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Die Wissenschaft des Pranayama


Glossar

A

 

Abhyasa: Übung
Adhama: Der geringste
Adhama: Adhikari Weniger geeigneter Schüler
Adhara: Stütze, Fundament
Adhikari: Qualifizierter Schüler
Agneyi: Zu Agni gehörig; feurig
Agni: Feuer
Agnitattva: Element Feuer
Ahamkara: Ego
Ahara: Nahrung
Ahimsa: Nichtverletzen; wichtigste Yama (ethisches Gebot)
Ajna Chakra: Augenbrauenzentrum; Stirnzentrum; drittes Auge
Akasha: Äther; Raum; subtilstes der fünf Elemente
Akbar: Moghul Kaiser im 17. Jahrhundert
Akhanda: Ununterbrochen
Alambu: Stütze, Halt, insbesondere für die Meditation
Alasya: Lethargie, Faulheit, Trägheit
Allopathie: Westliche, klinische Medizin
Alveolen: Luftbläschen in den Lungen
Ambhasi: Dharana Konzentration auf das Wasserelement
Amla: Ölsorte
Amrita: Nektar
Anahata: Chakra Herz-Chakra; Energiezentrum im Herzen bzw. in der Brustwirbelsäule
Anahata: Klänge Innere Klänge, die in tiefer Meditation oder in vollkommener Stille gehört werden können
Ananda: Wonne; Freude
Anga: Teil; Glied
Anima: Verkleinerung des Körpers; eine der Siddhis (übernatürliche Kräfte) der Yogis
Antahkarana: “inneres Instrument”; Geist; Psyche
Antaryamin: Innerer Zeuge; Beobachter; das Selbst
Anubhav: Selbstverwirklichung
Anuloma Viloma: Wechselatmung
Apana: Eines der fünf Prana Vayus; beherrscht Ausscheidung, Sexualität und Menstruation
Aparokshanubhuti: “Direkte Erkenntnis”; Titel eines Werkes von Shankaracharya
Apas: Wasser
Arambha: Ein durch Pranayama erreichter Zustand
Arjuna: Heerführer der Pandhavas; Schüler von Krishna
Asafoetida: Indisches Gewürz
Asana: “Stellung”; Sitzhaltung für die Meditation; Körperstellung
Ashtanga: “Acht Stufen” des Raja Yoga: Yama, Niyama, Asana, Pranayama, Pratyahara, Dharana, Dhyana, Samadhi
Asura: Dämon
Asuri: Dämonisch
Ati: Sehr; zuviel; übermäßig
Atman: Selbst
Avadhani: Aufmerksam, konzentriert
Avastha: Zustand
Ayodhya: Pilgerstadt in Indien; Hauptstadt des Königreichs vom Rama
Ayurveda: Indische Naturheilkunde
   

B

 

Bahya: Außen; äußerlich
Bandha: Verschluß
Bandhatraya: Drei Verschlüsse für das Pranayama: Mula, Jalandhara, Uddhiyana
Basti: Enddarmspülung; eine der sechs Kriyas (Shatkarmas) des Hatha Yoga
Bhagavad Gita: Wichtigste indische Heilige Schrift
Bhagavan: Göttlicher
Bhagavatam: Wichtige indische Heilige Schrift zur Verehrung von Vishnu bzw. Krishna
Bhakta: Verehrer; Gläubiger; Devotee
Bhastrika: Atemübung zur Erweckung der Kundalini
Bhati: Scheinen; strahlen; glänzen
Bhava: Gefühl; Einstellung; Emotion
Bhavana: Innere Einstellung; Konzentration; Imagination
Bhindi: Indische Gemüsesorte
Bhramara: Biene
Bhramari: Atemübungen, welche das Summen einer Biene imitiert
Bhuchara Siddhi: Übernatürliche Kraft, welche dem Yogi ermöglicht, wilde Tiere zu beherrschen
Bhujanga: Kobra
Bhujangasana: Kobra; eine Yoga-Stellung
Bhukti: Vergnügen
Bhusunda: Name eines Yogi, dessen Lebensgeschichte in der Yoga Vashishtha erzählt wird
Bija: Same
Bija Mantra: Samen-Mantra; Mantra, das nur aus einer Silbe besteht
Bijakshara: Bija Mantra (s.o.)
Brahma: Schöpfer; Teil der hinduistischen Trinität, welche aus Brahma (Schöpfer), Vishnu (Erhalter) und Shiva (Zerstörer) besteht
Brahmachari: Jemand, der Brahmacharya beachtet; jemand, der das Keuschheitsgelübde abgelegt hat
Brahmacharya: Wörtlich “Verhalten, das zu Brahman führt”; sexuelle Enthaltsamkeit; Selbstbeherrschung
Brahmagranthi: Unterster der drei Knoten (Energieblockaden) in der Sushumna (feinstoffliche Wirbelsäule); steht für Mala (Selbstsucht) und die Schwierigkeit, die physische Welt zu transzendieren
Brahmakara: Vritti Der ständige Gedanke an Brahman
Brahman: Das Absolute
Brahmanadi: Energiekanal in der Sushumna (feinstoffliche Wirbelsäule)
Brahmanda: “Ei Brahmas”; Makrokosmos
Brahmanishta Guru: Spiritueller Lehrer, welcher Brahman verwirklicht hat
Brahmarandhra: Fontanelle an der Schädeldecke
Brahmashakti: Kraft der Schöpfung
Brindavan: Indischer Pilgerort; Ort, an dem Krishna lange Zeit verbracht hat
Brinjal: Indisches Gemüse
Buddhi: Intellekt; Unterscheidungskraft
   

