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OM

Japa Yoga von Swami Sivananda

  • Stotras, Shlokas, Gebete
  • Satguru Stotram

Verehrung dem Wahrheitslehrer Brahman. Er ist Glückseligkeit und verleiht höchstes Glück. Er ist das Absolute und das Wissen, jenseits der Dualität und alldurchdringend wie der Raum. Man kann ihn durch Feststellungen wie "Tat Twam Asi" – "Das bist Du" erreichen. Er ist eins, ewig, rein und unveränderlich. Er ist Zeuge aller Zustände des Geistes, jenseits von Veränderungen und frei von den drei Erscheinungsformen der Natur (Prakriti).

Ich verbeuge mich vor dem Guru, der das Bewußtsein selbst ist, der ewig, friedvoll, gestaltlos und makellos ist. Er ist jenseits von Zeit, Raum und Kausalität.

Ich verneige mich vor dem Guru. Er ist Gott: Schöpfer (Brahma), Erhalter (Vishnu) und Zerstörer (Maheshwara). Der Guru ist das höchste Absolute selbst.

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Om! Verehrung dem Guru Shiva. Er ist Wonne und ewiges Glück, die Verkörperung von Sein, Wissen und Glückseligkeit, frei von physischerGebundenheit. Er ist friedvoll, existiert und strahlt aus sich selbst heraus.

  • Dhyana Shlokas
    (Verse zur Meditation)

Ich meditiere immer über das ewig reine, alles durchdringende Omkara (die Silbe Om), das man nur mittels der Veden (älteste und wichtigste indische Heilige Schrift) verstehen kann. Es ist das Wesen und die Stütze des Vedanta (Philosophie des Absoluten). Es ist makellos, Ursache, Erhaltung und Zerstörung der Schöpfung, schließt das ganze Universum in sich ein und ist der Retter des Universums. Es wird in zahllosen Shrutis (Heiligen Schriften) verkündet. Es ist reine Wahrheit, Wissen und Unendlichkeit in einem.

Ich verbeuge mich vor den Lotusfüßen von Vigneshwara, dem Sohnes von Uma, der alle Sorgen vernichtet und von einer Schar von Bhuta-Ganas (Engeln) bedient wird. Er hat einen Elefantenkopf und ißt Kapittha- und Jambu-Früchte.

Ich verehre Vishnu, die Verkörperung des Friedens. Er ruht auf der Schlange und sein Nabel ist der Lotus der Welt. Er ist der Herr der Götter, der das Universum erhält. Er ist allgegenwärtig, formlos und wolkenähnlich. Sein Körper ist glücksverheißend. Er ist der Gemahl Lakshmis. Seine Augen sind wie Lotusblüten. Yogis können ihn durch Meditation erreichen. Er befreit von der Furcht vor Geburt und Tod und ist der Eine Gott aller Welten.

Ich verneige mich vor dem Gemahl von Parvati. Er sitzt friedvoll im Lotussitz. Der Mond schmückt sein Haupt. Er hat fünf Gesichter und drei Augen. Rechts hält er den Dreizack, Strahl, Schwert und die Axt, die Furchtlosigkeit verleiht. Links hat er die Schlange, Schlinge, Glocke, Damaru und Speer. Er erstrahlt mit verschiedenen Ornamenten und leuchtet wie ein Kristall.

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Ich verehre die dreiäugige Durga, von der ein strahlender Glanz ausgeht. Sie reitet auf dem Löwen, dem König der Tiere. Sie ist furchterregend. Mädchen mit Waffen und Keulen dienen ihr. In den Händen hält sie Diskus, Muschel, Keulen, Pfeile und einen gespannten Bogen. Sie leuchtet wie Feuer und trägt den Mond auf ihrem Scheitel.

Ich verehre Lakshmi, die Tochter des Königs des Milchmeers, die Königin der Wohnstätte Vishnus. Ihr dienen alle Gefährtinnen der Götter. Sie ist das eine Licht und der Sproß des Universums. Durch ihre gütige Gnade erlangten Brahma, Indra und Shiva ihre hohe Stellung. Sie ist die Mutter der drei Welten und wird auch Kamala, Lotusblüte, genannt. Sie ist die Gemahlin Vishnus.

