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Goraksha Shataka

 

Vers 93: Dhyana und Samadhi

 

Solange wie die fünf Reinstoffe Klang usw. noch mit den Ohren usw. wahrgenommen werden, genau solange gilt dies als Meditation. Was darüber hinaus geht ist Versenkung.


    शब्दाद्याः पञ्च या मात्रा यावत्कर्णादिषु स्मृताः |
    तावदेव स्मृतं ध्यानं तत्समाधिरतः परम् || ९३ ||


    śabdādyāḥ pañca yā mātrā yāvat karṇādiṣu smṛtāḥ |
    tāvad eva smṛtaṃ dhyānaṃ tat samādhir ataḥ param || 93 ||

    shabdadyah pancha ya matra yavat karnadishu smritah |
    tavad eva smritam dhyanam tat samadhir atah param || 93 ||


Wort-für-Wort-Übersetzung

    śabdādyāḥ : Klang (Shabda) usw. (Adya)
    pañca : fünf (Pancha)
    : die ("welche",Yad)
    mātrā : Reinstoffe ("Grundstoffe", Matra, gemeint sind die Tanmatras)
    yāvat : solange wie (Yavat)
    karṇādiṣu : mit den Ohren ("in den Ohren", Karna) usw. (Adi)
    smṛtāḥ : wahrgenommen werden, sich vergegenwärtigt werden ("erinnert werden", Smrita)
    tāvat : solange (Tavat)
    eva : genau (Eva)
    smṛtam : gilt als ("wird erinnert", Smrita)
    dhyānam : Meditation (Dhyana)
    tat : das, es (Tad)
    samādhiḥ : Versenkung (Samadhi)
    ataḥ : darüber, davon (Atas)
    param : hinaus, jenseits (Param)

Anmerkung: Die fünf Reinstoffe (Tanmatras) sind Klang (Shabda), Berührung (Sparsha), Form und Farbe (Rupa), Geschmack (Rasa) und Geruch (Gandha). Die mit ihnen in Verbindung stehenden Sinne bzw. Sinnesvermögen (Indriya) sind Ohr bzw. Hören/Hörvermögen, Haut bzw. Tasten/Tastvermögen, Auge bzw. Sehen/Sehvermögen, Zunge bzw. Schmecken/Geschmacksvermögen und Nase bzw. Riechen/Riechvermögen. Hier sind speziell die "inneren" Sinne gemeint, da im Zustand tiefer Meditation (Dhyana) die äußeren Sinne ohnehin keinen Kontakt zur Außenwelt einschließlich des Körpers mehr haben. Statt dessen sind die inneren Sinne wie inneres Sehen, inneres Hören usw. aktiv (bereits im Abschnitt über Dharana gab es ausschließlich Anweisungen über innerliches Visualisieren, vgl. Verse 68-73). Solange noch innere Bilder, Klänge, Düfte usw. wahrgenommen werden, spricht man von Meditation (Saguna Dhyana, vgl. Verse 78-84). Ist dies nicht mehr der Fall, beginnt die Versenkung (Samadhi, vgl. auch Vers 97). 



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