstande, seiner Freude darüber Ausdruck zu verleihen, auch wenn er den Schlaf wirklich genießt, genau wie einer, der den Ring zu fassen bekommen hat, der in den Brunnen gefallen war und dem er tief hinterher getaucht war, seine Gefühle nicht ausdrücken kann, während er noch im Wasser ist.

Das Glück, welches man im tiefen Schlaf erfährt, ist positive Freude, kein negatives Vergnügen. Es ist eine übersinnliche Wonne. Geist und Ego (Ich-Identifizierung) sind in Ajnana verwickelt. Im Tiefschlaf sind sie nicht präsent. Der Prajna ist sich des Glücks des tiefen Schlafes bewusst. Er ist es, der sich als Vishwa im Jagra (Wach-)Zustand erinnert. Er kann sich an alles erinnern, was man erfahren hat.

Genau wie der Mann, der den Ring wieder gefunden hat, der in einen Brunnen gefallen war, einem Zuschauer seine Gedanken nicht vermitteln kann, während er im Wasser ist, so kann auch der Prajna seine Freude nicht kommunizieren. Doch Vishwa, das Chaitanya (reine Bewusstsein), das mit dem physischen Körper im Wachzustand verbunden ist, fühlt die Wonne. Visva, Taijasa (das während des Träumens mit dem Astralkörper verbundene Chaitanya und der Prajna sind eins.

Sobald du aufwachst, wird der Traum unwirklich. Im Traum existiert dafür der Wachzustand nicht. Sowohl Traum als auch Wachsein sind im Tiefschlaf nicht präsent. Der Tiefschlaf wiederum ist im Zustand des Träumens und Wachseins nicht gegenwärtig. Deshalb sind alle drei Zustände unwirklich. Sie werden durch die drei Qualitäten Sattva, Rajas und Tamas hervorgerufen. Brahman, das Absolute, ist der stille Beobachter der drei Zustände. Er reicht auch über die drei Zustände hinaus. Er ist reines Bewusstsein. Es ist absolute Existenz. Das ist der Unterschied zwischen Tiefschlaf und Samadhi. Wenn du aus tiefem Schlaf erwachst, hast du keine Erfahrung des Selbst gemacht. Du hast immer noch denselben Geist, dieselben Vasanas (Wünsche), dieselben Gedanken und dieselben Samskaras (geistige Eindrücke), die du vor dem Schlafen hattest. Im Falle von Samadhi hingegen kehrt der Yogi oder Weise aus dem Zustand mit voller Erleuchtung zurück. Er besitzt das Wissen vom Selbst.

Ohnmacht ist eine Art Halbschlaf. Der Zustand der Ohnmacht ähnelt zum Teil dem des Schlafens. Die Besinnungslosigkeit gehört zum einen Teil zum Schlafzustand, zum anderen Teil zum Zustand Tod. Sie ist die Tür zum Tod. Ohnmacht ist deshalb zur Hälfte Schlaf, da sie sich von den anderen Zuständen unterscheidet. Ein Ohnmächtiger nimmt keinerlei Gegenstände wahr. Darum ist ein Ohnmächtiger nicht wach. Er träumt auch nicht, da er bewusstlos ist. Ist er tot? Nein, in ihm sind Leben und Wärme und er atmet weiter. Ohnmacht ist kein Tiefschlaf. Der Körper eines Ohnmächtigen zittert manchmal oder er macht ein schreckliches Gesicht. Seine Augen sind manchmal weit aufgerissen. Doch ein Schlafender sieht ruhig und friedlich aus. Ein Schlafender kann durch eine leichte Berührung mit der Hand oder durch Rufen seines Namens aufgeweckt werden, wohingegen ein Ohnmächtiger nicht einmal durch einen Stockhieb aufgeweckt werden ka

Analyse des Tiefschlafs

Tiefschlaf ist der Zustand, in dem die schlafende Person nichts begehrt und auch nicht träumt. Das dritte Viertel, der dritte Zustand, ist Prajna (Bewusstsein) dessen Sphäre der Tiefschlaf ist, der Zustand in dem alle Erfahrungen eins geworden sind, der wonnevoll ist und der der Weg zur Kenntnis (der anderen zwei Zustände) ist.