Möge die Göttin Saraswati mich beschützen. Sie trägt eine Girlande, weiß wie Kunda-Blumen oder wie der Mond oder der Schnee und reine weiße Kleider. In den Händen hält sie die Vina und ihre Geste ist segensreich. Sie sitzt auf einem weißen Lotus. Brahma, Vishnu, Shiva und andere Götter verehren sie. Sie beseitigt alle Trägheit und Faulheit.

Man sollte über Sri Ramachandra meditieren. Seine Hände reichen bis zu den Knien. Er hält Bogen und Pfeile, sitzt aufrecht im Lotus und trägt ein gelbes Gewand. Seine Augen wetteifern mit frisch erblühten Lotusblättern. Er sitzt freundlich da und schaut in das lotusgleiche Gesicht Sitas links neben ihm. Er ist blau wie die Wolken, strahlt im Glanz verschiedener Zier und trägt eine große Haarkrone (Jata).

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Ich kenne keine andere Wirklichkeit als den lotusäugigen Krishna mit der Flöte. Er sieht aus wie eine frische, sonnenbeschienene Wolke und trägt ein gelbes Seidengewand. Seine Lippen sind rot wie eine Bimba-Frucht und sein Gesicht ist schön wie der Vollmond.

Ich nehme Zuflucht zu Sharavanabhava, der in der Höhle meines Herzens wohnt. Er hat sechs Gesichter und ist von tiefroter Farbe wie Kumkum. Er besitzt großes Wissen, reitet auf dem göttlichen Pfau, ist der Sohn Rudras (Name für Shiva) und Heerführer der Götter.

Verehrung dem Gott, den Brahma, Varuna, Indra, Rudra und die Maruts mit göttlichen Hymnen preisen. Er wird in den Sama Vedas und den Upanishaden besungen. Yogis sehen ihn im überbewußten Zustand in der Meditation. Er ist unendlich; selbst die Heerscharen der Engel und Dämonen kennen seine Grenzen nicht.

  • Gebete zu Gott

I.

Oh anbetungswürdiger, mitleidiger Gott. Gegrüßt seist Du. Gib’ mir innere Kraft, Versuchungen zu widerstehen. Laß dieses Ego, das härter ist als Granit oder Diamanten, schmelzen und in Dir aufgehen. Laß mich immer Dein auserwählter Spielgefährte sein in Deinem wundervollen Spiel des Universums. Laß mich Dein geheimnisvolles Spiel verstehen. Mache mich immer zu einem Kanal Deiner Liebe zu allen Deinen Kindern. Benutze meinen Körper, meine Sinne und meinen Geist als Instrumente für Dein ungehindertes Spiel. Oh heimliche Liebe! Oh unvergängliche Schönheit! Laß meine Seele friedvoll in Dir ruhen in alle Ewigkeit.

Oh Licht der Lichter! Oh Strahlender! Ich lebe für Dich. Ich sehe Dich im Lächeln der Kinder, in den Tränen der Betrübten, in meinen Gedanken und Gefühlen, im Morgentau des Himalaya und in den Strahlen der Sonne. Mein Zimmer ist erfüllt von Deiner süßen Gegenwart. Ich nehme Deine gütige Gnade mit meiner täglichen Nahrung zu mir. Ich koste Deine strahlende Liebe mit meinen täglichen Getränken. Du bist ein Ozean voll Liebe und Mitleid. Laß meine Liebe zu Dir eine stürmische Flamme werden. Nimm jedes Übel von mir. Erfülle mein Herz mit Reinheit, Güte, Liebe und höchsten Tugenden. Mache mich unsterblich.

