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Göttliches Elixier

- Das letzte Werk Swami Sivanandas -

513 Verse für die Meditation

Kapitel 10


  1. So wie Tabletten einen Menschen in tiefen Schlaf fallen lassen, genauso wirken Bequemlichkeit und luxuriöses Leben wie eine Schlafdroge auf das göttliche im Menschen und bringen ihn in den tiefen Schlaf der Unwissenheit.
  2. Kehre zurück in die Einsamkeit. Verwirf alle Erkenntnisse. Verwirf sie eine nach der anderen. Überschreite sie. Du wirst das Selbst verwirklichen.
  3. Durch theoretische Musikkenntnisse wirst du kein Musiker. Ebenso machen dich theoretische Kenntnisse über das Selbst nicht zu einer verwirklichten Seele.
  4. Gott oder das Selbst ist immer, zu jeder Zeit da. Wie Dinge im Raum, die im Dunkeln unsichtbar sind und sichtbar werden sobald wir Licht herein lassen, genauso bleibt das Selbst verborgen durch die Dunkelheit der Unwissenheit und wird sichtbar, wenn das Licht der Weisheit es zum Vorschein bringt.
  5. Selbstverwirklichung wird nicht durch intellektuelle Aktivität erreicht, sondern durch das Abschalten aller Arten geistiger Aktivitäten.
  6. Wenn du versuchst durch die Wirkung des Verstandes Selbstverwirklichung zu erreichen, das würde so sein, als versuchst du mit einem Fuß auf den Schatten zu treten, der durch deinen eigenen Kopf entsteht.
  7. Dinge sind nur Widerspiegelungen im Ewigen Höchsten Bewusstsein.
  8. Mit total ruhigem Verstand kannst du den Zwischenraum zwischen zwei Wahrnehmungen erleben. Dort findest du einen Funken Reinen Bewusstseins.
  9. Bewahre deinen Geist davor, nach außen zu gehen. Werde still und beobachte. Du wirst Gottverwirklichung erreichen.
  10. Die Instanz, die sich wie ein Faden in einer Blumengirlande durch die drei Stadien von Wachen, Träumen und Tiefschlaf zieht, ist das wahre Selbst.
  11. Wie Sonnenstrahlen unsichtbar aber fähig sind, Dinge sichtbar zu machen, so läßt das Bewußtsein, obwohl unsichtbar, dich alles erkennen.
  12. Wenn Seligkeit, welche du mit geschlossenen Augen bei der Meditation erfährst, verschwindet sobald du deine Augen öffnest, dann weißt du, was du erfahren hast war nicht vollkommen. Vollkommene Glückseligkeit ist bedingungslos.
  13. Der vorübergehende selige Zustand den du während der Meditation erfährst, verdankst du der Widerspiegelung des Selbst durch die Hülle der Glückseligkeit, die das Absolute Selbst verdeckt (Anandamayakosha).
  14. Aus dem Leib der Hingabe wird das Kind der Weisheit geboren.
  15. Die Grundlage der Religion ist Selbstloses Dienen (Dharma). Die Grundlage von Weisheit ist Unterscheidungskraft (Satya). Die Grundlage der Hingabe ist Glaube. Die Grundlage des Yoga ist Selbstkontrolle.
  16. So wie wir während des Traumes existieren und den Traum überleben, so existiert Gott in seiner Welt der Erscheinungen und bleibt nach deren Auflösung.
  17. Schöpfung ist wie ein auf die Leinwand des Reinen Bewusstseins gemaltes Bild oder wie das Abbild auf der Oberfläche des Spiegels von Reinem Bewusstsein.
  18. So wie es keine Spiegelung außerhalb einer Spiegelfläche gibt, genauso hat das Universum keine Existenz außerhalb der Erkenntnis des Geistes.
  19. Solange das Absolute Bewusstsein unbegrenzt ist, kann die Schöpfung nicht außerhalb dessen sein.
  20. Das eigene Reine Selbst, die Seele zu vergessen ist wie Selbstmord.
  21. Die Essenz des Vedanta ist Selbstverwirklichung. Die Essenz des Yoga ist Einheit mit Gott. Die Essenz der Gottesliebe (Bhakti) ist Gemeinschaft mit Gott.
  22. Die Essenz des Kundaliniyoga ist die Vereinigung von Schöpfer und Schöpfung.
  23. Genauso wie der Spiegel unberührt bleibt von den vielen Dingen, die er spiegelt, so bleibt das Reine Bewußtsein unberührt von der Vielfältigkeit der Geschöpfe.
  24. Wenn ein Mensch einen Raum sehen will und vor ihm sich Dinge bewegen, braucht er nur seine Aufmerksamkeit von den Dingen weg zu lenken. Ähnlich ist es mit der Aufmerksamkeit des Geistes. Wenn man ihn von allen vorbei ziehenden Gedanken weglenkt, zeigt sich das Selbst.
  25. Ein Spiegel reflektiert sowohl Dinge als auch den Raum vor sich. Aber sobald der Spiegel mit Teer bedeckt ist, reflektiert er weder Dinge noch Raum. So ist es mit dem Tiefschlaf. Wenn der Spiegel des Geistes mit Teer der Unwissenheit bedeckt ist, wird er weder der Dinge noch des Reinen Bewusstseins gewahr.

