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Die Purna Kumbha Mela in Prayag

1954 fand in Prayag (Allahabad) die Purna Kumbha Mela statt. Ma nennt die Kumbha Mela die Flagge des Hindu Dharma. Wie eine Flagge von weitem das Reiseziel ankündigt, ist die Kumbha Mela eine Zeit der Erneuerung aller Ideale, die dem Devotee heilig sind. Alle asketischen Orden Indiens versammeln sich zu diesem Fest. Millionen, die kommen, um zu einer glückverheißenden Stunde in den heiligen Wassern zu baden, sehen die Prozessionen der Sadhus.
      Die weitläufigen Zeltlager von Prayag sind auf dem sandigen Ufer am Zusammenfluß von Ganges und Yamuna gelegen. Für einen Monat entsteht dort eine Stadt mit eigener Strom- und Wasserversorgung, einem Postamt, einer Polizeizentrale und sogar Banken. Reihen um Reihen von Zelten und Läden versorgen die Pilger. Im Wind flatternde schmuckvolle Transparente verkündigen, wer in den einzelnen Zeltlager wohnt. Es ist ein schöner, festlicher Anblick: das größte Zusammentreffen von Menschen (Mela) in der ganzen Welt.
      Die Kumbha Mela von 1954 war von einem tragischen Unfall überschattet. In einem wilden Ansturm wurden Hunderte von Menschen zu Tode getrampelt. Es war die erste Kumbha Mela nach Erlangung der Unabhängigkeit. Die neue Regierung hatte noch nicht genug Erfahrung mit der Kontrolle solcher Menschenmassen. Obwohl die Mela seitdem noch größer geworden ist, ist ein solches Unglück nie wieder vorgekommen.
      Am Tag des rituellen Bades blieb Ma in ihrer Hütte, während die Zeltbewohner in großen Gruppen zum heiligen Zusammenfluß gingen. Ma sah zu, wie sie loszogen, sie gab ihnen praktische Ratschläge für eventuelle Unfälle. Sie sagte, ein jeder solle laut einige Worte wie ›Jai Shiva, Jai Ganga‹ usw. aussprechen. Falls irgendjemand von der Gruppe getrennt werde, könne er sie so wiederfinden. Die Devotees beschlossen, die Worte ›Jai Ma, Shri Ma, jai jai Ma‹ laut zu singen.
      Nachdem alle gegangen waren, legte sich Ma still in ihre Hütte. Plötzlich setzte sie sich auf und rief gequält aus: »Da, da, sie werden zertrampelt, zerdrückt, sie ersticken! « Die in der Nähe sitzende Didi spürte, daß über ihren eigenen Pilgergruppen ein schreckliches Unheil schwebte. Sie konnte nur an ihre eigenen Leute denken und sagte: »Nein, in unserer Gruppe wird niemandem etwas passieren!« Ma erwiderte: »Bist du sicher?« Didi erinnerte sich daran, wie Ma eine Versicherung dreimal aussprach und wiederholte ihre Überzeugung noch zweimal mit Nachdruck. Ma sagte nichts weiter und legte sich wieder hin. Nach einer Weile gab sie ein paar Laute qualvollen Schmerzes von sich und sagte: »Didi, ich sehe grauenhafte Szenen ... ganz deutlich!« Didi war äußerst besorgt. Sie wußte aus Erfahrung, daß immer wenn Ma Erscheinungen ›sah‹, Tod und Zerstörung angekündigt wurden. Verwirrt versuchte Didi nun, Ma‘s Kheyala vom Schauplatz der Mela abzuziehen und es in eine andere Richtung zu lenken.

