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Göttliche Erkenntnis

 

Jivanmukti

Jivanmukta

Ein Jivanmukta ist ein befreiter Weiser. Er hat zu Lebzeiten Verwirklichung erreicht. Er lebt in der Welt, aber er ist nicht von der Welt. Er weilt immer in der ewigen Wonne des höchsten Selbst. Er ist Isvara selbst. Er ist Gott auf Erden.

Der Jivanmukta, der vollerblühte Jnani, ist voll reiner Liebe, Mitgefühl, Barmherzigkeit, außerordentlicher Liebenswürdigkeit und verborgener Kraft und Stärke. Liebe und Glanz scheinen in seinen glänzenden Augen.

Der Jivanmukta hat nicht die mindesten selbstsüchtigen Interessen und ist unter allen Umständen vollständig frei von Sorgen, Schwierigkeiten, Problemen, Leiden, Kummer und Ängsten. Auch wenn Schmerz und dergleichen sich an seinen Körper heften und sich auf seinem Gesicht zeigen, krümmt sich sein Geist niemals unter ihnen und ihren Gegensätzen. Er ist kein Sklave seiner Launen; er ist immer heiter und friedvoll. Seine höheren Vorzüge haben sich vollkommen entwickelt; alle göttlichen Eigenschaften sind in ihm vollständig erwacht. All seine Schwächen und Begrenzungen sind zur Gänze verbrannt. Er strahlt in seiner ursprünglichen Herrlichkeit, in seiner wesentlichen Natur und in göttlichem Bewußtsein. Er strahlt nach jeder Richtung hin Frieden und Freude aus.

Die wahre Größe eines verwirklichten Yogi kann nicht beschrieben werden. Seine Augen sind heiter und fest, seine Handlungen vollkommen und heilig, seine Sprache ist süß und knapp, inspirierend und beeindruckend. Seine Haltung ist hochherzig, seine Berührung ist reinigend; sein Blick ist barmherzig, seine Gesten sind erleuchtend. Er ist allwissend; er hat intuitives transzendentales Wissen und klare Einsicht in das Herz aller Dinge und Wesen. Man erfährt in seiner Gegenwart ein tiefes Gefühl von Frieden und Harmonie, ein großes Erhobenwerden und Inspiration.

Kennzeichen eines Jivanmukta

Der Jivanmukta, der befreite Weise, ist absolut frei von Ichdenken, Zweifel, Furcht und Kummer. Das sind die vier wesentlichen Kennzeichen dafür, daß ein Mensch Vollkommenheit erreicht hat. Der Jivanmukta ist vollkommen zufrieden, hat unerschütterlichen Seelenfrieden, eine tiefliegende Freude und Wonne, er besitzt übersinnliches spirituelles Wissen und die Fähigkeit, alle Zweifel der Aspiranten zu beseitigen. Zweifel verschwinden in seiner Gegenwart.

Der Jivanmukta kümmert sich nicht einmal um körperliche Bedürfnisse. Er fürchtet sich nicht vor dem Tod. Er sehnt sich auch nicht danach zu leben. Maya, Prakriti, ist seine gehorsame und süße Nährmutter. Sie kümmert sich sorgsam um ihn. Körperliche Bedürfnisse erfüllen sich von selbst. Prakriti erledigt für ihn alles schon im Vorhinein. Das ist ihre Sache.

Ausgewogener Geist, universelle Sicht und Gleichmut angesichts der Gegensatzpaare wie Freude und Schmerz, Tadel und Lob, Hitze und Kälte, Erfolg und Mißerfolg - das sind die Kennzeichen eines Jivanmukta. Jivanmuktas sind nicht erschreckt oder erstaunt angesichts ungewöhnlicher Ereignisse in der Natur. Sie werden niemals beunruhigt sein, auch wenn die Sonne erkalten oder der Mond heiß werden sollte, wenn das Feuer mit der Flamme nach unten zu brennen beginnt, oder der Lauf eines Flusses sich umkehrt. Der Jivanmukta ist unter keinen Umständen beunruhigt. Er ist nicht abgelenkt inmitten von Ablenkungen.