C

 

Chakra: Wörtlich “Rad”; Energiezentrum im Astralkörper
Chandra: Mond
Chang Dev: Indischer Heiliger
Charu: Indische Speise: Mischung aus Reis, Ghee, brauner Zucker und Milch
Chatushtaya: Vier Eigenschaften eines Schülers, die notwendig ind auf dem spirituellen Weg: Vairagya (Leidenschaftslosigkeit), Viveka (Unterscheidungskraft), Shatsampat (sechsfache Tugenden), Mumukshutwa (intensives Verlangen nach Befreiung)
Chhandogya Upanishad: Eine der wichtigsten Upanishaden (alte indische Heilige Schriften)
Chidatma: Bewußtsein des Selbst
Chikkus: Indische Obstsorte
Chinmudra: Handhaltung, bei der Daumen und Zeigefinger zusammengehalten werden; Symbol für die Selbstverwirklichung.
Chiranjivi: Ewig Lebender; immer jung Bleibender
Chitta: 1.Unterbewußtsein; 2. Geist, Psyche
Chutney: Scharfe indische Sauce
Curry: Scharfes indisches Gericht
   

D

 

Daivi Shatsampat: Die sechs göttlichen Tugenden
Dama: Kontrolle der Sinne
Darjeeling: Indischer Ort an den Vorbergen des Himalaya; bekannt für sein mildes Klima im Sommer
Darshana: Wörtlich “Sicht”; 1. Philosophiesystem; 2. Vision Gottes; 3. Anblick einer Statue im Tempel oder eines selbstverwirklichten Meisters
Deva: 1.Gott; 2. Gottheit; 3. Engelswesen
Devadatta: “Von Gott gegeben”; 1. Name des Muschelhorns von Arjuna; 2. Name eines der fünf Nebenpranas; verantwortlich für das Gähnen
Devi: Göttin
Dhal: Hülsenfrucht
Dhananjaya: “Reichtum gewinnend”; Beiname Arjunas; Name eines der fünf Nebenpranas, verantwortlich für die Zersetzung des Körpers nach dem Tod
Dhanura: Bogen
Dhanurasana: Bogen; eine Yoga-Stellung
Dharana: Konzentration; eine der Ashtangas (acht Stufen) im Raja Yoga System
Dharma: Pflicht; Gesetz; Religion; rechtes Handeln; eine der vier Hauptbestrebungen des Menschen
Dhatu: Essentieller Teil
Dhauti: Magenreinigung; eine der Shatkriyas
Dhyana: Meditation; siebter der Ashtangas (acht Stufen des Raja Yoga)
Dipika: Licht; Leuchte; Lampe
Dirgha: Lang
Dosha: 1.Konstitutionstyp in der Ayurveda; 2. Unreinheit, Fehler
Dridhata: Beständigkeit
   

E, G, H

 