Der Jivatman (individuelle Seele) erlebt Sushupti, den Tiefschlaf, wenn er keine Geräusche oder andere sinnliche Eindrücke mehr wahrnimmt, da der Geist in diesem Zustand aufgehört hat zu arbeiten. Auch Ich-Bewusstsein gibt es hier nicht. Doch es gibt Avidya, den Schleier der Unwissenheit.

Auf Ishvaras Befehl hin (also im Rahmen der kosmischen Ordnung) erreicht der, welcher mit Avyakta (Urnatur), dem Gefährt von Maya, verbunden ist und in den mikrokosmischen Kausalkörper (Karana Sharira) eingetreten ist, den Zustand von Prajna. Man nennt ihn Prajna oder auch Avichhinna362, Paramarthika363oder Sushupti Abhimani (Vorsteher von Sushupti). In gleicher Weise wie ein Vogel, vom Fliegen müde geworden, mit vollem Bäuchlein in sein Nest zurückfliegt, betritt der Jiva, erschöpft von dem Tun und Wandel dieser Welt im Wach- und im Traumzustand, den Ajnana und genießt seine Wonne.

Nur was erfahren wurde, kann erinnert werden. Im Wachzustand gibt es Erinnerungen an das Glück des Tiefschlafzustandes. Wenn man aus einem gesunden Schlaf ins Wachbewusstsein zurückkehrt, erinnert man sich an den wonnevollen Zustand des Tiefschlafes und sagt: „Ich habe geschlafen. Ich war mir nichts bewusst.“ Man redet so, weil man keinerlei Erfahrung vom Selbst gemacht hat obwohl man in Brahman ruhte. Die Erinnerung an das Glück des Tiefschlafzustandes bei der Rückkehr in den Wachzustand zeigt, dass Sakshi, der Zeuge der drei Zustände Wachen, Träumen und Tiefschlaf, existiert. Dieser Sakshi ist Brahman, das höchste Selbst.

Das ist jedoch keine vollkommene Wonne. Das ist nicht die unendliche Wonne des Atman. Das ist nicht die positive transzendente höchste Wonne Brahmans, kein Nirvikalpa Samadhi. Der Geist ist in einem Zustand der Ruhe und es gibt kein Sankalpa Vikalpa (Gedanken und Zweifel). Er ist frei von Unruhe. Es ist ein Zustand indirekter Glückseligkeit. Es ist Freiheit vom Unglücklichsein.

Der Tiefschlaf bildet das Tor zur Erfahrung des Wach- und des Traumzustandes. Vom Schlaf aus geht man in die klare Erfahrung des Wachens und des Träumens über. Schlaf ist der Vorgänger des Wach- und Traumzustandes.

Im Tiefschlaf erlangt man kein Brahma Jnana (Erkenntnis des Selbst) denn wenn man in den Wachzustand gleitet, ist man immer noch unwissend. Man erlebt die mannigfaltigen Objekte im Außen und wird von ihnen beeinflusst. Ein Weiser hingegen, der aus Samadhi auftaucht, hat volles Wissen des Selbst und nimmt überall Verbundenheit und Einssein wahr. Er ist unbeeinflusst von den weltlichen Dingen. Darin liegt der Unterschied zwischen Schlaf und Samadhi.

Wenn der Deva, d.h. der Geist, überwältigt wurde, wenn also die Kanäle für all diese Eindrücke durch das Licht der Sonne, das seinen Sitz im „Hita“ genannten Nerv hat, verschlossen wurden, dann verschmilzt der Geist mit dem Herzen, mit all seinen Neigungen samt der Sinne. Dann schläft er. Während des Tiefschlafes (Sushupti) sieht der Deva (Geist) keine Träume, da das Tor des Sehens vom Licht ausgefüllt ist. Dann kommt Wonne herauf.