Das Doppelbewußtsein eines Jivanmukta

Ein Mensch, der bis zum Hals im Wasser steht, hat eine doppelte Erfahrung. Sein Kopf ist der Sonne ausgesetzt. Er empfindet sowohl Hitze als auch Kälte. Das ist die Erfahrung eines Jivanmukta. Er hat ein doppeltes Bewußtsein. Er genießt die Wonne Brahmans. Er erlebt auch diese Welt. Er ist wie ein Mensch, der zwei Sprachen spricht.

So wie ein Topf, in dem Asafötida oder Zwiebel aufbewahrt worden waren, einen bestimmten Geruch verströmt, selbst nachdem er einige Male gereinigt worden war, so verbleibt auch im Geist des Jnani noch ein kleiner Hauch von Unwissenheit. Der Jivanmukta hat das Bewußtsein des Körpers in Form von Samskaras. Deshalb ißt und trinkt er. Obwohl der instinktive Geist mit seinen niederen Wünschen zerstört worden ist, vergeht nicht der sattvige Geist im Jivanmukta. Wie kann er Vyavahara oder weltliche Angelegenheiten ohne ein Werkzeug, nämlich den Geist, ausführen?

Der Unterschied zwischen einem weltlichen Menschen und einem befreiten Weisen

Das gegenständliche Universum verschwindet nicht aus dem Blick des Jivanmukta. Der Jivanmukta sieht die Welt als einen Traum in sich selbst. So wie die Fata Morgana erscheint, auch wenn man begriffen hat, daß das Wasser nur Illusion ist, so erscheint die Welt für den Jivanmukta, nachdem er Selbstverwirklichung erreicht hat, auch nachdem er klar erkannt hat, daß die Welt eine Täuschung ist. Aber so wie der Mensch, der erkannt hat, daß die Fata Morgana eine Täuschung ist, ihr nicht hinterherläuft, um Wasser zu trinken, so wird auch der Jivanmukta nicht Sinnesobjekten hinterherlaufen wie weltliche Menschen, obwohl die Welt für ihn da ist. Das ist der Unterschied zwischen einem weltlichen Menschen und einem befreiten Weisen. Wenn er in Brahman, in der Herrlichkeit der Herrlichkeiten, der Seele der Seelen, aufgegangen ist, wird der Jivanmukta nicht tätig sein können. Wenn er aber durch die Kraft von Prarabdha und Vikshepa Shakti aus seinem vollen Brahman-Bewußtsein zurückkehrt, wird er beim Aufschrei einer leidenden Seele seine Liebe ergießen. So strahlend und mitfühlend ist er. Er ist ein Meer von Barmherzigkeit, Liebe und Frieden, so wie Buddha oder Jesus.

Universelle Sicht

Der Jivanmukta nimmt die eine einzige Realität, Gott, überall und in allen Dingen wahr. Für ihn gibt es keinen Unterschied zwischen einem Schurken und einem Heiligen, zwischen Gold und Stein oder Ehre und Schmach. Er fühlt effektiv, daß alles nur er selbst ist, daß Schlangen, Skorpione, Tiger, Bären und Löwen genauso ein Teil von ihm sind wie seine Augen, seine Nase, seine Ohren, Hände und Füße. Er ist eins mit der Blume, dem Äther, der Sonne, dem Ozean, dem Berg und dem Himmel. Er hat universelle Sicht und kosmisches Empfinden.

Samadhi Jnani und Vyavahara Jnani

Die Lebensweise von Jivanmuktas oder Weisen ist nicht immer gleich. Der eine Weise lebt fürstlich. Bhagiratha lebte so. Ein anderer Weiser lebt wie ein Bettler. Der eine Weise ist immer in Meditationsstimmung. Er arbeitet nie. Er spricht nie. Er lebt immer zurückgezogen. Jada Bharata lebte so. Ein anderer Weiser lebt in einer hektischen überbevölkerten Stadt. Er stürzt sich in den Dienst. Er spricht mit den Menschen. Er hält Vorträge, gibt religiösen Unterricht, schreibt Bücher, usw. Shri Shankara lebte so. Das hängt vom Prarabdha ab. Jeder Weise hat sein spezielles Prarabdha. Wenn alle Weisen dasselbe Leben und dasselbe Prarabdha hätten, wäre diese Welt ein Gefängnis. Die Vielfalt der Erscheinungsformen ist das Wesen von Prakriti.