Eka: Eins
Gandhi: Name eines indischen Heiligen, Weisen und Politikers, der Indien in die Unabhängigkeit führte
Ganesha: Hinduistischer Gott; Sohn Shivas; steht für die Überwindung aller Hindernisse und die Kraft anzufangen
Garuda: Adler; Reittier Vishnus
Gatha: Gesang, Lied, Vers
Gayatri: 1. Heiliger Spruch aus den Veden; 2. Hinduistische Göttin, Gemahlin Brahmas (des Schöpfers)
Ghata: Ein durch Pranayama erreichter Bewußtseinszustand
Ghatikas: Zeitmaß; Etwa 90 Minuten
Ghee: Gereinigte, geschmolzene Butter
Gheranda: Großer Hatha Yoga Meister
Gherandha Samhita: eines der grundlegenden Werke des Hatha Yoga; verfaßt von Gherandha
Gita: Wörtlich “Gesang”; Abkürzung für Bhagavad Gita
Godavari: Indischer Heiliger Fluß
Granthi: Knoten, Energieblockade
Grihastha: Haushalter; Mensch, der im Berufs- und Familienleben steht
Guda: 1. Dumpfheit, Trägheit; 2. Anus
Guruv: Lehrer; spiritueller Führer
Hamsav: Schwan; Symbol für Brahman und den lebend Befreiten (Jivanmukta)
Hastijiha: Eines der zehn wichtigsten Nadis (Energiekanäle)
Hatha: 1. “Bemühung”; 2. “Ha” = Sonne; “Tha” = Mond Hatha Yoga Yoga der Körperbeherrschung Hiranyagarbha Kosmischer Geist
   

I, J, K

 

Ida: Eines der drei wichtigsten Nadis (Energiekanäle). Befindet sich auf der linken Seite und steht in Verbindung mit der Mondenergie
Indra: König der Götter; beherrscht das Wetter
Indriyas: Sinnesorgane und Handlungsorgane
Ishta: Geliebt, verehrt, respektiert
Ishta: Devata Schutzgottheit; persönlicher Gott; Aspekt Gottes, den man besonders verehrt
Ishwara: Gott
Jala: Wasser
Jalandhara Bandha: Kinnverschluß
Jalastambha: Auf dem Wasser liegen (“Toter Mann”)
Jamuna: Indischer Fluß (auch “Yamuna” geschrieben)
Japa: Wiederholung des Mantras
Jatharagni: Verdauungsfeuer
Jiva: Individuelle Seele
Jivanmukta: Lebend Befreiter
Jivatman: Individuelle Seele
Jnana: Wissen, Weisheit
Jnana: Yoga Yoga des Wissens
Jnanadeva: Indischer Heiliger
Jnani: Weiser; einer der durch Jnana Yoga die Verwirklichung gefunden hat
Jyeshtha: Das Älteste
Kaivalya: Befreiung
Kalpa: Zeitalter
Kamala: Lotus
Kamalasana: Lotussitz, auch Padmasana genannt
Kanda: 1. Kapitel, Abschnitt; 2. Ort, an dem die meisten Nadis (Energiekanäle) zusammenlaufen (zwischen Geschlechtsorganen und Anus); ungefähr am Perineum
Kapala: Schädel
Kapalabhati: Wörtlich “scheinender Schädel”; Atemübung mit schneller Folge von Aus- und Einatmungen
Kapha: Wörtlich “Schleim”; eine der drei Doshas (Konstitutionen) der Ayurveda
Kapillaren: Haargefäße
Karma : 1. Handlung; 2. Gesetz von Ursache und Wirkung
Karuna: Mitleid
Kaupina: Lendenschurz
Kaushitaki: Eine Upanishade
Kaveri: Fluß in Indien
Kaya: Körper
Kaya Vyuha: Fähigkeit, den Körper neu zu schaffen bzw. verschiedene Körper bewohnen zu können
Kayasiddhi: Vollendung des Körpers
Kevala: Natürlich
Kevala Kumbhaka: wörtlich “natürliches Atemanhalten”; Eine Atemtechnik, bei der der Atem fast vollständig zur Ruhe kommt
Khechari Mudra: Eine der Mudras; hierbei wird die Zunge ganz weit nach hinten in die Kehle gegeben
Khichdi: Indisches Gericht aus Mungbohnen
Kosha: Wörtlich “Hülle”; Aspekte des menschlichen Wesens, welche das Selbst verhüllen; Bestandteile der drei Körper
Krikara: Eines der fünf Nebenpranas Krishna Manifestation Gottes; achter Avatar von Vishnu; lebte laut klassischer Chronologie ca. 3000 v.Chr.; verkündete die Bhagavad Gita
Kriya: Wörtlich “Handlung”; 1. Handlung; 2. Reinigungsübung (im Hatha Yoga); 3. Jede Hatha Yoga Praxis
Kriya Yoga: Wörtlich “Yoga der Tat”; 1. Im Raja Yoga Tapas (Askese), Swadhyaya (Selbststudium) und Ishwara Pranidhana (Hingabe an Gott); 2. Im Kundalini Yoga: Bestimmte Übungen, welche Körperstellungen, Atemtechnik und Visualisierungstechniken verbinden
Kuhuh: Eine der Nadis (Energiekanäle)
Kumbha: Person in der Yoga Vashishtha
Kumbhaka: Luft Anhalten
Kundalini: Wörtlich “die Aufgerollte”; Bezeichnung für die schöpferische Kraft im Menschen, auch als schlafende Schlangenkraft bezeichnet
Kunjar Kriya: Eine der Reinigungsübungen: Der Übende schluckt 1-2 Liter Salzwasser und übergibt sich dann
Kurma: 1. Schildkröte; 2. Eines der Nebenpranas
Kusha-Gras: Indische Gras-Sorte, die sich besonders als Unterlage für den Meditationssitz eignet
Kutir: Hütte, Haus
   