Im Tiefschlaf wird der Jiva, der Geist, von tiefem Tamas (Trägheit) übermannt und erlangt so seinen tiefen Schlaf. Der Jiva ruht in Brahman und nur jener dünne Schleier existiert zwischen ihm und dem höchsten Selbst. Im Samadhi, dem überbewussten Zustand, ist dieser Schleier der Unwissenheit gelüftet und der Jiva verschmilzt mit Brahman und erlangt höchstes Wissen. Darin liegt der Unterschied zwischen Schlaf und Samadhi.

Während des Schlafes kommen alle Organe und der Geist zur Ruhe. Der Jivatman ist auch frei von Sorgen, Schmerz und Trauer. Er genießt die Wonne Brahmans. So wie Vögel zum Ausruhen in einen Baum fliegen, so ruhen all die groben und feinen Elemente im höchsten Atman.

Der Tiefschlaf ist der Same und der Wach- und der Traumzustand sind seine Früchte. Tiefschlaf ist in einem seiner Aspekte nur minimal von Samadhi, der Einheit mit Paramatman, entfernt. Wenn dem nicht so wäre, und wenn das Bewusstsein nicht zu den Zuständen des Wachens und Träumens zurückkehren würde, wäre der Tiefschlaf nichts als Samadhi, höchste Bewusstheit.

Turiya (der vierte Zustand) geht über die vorher genannten drei hinaus. Ein Weiser, der seinen Geist und seine Sinne unter Kontrolle gebracht hat, der über dem Körperbewusstsein und den drei Gunas (Grundeigenschaften der Natur) steht, und der sich mit dem Sat-Chit-Ananda-Brahman identifiziert, erlebt diesen wonnevollen überbewussten Zustand. Das ist der transzendente Zustand, Moksha (Befreiung).

Die kurze Zeitspanne (Sandhi) zwischen Tiefschlaf und Wachzustand wird Tushimbhuta Avastha genannt, d.h.  Zustand geistiger Stille. Der nach Atma Tattva (Erkenntnis des Atman) Strebende kann ihn an der Nahtstelle zwischen Wachen und Schlafen erleben. Er sollte erkennen, dass Gefangensein und Befreiung eine Täuschung (Maya) des Individuums sind und nicht die Wirklichkeit.

Die Philosophie des Samadhi und der Schlaf

Samadhi ist Tiefschlaf mit vollkommener Erkenntnis des Selbst. Man erreicht diesen schlaflosen Schlafzustand wenn man die fünf Jnana Indriyas (Wahrnehmungs-/Sinnesorgane) im Feuer der Weisheit ‚verbrannt‘ hat, wenn man sich aus den Krallen von Avidya befreit hat, aus Maya, der Unwissenheit, und wenn man alles Verlangen unter seine Kontrolle gebracht hat. Dies ist kein leerer Zustand, kein Nichts. Man tritt in einen Zustand absoluter Bewusstheit ein, in dem sich Zeit und Raum auflösen. Überall ist hier, jeder Zeitpunkt ist jetzt und alles ist ‚Ich‘. In diesem Zustand hat man wahrhafte Freude und ewiges Leben erreicht.

Während des Zustands kosmischen Bewusstseins ist man mit dem universellen Wissen und Leben verbunden. Das göttliche Prinzip fließt durch einen hindurch. Deine kleine, individuelle Persönlichkeit ist verschwunden. Dein individueller Wille ist mit dem kosmischen Willen, mit Ishvaras Willen, verschmolzen. Du bist dir der Einheit des Lebens bewusst. Du hast Chinmaya, das Bewusstsein, dass das Universum von einem Leben erfüllt ist. Du hast Tattva Jnana (Erkenntnis des wahren Seins) und siehst das wahre Universum, das die Essenz oder der Hintergrund des Universums von Materie, Energie und Geist ist. Du bist in einem Zustand des Glücks und der Ekstase, der über jegliches Verständnis und über jegliche Beschreibung hinausgeht. Es ist ein bewusster Trance-Zustand, in dem Triputi (das Wissen, das Gewusste und der Wissende) existiert.