Der Jnani, der den Wunsch nach weltlichen Aktivitäten, Vyavahara, hat und in der Welt tätig ist, ist ein Vyavahara Jnani. Der Jnani, der sich vollständig aus dem Universum zurückzieht, ist ein Samadhi Jnani. Beide Jnanis kommen zur selben Erkenntnis. Aber der Samadhi Jnani erlebt mehr Ananda als der Vyavahara Jnani. Der Samadhi Jnani ist ein Mensch, der stets in Brahman aufgegangen ist. Er sieht keine Namen und Formen. Die Welt ist für ihn gänzlich verschwunden. Er kann eigentlich nicht tätig sein. Er ist ein Muzub. Er ist ein Paramahamsa. Dem Samadhi Jnani muß die Nahrung gewaltsam verabreicht werden.

Ein Vyavahara Jnani spürt Schmerz, wenn er sich in den Finger schneidet, aber ein Samadhi Jnani empfindet keinen Schmerz, auch dann nicht, wenn sein Bein amputiert wird. Der Fall von Shams Tabriez aus Multan könnte dafür ein Beispiel sein. Als er gehäutet wurde, lachte er und rief Analhaq, Analhaq. ‘Analhaq’ heißt ‘Ich bin Er’ und entspricht dem hinduistischen ‘Soham’.

Ein Vyavahara Jnani sieht Namen und Formen. Ein Vyavahara Jnani weiß, daß es Vishta, Chandana, ist; das ist ein Narr, das ist ein kluger Mann; das ist ein Adhikari, das ist ein Schurke, das ist ein ehrlicher Mensch. Aber es berührt seine Gefühle nicht. Er frohlockt nicht, wenn er Erfolg hat, und er ist auch nicht niedergeschlagen im Mißerfolg. Weder liebt er den Rechtschaffenen, noch haßt er den Schurken. In dieser Hinsicht hat er Sama Drishti, die universelle Sicht.

Der Wunsch nach Tätigkeit im Fall des Vyavahara Jnani beruht auf Prarabdha. Er benützt Körper und Geist als Werkzeuge, so wie ein Zimmermann seine Werkzeuge verwendet. Während er tätig ist, hat er die Sicht Brahmans nicht einmal eine Sekunde lang verloren. Er ist immer fest in Chaitanya Svarupa, reinem Bewußtsein.

Der Vyavahara Jnani sieht die ganze Welt in sich selbst. Er sieht nichts außen, so wie du. Er sieht durch Divya Drishti oder Jñana Chakshus und nicht durch die physischen Augen. Ein Jnani sieht mit Hilfe starker Linsen, dem Auge Atmans, die ganze Welt in all ihren Einzelheiten der Schöpfung. Er sieht des Menschen Astralkörper, den Kausalkörper mit seinen Samskaras, die Prana-Aura, die psychische Aura, die Magnet-Aura, usw. Es ist für einen weltlichen Menschen von praktischem Verstand sehr schwierig, sich geistig vorzustellen, wie ein Jnani das physische Universum wahrnimmt, während er wirkt.

Wie der Jivanmukta lebt und wirkt

Ein Jivanmukta ist kein schrulliger Mensch. Er ist nicht durch die Regeln von Sastra, der Gesellschaft, gebunden. Und doch wird er nicht von Dharma abgelenkt. Alles, was er tut, steht in striktem Einklang mit den Schriften, den heiligen Büchern. Er tut spontan nur das Gute. Ein erfahrener Tänzer macht niemals einen falschen Schritt. So ist ein Jivanmukta, wenn er arbeitet.

Der Weise arbeitet mühelos, ohne der Handelnde zu sein, ohne Ichgedanken, Verhaftung und Wünsche. Wie ein Kind verhält er sich weder gut noch böse. Der Jivanmukta handelt nur wie ein Kind. Der Sinn von richtig und falsch ist auf natürliche Weise in ihm, unabhängig von den Lehren der Schriften. Er hat alles Ichdenken zerstört. Er steht über dem Karma, und Karmas können ihn nicht berühren. Um die Welt zu instruieren führt er vielleicht Tätigkeiten aus oder tut Verbotenes nicht.