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Ein paar Stunden später fuhr Ma mit Yogibhai, Dr. Pannalal und Didi im Auto zum Sangam. Sie wurde in einem Boot zum Zusammenfluß der Ströme gebracht, aber sie machte einen abwesenden Eindruck. Sie war sichtlich nicht in der Stimmung zu baden. Sie hielt die Hand ins Wasser und besprühte sich selbst und ihre Begleiter mit ein paar Tropfen. Als sie zu ihrem Zeltlager zurückkehrten, trafen sie Pilgergruppen auf dem Rückweg vom Sangam. Ma fragte: »Gibt es etwas Neues?« Jeder erzählte darufhin seine eigenes Abenteuer - einige hatten in der Menge ihre Orientierung verloren, anderen war nichts passiert, usw. Erst am Abend hatte sich die Nachricht von der Katastrophe über die ganze Zeltstadt verbreitet. Hunderte von Pilgern waren auf der Uferböschung totgetreten worden. Schwermut legte sich wie eine Glocke über die Zeltstadt. Nun verstanden die Devotees Ma‘s Worte vom Vormittag, als das Unglück geschah. Jemand fragte sie: »Hast du nur die zu Tode Gedrückten gesehen?«
      Ma antwortete: »Ich habe auch die Überlebenden gesehen. Ich sah Haufen über Haufen von zerdrückten und erstickenden Menschen. Viele, die ihre Augen schlossen und sie wieder öffneten, und andere, die die Augen für immer zumachten. Es war, als würde dieser Körper selbst zermalmt und erwürgt. Ich sah diejenigen, denen der Atem abgedrückt wurde und die anderen, die auf sie traten - und dabei lag ich die ganze Zeit in meiner Hütte auf dem Bett.«
      Dr. Pannalal fragte: »Warum hast du das alles gefühlt? Hast du die Leiden der Menschen auf dich selbst genommen?«
      Ma sagte: »Ich habe mich nicht im weltlichen Sinne erstickt gefühlt. Ich lache wie du, spreche deine Sprache, und bleibe doch, was ich bin. Wer zeigt sich im Ersticken? Wer zeigt sich als Schmerz und Not? Die Leiden anderer auf sich zu nehmen ist etwas anderes. Jede Art des Handelns ist überall möglich. Wenn in Wahrheit alles DAS ist, wenn in der Form von Unglück und Leid, in der Form von Lachen und Spiel, der EINE ist, der sich auch als Ersticken offenbart, kann man die Leiden anderer nicht auf sich nehmen. Dann gibt es nur vollkommene Identität, Selbstheit (Sama).
      Teilnahme am Kummer eines anderen setzt eine Wechselbeziehung voraus. Auch dafür gibt es einen Platz. Leiden auf sich zu nehmen bedeutet, es zu teilen. Das ist nur möglich, wenn man noch von Geben und Nehmen sprechen kann.«
      Ma setzte nach dem Aufenthalt in Allahabad ihre ständigen Reisen fort. Die Geburtstagsfeier fand in Almora statt, wo Ma vom 14. April Ashbis zum 27. Juni blieb, für sie eine ziemlich lange Zeit. Ihre Bewegungsfreiheit war jetzt ein wenig eingeschränkt, weil die Mahatmas, besonders Haribaba, in den Sommermonaten gern an einem Ort blieben. Da Ma selbst keine besonderen Vorlieben hatte, nahm sie im allgemeinen auf das Wohlbefinden dieser hochstehenden Persönlichkeiten Rücksicht, die zu Festen und Veranstaltungen in den Ashram kamen.
      Nach der Abreise von Almora besuchte Ma viele Städte. Sie kam nach Ranchi, wo ein neuer Ashram eingerichtet wurde. Ma reiste auf Einladung Haribabas zurück nach Hoshiarpur.

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Das Samyam-Vrata im November fand in Bombay statt. Bei dieser Gelegenheit lernten viele neue Familien Ma kennen und wurden Teil der Gemeinschaft von Devotees.
      Gurupriya Didi litt seit einigen Jahren an Arthritis. Ende 1954 mußte sie in Varanasi das Bett hüten. Haribaba, der Didi sehr schätzte, kam nach Varanasi und arrangierte mehrere Zeremonien zum ausdrücklichen Zweck ihrer Gesundung. Zu aller Erleichterung erholte sich Didi einigermaßen.