L, M, N

 

Lahiri: Indischer Yoga Meister
Lam: Bija-Mantra der Erde und des Muladhara Chakras
Laya: Wörtlich “Auflösung”
Laya Yoga: Teil des Kundalini Yoga, bei dem alle Manifestationen der Energie in die Urenergie zurückgeführt wird
Linga: 1. “Subtil”; 2. Phallus; 3. Symbol für Shiva
Linga Sharira: Astralkörper (auch Sukshma Sharira genannt)
Lota: Gefäß
Madhyama: “Mittel”
Madhyama Adhikari: Mittelmäßig geeigneter Schüler
Maha: Groß
Maha Mudra: “Großartiges Mudra”; eine der Mudras im Hatha Yoga
Maha Vedha: Eine der Mudras
Mahameru: Mystischer Berg, welcher der Mittelpunkt der Welt sein soll
Maharaj: Wörtlich “großer König”; respektvolle Anrede des Yoga-Meisters
Mahatma: Wörtlich “Große Seele”; respektvolle Anrede des Yoga-Meisters
Mahavira: Einer der Tirthankas (großen Meister) des Jainismus
Mahima: 1. Herrlichkeit, Wunder; 2. eine der Siddhis (übernatürlichen Kräfte): die Fähigkeit, sich groß zu machen
Mala: 1. Unreinheit (mit kurzem “a”) ; 2. Gebetskette (mit langem “a”)
Manas: Geist
Manipura Chakra: 3. Chakra (Energiezentrum); befindet sich in der Lendenwirbelsäule bzw. in der Nabelgegend
Mantra: Klangenergie; Mystische Formel zur Meditation
Manu: Mythologischer erster Mensch; Gesetzgeber
Manusmriti: Indische Heilige Schrift, die dem Manu zugeschrieben wird
Matra: Versmaß; Maß, Distanz, Entfernung
Mauna: Stille; Schweigegelübde
Mitahara: Rechte Ernährung
Moksha: Befreiung
Mudra: 1. im Hatha Yoga: Körperstellung, verbunden mit bestimmter Atemtechnik, Visualisierung und Mantra; 2. Im indischen Tanz und in der indischen Kunst: Handhaltung
Mukhya Prana: Hauptprana
Muktasana: Eine der Meditationsstellungen
Mukti: Befreiung
Muktikopanishad: Eine der Upanishaden
Mula: Wurzel
Muladhara Chakra: Wurzelchakra; unterstes der sieben Haupt-Chakras, an der untersten Wirbelsäule gelegen
Murchha: Eine der Pranayama Übungen, bei der die Luft sehr lange angehalten wird und der Übende in ein anderes Bewußtsein fällt
Mussoorie: Region in Indien
Nadi: Energiekanal
Naga: 1. Schlange; 2. Halbgott; 3. Indische Ureinwohner; 4. Eines der 5 Nebenpranas
Namah: Verehrung
Namaste: Indische Grußformel; wörtlich “Verehrung sei Dir”
Naradiya: Indische Heilige Schrift
Narayana: Anderer Name für Vishnu
Narmada: Indischer Fluß
Nasik: Ort in Indien
Nauli: Eine der sechs Hauptkriyas im Hatha Yoga, bei welcher der Darm durch eine gezielte Bauchmuskelbewegung massiert wird
Neti: 1. Nasenreinigungsmethode; 2. “Nicht dies”, Formel im Jnana Yoga
Niralamba Upanishad: Eine der Upanishaden
Nirmanu : Wechselatmung ohne Mantra
Nirvana: Wörtlich “nichts”; Zustand der Selbstverwirklichung, durch nichts mehr beschränkt
Nirvikalpa Samadhi: Samadhi ohne Dualität; Verwirklichung der Einheit; höchster überbewußter Zustand
Nishkama Karma: Yoga Selbstloser Dienst ohne irgendwelche Wünsche und Erwartungen
Nishpatthi Avastha: Höchste Stufe des Pranayama; Zustand der Vollendung
Nisvasa: Einatmen
Niyama: Gebote; ethische Regeln
   

