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Das Sahasrara Chakra ist das oberste der sieben Haupt-ChakrasSahasrara Chakra.
Sahasrara heißt "Tausend". Hier steht die Zahl Tausend für die Unendlichkeit: Das Sahasrara Chakra ist die Verbindung zwischen dem Unendlichen und dem Individuum. Von hier aus kann das Individuum sich vom Individuellen lösen, und das Unendliche erfahren. Von hier aus kann das Individuum sich für das Göttliche öffnen und um Führung bitten.

Ebenen des Sahasrara Chakras

Innerhalb des Sahasrara Chakra gibt es verschiedene Schwingungsebenen: Amal-Kala, Visarga, Nirvana-Kala, Nirvana Shakti:

  • Amala-Kala ist die Erfahrung von Samprajnata Samadhi
  • Visarga besteht zwei Punkten. Es symbolisiert den Übergang von Samprajnata zu Asamprajnata Samadhi
  • Nirvana Kala: Hier ist die Kundalini absorbiert jenseits aller anderen Efahrungen. Sie manifestiert sich als Nirodhika Feuer, das Feuer, das nur noch nach dem strebt, was ohne alle Grenzen ist
  • Nirvana Shakti: Hier führt einen die Kundalini zur voll erblühten Erfahrung von Asamprajnata bzw. Nirvikalpa Samadhi.

Im Yoga Sutra heißt es: "Durch Konzentration auf das Licht oberhalb des Kopfes kommt die Fähigkeit zu Siddha Darshan, zur Wahrnehmung höherer Ebenen des Seins.

Sitz und Lage des Sahasrara Chakras

Das Sahasrara Chakra befindet sich oben auf dem Kopf, auf dem Scheitel. Deshalb wird es auch Scheitelchakra genannt. Es strahlt in verschiedenen Farben. Deshalb wird es auch als Kronenchakra bezeichnet. Es entspricht der Zirbeldrüse sowie den Höheren Funktionen des Gehirns.
Sahasrara Chakra ist auch Sitz von Brahmarandhra, "Die Öffnung Brahmans". Hier endet die Sushumna bzw. verbindet sich hier mit dem Absoluten.

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Symbolik des Sahasrara Chakras

Das Sahasrara Chakra steht für das Bewusstsein an sich. Es steht für die Verwirklichung von "Shivoham" – "Ich bin Shiva, reines Bewusstsein". Auf einer relativen Ebene steht es für die Öffnung für göttliche Gnade, für die Bitte um Führung.
In der christlichen Ikonographie haben viele Heilige einen Heiligenschein. Dies steht zum einen für ein geöffnetes Kronenchakra, und auch dafür, dass sie Zugang haben zu einer Höheren Wirklichkeit.
Das Sahasrara Chakra wird oft als Tausendblättriger Lotus dargestellt, in Tausend verschiedenen Farben. Manchmal "nur" mit 50 Blütenblättern, in Analogie der 50 Buchstaben des Sanskrit Alphabets. Sahasrara Chakra ist jenseits von konkreten Göttern, Göttinnen, Engelswesen, Chakra-Tieren.
Es steht für das Transzendente, und die reine göttliche Gnade.
Es ist auch jenseits aller Mantras, obgleich man jedes Mantra für eine Sahasrara Chakra Meditation nutzen kann.
Manchmal werden Om, Shivoham, Soham oder auch Hrim Namah Shivaya als Mantras für die Aktivierung des Sahasrara Chakra verwendet.
Das Sahasrara Chakra gilt auch als Sitz von Shiva in seiner abstrakten Form, als reines Bewusstsein. Aus dem Sahasrara Chakra entspringt die Schöpfungskraft, Shakti, manchmal als Ganga dargestellt.

Aktivierung des Sahasrara Chakras

Es gibt im Yoga zahllose Techniken zur Erweckung des Sahasrara Chakras. Dazu gehören unter anderem:

Sahasrara Chakra Licht-Meditation

Andere Namen und Traditionen des Sahasrara Chakras

  • Tantra: Adhomukha Mahapadma, Amlana Padma, Dashashatadala Padma, Pankaja, Sahasrabja, Sahasrachchada Panikaja, Sahasradala, Sahasradala Adhomukha Padma, Sahasradala Padma, Sahasrapatra, Sahasrara, Sahasrara Ambuja, Sahasrara Mahapadma, Sahasrara Padma, Sahasrara Saroruha, Shiras Padma, Shuddha Padma, Wyoma, Wyomambhoja
  • In den Vedas und Upanishads: Akasha Chakra, Kapalasamputa, Sahasradala, Sahasrara, Sahasrara Kamala (Pankaja oder Padma), Sthana, Wyoma, Wyomambuja
  • In den Puranas Puranas: Parama, Sahasradala, Sahasraparna Padma, Sahasrapatra, Sahasrara, Sahasrara Kamala (Parikaja or Padma), Shantyatita, Shantyatita Pada
  • Das Kronenchakra findet man auch im tibetischen Vajrayana Buddhismus. Es wird auch als weißes Bodhichitta geannt.
  • In der modernen Kaballah wird Sahasrara Chakra in Beziehung gebracht mit der Sephirah Kether
  • Im islamischen Sufi Lataif-e-sitta gibt es ein Lataif namens Akfha "das geheimnisvolle Subtile", welches auf der Krone des Kopfes angesiedelt wird.

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