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Vidyakut

Bei dieser Heimkehr gab es freudige Wiedersehensszenen! Madhu Babu und seine Familie wurden festlich bewirtet, und dann nahmen Bholanath und Ma herzlich von ihnen Abschied. Sie reisten in ihr eigenes Heimatdorf weiter. Ma wurde wieder zur Spielgefährtin ihrer kleinen Cousins und Kusinen, und sie besuchte auch sämtliche Onkel, Tanten, Großmütter und Großväter, die in großer Menge das Dorf bewohnten, sowie die Nachbarn, die ungeduldig auf sie warteten. Die älteren Leute staunten, wie sie mit den Kindern spielte: »Sie macht überhaupt nicht den Eindruck einer erwachsenen jungen Frau - so kindlich ist sie.« In Vidyakut setzte Ma ihr Nama-Japa und ihre Meditation nicht fort. Zu dieser Zeit wußte also nur Bholanath über ihre Yoga-Kriyas [Yoga-übungen] bescheid.
       Ganz Vidyakut hatte sich zur Begrüßung seiner geliebten Nirmala festlich geschmückt. Unerwartet traf sie hier Harish, den Briefträger, den sie seit ihrer Kindheit in Sultanpur kannte. Er hatte sie sehr gern gehabt und begrüßte sie jetzt mit großer Freude. Ma erinnerte sich, daß sein Gesicht wie von einer Fackel beleuchtet strahlte, als sie ihn anschaute. Dieser Mann zog sich später vom weltlichen Leben zurück und widmete sich ausschließlich dem Sadhana.
       Bholanaths Urlaub ging allmählich zu Ende. Es wurde beschlossen, daß Bholanath nach Bajitpur aufbrechen und sich dort um eine passende Unterkunft kümmern solle, während Ma nach Atpara fahren solle, um einige Zeit bei seiner Familie zu verbringen. Es war ein schwerer Abschied. Das ganze Dorf war gedrückter Stimmung. Die Moslem- Mädchen begleiteten die Familie bis zum Fährschiff. Auch Ma sah traurig aus, und ihr Lächeln war überschattet, als sie die vielfach gestellte Frage, wann sie wiederkomme, zu beantworten versuchte.
       Bholanath reiste allein nach Bajitpur. Ma fuhr mit ihrem Vater bis Atpara. Als das Schiff angelegt hatte, mietete Bipin Bihari für Ma eine Sänfte mit vier Trägern. Er selbst wollte mit einem Kuli, der das Gepäck trug, hinterhergehen.
       Die Sänftenträger hatten Bipin Bihari und den Kuli bald hinter sich gelassen. Sie ignorierten Ma‘s Bitte, langsamer zu gehen. Bald kamen sie an eine Weggabelung und wußten nicht, welchen Weg sie zu nehmen hatten. Nun hörten sie auf Ma und nahmen einen Weg, setzten aber bald die Sänfte ab und ließen sich am Wegrand nieder, denn sie meinten, sie hätten den Weg verloren. Ma forderte sie dann auf, irgendeinen Passanten herbeizuholen. Nach einer Weile hörte sie eine höfliche Stimme fragen: »Wohin wollen sie?« Da dies das Dorf ihres Mannes war, durfte sie sich ihm weder zeigen noch mit ihm sprechen. Hier wurde von ihr erwartet, daß sie sich wie eine Braut verhielt. So streckte sie ihre rechte Hand durch den Vorhang und schrieb den Namen Revati Mohan mit dem Finger in den Sand. Der freundliche Herr begleitete sie zu ihrem Heim. Bipin Bihari kam viel später an.

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