Der Jivanmukta kümmert sich nicht um öffentliche Kritik. Er bewahrt einen kühlen Geist, auch wenn er angegriffen wird. Er segnet die, die ihn verfolgen. Er sieht nur sein Selbst überall. Sein Kennzeichen und Charakteristikum ist ein innerer geistiger Zustand. Er kann nicht von anderen wahrgenommen oder festgestellt werden. Der Herr benutzt ihn für Sein göttliches Wirken.

Körperliche und geistige Nacktheit

Ein Brahma Jnani oder Jivanmukta ist nicht notwendigerweise ein Genie. Er ist nicht notwendigerweise ein beredter Sprecher, Vortragender oder Professor. Aber er ist ruhig, heiter und still. Er ist schweigsam und wortkarg. Sein Schweigen ist höchste Beredsamkeit. Er hat göttliche Weisheit und intuitives Wissen. In seiner Gegenwart klären sich alle Zweifel.

Familienmenschen beurteilen häufig die Natur eines Jivanmuktas falsch. Sie ziehen nur die äußeren Umstände eines Jivanmuktas in Betracht. Auch gebildete Menschen irren manchmal in dieser Hinsicht. Ein Sadhu ist möglicherweie physisch nackt. Vielleicht hat er nichts bei sich. Er verwendet vielleicht seine Hände als Bettelschale und wohnt unter einem Baum. Er lebt vielleicht im Wald. Und doch ist er möglicherweise der größte Schurke; er ist vielleicht der weltlichste Mensch mit inneren und äußeren Verhaftungen. Er tanzt vielleicht vor Freude, wenn man ihm ein paar Groschen für sein Opium gibt. Sein Geist ist vielleicht voller Ablenkungen und Störungen. Wohingegen ein Mensch vielleicht im Trubel einer Stadt lebt. Vielleicht lebt er wie ein großer Babu. Vielleicht trägt er modische Kleider. Vielleicht ißt er vom Feinsten. Und doch ist es möglich, daß er nicht die mindeste Verhaftung oder Sehnsucht nach etwas hat. Shri Ramanuja lebte im Luxus. Es gab verwirklichte Menschen, die Elefanten besaßen, Pferde und all das königliche Beiwerk, ohne im mindesten von diesen Äußerlichkeiten berührt zu werden. Sie hatten immer Jñana Nishta und Svarupa Sthiti inmitten vielfältiger Aktivitäten. Das ist integrale Entwicklung. Das ist der Kern der Bhagavad Gita. Das ist die zentrale Lehre von Shri Krishna.

Geistige Nacktheit tut not. Jñana ist ein rein innerer Zustand. Die äußeren Zeichen sind keine sicheren Kriterien. Die Wege des Jnani sind geheimnisvoll. Nur ein Jivanmukta kann einen Jivanmukta erkennen. Die Beschreibung, die in der Bhagavad Gita und in anderen Büchern über einen Jnani gegeben wird, ist eigentlich unangemessen, unvollständig und unvollkommen. Seinen Zustand kann sich der begrenzte Geist niemals vorstellen, und die begrenzte Sprache kann ihn nicht beschreiben. Er erstrahlt in seiner unverdorbenen Herrlichkeit.

Manchmal erscheint er wie ein Sarvajna, ein Mensch, der alles weiß. Manchmal erscheint er als Ajña, ein Unwissender. Er weiß, wann er wie ein Brahma Nishta zu handeln hat, und wann er närrisch sein muß. Beurteile ihn nicht. Wenn Du mit dem richtigen Bhava zu ihm gehst, mit Glauben, Hingabe und spirituellem Durst, wird er Dir höchstes Wissen schenken. Wenn Du mit schlechtem Motiv zu ihm gehst, wird er sich wie ein Verrückter verhalten, und Du wirst enttäuscht sein. Das wird für Dich einen großen Verlust darstellen.

