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Göttliche Erkenntnis


Sadhana

Sadhana

Sadhana ist eine bewußt in ein System gefaßte geistige Bewegung. Sadhana ist der Grund, aus dem wir hierher gekommen sind. Abhyasa und Sadhana sind gleichbedeutende Begriffe. Das Ziel des Sadhana ist es, das Leben von den Begrenzungen, durch die es gebunden ist, zu befreien.

Sadhana ist ein lebenslanger Prozeß. Jeder Tag, jede Stunde und jede Minute sind ein Weitergehen. Die Hindernisse auf dieser langen Reise sind unzählbar. Aber solange man Gott zu seinem Führer macht, gibt es nichts worüber man sich sorgen müßte. Man ist sicher, das andere Ufer zu erreichen.Manche Menschen machen sich aus Neugier auf den spirituellen Weg. Sie dursten nicht wirklich nach Befreiung. Sie glauben, daß sie besondere Kräfte oder Siddhis erlangen, wenn sie einigen Yogapraktiken machen. Wenn sie keine Kräfte erlangen, verlieren sie die Geduld, geben die Praktiken auf, verlassen den spirituellen Weg und rümpfen die Nase über Yogis und Yoga.

Bloße Neugier ist nicht hilfreich für einen spirituellen Fortschritt. Neugierigsein ist widerwärtiger als Mutwilligkeit. Schaue nach innen. Analysiere deine Gedanken und prüfe, ob du wirklich spirituellen Hunger hast, oder ob du nur neugierig bist. Verwandle Neugier durch regelmäßigen Satsang, das Studium guter religiöser Schriften, Gebet, Japa und Meditation in wirklichen Durst nach Erlösung.Man muß Interesse und Gefallen an seinem Sadhana haben. Man muß die Techniken und den Nutzen des Sadhana richtig verstehen. Man muß ein Sadhana wählen, das zu einem paßt. Man muß die Fähigkeit und Möglichkeit haben, sein Sadhana zu praktizieren. Erst dann wird man Freude am Sadhana haben und darin erfolgreich sein.

Bemühen und Vollendung

Gute Absichten alleine genügen nicht. Sie müssen von guten Taten unterstützt werden. Du beginnst den spirituellen Weg vielleicht mit den besten Absichten, Atma Jñana zu erreichen, wenn du aber nicht aufmerksam und fleißig bist, wenn dein Sadhana nicht intensiv und strikt ist und wenn du dich nicht in acht nimmst vor Lust, Zorn, Habgier, Egoismus und Selbstsucht können dir gute Absichten alleine nicht dabei helfen, erfolgreich zu sein.

Moralische Reinheit und spirituelles Streben sind die ersten Schritte am Weg des Suchenden. Ohne fest von den moralischen Werten überzeugt zu sein, kann es sicher kein spirituelles Leben und nicht einmal ein gutes Leben geben. Entschlossene Selbstdisziplin ist absolut ausschlaggebend. Selbstdisziplin bedeutet nicht Unterdrückung sondern Zähmung des Tieres im Inneren. Sie bedeutet Vermenschlichung des Tieres und Vergeistigung des Menschlichen.

Der jungfräuliche Boden muß aufgebrochen werden, bevor der Same in ihn gelegt wird. Der Same bricht auf, bevor er als Pflanze keimt. Zerstörung geht dem Aufbau voran. Das ist das unveränderliche Naturgesetz. Zuerst muß die animalische Natur zerstört werden, bevor sich die göttliche Natur entwickelt.

Der spirituelle Weg ist steinig, dornig und steil. Die Dornen müssen geduldig und ausdauernd gejätet werden. Einige Dornen befinden sich im Inneren; manche sind äußerlich. Lust, Habgier, Wut, Täuschung, Eitelkeit, usw. sind die inneren Dornen. Gesellschaft mit übel gesinnten Menschen ist der allerschlimmste äußere Dorn. Deshalb beseitige schlechte Gesellschaft schonungslos und an der Wurzel.

Während der Dauer deines Sadhanas meide zu viele Kontakte; sprich nicht viel; bewege dich nicht viel; iß nicht viel; schlafe nicht viel; halte diese fünf Verbote genau ein. Gesellschaft verursacht Störungen im Geist. Viel Sprechen verursacht Ablenkung des Geistes. Bewegung verursacht Erschöpfung und Schwäche. Viel Essen führt zu Schläfrigkeit und Trägheit.

