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Narada's - Bhakti Sutras

Bhaktis SutrasDieses klassische Werk enthält die 84 Aphorismen des altindischen Weisen Narada über den Pfad der Hingabe an Gott.

      Liebende Hingabe, die neben den Disziplinen der intellektuellen Unterscheidung, der Meditation und selbstloser Handlung eine vierte Möglichkeit zur Befreiung aufzeigt, wird von vielen Lehrern als der für die heutige Zeit leichteste und geeignetste Weg zur Verwirklichung erklärt.

Aus dem Inhalt: Eine Beschreibung der Höchsten Liebe/Selbsthingabe/ Beispiele göttlicher Liebe/ Das Aufsuchen heiliger Gemeinschaft/ Vorbereitende und Höchste Hingabe/ Verschiedene Arten Göttlicher Liebe.

 

Narada hat eine Vision von Vishnu
Narada hat eine Vision von Vishnu

Über das Bhakti Sutra von Narada

Das Bhakti Sutra von Narada ist neben Bhagavad Gita und Bhagavatam das wichtigste Grundlagenwerk über Bhakti Yoga. Narada Bhakti Sutra gehört zu den wichtigsten Yogaschriften. Narada Bhakti Sutra beschreibt, wie ein Aspirant Bhakti, die Liebe zu Gott entwickeln kann.

Besonderheiten des Narada Bhakti Sutra

Narada, auch Narada Muni genannt, gilt als der Autor des Bhakti Sutra. Narada war ein Rishi, ein Seher, ein Verehrer von Krishna und Vishnu. Es ranken sich viele Geschichten um Narada, der ein Muni, also ein Weiser war. Es heißt dass Narada ein großer Wissender war, der alle Wissenschaften seiner Zeit kannte, aber merkte, dass diese ihn nicht zufrieden stellten. So wurde ihm von einem Rishi geraten, Bhakti, Gottesliebe zu entwickeln. So wurde Narada ein großer Bhakta, ein großer Gottesverehrer. Da Narada die Bhakti, die Gottesliebe nicht in die Wiege gelegt wurde, wurde er besonders kompetent darin, anderen den Weg zu Bhakti Yoga zu zeigen. Gerade im Bhakti Sutra fasst Narada die Methoden zusammen, wie ein Aspirant Bhakti, Hingabe, entwickeln kann.

Narada war ein großer Weiser. Er sah auch viele Irrwege beim Bhakti Yoga: Überbetonung von Ritualen, Stolz auf die eigenen spirituellen Praktiken und mehr. So legt Narada im Bhakti Sutra großen Wert auf die Liebe an sich. Er erkennt an, dass auch Praktiken, gesellschaftliche Gepflogenheiten, Rituale, ihren Sinn haben. Aber er sagt, dass Bhakti, die Gottesliebe an sich um so wichtiger ist.

Narada gilt auch als Vedantin, als Lehrer der Einheit. Obgleich er besonders Krishna und Rama verehrte, rät er im Bhakti Sutra nicht zu einer konkreten Form der Gottesverehrung. Vielmehr sagt er, dass Gott nicht beschreibbar ist, jenseits aller Vorstellungen. Er erklärt gleich zu Anfang, dass Bhakti Liebe zu „DIESEM“ ist. Für Narada ist die Verschmelzung mit Gott das Ziel von Bhakti Yoga. Hier unterscheidet er sich von Shandilya, der auch ein Bhakti Sutra geschrieben hat, und eher einen dualistischen Vaishnava Ansatz in seinem Bhakti Sutra hat.

Narada will sich aber aus philosophischen Diskussionen raushalten. Er sagt im Bhakti Sutra, dass man nicht über Gott diskutieren solle. Es gibt genügend Raum für verschiedene Ansichten. Vielmehr solle man Bhakti, Gottesliebe, kultivieren, ohne sich über philosophische Fragen zu streiten.

Mehr über Narada http://www.yoga-vidya.de/yoga-buch/yoga-schriften/naradas-bhakti-sutras/ueber-narada-den-verfasser-der-bhakti-sutras.html

Für wen ist das Narada Bhakti Sutra geeignet?

Narada gibt Bhakti Tipps für zwei Arten von Menschen: (1) Menschen, die alles aufgeben, in Ashrams oder als Wanderasket leben, um sich ganz der Gottessuche zu widmen  (2) Menschen im Berufs- und Familienleben, die ihr ganzes Leben, auch ihre Pflichten und Wünsche Gott darbringen können. An manchen Stellen ist Narada im Bhakti Sutra radikal: Wer das höchste Ziel im Leben, die Gottverwirklichung, erreichen will, der muss sich dem auch ganz widmen. An anderen Stellen erkennt er die Schwächen des Menschen an und sagt, dass man auch diese Gott ganz darbringen kann. Die Essenz des Bhakti Sutra ist letztlich: Gotteserfahrung kommt aus Gnade. Gnade kommt aus Gottesliebe. Und Gottesliebe kommt aus Gnade und eigenem Bemühen… So ist Narada Bhakti Sutra ein wunderbarer Text für jeden, der nach Gotteserfahrung strebt und Bhakti, Gottesliebe, kultivieren will.

Inhalt von Narada Bhakti Sutra
Man kann die 84 Verse von Narada Bhakti Sutra in 9 Teile unterteilen:
1.    Verse 1-6: Definitionen von Bhakti
2.    Verse 7-14: Wichtigkeit von Nichtanhaftung und Hingabe
3.    Verse 15-24: Beispiele göttlicher Liebe
4.    Verse 25-33: Bhakti als höchstes Ziel des Lebens
5.    Verse 34-42: Die Übung von Bhakti im Alltag
6.    Verse 43-50: Die Gesellschaft von Heiligen
7.    Verse 51-57: Anfängliche und höchste Hingabe, Bhakti
8.    Verse 58-73: Die Formen göttlicher Liebe
9.    Verse 74-84: Die Ethik und Rituale im Bhakti Yoga

Wann wurde Narada Bhakti Sutra geschrieben?
Wann das Narada Bhakti Sutra geschrieben wurde, ist unklar. Die Tradition sagt, dass es über 5000 Jahre alt ist. Vermutlich wurde es aber in den Jahrhunderten nach Christi Geburt geschrieben. Letztlich ist die genaue Datierung des Narada Bhakti Sutra auch nicht so wichtig. Am wichtigsten ist es, Bhakti, Hingabe zu entwickeln, Gottesliebe zu erfahren, die Gotteserfahrung zu machen, sich für die göttliche Gnade zu öffnen.

Zum vollen Text des Narada Bhakti Sutra http://www.yoga-vidya.de/yoga-buch/yoga-schriften/naradas-bhakti-sutras/bhakti-sutras.html

Bhakti Yoga entwickeln und kultivieren:
Bhakti Yoga Seminare bei Yoga Vidya https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga.html

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