      1955 erwies sich als das Jahr Vrindabans. Dort nahm der neue Ashram allmählich Gestalt an. Für die schönen Statuen von Gauranga und Nityananda Mahaprabhu wurde ein neuer Tempel gebaut. Der Bildhauer Nitai Pal aus Calcutta hatte sich damit selbst übertroffen. Ma sagte: »Durch Haribabas große Hingabe und seinen Kirtan hat sich Mahaprabhu in dieser Form manifestiert.«
      Den Sommer 1955 verbrachte Ma in Solan. Yogibhai hatte auf einem ebenen Stück Land unterhalb des Palastes einen geräumigen Ashram errichten lassen, von dem man einen großartigen Blick über Berge und Täler hatte. Die Satsangs waren gut besucht. Es war ein ruhiges Zwischenspiel in Ma‘s dichtem Programm. Immer wenn Ma in Solan spazieren ging, folgte ihr ein Hund namens Moti, der sich nicht verjagen ließ. Ma sagte: »Gebt ihm ein paar Süßigkeiten.« Von da an bekam er jeden Tag seinen Anteil am Prasad. Moti wurde ein so regelmäßiger Teilnehmer am Satsang, daß am Tag von Ma‘s Abreise aus Solan alle sein Fehlen bemerkten. Es hieß, er habe auf der Straße eine leichte Verletzung erlitten und liege jetzt in einer Ecke der langen gebogenen Veranda. Ma selbst brachte ihm eine Süßigkeit. Er fraß die Süßigkeit nicht, sondern leckte ihr stattdessen die Hand. Yogibhai berichtete später, daß Moti kurz nach Ma‘s Abreise starb.
      Im Februar 1956 fuhr Ma von Varanasi nach Vindhyachala, um einige Zeit mit Dr. Medard Boss zu verbringen, einem namhaften schweizer Psychiater. Auch andere Ausländer kamen gern nach Vindhyachala, um fern der übervölkerten Städte bei Ma zu sein. In einigen Ashrams - denen von Rajgir, Vindhyachala und auch Bhimpura in Gujarat am heiligen Fluß Narmada - fühlten sich Leute besonders wohl, die nicht an den hektischen und improvisierten Lebensstil bei Ma gewöhnt waren. Dank der Ausländer, die Ma‘s Nähe an diesen Orten stiller Zurückgezogenheitgenossen, bekam auch sie manchmal für ein paar Tage oder auch Wochen die sehr notwendige Ruhe. 1956 wurde Ma 60 Jahre alt. Die Geburtstagsfeiern fanden in Varanasi statt. Trotz der Hitze des Flachlands nahmen alle Devotees an der Feier teil. Ma‘s Ashta Sakhis [acht Freundinnen] aus den Dörfern bei Almora kamen mit Gaben von selbstgemachtem Puffreis und anderen liebevoll zubereiteten einfachen Speisen. Ma ließ sie ihre Bündel öffnen und aß mit allen Anzeichen von Appetit und Genuß ein wenig von den Speisen. Die Fürsten und ihre Familien kamen mit kostbaren Geschenken. Die großen Industriefirmen Indiens übernahmen die Kosten für Unterkunft und Verpflegung der großen Zahl von Devotees. Gelehrte und Weise kamen, um beim Satsang geistreiche Vorträge zu halten. Berühmte Musiker wie Ravi Shankar, Ali Akbar, Omkarnath Thakur und Siddheshwari Bai gaben abends Konzerte. Den ganzen Tag hindurch fanden viele religiöse Zeremonien statt, z.B. Chandi Path, Rudrabhisheka, Ramanyanaparayan, Vishnuyajña usw. Das große mit einem Zeltdach beschattete Gelände hallte von früh bis spät von vedischen Mantras, Vorträgen über die heiligen Schriften, Kirtan, Instrumentalmusik und Gesang wieder. Der am sehnlichsten erwartete Programmpunkt des Tages war der Matri-Satsang, das halbstündige Gespräch mit Ma.

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Shri Tripura Chakravarty, der hervorragende Kenner des Mahabharata, sagte: »Ich habe so oft über das von Yudhishthira vollzogene Rajasuya-Opfer im Dvapara-Yuga gesprochen. Hier haben wir jetzt wieder ein Rajasuya Yajña im Kali-Yuga, und heute ist Ma die Schutzgottheit, wie damals Krishna.« Es war wirklich ein großartige Leistung der Organisatoren des Fests.