Untersuche jetzt den Zustand von Sushupti Avastha, auch Gadha Nidra genannt, den Tiefschlaf. Da gibt es weder das Spiel des Geistes noch das Spiel der Indriyas. Es gibt keine Dinge. Es gibt weder Anziehung noch Abstoßung (Raga Dvesha). Woher bekommst du Ananda (die Glückseligkeit) im Schlaf? Die Erfahrung des Schlafes ist einheitlich. Es gibt da keine Meinungsverschiedenheiten. Alle sagen: „Ich habe tief geschlafen. Ich wusste von nichts. Ich war sehr glücklich im Schlaf.“ Während des Schlafens weilst du im Satchitananda Atman und genießt die atmische Glückseligkeit, die von Dingen unabhängig ist. Der Unterschied zwischen Schlaf und Samadhi besteht darin, dass im Schlaf der Schleier der Unwissenheit bestehen bleibt, der in Samadhi entfernt ist.

Die Welt ist ein Gaukelspiel des Geistes. Sie ist nur eine Erscheinung. Wo es Geist gibt, gibt es auch die Welt. Wenn du bewusst durch Sadhana (spirituelle Praxis)  Manonasa (Zerstörung des Geistes) erwirken kannst, verschwindet die Welt. Du erkennst Atman überall. Selbst tagsüber bist du eins mit Atman wann immer ein Wunsch befriedigt wurde. Wenn du etwas genießt, vergisst du für kurze Zeit den Geist (Amanas-Zustand). Du weilst in deinem eigentlichen Selbst und erfreust dich atmischer Glückseligkeit (spirituelles Ananda). Unwissende Menschen verlagern ihr Glück auf die Dinge. Wie ein Hund, der an einem trockenen Knochen kaut und fälschlicher- weise glaubt, das Blut käme aus dem Knochen, wo es in Wirklichkeit aus seinem eigenen Maul kommt, so meinen törichte Menschen, das Glück käme aus den äußeren Dingen, wo sie doch in Wahrheit ihr Glück aus ihrem eigenen Atman im Inneren beziehen. Sie sind geblendet durch die Kraft von Maya und Avid

Der Unbeschreibliche Zustand von Samadhi

Versuche, in den Genuss dieses schlaflosen Schlafes zu kommen, in dem  alle Sinne und der Geist in Stille ruhen und der Intellekt aufhört, aktiv zu sein. Dieser schlaflose Schlaf ist die Maha Nidra, der überbewusste Zustand. Es ist absolutes Bewusstsein, ein Zustand, in dem die individuelle Seele in der höchsten Seele aufgegangen ist. Aus diesem Schlaf erwacht man nicht. Die Welt der Namen und Formen verschwindet zu guter Letzt.

In Samadhi, dem überbewussten Zustand, verschmilzt der Yoga- Praktizierende mit Gott. Die Sinne, der Geist und der Intellekt hören auf zu arbeiten. So wie ein Fluss in den Ozean fließt vereint sich die individuelle Seele mit der höchsten Seele. Alle Grenzen und Unterschiede lösen sich auf. Der Yogi erlangt höchstes Wissen und ewige Wonne. Dieser Zustand entzieht sich jeglicher Beschreibung.

In Samadhi zieht sich der Geist von seinen natürlichen bzw. gewohnheitsmäßigen Aktivitäten zurück und richtet sich auf den Atman aus, der vom Geist unberührt ist. In Samadhi ist der Geist überhaupt nicht aktiv. Er versinkt in Brahman. Wenn man einen tiefschlafähnlichen Zustand bewusst herbeiführen kann, ist das nicht länger Tiefschlaf, sondern Samadhi. Es ist schlafloser Schlaf, bei dem die Sinne und der Geist ganz aufhören zu arbeiten und der Schleier der Unwissenheit durch das Feuer des Wissens zerstört wird. Der Suchende erlebt die vollkommene Freude der Freiheit und weite, überkosmische Erfahrungen sowie die höchste Stille des Unvergänglichen.