Gefahren durch den Kontakt mit Frauen und weltlichen Menschen

Während der Zeit deines Sadhanas meide die Gesellschaft von Frauen. Du darfst nie mit jungen Damen in Berührung kommen, auch wenn du noch so stark bist. Maya wirkt unterschwellig und so heimlich, daß du deinen tatsächlichen Abstieg nicht bemerkst.

Halte den Geist voll beschäftigt mit spirituellen Anliegen. Halte dich möglichst weit entfernt von allem, was deine Leidenschaften anfachen könnte. Nur dann bist du sicher. Lebe nicht mit verheirateten Menschen zusammen. Prüfe deine spirituelle Stärke nicht, wenn du Anfänger am spirituellen Weg bist. Gehe nicht in schlechte Gesellschaft, wenn du ein spiritueller Anfänger bist, um zu zeigen, daß du den Mut hast, der Sünde und Unreinheit zu begegnen. Das ist ein schwerer Fehler. Du läust in eine große Gefahr. Du wirst rasch fallen. Ein schwaches Feuer wird von einem Haufen Staub leicht gelöscht. Der Geist hat eine große Kraft der Nachahmung. Deshalb sollte sich der spirituell Strebende nicht in Gesellschaft von Familien aufhalten. Sein Geist wird versuchen, die Geiste weltlicher Menschen nachzuahmen. Darauf folgt der Sturz.

Wenn sich ein Aspirant mit reichen Menschen, Zamindars und Rajas abgibt, beginnt sein Geist die luxuriösen Gewohnheiten dieser Menschen nachzuahmen, und schon bald erleidet er einen unbewußten Sturz. Gewisse üble Angewohnheiten tauchen unbewußt in ihm auf. Und er findet es schwierig, diese üblen Angewohnheiten auszureißen und zu beseitigen.

Ein Aspirant kann nur kurze Zeit an seinem Geburtsort verweilen, wenn eine dringende Notwendigkeit besteht. Yogische Regeln und Gesetze können ihm nicht erlauben, sich längere Zeit dort aufzuhalten, auch wenn der Ort noch so günstig ist, und das Vairagya des Aspiranten noch so groß. Die Kraft der Eindrücke ist ungemein stark. Solange nicht alle Samskaras vollständig durch reinen Asamprajnata Samadhi oder Nirvikalpa Avastha verbrannt worden sind, ist es nicht sicher, wenn man sich lange Zeit an seinem Geburtsort aufhält. Es ist noch immer eine Gefahrenzone.

Der spirituelle Weg

Der spirituelle Weg erscheint vielleicht zu Beginn sehr hart, dornig, steil und schlüpfrig. Der Verzicht auf Dinge ist zu Beginn schmerzlich. Wenn du hart kämpfst, um auf dem Weg zu bleiben, und einmal eine eindeutige Entscheidung und einen festen Entschluß gefaßt hast, wird es sehr einfach. Du entwickelst Interesse und eine neue Freude. Dein Herz wird sich öffnen. Du siehst das Leben weiter. Du hast eine neue, weite Sicht. Du spürst die Hilfe von den unsichtbaren Händen Dessen, Der in deinem Herzen wohnt. Deine Zweifel lösen sich von selbst, da du Antworten aus dem Inneren erhältst. Du hörst die klare liebliche Stimme Gottes. Es kommt zu einem unbeschreiblichen Schauer göttlicher Ekstase von innen. Es herrscht tiefe, andauernde und immerwährende Freude und unerschütterlicher Friede. Es herrscht unauslöschliche, nicht nachlassende, unverminderliche und nicht schwächer werdende spirituelle Wonne. Das gibt neue Kraft.

Der Tritt am spirituellen Weg wird immer fester. Die Jivanmuktas, Yogis, Nitya Siddhas, Amara Purushas und Chiranjivis helfen dem strebenden Aspiranten. Die Aspiranten fühSadhana len das tatsächlich. Das Gefühl der Einsamkeit, des Vergessenseins und der Verlassenheit verschwindet gänzlich. Die ganze Zeit erfährst du Unterstüztung von einer mächtigen Kraft, die im gesamten Kosmos wirkt. Deshalb hast du nichts zu befürchten. Achte auf die Einzelheiten in deinem Sadhana. Der Hauptteil kümmert sich um sich selbst.