O, P, R

 

Ojas: Spirituelle Energie; umgewandlete Sexualenergie OM Wichtigstes Mantra
Padma: Lotus
Padmasana: Lotussitz
Pancha: Fünf
Pancha: Dharana Konzentration auf die fünf Elemente
Parakaya Pravesa: Fähigkeit, in den Körper eines anderen einzutreten
Parama: Höchster
Parama: Utsaha Höchster Eifer (wichtige Eigenschaft in einem geistigen Schüler)
Paramahamsa: Wörtlich “höchster Schwan”, Symbol für Befreiung; verwirklichter Meister
Paramahamsa Sannyasin: Angehöriger eines bestimmten von Shankaracharya gegründeten Mönchsordens
Paramatman: Höchstes Selbst
Parichaya Avastha: Dritter, durch Pranayama erreichter Zustand: Die Kundalini wird erweckt und steigt in der Sushumna hoch
Paschimottanasana: Eine der Asanas (Hatha Yoga Stellungen): Vorwärtsbeuge
Patanjali: Autor der Raja Yoga Sutras und eines grundlegenden Werkes über Sanskrit Grammatik
Pindanda: Mikrokomos
Pingala: Eine der drei Haupt-Nadis; befindet sich auf der rechten Körperhälfte; ist mit der Sonnenenergie verbunden
Pitta: Feuer; eine der drei Doshas (Konstitutionstypen) in der Ayurveda
Plavini: Eine der Pranayama-Übungen, bei welcher der Bauch mit Luft gefüllt wird
Prakrita: Form von Pranayama, bei welcher der Atem bewußt beobachtet wird, der Atem jedoch frei fließt
Pralaya: Auflösung des Universums
Prana: Lebensenergie
Pranapana: Die vereinigten Lebensenergien Prana und Apana
Pranava: Die Heilige Silbe OM
Pranavadins: Herrscher über Prana; anderer Name für Hatha Yogi
Pranayama: “Herrschaft über die Lebens-energie”; Atemübung
Pratyahara: Zurückziehen der Sinne; fünftes Glied des Ashtanga (Raja) Yoga Systems
Prayag: Ort in Indien
Prithivi: Erde; eines der fünf Elemente
Puja : Verehrungsritual
Puraka: Einatmung
Purana : Indische Heilige Schrift
Pusa: Eins der Hauptnadis
Raja: König
Raja Yoga: Königlicher Yoga; Yoga der Geistesbeherrschung
Rajas: Unruhe; eins der drei Gunas
Ram: Bija-Mantra des Feuers und des Manipura Chakras
Rama: Hindu-Gott; Inkarnation Vishnus
Ramalinga: Indischer Heiliger
Ramayana: Heilige Schrift, die das Leben von Rama beschreibt
Rechaka: Ausatmung
Rishi: Seher, Heiliger
Rishikesh: Ort in Indien; Ort, an dem Swami Sivananda sich niederließ
Rudra: Beiname von Shiva
Rudragranthi: Knoten bzw. Energieblockade im Ajna-Chakra
   

S

 