Ein Segen für die Welt

Ein Jivanmukta ist ein Halt für die Welt. Er ist eine Quelle immerwährender Inspiration. Er ist eine Verkörperung, durch die die göttliche Gnade an die sündigen Menschen weitergegeben wird.

So wie Blumen, die blühen, um zu duften und die Luft um sie herum zu reinigen, so tauchen große Seelen wie Sadashiva Brahman, oder Yajnavalkya in der Welt auf, um das Herz des Menschen zu erfreuen und um ihn zu Unsterblichkeit und Vollkommenheit zu führen.

Der Jivanmukta ist ein Kraftwerk spiritueller Energie. Er verbreitet seinen spirituellen Strom in alle Ecken der Welt. Sitze vor ihm. Deine Zweifel werden sich von selbst auflösen. Du wirst einen eigenartigen Schauder von Freude und Frieden in seiner Gegenwart erfahren.

Der Jivanmukta reinigt wie heilige Wasser andere durch bloßen Anblick, Berührung und das Aussprechen seines Namens. Manchmal bleibt er unbemerkt. Manchmal wird er Menschen bekannt, die Wohlstand wünschen. Er nimmt die Nahrung zu sich, die fromme Gläubige ihm opfern und verbrennt das Böse und die Unreinheiten aus ihrer Vergangenheit und Zukunft.

Ein Jivanmukta, ein Heiliger, ist die letzte Quelle des Wissens von der Seele. Satsang mit einem Jivanmukta, auch wenn es nur eine Minute ist, ist viel besser als die Herrschaft über ein Königreich. Seine Gegenwart allein ist anregend und inspirierend. Suche seine Gesellschaft und wachse. Diene ihm mit Glauben und Hingabe.

Der Weise lebt ewig

Der Weise lebt ewig. Er hat immerwährendes Leben erlangt. Sehnsüchte quälen ihn nicht. Sünden beflecken ihn nicht. Tod und Geburt berühren ihn nicht. Schmerz und Leiden quälen ihn nicht. Ein Jivanmukta kann seinen Körper immer und überall verlassen. So wie die fallenden Blätter und Früchte eines Baumes den Baum selbst nicht in Mitleidenschaft ziehen, so wird auch das Abfallen des Körpers den Atman nicht berühren, der überlebt so wie der Baum. Seine Pranas gehen nicht woanders hin, um weiterzuwandern. Sie gehen nach dem Erschöpfen des Prarabdha, den Ergebnissen der vergangenen Handlungen, die schon begonnen hatten, Früchte zu tragen, in Brahman auf. Er ist von weiteren Geburten befreit.

Der Jivanmukta ist befreit von den Fesseln von Geist und Materie. Er ist absolut frei von Haß, Lust, Sorgen, Bedrängnissen und Ängsten. Jeder wird sicher diesen Zustand der Seligkeit und letzten Befreiung finden. Es ist das letzte Ziel des Lebens. Es ist das Ende allen menschlichen Strebens.

Der Zustand des Jivanmukta ist der Inbegriff allen Seins. In diesem Zustand ist Fülle. Alle Wünsche sind verbrannt. Es ist ein Zustand der Fülle und der absoluten Zufriedenheit. Es gibt keinen größeren Gewinn als dies, keine größere Wonne als dies, keine größere Weisheit als dies.

Da, am Gipfel des Hügels ewiger Wonne, kann man nun den Jivanmukta, den vollerblühten Yogi, wahrnehmen. Er hat die schwindelnden Höhen durch intensiven und ausdauernden Kampf erreicht. Er hat strenges und ernsthaftes spirituelles Sadhana gemacht. Er hat tiefe Nididhyasana, Meditation, praktiziert. Er hat schlaflose Nächte verbracht. Er hat in Phasen der Unsicherheit lange Nachtwachen gehalten. Er hat geduldig und fleißig weitergemacht. Er hat viele Hindernisse überwunden. Er hat Verzweiflung, Kummer und Niedergeschlagenheit bezwungen. Er ist jetzte ein Leuchtfeuer für die Welt. Denke daran, daß er damals genauso im Sumpf von Samsara vegetierte wie Du selbst. Du kannst ebenfalls zu diesem Gipfel emporsteigen, wenn Du nur willst.

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