Oh Gott! Enthülle mir Deine bezaubernde Form. Laß mich Deine lebendige Gegenwart spüren. Erfülle mein Herz mit Liebe. Laß mich in Dir aufgehen. Laß mich auf dem Pfad der Rechtschaffenheit wandeln. Reinige meinen Geist von allen schlechten Gedanken. Hilf mir, meinen Geist auf Deine Lotusfüße zu richten. Umarme mich und mache mich rein. Lehre mich, in die Stille zu gehen und Deine Herrlichkeit zu genießen. Erleuchte meinen Geist mit dem Licht wahrer Erkenntnis. Bringe mein versteinertes Herz zum Schmelzen und lasse es Dir zufließen.

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II.

Oh Gott, Du bist der Schöpfer des Universums. Du bist der Beschützer dieser Welt. Du bist das Gras und die Rose. Du bist die Sonne und die Sterne. Gruß Dir, oh Spender von Freude und Wonne!

Lieber Gott! Befreie mich aus den Krallen des Todes. Gib, daß ich alle Wesen als gleich ansehen kann. Befreie mich von Unreinheit und Sünde. Gib mir Kraft, den Geist zu beherrschen. Gib mir Kraft, Dir und der Menschheit unermüdlich zu dienen. Mach mich zu einem geeigneten Instrument Deines Werkes. Mache mich rein und stark.

Ich verneige mich vor Dir, der Du in allen Herzen wohnst. Oh Geheimnis aller Geheimnisse! Zerstöre meine Schwächen, Fehler und schlechten Gedanken. Mache mich rein, so daß ich Deine Gnade und Deinen Segen empfangen kann. Oh Gott! Du bist die Allseele, die alle Wesen verbindet. Du durchdringst alles, das ganze Universum.

Du bist das Göttliche Licht, der Zerstörer der Unwissenheit, der allbarmherzige Gott. Schenke mir ein Leben ohne Krankheit. Laß mich allezeit Deiner gedenken. Laß mich alle erhabenen Tugenden entwickeln.

Du leuchtest aus Dir selbst. Du bist Vater, Mutter, Bruder, Freund, Verwandter und Führer. Laß mich die Wahrheit erkennen. Befreie mich von Gier, Lust, Selbstsucht, Eifersucht und Haß. Mache mich zu Deinem lieblichen Boten auf dieser Erde und lasse Freude, Frieden und Glückseligkeit durch mich auf die ganze Welt ausstrahlen. Laß mich Dir und Deinen Geschöpfen dienen mit meinem Körper, meinem Geist und meinen Sinnen.. Belebe mich mit Deinem Atem der Unsterblichkeit. Laß mich die allumfassende Brüderlichkeit der ganzen Menschheit erkennen. Laß mich alle wie mein eigenes Selbst lieben. Verehrung Dir, oh barmherziger Gott!

III.

Verehrung Dir, oh anbetungswürdiger Gott voller Mitgefühl! Du bist unendliche Schönheit, Freude, Glückseligkeit und Frieden! Du bist vollkommen, ungebunden und frei für immer! Gib mir Opferbereitschaft, Kraft und den unbezähmbaren Willen, der Menschheit zu dienen! Gewähre mir Deine Gnade und Barmherzigkeit!

Oh Allmächtiger! Du bist mein Erlöser und Retter. Befreie mich von der Knechtschaft dieses Körpers und dem Kreislauf von Geburt und Tod. Laß mich den Nektar der Unsterblichkeit kosten!

Oh Höchstes Wesen! Erfülle mein Herz mit unwandelbarer Hingabe zu Dir. Laß die Flamme meiner Liebe zu Dir täglich heller werden!

Oh Unendlichkeit! Oh Ewigkeit! Oh Unsterblichkeit! Befreie mich von allem Leid, Abhängigkeit, Verblendung, Schwäche und Fehlern! Verleihe mir die rechte Einsicht, ein ausgeglichenes Gemüt und göttliche Tugenden wie Mut, Duldsamkeit, Nachsicht, Bescheidenheit, Barmherzigkeit, Reinheit und allumfassende kosmische Liebe.

Oh Allmächtiger Gott! Stärke meinen Entschluß, auf dem spirituellen Weg zu bleiben und meine tägliche spirituelle Praxis kraftvoll und regelmäßig auszuüben. Vergib meine Sünden. Halte mir Hindernisse auf dem Weg und alle Versuchungen fern. Gib mir innere Stärke, Versuchungen zu widerstehen!