In Samadhi zieht sich der geläuterte Geist von den äußeren Dingen zurück, schaut nach innen und konzentriert sich auf das Innerste Selbst, den Atman. Er löst sich im Atman, seiner Quelle, auf und wird selbst zu Atman. Das Erkennen von Brahman, von Atman, ist eine wahrhafte Erfahrung und kein bloßes Wissen.

     brahma veda brahmaiva bhavati

"Von Brahman zu wissen bedeutet, zu Brahman geworden zu sein" [Manduka-upanishad 3.2.9]

Im Tiefschlaf liegt der Körper da, weil Antahkarana (inneres Organ) nicht anwesend ist. In Samadhi existiert das Antahkarana in einem feinen Zustand.  Darum bleibt der Körper aufrecht. Brahmakara Vritti (der höchste Gedanke an Brahman) wird erzeugt. Es ist kein Abhava (Nicht-Existenz von Antahkarana). Die Frucht von Savikalpa Samadhi ist Nirvikalpa Samadhi. Im Tiefschlaf erlebt man die Wonne Brahmans, auch wenn sie von Ajnana (Ajnana-Avrita Ananda = Wonne, verhüllt von Unwissenheit) verhüllt bzw. verdeckt ist. In Samadhi erlebt man direkt die Wonne des Nirvana Brahman. Da ist kein Schleier mehr. Der Weise ruht in der Tat in Brahman, dem Absoluten.

In niedrigeren Formen von Samadhi (Savikalpa) erfahren die Vrittis Auflösung (Laya) im reinen (Shudda) Sattva Guna, wohingegen die Vrittis im Advaita Avasthana Rupa Nirvikalpa Samadhi (nicht-dualen bewussten Samadhi) in Brahman aufgehen. Der mit der Brahmakara Vritti (Gedanke an Brahman) assoziierte Nirvikalpa Samadhi heißt auch Advaitabhavanarupa Nirvikalpa Samadhi (Vritti Sahita = mit Brahman-Gedanke). Wenn diese Vritti ebenfalls stirbt, geht Advaita Avasthanurupa Nirvikalpa Samadhi  auf. Ersteres ist der Samen, letzteres die Fruc

Die Frucht von Samadhi

Im höchsten Sinne ist Samadhi weder Selbst-Vergessenheit noch Schlaf. Es ist ein machtvoller Zustand transzendenten Selbst-Bewusstseins. Wer aus ihm wiederkehrt, lebt und bewegt sich wohl in der Welt in der gleichen banalen Weise wie zuvor, und einem beiläufigen Beobachter mögen keine besonderen Veränderungen auffallen. Nichtsdestoweniger gibt es Veränderungen in seinem Bewusstsein, und zwar eine positive Transformation seiner Persönlichkeit.

Ein plötzlicher Schlag mystischer Erleuchtung bereitet aller empirischen Existenz ein abruptes Ende und die bloße Vorstellung, sich an eine Sache wie diese Welt oder das begrenzte individuelle Leben des Geistes in dieser Welt zu erinnern, verlässt das Selbst ganz und gar.