Sadachara: Richtiges Verhalten
Sadashiva: Beiname von Shiva
Sadhaka: Übender; Schüler
Sadhana: Spirituelle Praktiken; geistige Übung
Sagarbha: Pranayama Pranayama mit Wiederholung des Mantras
Sahasrara Chakra: Höchstes der sieben Hauptchakras (Energiezentren); befindet sich an der Schädeldecke
Sahita Pranayama: Pranayama mit bewußter Steuerung von Einatmung, Anhalten und Ausatmung
Sama: Gleichmut
Samadhi: Überbewußter Zustand
Samana: Verdauungsfeuer; eines der fünf Hauptpranas
Samanu: Wechselatmung mit Mantra und Konzentration auf die vier Elemente
Samasana: Meditationsstellung
Samashti Prana: Kosmisches Prana
Sambandha: Verbindung
Samhita: Hymne; Schrift
Samsara: Kreislauf von Geburt und Tod
Samyama: Aufeinanderfolge von Dharana, Dhyana und Samadhi; Übung im Raja Yoga zur Erlangung höherer Kräfte und Erkenntnisse
Sandhi: Verbindung
Sandhya: Dämmerung; Zeit um Sonnenaufgang und Sonnenuntergang; gilt als besonders günstige Zeit für spirituelle Übungen
Sandilya: Yoga-Meister
Sankalpa: Gedanke
Sankhini: Eines der Nadis (Energiekanäle)
Sannyasa: Gelübde der Entsagung
Sannyasi, Sannyasin: Entsagter; Mönch
Sanskrit: Älteste indische Sprache
Sarasvati: Göttin der Weisheit, der Kreativität und der Künste
Satavadhana: Fähigkeit der Konzentration auf hundert Dinge gleichzeitig
Satavadhani: Jemand, der sich auf hundert Dinge gleichzeitig konzentrieren kann
Satguru: Wahrheitslehrer
Sati: Inkarnation von Parvati, Shivas Gemahlin
Satsang: “Zusammensein mit der Wahrheit”; Gruppenmeditation; Treffen mit einem Weisen
Sattwa: Reinheit
Savitri: Göttin
Shakta: Verehrer der Göttin (Shakti)
Shakti: “Kraft”; kosmische Energie; Göttin
Shalaba: Heuschrecke
Shalabhasana: Heuschrecke (Yogastellung)
Shankaracharya: Großer Yoga-Meister des 8./9. Jahrhunderts n.Chr.
Shanti: Frieden
Sharira: Körper
Shastra: Heilige Schrift
Shat: Sechs
Shatkarmas: Sechs Reinigungsübungen im Hatha Yoga, auch Kriyas genannt
Shatsampat: Sechs edle Tugenden
Shavasana: “Leichenstellung”; Entspannungslage auf dem Rücken
Shiva: Teil der Hindu-Trinität; Gott der Zerstörung und der Transformation; Ur-Yogi; Kosmisches Bewußtsein
Shiva Samhita: Eines der vier Hauptwerke im Hatha Yoga
Shivananda: Andere Schreibweise für Sivananda
Shivayoga Dipika: Yoga-Schrift
Shreshtha: Das Beste
Shri: Beiname von Lakshmi; wird oft als Zeichen der Hochachtung vor Eigennamen gesetzt
Shrutis: Indische Heilige Schriften auch “Veden” genannt
Shuddhi: Reinheit
Siddha: 1. Vollkommener; 2. Meister mit übernatürlichen Fähigkeiten
Siddhasana: Meditationsstellung
Siddhi: Übernatürliche Kraft
Siras: Kopf, Haupt
Sitali: Eine der Hauptpranayamas, bei der die Luft mit einem zischenden Laut über die längs gerollte Zunge eingeatmet wird
Sitkari: Eine der Hauptpranayamas, bei der die Luft mit einem zischenden Laut über die quer gerollte Zunge eingeatmet wird
Sivananda: Indischer Yoga-Meister; lebte 1887-1963
Skanda: Name für Subramanya (indischer Gott)
Skandha: Körperteil
Smritis: Indische Heilige Schriften, auch “Gesetzesbücher” genannt
Sthula: Grobstofflich
Sthula Sharira: Grobstofflicher (physischer) Körper
Stotras: Hymne
Sukadev: Mythologischer Yoga-Meister; wörtlich “Engel der Wonne”
Sukasana: Eine der Meditationshaltungen; Schneidersitz
Sukha: Angenehm, freudevoll
Sukhasana: Andere Schreibweise für Sukasana
Sukshma: Feinstofflich
Sukshma Sharira: Feinstofflicher Körper; Astralkörper
Surya: Sonnengott; Sonne
Surya Bheda: Eine Atemübung, bei der durch das rechte Nasenloch ein- und durch das linke Nasenloch ausgeatmet wird; Atemübung zur Erhöhung der Sonnenenergie im Menschen
Suryanadi: Sonnen-Nadi; anderer Name für Pingala
Sushumna: Wichtigstes Nadi; Energiekanal in der Mitte der Wirbelsäule
Sutra: 1. Schnur; 2. Leitfaden, Aphorismus
Swadhyaya: Selbststudium
Swetaketu: Indischer Yoga-Meister; Sohn des Uddalaka
Swetashvatara Upanishad: Indische Heilige Schrift
Swadhisthana Chakra: Zweites der sieben Hauptchakras; in der Höhe des Steißbeines gelegen
Swami: 1. Mönch; 2. Gott; 3. respektvolle Anrede für einen Yoga-Meister
Swamiji: Respektvolle Anrede eines Swamis
Swastika: Wörtlich: “das Glückbringende”, “das Verheißungsvolle”; Hakenkreuz im Uhrzeigersinn
Swastikasana: Eine der Meditationsstellungen
Sympathikus: Teil des autonomen Nervensystems; wirkt aktivierend
   