Manche Aspiranten geben nach einiger Zeit ihr Sadhana auf. Sie erwarten rasch großen Ertrag. Sie erwarten binnen kurzer Zeit viele Siddhis. Wenn sie keine erlangen, geben sie das Sadhana auf. Es gibt mehrere Bewußtseinsstufen zwischen dem normalen menschlichen Bewußtsein und dem Überbewußtsein Brahmans. Mehrere Schleier müssen am Weg beseitigt werden; viele niedere Zentren müssen geöffnet werden; manche Hürde ist zu überwinden, bevor man das endgültige Ziel erreicht.

Spiritueller Fortschritt verläuft spiralförmig

Du mußt immer weiter mühsam voranschreiten und auf viele Hügel klettern. Du kannst nicht mit einem Sprung den Mount Everest besteigen. Am spirituellen Weg wird nicht gesprungen. Selbstverwirklichung ist kein sechsjähriger Universitätskurs. Sie ist das Ergebnis von intensivem und langem Sadhana.

Es gibt keinen Abschneider am spirituellen Weg. Es gibt keine königliche Straße zum Reich unsterblicher Wonne. Es gibt keine Halbheiten am göttlichen Pfad. Es bedarf harter und strenger Disziplin. Nur dann kann Maya bezwungen werden. Nur dann kann der Geist bezwungen werden.

Heilige und Yogis denken nie, sie hätten den Geist bezwungen. Nur der irregeleitete Sadhaka stellt sich vor, er hätte Kontrolle über den Geist, und erleidet einen fürchterlichen Rückschlag. Es liegt in der Natur von Leben, Geist und Prakriti, ständig in Bewegung zu sein. Wenn im Geist der Gedanke ist, daß das höchste Ziel noch erreicht werden muß, bewegt man sich stetig darauf zu. Wenn man sich vorstellt, daß der Gipfel erreicht ist, muß man trotzdem in Bewegung bleiben, und diese Bewegung geht nach unten. Es kommt zu einem Rückschlag. Strebe nach immer höherer Verwirklichung, bis der Atem in der Nase stillsteht.

Spiritueller Fortschritt erfolgt langsam, denn das spirituelle Sadhana ist schwierig und mühsam. Es verläuft spiralförmig. Am Anfang kostet es große Mühe. Allmählich wird der Kreis immer kleiner. So wird auch die Mühe immer geringer. Der Aspirant erwirbt langsam spirituelle Stärke. Er geht immer rascher. Schließlich geht er nicht mehr Achtelmeile auf Achtelmeile. Er geht Meile auf Meile. Er galoppiert und galoppiert. Deshalb sei geduldig; sei ausdauernd; sei stetig.

Zeichen spirituellen Fortschritts

Der allmähliche innere Vorgang ist ganz still und unsichtbar wie das stille Sichentfalten einer Knospe in den Nachtstunden. Deshalb verliere nicht den Mut. Entmutige dich nicht selbst mit dem Gedanken, daß du nicht vorankommst.

Wirklicher spiritueller Fortschritt wird richtig und genau gemessen in Friedfertigkeit, Gelassenheit und Ruhe, die du im Wachzustand ausstrahlst. Dein Körper und dein Geist sind gesund, die Ausscheidungen spärlich, die Stimme ist lieblich, das Gesicht strahlend und die Augen leuchten. Du bist immer ruhig, still und ausgeglichen; du bist immer heiter, furchtlos und zufrieden. Du bist leidenschaftslos und besitzt Unterscheidungskraft.

Es gibt keine weltliche Anziehung. Dinge, die dich früher erregten, sind dir jetzt gleichgültig. Dein Geist ist unerschütterlich. Du hast Innenschau. Dinge, die dich früher erfreuten, erwecken nun Abscheu oder die gegenteilige Wirkung. Dein Geist ist einpünktig, scharf und subtil. Du sehnst dich nach mehr Meditation. Du machst Erfahrungen von Lichtern, hast Visionen und erfährst göttlichen Geruch und göttlichen Geschmack. Der Gedanke, daß alle Formen Formen Gottes sind, wird immer stärker in dir. Du fühlst überall die Gegenwart Gottes. Du erlebst die Nähe Gottes. Die Asana ist fest. Du entwickelst glühendes Verlangen nach selbstlosem Dienen.