Oh Allgegenwart! Du allein bist mir Halt, Stütze, Zuflucht und Trost! Du bist das Leben meines Lebens. Du bist die Seele meiner Seele. Du bist überirdische Wonne, Frieden und Freude. Du bist das eine gleichartige Wesen in allem. Laß mich in Nicht-Verletzen, Wahrhaftigkeit, Hingabe und Reinheit fest verankert sein. Lehre mich, festzubleiben in meiner Liebe zu Dir. Schenke mir Erleuchtung und Weisheit.

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Oh Höchste Liebe! Verehrung Dir! Du wohnst in meinem Herzen. Verleihe mir das innere dritte Auge der Intuition und Weisheit. Selbstverwirklichung sei mein unerschöpflicher spiritueller Reichtum, Leidenschaftslosigkeit meine Krone, tugendhafte Taten mein Guthaben auf der göttlichen Bank und Entsagung das Juwel meines Herzens! Ich verbeuge mich vielfach vor Dir, oh Gott, ich bin Dein. Rette mich, beschütze mich, führe und erleuchte mich. Mache mich rein, vollkommen und frei! Mögen alle durch Deine Gnade Gesundheit, ein langes Leben, Wohlergehen und Selbstverwirklichung erlangen!

Allumfassendes Gebet

Oh anbetungswürdiger Gott voll Barmherzigkeit und Liebe!
Gruß Dir in Demut gebeugt.

Sein ist Dein Wesen, Wissen und Seligkeit.
Allgegenwärtig bist Du, allmächtig, allwissend.
Im Innern aller Wesen wohnst Du.

Gib uns ein verstehendes Herz,
die rechte Einsicht, ausgeglichenes Gemüt,
Vertrauen, Hingebung und Weisheit.
Lege in uns geistige Kraft,
Versuchungen zu widerstehen, Denken und Wollen zu beherrschen.
Befreie uns von Selbstsucht, Gier, Zorn, Haß und Eifersucht.
Erfülle unser Herz mit göttlichen Tugenden.

Laß uns Dich erschauen in all den Namen und Gestalten.
Laß uns Dir dienen in all den Namen und Gestalten.
Laß uns allezeit Deiner gedenken.
Laß uns stets Deine Herrlichkeit singen.
Laß Deinen Namen stets auf unseren Lippen sein.
Laß uns in Dir bleiben allezeit.

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Maha-Mrityunjaya-Mantra

Om Tryambakam yajamahe Sugandhim pushtivardhanam;
Urvaarukamiva bandhanaan Mrityormukshiya maamritaat.

"Om. Wir verehren den Dreiäugigen Shiva, der wohlriechend ist
und alle Wesen ernährt. Möge er uns vom Tod befreien
und uns dazu reif machen, zur Unsterblichkeit zu gelangen,
genau wie eine reife Gurke von der Pflanze abfällt.
"

  1. Das Maha-Mrityunjaya-Mantra ist ein lebensspendendes Mantra. Heutzutage ist das Leben sehr komplex und Unglücksfälle sind an der Tagesordnung. Dieses Mantra wehrt Todesfälle durch Schlangenbiße, Blitzschlag und Unfälle aller Art ab. Daneben hat es eine große heilende Wirkung. Selbst Krankheiten, die bei Ärzten als unheilbar gelten, werden durch dieses Mantra geheilt, wenn es mit Ernsthaftigkeit, Vertrauen und Hingebung gesungen wird. Es ist eine Waffe gegen alle Krankheiten. Mit diesem Mantra besiegt man den Tod.
  2. Es ist auch ein Befreiungsmantra, das Mantra Shivas. Es verleiht Gesundheit (Arogya), langes Leben (Dirgha-Ayus), Frieden (Shanti), Reichtum (Aishvarya), Wohlstand (Pushti), Zufriedenheit (Tushti) und Unsterblichkeit (Moksha).
  3. An seinem Geburtstag sollte man dieses Mantra 100.000 Mal oder mindestens 50.000 Mal wiederholen, ein Havana (Opferzeremonie) machen und Mönche, Arme und Kranke speisen. Das verleiht Gesundheit, langes Leben, Frieden, Wohlstand und Befreiung.