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  1. Jeder Moment des Wachzustandes, der frei von Gedanken ist, ist der Zustand von Reinem Bewusstsein. Er wird nicht bemerkt, da er nur Bruchteile von Sekunden dauert.
  2. Die Welt ist Gott, durch den Verstand begrenzt.
  3. „Leben um zu sterben“ ist das Motto der weltlichen Leute. „Sterben um zu leben“ ist das Motto der nach Verwirklichung strebenden.
  4. So wie die Strahlen von der Sonne kommen, Funken vom Feuer, Wellen vom Ozean, so kommt die individuelle Seele vom Höchsten Selbst.
  5. So wie Keime und Blutzellen ect. unter einem Mikroskop zu sehen sind, so kannst du auch Gott durch das Instrument des Reinen Geistes sehen.
  6. Stolz ist eine Sünde. Identifikation mit dem Körper ist Sünde. Selbstsucht ist Sünde. Unwissenheit ist die größte aller Sünden.
  7. Zweifel ist Sünde. Gottvergessen ist Tod.
  8. Erkenntnis des Selbst ist die reife Frucht der wunderschönen Blume der Werte.
  9. Gott offenbart sich den Schülern entsprechend ihrem Entwicklungsstand auf unterschiedliche Weise.
  10. Wenn das Tier im Menschen verschwindet, verwirklicht sich Gott im Menschen.
  11. Das Universelle Gesetz bevorzugt niemanden. Es geht mit jedem so um, wie er es verdient.
  12. Ewige Freude bewohnt die Festung der Selbstlosigkeit.
  13. Unterscheidungskraft, Demut, Mitgefühl sind die grundlegenden Werte eines Heiligen.
  14. Gott ist Zeit. Zeit ist Gott.
  15. Es ist besser am Alleinsein zu leiden als in schlechter Gesellschaft zu sein.
  16. Gewissen ist das Heilige Feuer, das dich verbrennt, wenn du etwas Falsches tust.
  17. Gebet ist die Brücke, um den Abgrund zwischen Gott und Mensch zu überwinden.
  18. Ich bin absolutes Bewusstsein. Du bist absolutes Bewusstsein. Die Welt ist absolutes Bewusstsein.
  19. Niemand kann durchs Leben gehen ohne Fehler zu machen. Bereue, dann vergiss es, aber erinnere die Erfahrung, die du gewonnen hast.
  20. Wohltätigkeit ist Liebe.
  21. Körper und Geist werden vom Universellen Gesetz regiert.
  22. Es gibt weder Vorgesetzte noch Ausführende. Gott tut alles, aber Menschen in ihrer Selbstbegrenzung meinen, alles selbst zu tun.
  23. Wenn du vollkommen frei von Wünschen und Selbstbezogenheit bist, wirst du nicht erneut geboren und alt werden.
  24. Der ist ein Gottverwirklichter, der fortwährend in seiner Einheit mit Gott bleibt.
  25. Ich bin immer der Erkennende. Ich werde nie ein Objekt werden.
  26. Gott ist immer der Erkennende. Er kann niemals Gegenstand der Erkenntnis sein.
  27. Vergiss alles und erinnere Gott. Das ist alles. Es gibt nichts hinzu zu fügen.
  28. Vieles ist schmerzhaft. Alles ist unbeständig. Alles ist Nicht-Selbst. Deshalb suche das Selbst, das beständige und allselige Eine.
  29. Der, der zufrieden und still ist, ist glücklich.
  30. Glücklichsein kommt von innen. Es kann nicht von außen kommen.
  31. Glück ist im eigenen Selbst und nicht in Dingen.
  32. Glück kommt, wenn das Individuum in Gott aufgeht.

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