Beobachte, ob du am spirituellen Weg stehenbleibst, zurückfällst oder vorangehst. Wenn Japa, Meditation und vedantisches Vichara deinen Schleier verdichten und dein Ichbewußtsein mästen, ist das kein spirituelles Sadhana. Denke immer an diesen Punkt. Es ist nur eine Art okkulter Praktik. Beobachte, schau nach innen. Übe Selbstanalyse und töte diesen gewaltigen Ichgedanken an der Wurzel. Das ist wichtiges Sadhana. Ichdenken wird sich herumdrücken wie ein Dieb und verschiedene Formen annehmen wie ein Chamäleon, ein Bahurupi oder ein Schauspieler.

Unterbrich dein Sadhana nicht, wenn du Funken von Verwirklichung hast. Übe weiter bis du in Bhuma, dem eigenschaftslosen Brahman, fest verwurzelt bist. Das ist wichtig. Wenn du mit der Praxis aufhörst und dich in der Welt bewegst, ist die Wahrscheinlichkeit eines Rückschlages sehr groß. Die Reaktion wird furchtbar sein. Es fehlt nicht an Beispielen. Viele Menschen sind auf diese Art zugrunde gegangen. Ein flüchtiger Blick kann dir keine vollkommene Sicherheit geben. Laß dich nicht mitreißen von Ruhm und Ehre. Du kannst verzichten auf Frau, Kinder, Eltern, Haus, Freunde und Verwandte. Es ist sehr sehr schwierig, auf das intellektuelle Vergnügen zu verzichten, die Freude, die aus Ruhm und Ehre kommt. Ich warne dich eindringlich. Ein Mensch, der Glück aus dem Atman im Inneren schöpfen kann, wird sich kein Deut um diese triviale armselige Sache kümmern. Die Welt ist für einen weltlichen Menschen etwas ganz ganz Großes. Für den, der Brahman kennt, ist sie leeres Stroh. Sie ist ein Senfkorn, ein Stecknadelkopf, ein Punkt, eine Luftblase und ein luftiges Nichts für den Brahma Jnani. Sei umsichtig. Ignoriere alles Triviale. Sei stetig in deiner Praxis. Höre niemals mit dem Üben auf, solange du nicht die endgültige Glückseligkeit erreicht hast. Unterbrich dein Sadhana solange nicht, bis du ständig im vollen Bewußtsein Brahmans weilen kannst.

Laß dich von Mißerfolgen nicht entmutigen, sondern tue weiter dein Bestes. Grüble nicht über Fehler nach, die du in der Vergangenheit gemacht hast, da dies nur deinen Geist mit Kummer, Bedauern und Niedergeschlagenheit erfüllen wird. Wiederhole sie in Zukunft nicht. Sei vorsichtig. Denke an die Gründe, die dich zu Mißerfolgen führten, und versuche, sie in Zukunft zu beseitigen. Stärke dich mit neuer Kraft und Tugenden. Entwickle langsam deine Willenskraft.

Jede Versuchung, der man widersteht, jeder schlechte Gedanke, der abgewendet wird, jeder Wunsch, der unterdrückt wird, jedes bittere Wort, das nicht gesprochen wird, jedes edle Anliegen, das ermutigt wird und jeder erhabene Gedanke, der gepflegt wird, hilft bei der Entwicklung von Willenskraft, gutem Charakter und der Erlangung von ewiger Wonne und Unsterblichkeit.

Jedes Stückchen getanes Sadhana ist lückenlos in deinem versteckten Bewußtsein sicher aufgezeichnet. Kein Sadhana ist je umsonst. Jedes Stückchen davon wird sofort für deine Entwicklung gutgeschrieben. Das ist das Gesetz. Denke keine negativen Gedanken, sondern setze ruhig dein Sadhana fort. Sei darin regelmäßig. Ohne einen einzigen Tag auszulassen, mache deine spirituellen Praktiken.

Nach und nach sammelt sich die Kraft an und wird wachsen. Schließlich findet die Kraft, die durch das fortgesetzte, ernsthafte und mit Ausdauer und Geduld über eine lange Zeit des Lebens hinweg geübte Sadhana angehäuft worden ist, ihre notwendige große Erfüllung im erhabenen Moment, wenn sie in Gestalt wonnevoller Verwirklichung Früchte trägt.

Dein Sadhana muß regelmäßig sein, dauerhaft, ungebrochen und ernsthaft. Nicht nur Regelmäßigkeit, sondern auch Beständigkeit in Sadhana und Meditation sind notwendig, wenn du rasch Selbstverwirklichung erreichen willst. Ein spiritueller Strom, der einmal eingerichtet worden ist, trocknet nicht aus, wenn nicht das Flußbett blockiert wird, und wenn er nicht aufgehalten wird. Sei ewig wachsam. Meditiere regelmäßig. Lösche die unterschwelligen Vasanas aus.