Sonnengebet

 

Om Suryam sundaralokanatham amritam vedantasaram sivam,
Jnanam brahmamayam suresamamalam lokaikachittam svayam;
Indraditya naradhipan suragurum trailokya chudamanim,
Brahma Vishnu Siva Svarupa Hridayam vande sada bhaskaram.

Ich bete ständig Surya an, die Sonne, den schönen Herrn der Welt. Er ist die Quintessenz des Vedanta, unsterblich, glücksverheißend, das absolute Wissen. Er ist die Form Brahmans, des Herrn der Götter, ewig rein, das eine wirkliche Bewußtsein der Welt, der Herr Indras, der Götter und der Menschen, der Lehrer der Götter, das Kronjuwel der drei Welten. Er ist das eigentliche Wesen von Brahma, Vishnu und Shiva, der Spender des Lichts.

 

Om Hiranmayena patrena satyasyapihitam mukham,
Tattvam pushan apavrinu satyadharmaya drishtaye.
Pushan ekarshe yama surya prajapatya vyuha rasmin samuha,
Tejo yatte rupam kalyanatamam tatte pasyami yosavasau purushah sohamasmi

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Das Gesicht der Wahrheit ist von einem goldenen Schleier verhüllt.
Oh Sonne, löse diesen Schleier, auf daß wir das Gesetz der Wahrheit erschauen.
Oh Pushan (Sonne, Ernährer), du einziger Seher, du einziger Reisender der Himmel, der du alles beherrschst; Surya, Sohn von Prajapati, verbreite Deine Strahlen und sammle Dein flammendes Licht. Ich erschaue Deine herrliche strahlende Form; Ich bin Er, Purusha, in Dir.

Ich neige mich vor dem Göttlichen in der Sonne, das allen liebevoll zugetan ist.

Ich neige mich vor Ihm, der die Ursache allen Wandels ist.

Ich neige mich vor Ihm, der Aktivität herbeiführt.

Gruß an Ihn, der Licht verbreitet.

In Demut gebeugt vor Ihm, der sich im Himmel bewegt.

Verehrung Ihm, der alle nährt.

In Demut gebeugt vor Ihm, der alles enthält.

Verehrung Ihm, der Strahlen besitzt.

Ich neige mich vor Ihm, dem Gott der Götter.

In Demut gebeugt vor Ihm, der alles erzeugt.

Gruß an Ihn, der verehrungswürdig ist.

Verehrung dem, der die Ursache allen Glanzes ist.

In den Worten des Yajurveda:

"Oh Sonne! Sonne der Sonnen! Du allumfassende Energie, gib mir Energie! Du Kraft aller Kräfte, gib mir Kraft! Du All-Macht, gib mir Macht!"

Wiederhole diese Mantras und Anrufungen der Sonne bei Sonnenaufgang früh am Morgen. Du wirst gesund, stark und vital sein und sehr gut sehen.

Bete am frühen Morgen vor Sonnenaufgang zur Sonne: "Oh Gott, Suryanarayana, Auge der Welt, Auge der universellen Seele (Virat-Purusha), gib mir Gesundheit, Stärke, Kraft und Lebensenergie." Verehre die Sonne mit diesen Mantras und Namen morgens, mittags und abends.

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Gebet an Hari

 

Du wohnst in allem. Du bist alle Wesen geworden. Du bist alles.

Du nimmst alle Formen an. Alles kommt von Dir. Daher bist Du alles, die Seele von allem. Ruhm Dir, dem Selbst aller Wesen.

Da Du die Seele von allem bist, der Gott von allem, und gegenwärtig in allen Wesen, was soll ich Dir sagen? Du weißt alles von mir, da Du im Innern aller Wesen wohnst.

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