Was man traumlosen Schlaf nennt, ist im allgemeinen eins von diesen beiden. Entweder erinnert man sich nicht daran, was man geträumt hat, oder man war in einen Zustand von völligem Unbewusstsein, der beinahe wie der Tod ist – ein Vorgeschmack des Todes. Es gibt aber die Möglichkeit eines Schlafes, in dem man mit allen Teilen seines Seins eine absolute Stille betritt, Unsterblichkeit und Frieden und wo das Bewusstsein mit Satchidananda (Sein-Wissen-Wonne) verschmilzt. Das kann man kaum Schlaf nennen, da in diesem Zustand vollkommenes „Bewusstsein“ herrscht. In diesem Zustand kann man ein paar Minuten verweilen oder auch Stunden oder Tage. Aber diese paar Minuten schenken einem mehr Ruhe und Erholung als Stunden regulären Schlafes. Man kann dies nicht zufällig erreichen. Es bedarf langer Übung.

Hindernisse zu Samadhi

Geistiges Schwanken, Schlaf, Gelüste, Unachtsamkeit, Unentschlossen- heit, subtile Vasanas, Krankheit, das Glück von Savikalpa Samadhi, Zweifel, spirituelle Eitelkeit etc. sind Hindernisse für das Erlangen von Samadhi. Verwechsle Schlaf nicht mit Samadhi. Ein Mensch, der aus Samadhi auftaucht besitzt transzendente Weisheit.

Seid mutig, Freunde! Ihr werdet auf viele Hindernisse stoßen, wenn ihr es unternehmt, den Geist zu kontrollieren und in Samadhi einzutreten. Ihr müsst Laya (geistige Trägkeit), Vikshepa (Ablenkungen), Kashaya (Leidenschaft) und Sukharaga (Appetit auf Vergnügungen) bezwingen.

Laya (geistige Trägheit) ist ein schlafähnlicher Zustand. Sie ist ein ebenso großes Hindernis wie Leidenschaft. Selbst wenn ihr Laya und alle Ablenkungen schon durch das wiederholte Üben von Vairagya (Verhaftungslosigkeit) und Jnanabhyasa (Praxis der spirituellen Erkenntnis) oder Brahma Chintana (Wissen um Brahman) besiegt habt, will der Geist immer noch nicht in einen Zustand absoluter Ausgeglichenheit und Ruhe eintreten. Er befindet sich in einem Zwischenstadium. Ihr müsst den Geist immer wieder durch Vichara (stetige Selbstprüfung) zurückhalten, wie auch durch Meditation und Samprajnata oder Savikalpa Samadhi. Schließlich müsst ihr in Nirbija Samadhi bzw. Asamprajnata Samadhi (dem eigenschafts- bzw. samenlosen Samadhi verweilen.

Laya ist Schlaf. Wenn der Geist sich von den sinnlich erfassbaren Dingen zurückzieht, fällt er durch die Kraft von alten Tiefschlaf-Samskaras in einen tiefen Schlaf. Ein Schüler sollte versuchen, seinen Geist auf das Selbst auszurichten und ihm nicht erlauben, während der Meditation in den Zustand tiefen Schlafes zu fallen. Er muss allzeit aufmerksam bleiben. Wenn der schläfrige Zustand trotz deiner großen Anstrengung weiter besteht, musst du die Ursache dafür herausfinden, um sie auszuschalten. Dann meditiere weiter. Wenn der Geist nicht mehr vom Schlaf überwältigt wird, geht er noch nicht in Meditation, und zwar aufgrund von Vikshepa, dem Hin-und-Herwandern des Geistes. Du musst Vikshepa vernichten und dann meditiere wieder und wieder. Der Geist hat den Hang, in den sinnlich erfassbaren Dingen herumzuwandern, da es ihm schwer fällt im so subtilen Atman zu weilen. Wenn man den Geist nach der Überwindung von Laya und Vikshepa nach innen wendet, weigert er sich, in tiefe Meditation zu gehen. Durch die Kraft starker versteckter Vasanas und durch starkes Raga (Bindung) haftet er den Dingen an. Er versinkt in Trauer. Damit ist er in einem Zustand von fokussiertem Bewusstsein. Doch dieser Zustand darf nicht mit Samadhi verwechselt werden. Das ist Kashaya. Das ist Manorajya, Luftschlösser bauen. Man kann Kashaya durch Anwendung derselben Methoden entfernen, mit denen man Vikshepa (das Hin- und Herwandern des Geistes) ausgeschaltet hat.