T, U

 

Tadana Kriya: Wörtlich “Stock-Kriya”; Technik aus dem Kundalini Yoga zur Erweckung der Kundalini Tamas Eine der drei Gunas; Trägheit; Dunkelheit
Tana: Nadi; Energiekanal im oberen Teil des Bauches
Tandri: Schläfrigkeit
Tapas: 1. Askese, Kasteiung; 2. Feuer; 3. Hatha Yoga Übung
Tattwa: 1. Element; 2. Essenz; 3. Existenz, sein
Tejas: 1. Feuer; 2. Glanz, inneres Feuer
Tham: Bija-Mantra des Mondes
Toorkidal: Linsengericht
Trataka: Augenreingungsübung; eine der Kriyas; Vorübung der Konzentration
Trikala Jnani: Einer, der alle drei Bereiche der Zeit kennt
Trikuti: Drittes Auge; Punkt zwischen den Augenbrauen
Uchvasa: Ausatmen
Udana: Eines der fünf Hauptpranas; Hauptsitz in der Kehle
Uddalaka: Großer Yoga-Meister
Uddiyana Bandha: Bauchverschluß; Hochziehen des Bauches nach der Ausatmung
Udgatha: Versuch
Ujjayi: Atemübung, bei der die Stimmritze leicht verschlossen wird und so sehr kontrolliert ein- und ausgeatmet wird ausgeatmet wird
Upanishad: Indische Heilige Schrift; letzter und philosophischer Teil der Veden
Urad: Linsenart
Uradhvaretah Pranayama: Bewußtes Hochziehen von Virya (sexuelle Energie) in der Form von Ojas (spirituelle, sublimierte Energie) während einer Atemübung (spirituelle, sublimierte Energie) während einer Atemübung
Utsaha: Eifer, Anstrengung
Uttama Adhikari: Vorzüglicher Schüler
Uttarkashi: Ort in Indien
   

V, Y

 