Hindernisse für den spirituellen Fortschritt

Manchmal sitzt der Aspirant fest. Er kommt auf seinem Weg nicht voran. Manchmal wird er von Siddhis abgelenkt. Er verfehlt seinen Weg und schlägt eine andere Richtung ein. Er verfehlt das Ziel. Manchmal wird er von Versuchungen und Widerwärtigkeiten heimgesucht. Manchmal empfindet er falsche Zufriedenheit. Er denkt, er habe das Ziel erreicht, und unterbricht jedes Sadhana. Manchmal ist er sorglos, faul und träge. Er kann kein Sadhana machen. Daher sei ewig wachsam, wie der Käpitän eines Schiffes oder der Chirurg im Operationssaal.

Der spirituelle Weg ist voller Hürden. Wenn du ein Hindernis überwindest, taucht sofort ein weiteres Hindernis auf. Wenn du den Geschmacksinn beherrschst, wartet ein anderes Indriya einfach nur darauf, dich mit doppelter Kraft und Stärke zu überfallen. Wenn du die Habsucht beseitigst, wartet der Zorn darauf, dich niederzuwerfen. Wenn du den Egoismus durch die eine Tür vertreibst, kommt er durch eine andere Tür zurück. Große Geduld, Ausdauer, Wachsamkeit und unerschrockene Kraft sind nötig.

Sei fest, beständig und ausdauernd. Die Menschen werden sich über dich lustig machen; bleibe ruhig. Die Menschen werden dich beleidigen; bleibe ruhig. Die Menschen werden böse Gerüchte über dich verbreiten; bleibe ruhig. Bleibe am spirituellen Weg. Wanke nicht. Suche die Wahrheit, wohin sie dich auch führen mag, und wie hoch die Kosten und Opfer auch sein mögen.

Beginne sofort mit dem Sadhana

Handle jetzt. Lebe jetzt. Erkenne jetzt. Verwirkliche jetzt. Sei jetzt glücklich.

Jeder Tod ist eine Erinnerung. Jede Glocke, die läutet, sagt: »Das Ende ist nahe.« Jeder Tag stiehlt dir einen Teil deines kostbaren Lebens. Deshalb mußt du dich sehr ernsthaft in ausdauerndes Sadhana stürzen.

Falle niemals fruchtlosem Bedauern zum Opfer. Heute ist der beste Tag. Heute ist der Tag für eine neue Geburt. Beginne jetzt das Sadhana. Sage mit gefalteten Händen den früheren Fehlern und Irrtümern Lebewohl. Du hast deine Lektionen gelernt. Schreite jetzt mit neuer Hoffnung, Entschlossenheit und Wachsamkeit voran.

Wanke nicht. Fürchte nicht. Zweifle nicht. Tue etwas Grundlegendes am Sadhanaweg, anstatt deine Zeit mit unnötigen Versuchen und Lethargie zu vergeuden. Du hast unendliche Kraft in dir. Deshalb sei nicht halbherzig. Hindernisse sind Sprungbretter zum Erfolg. Sie entwickeln deinen Willen. Laß dich nicht von ihnen erdrücken. Fehler lassen dich an Vollkommenheit denken. Sünde erinnert dich an Tugend. Wähle den positiven Weg.

Wenn du denkst: »Ich werde ein Bad nehmen, wenn alle Wellen des Meeres aufhören.«, ist es unmöglich. Die Wellen werden nie stillstehen, und du wirst nie ein Bad nehmen. Genauso wenn du denkst: »Ich werde mit spirituellem Sadhana oder Meditation beginnen, wenn all meine Sorgen, Nöte und Ängste enden, wenn alle meine Kinder fest im Leben stehen und nach der Pensionierung, wenn ich viel Freizeit habe.«, ist es unmöglich. Wenn du alt bist, kannst du nicht einmal eine halbe Stunde sitzen. Du hast keine Kraft für intensives Tapas, wenn du sehr alt bist. Du mußt intensive spirituelle Praktiken beginnen, während du noch jung bist, in allen Lebensumständen, Bedingungen und Situationen. Nur dann wirst du im Alter eine reiche spirituelle Ernte einbringen. Du wirst dich des immerwährenden Friedens des Ewigen erfreuen.


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