Jivanmukti

Auch in tiefem Schlaf, schläft der Jivanmukti (in diesem Körper Befreiter) nicht. Auch wenn er Träume hat, träumt er nicht. Auch im Wachsein ist er in Wahrheit nicht wach. Er weilt allezeit in seinem eigenen Svarupa (seiner wahren Natur). Seinen Zustand kann man nicht beschreiben.

Wo existiert der Traum, wo der Tiefschlaf, wo der Zustand des Wachseins und wo der vierte Zustand, der über die anderen drei hinausreicht für einen Weisen, der in seiner eigenen Herrlichkeit weilt? Alles was Sankalpa (Gedanke) ist, die drei Leiden, Leidenschaft, Wut-Bindung, all das Elend, alle Unzulänglichkeiten und die verschiedenen Formen von Zeit – all das, musst du wissen, ist das Resultat von Manas (Geist). Manas allein lässt die ganze Welt entstehen. Klang, Berührung, Form, Geschmack, Geruch, die fünf Hüllen, der Wach-, Traum- und Tiefschlafzustand sind ein Produkt von Manas. Sei versichert dass alles, was aus Sankalpas entsteht keine Realität besitzt.

Nur das Chaitanya (Bewusstsein), das im Antahkarana (inneren Organ) reflektiert wird, erlangt die drei Zustände. Jagrat Avastha (Wachzustand) ist jener Zustand, in dem der Jivatman (individuelle Seele) die grobstofflichen Dinge über die Sinne als Klang etc. wahrnimmt, und zwar durch die vierzehn Organe. Nämlich die fünf Organe des Wissens, die fünf Organe der Handlung sowie den Geist, den Intellekt, Chitta (Unterbewusstsein) und die Ich-Identifikation. Svapna (Traum) ist jener Zustand, in dem der Jivatman Klang, Berührung, Form etc. durch die Samskaras und Vasanas nur mit Hilfe des Geistes erlebt, während die Sinne ruhen. Sushupti Avastha (Tiefschlaf) ist der Zustand, wo allein die Anandamaya Kosha (Wonnehülle) bzw. Karana Sharira (Kausalkörper) aktiv ist.

Der Durchschnittsmensch glaubt, dass ein Mensch, der in Samadhi weilt, sich seiner Umgebung nicht bewusst ist und dass er absolut schmerzunempfindlich ist, selbst wenn man ihm ein Messer in den Körper rammen würde. Solchen Samadhi gibt es in der Tat. Es ist der Jada Samadhi, den Hatha Yoga Kriyas (Übungen) wie Khechari Mudra, Kumbbhaka Pranayama (Atemanhalten) etc. bewirken. Der Prana wird dabei absorbiert und in einem Chakra fixiert. Für den Augenblick ist der Mensch dann praktisch tot. Das ist so etwas wie ein langer tiefer Schlaf. Diese Art von Samadhi ist wertlos. Die Samskaras und die Vasanas werden dabei nicht in toto verbrannt. In diesem Samadhi hat man kein vollkommenes Bewusstsein. Man erwacht aus diesem Samadhi als der alte Mensch mit denselben alten Samskaras und Vasanas. Man hat kein überintuitives Wissen erlangt. Das ist nichts weiter als eine Art Zirkusnummer oder eine Gymnastikübung. Solcher Samadhi gibt einem keine Mukti, keine Befreiung. Weltlich orientierte Menschen lassen sich von solchen Kunststücken irreführen. Wahrer Samadhi ist etwas völlig anderes. Er gibt übersinnliches Wissen. Alle Zweifel, Täuschungen und die drei Knoten364 werden im Feuer der Weisheit vernichtet. Diesen Zustand von Samadhi behält man selbst während der Arbeit bei. Er wird im zweiten Kapitel der "Bhagavad Gita" im Detail beschrieben.


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