Vachaspati: Yoga-Meister
Vaikrita: Pranayama mit bewußter Regelung von Einatmung, Ausatmung und Anhalten des Atems
Vairagya: Leidenschaftslosigkeit, Verhaftungslosigkeit, Wunschlosigkeit
Vajra: Donnerkeil; Diamant
Vajrasana: Fersensitz
Varanasi: Heiliger Ort in Indien
Varna: 1. Buchstabe; 2. Farbe; 3. Kaste
Vasana: Wunsch
Vashishta: Großer Yoga-Meister, dessen Lehren besonders in der Yoga Vashishta dargestellt werden
Vata: Eines der Doshas (Konstitutionen) in der Ayurveda; wörtlich “Wind”
Vayavya Dharana: Konzentration auf die Luft (Meditationstechnik)
Vayu: Luftelement
Vayubhakshana: Leben allein von Luft
Veda: Wörtlich “Wissen”
Vedanta: “Ende der Veden”; Philosophie des Absoluten
Vedantin: Einer, der die Vedanta Philosophie praktiziert
Vedas: Indische Heilige Schriften; älteste Schriften der Menschheit
Vichara: Unterscheidung
Vikshepa: Unruhe
Virya: Sexuelle Energie
Vishnu: Erhalter; Teil der hinduistischen Trinität
Vishnugranthi: Energieblockade (Knoten) im Anahata Chakra
Vishuddha Chakra: Energiezentrum in der Kehle; fünftes der Hauptchakras
Vrindavan: Indischer Pilgerort; Ort, an dem Krishna lange Zeit verbracht hat
Vritti: Gedanke
Vyana: Eines der fünf Hauptpranas; verantwortlich für den Blutkreislauf
Vyashti: Erscheinung Gottes im Individuum
Yajna: Opfer
Yajnavalkya: Großer indischer Heiliger
Yam: Bija-Mantra des Anahata Chakras
Yama: 1. Totengott; 2. Ethische Regeln
Yoga: Wörtlich “Einheit, Vereinigung”; 1. Mystischer Zustand der Einheit mit Gott bzw. dem Kosmischen; 2. Übungen, welche das Individuum zur Einheit mit dem Kosmos führen; 3. Eines der sechs klassischen Philosophiesysteme
Yoga: Sutras Hauptschrift des Raja Yoga, geschrieben von Patanjali
Yogagni: Feuer des Yoga
Yogananda: Yoga-Meister
Yogatattva: Essenz des Yoga
Yogi: 1. Einer, der die Einheit mit dem Kosmischen erreicht hat; 2. Einer, der Yogaübungen praktiziert
Yuga: Zeitalter
Yukti: Gesunder Menschenverstand
Yusavini: Eines der zehn wichtigsten Nadis
Vachaspati: Yoga-Meister
Vaikrita: Pranayama mit bewußter Regelung von Einatmung, Ausatmung und Anhalten des Atems
Vairagya: Leidenschaftslosigkeit, Verhaftungslosigkeit, Wunschlosigkeit
Vajra: Donnerkeil; Diamant
Vajrasana: Fersensitz
Varanasi: Heiliger Ort in Indien
Varna: 1. Buchstabe; 2. Farbe; 3. Kaste
Vasana: Wunsch
Vashishta: Großer Yoga-Meister, dessen Lehren besonders in der Yoga Vashishta dargestellt werden
Vata: Eines der Doshas (Konstitutionen) in der Ayurveda; wörtlich “Wind”
Vayavya Dharana: Konzentration auf die Luft (Meditationstechnik)
Vayu: Luftelement
Vayubhakshana: Leben allein von Luft
Veda: Wörtlich “Wissen”
Vedanta: “Ende der Veden”; Philosophie des Absoluten
Vedantin: Einer, der die Vedanta Philosophie praktiziert
Vedas: Indische Heilige Schriften; älteste Schriften der Menschheit
Vichara: Unterscheidung
Vikshepa: Unruhe
Virya: Sexuelle Energie
Vishnu: Erhalter; Teil der hinduistischen Trinität
Vishnugranthi: Energieblockade (Knoten) im Anahata Chakra
Vishuddha Chakra: Energiezentrum in der Kehle; fünftes der Hauptchakras
Vrindavan: Indischer Pilgerort; Ort, an dem Krishna lange Zeit verbracht hat
Vritti: Gedanke
Vyana: Eines der fünf Hauptpranas; verantwortlich für den Blutkreislauf
Vyashti: Erscheinung Gottes im Individuum
Yajna: Opfer
Yajnavalkya: Großer indischer Heiliger
Yam: Bija-Mantra des Anahata Chakras
Yama: 1. Totengott; 2. Ethische Regeln
Yoga: Wörtlich “Einheit, Vereinigung”; 1. Mystischer Zustand der Einheit mit Gott bzw. dem Kosmischen; 2. Übungen, welche das Individuum zur Einheit mit dem Kosmos führen; 3. Eines der sechs klassischen Philosophiesysteme
Yoga Sutras: Hauptschrift des Raja Yoga, geschrieben von Patanjali
Yogagni: Feuer des Yoga
Yogananda: Yoga-Meister
Yogatattva: Essenz des Yoga
Yogi: 1. Einer, der die Einheit mit dem Kosmischen erreicht hat; 2. Einer, der Yogaübungen praktiziert
Yuga: Zeitalter
Yukti: Gesunder Menschenverstand
Yusavini: Eines der zehn wichtigsten Nadis
   

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