      Diese Feier setzte Maßstäbe für alle zukünftigen Aktivitäten im Ashram. Die Mahatmas erlangten eine herausgehobene Stellung. Allmählich richteten sich Ma‘s Reisen nach ihrer Anwesenheit in den Ashrams. Für Haribaba war sie die sichtbare Verkörperung seines Ishta Mahaprabhu Gauranga Deva. Er verbrachte immer mehr Zeit in Ma‘s Ashrams oder lud sie in seinen Ashram ein. Seine eigenen Devotees waren auch Ma ergeben. Sie kamen aus eigener Initiative zu ihr, um sich mit ihr über Haribabas Wohlergehen zu beraten. Er war ein Asket von kompromißloser Strenge. Selbst in seinem Alter wich er nicht von seinen strikten Speiseregeln ab und nahm nichts an als das Minimum des Lebensnotwendigen. Sein ganzes waches Leben war er dem Sadhana in der einen oder anderen Form geweiht.
      Einmal kam er allein von Baandh zu Ma‘s Ashram in Kishenpur bei Dehra Dun. Er sagte zu Ma: »Meine Leute meinen es nicht ernst mit dem Leben der Hingabe. Ich sage ihnen immer wieder, daß wir uns alle gemeinsam bemühen müssen. Alle gemeinsam werden wir die Furt über den Strom des Lebens durchqueren, aber sie sind nicht wirklich zielgerichtet. Sie versuchen nur, mir vordergründig zu gefallen. Für einen Sannyasi ist es am besten, allein zu sein.« Auf seinen Wunsch ließ Ma seine Anhänger in Baandh nicht wissen, wo er sich aufhielt.
      Er bekam ein Zimmer im Ashram. Ma selbst gab Anweisungen für die Zubereitung seines Mittagessens. Sie saß in der Küche und stellte den Teller mit verschiedenen Speisen in separaten Schälchen zusammen. Nach zwei oder drei Tagen kam Swami Paramananda, der Haribaba das Essen brachte, zufällig in die Küche, als Ma gerade sorgfältig die Schälchen arrangierte. Er sagte: »Ma, das ist ganz unnötig. Dein Baba vermischt doch alles, bevor er es ißt!«
      »Was?« sagte Ma, »sogar das Chutney und Payas [Pudding]?« Swami Paramananda bestätigte, daß der Mahatma alle Speisen verschiedener Geschmacksrichtungen zusammenrührte. Darauf sagte Ma: »Gut, laß Baba tun, was er will. Wir müssen ihm das Essen servieren, wie es sich gehört.«
      Haribabas Devotees ahnten, wohin er gefahren war; sie fanden heraus, wo Ma sich aufhielt und kamen mit ein paar Sprechern aus ihren Dörfern nach Kishenpur, um ihn zur Rückkehr nach Baandh zu bewegen. Die Dorfleute vertrauten Ma ihre eigenen Sorgen an: »Ma, Baba versteht unsere Probleme nicht. Er erwartet von uns, daß wir an allen Satsangs und religiösen Veranstaltungen teilnehmen. Wir arbeiten den ganzen Tag auf dem Feld, wir versorgen die Kühe, wir müssen auch an unsere Familien denken. Manchmal sind wir zu müde oder zu abgelenkt, um den Lesungen aus heiligen Schriften zu folgen oder zu meditieren, ohne dabei einzuschlafen. Baba ist von uns enttäuscht. Bitte, fordere ihn auf, uns zu verzeihen und wieder nach Baandh zu kommen. Nur du kannst ihn dazu bringen.«
      Haribaba kehrte nach ein paar Monaten in Dehra Dun nach Vrindavan und Baandh zurück. Auch Devotees anderer Mahatmas sprachen mit Ma vertraulich über ihre Gurus. Der hochangesehene Khanna Baba (Triveni Puri Maharaj) sollte in seinem hohen Alter auf ärztlichen Rat Obst essen, was ihm nicht schmeckte. Ein Devotee sagte zu Ma: »Wir müssen ihm nur sagen, Ma habe dieses Obst für ihn geschickt, dann ißt er es wie ein folgsames Kind ohne Widerrede.«
      Avadhutji Maharaj verbrachte seine letzten Lebenstage in Ma‘s Ashram in Vrindavan. Er wählte ein Zimmer, von dessen Fenster aus man Ma‘s Hütte sehen konnte. Dort saß er, ihrer Hütte zugewandt, im Yogasitz, als er seinen letzten Atemzug tat.
