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Heilige sind eins im Herzen

Hunderte inspirierende Geschichten haben sich um die strahlenden Leben von Raghaviah und Nagore Andavan, die großen zeitgenössischen Heiligen Südindiens, gewoben. Der eine war Hindu, der andere Muslim. In ihren Herzen aber war die eine Wahrheit, in ihrem Geist war das eine Ziel – das Wohlergehen aller. Sie waren zwei als Körper aber eins in ihm.

Die Mangrove eines gewissen Perumal Naidu hatte im dritten Jahr in Folge keine einzige Frucht geliefert. Perumal hatte von Nagore Andavans Wunderkräften gehört. „In der kommenden Saison sollte der Garten fruchtbar sein, ich werde die ersten Mangos Sri Andavan anbieten“, beschloss er. Nagore Andavans Gnade war selbst der Zeit zuvorgekommen! Ein paar Tage nachdem er den Beschluss gefasst hatte, blühten die Mangobäume plötzlich vollkommen außerhalb der Saison. Einen Monat später, zu einer Zeit in der niemand daran gedacht hätte, Mangofrüchte zu ernten, waren die Bäume schwer mit Früchten beladen. Man stelle sich Perumals Freude und Verwunderung vor! Getreu seinem Versprechen beschloss er das erste Dutzend Früchte Nagore Andavan zu bringen, denn er schrieb die wundersame Obsternte in seinem Garten nur dessen Gnade zu. Sein Glaube war nun so groß, dass er den ganzen Weg von 40 Meilen zu dem Heiligen als Pilgerfahrt zu Fuß zurücklegen wollte. Es waren nochsieben Meilen bis zu dem Heilige, da rief ein armer Bettler, der friedlich unter einem Baum ruhte, Perumal. „Was trägst du da? Mangos? Gib mir eine.“

Perumal war überrascht, dass der Sadhu erraten hatte, was er da trug; er wollte sich jedoch nicht von den Mangos, die für Nagore Andavan bestimmt waren, trennen. Er beachtete die Bitte des Sadhu nicht. Nagore Andavan war an diesem Tag schwer zu finden. Er musste eine ganze Stunde lang suchen bis er ihn unter einem Baum sitzend vorfand. Perumal stellte die kostbare Last dem Heiligen zu Füßen. „Prabho (Herr)! Ich ersuche deine Gnade.“ Er erklärte sein Gelübde und dessen Erfüllung. Andavan drehte sein Gesicht zur Seite! „Hm! Als du gebeten wurdest die Früchte herzugeben, hast du dich geweigert. Jetzt willst du, dass ich sie annehme. Nimm sie wieder mit. Wer will sie schon?“

Perumal war verwirrt. In seinem Geist blitzte die Wahrheit auf – er verstand. Ohne ein weiteres Wort rannte er sieben Meilen zurück. Der Sadhu, kein anderer als Raghaviah, war noch da. Perumal fiel ihm zu Füßen. „Verzeih mir Maharaj, Ich wusste nicht.“ „Macht nichts. Du kannst alles hier lassen.“ Der Jivanmukta (zu Lebzeiten Befreiter) tadelte ihn nicht wegen seines Fehlverhaltens. Er nahm nichts als Beleidigung. Der Gottesmann, der unsterbliche Wonne erreicht hatte, war unberührt; er erfreute sich an allem das vorfiel. Perumal kehrte äußerst glücklich über die Enthüllung der Einheit von Heiligen nach Hause zurück.

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