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Gruppen-Karma, kollektives Karma, Dualseelen

Normalerweise inkarnieren sich Seelen zusammen, die sich in früheren Leben schon kannten. Allerdings wechseln die Beziehungen und auch die Reihenfolge in jeder Inkarnation. Auch Geschlechtswandel ist von einer Inkarnation zur nächsten möglich: Dein jetziger Partner kann im früheren Leben deine Mutter gewesen sein. Dein Kind war vielleicht dein Chef. Dein Arbeitskollege war deine Dienstmagd und dein Vater dein Enkelkind.
Wenn dir jemand seltsam vertraut vorkommt, kann das durchaus eine Erinnerung an ein früheres Leben sein. Eine innere Vertrautheit muss nicht unbedingt darauf hinweisen, dass dies dein Lebenspartner sein muss. Es kann viele Gründe für mögliche Vertrautheit geben. Und auch dein Ehepartner oder Geliebter aus einem früheren Leben muss nicht unbedingt der ideale Partner in diesem Leben sein. Vielleicht habt ihr in diesem Leben ganz Anderes auszuarbeiten.
Mindestens im klassischen Yoga Vidya - Yoga, Ayurveda, Meditation und spirituelles LebenYoga spricht man nicht von „Dualseelen“, die sich über viele Inkarnationen immer wieder treffen. Vermutlich stammt das Konzept von „Dualseelen“, die sich über viele Inkarnationen immer wiederfinden, um sich gemeinsam spirituell zu entwickeln, bis sie zusammen die Verwirklichung erreichen, aus der westlichen Romantik. Mir ist zumindest kein Fall von einem Ehepaar bekannt, wo beide Partner gleichzeitig die Selbstverwirklichung erreicht haben. Ramakrishna und Sharada Devi  sollen zwar beide die Verwirklichung erreicht haben, aber nicht gleichzeitig sondern mit vielen Jahren dazwischen.
Wir werden in karmischen Zusammenhängen geboren. Wenn man im vergangenen Leben einen Menschen sehr geliebt hat und gestorben ist, ohne dass diese Liebe auf eine höhere Ebene gehoben wurde, können beide sich in einer neuen Inkarnation wieder finden. Auf diese Weise können Liebesbeziehungen über mehrere Leben fort laufen. Aber die Entwicklung einer Seele hängt nicht von der anderen Seele ab. Es liegt in der eigenen Verantwortung, sich spirituell zu entwickeln, an der Selbstverwirklichung zu arbeiten. Und wenn man die gemeinsamen Aufgaben gelöst hat, kann es zu einer Trennung kommen, sei es noch in diesem Leben, sei es mit dem Tod eines der Partner. Es wird also im Wesentlichen durch das Karma bestimmt, wie lange dieser gemeinsame Weg andauert.
Und letztlich gilt es, sich aus allen Verhaftungen zu lösen bzw. jede Liebesbeziehung als Ausdruck der Liebe Gottes zu begreifen, um schließlich das Höchste zu verwirklichen.

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