      Udia Baba aus Vrindavan hatte die Idee, mit einer heiligen Frau in Verbindung zu stehen, zuerst weit von sich gewiesen. Später bemerkte er: »Ja, ich habe sie anfangs nicht erkannt. Ich bin beeindruckt von ihrem Gleichmut in allen Lagen. Ihr vollkommen leidenschaftsloses Verhalten gefällt mir sehr.«
      Einmal wurden Udia Baba, Haribaba und Ma zu einer Feier in Baandh erwartet. Am Tag ihrer Abreise aus Vrindavan fühlte sich Udia Baba nicht wohl und beschloß, die Reise abzusagen. Haribaba war bereits vorausgefahren, um die Vorbereitungen für ihren Empfang zu beaufsichtigen. Ma spielte in ihrem Ashram mit einem Paar Zimbeln, die ihr jemand geschenkt hatte, und schlug sie rhythmisch an. Sie sagte: »Es ist nicht recht, daß Sadhus ihr Wort brechen. Ich werde zu Udia Baba gehen und ihm sagen: ›Baba, warum machst du dir über den Körper Sorgen? Der Körper wird früher oder später ohnehin gehen, aber das gesprochene Wort bleibt.’« Nach einer Weile ließ Udia Baba ausrichten, er fühle sich wohl genug und werde Ma wie geplant begleiten. Einigen anwesenden Devotees kam es vor, als sei der Klang der Zimbeln bis an Udia Babas Ohren gewirbelt und habe ihn bewogen, seinen Entschluß zu ändern.
      Andere Mahatmas besuchten regelmäßig alle Feiern, die in Ma‘s Ashrams stattfanden oder wo sie sich gerade auf Einladung von Leuten aufhielt, die ihren Darshan wünschten. So wurde auch der Satsang regelmäßiger Teil der Aktivitäten im Ashram. Große Menschenmengen kamen zusammen, um den Mahatmas zuzuhören und viele Stunden bei Ma zu sein. Die Devotees waren anfangs recht verärgert darüber, daß die Asketen Ma so stark in Beschlag nahmen, aber später sahen sie darin einen Segen, da man Ma zumindest viele Stunden lang sehen konnte, auch wenn es schwierig war, private Gespräche mit ihr zu führen.
      Ein anderer bleibender Aspekt der spektakulären Festlichkeiten war, daß nur reiche Leute als Gastgeber dafür in Frage kamen. Die großen Industriefirmen Indiens gehören den Birlas, Singhanias, Dalmias, Modis,Jaipurias, die Ma sehr ergeben waren. Die einfachen Leute überwanden ihre Vorurteile gegen eine Gesellschaftsschicht, an die sie nicht heranreichten. Sie mußten dankbar sein, daß Ma ihnen zugänglich war, da nur die Reichen Hunderte von Devotees über einen längeren Zeitraum gastlich aufnehmen konnten. Als Ma durchs Land gezogen war, konnten nur wenige bei ihr sein oder mit ihr reisen. Auch wurde von den örtlichen Devotees in den Städten, die sie besuchte, nie erwartet, ihr Gefolge lange zu betreuen. Normale Leute konnten es sich zudem nicht leisten, weite Reisen zu machen, um Ma zu sehen. Dank der großherzigen Freigebigkeit von Fürsten, Industriemagnaten und Mahatmas konnten Hunderte und Tausende von einfachen Leuten im ganzen Land zu Ma kommen.

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