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Gegensätze treffen zusammen: Haushalt und Mahabhava

Ma und Bholanath kamen im Mai oder Anfang Juni 1914 von Vidyakut nach Ashtagram. Sie bezogen Räume im großen Haus von Jaishankar Sen. Dessen Frau, eine ältere Dame, war eine Art Mutterfigur für die jungen Frauen in der Nachbarschaft, automatisch wurde sie auch Mashima [Tante] für Ma. Auch Bholanaths Kollege Madhu Babu und ein Freund namens Kshetramohan wohnten mit ihren Frauen in demselben Haus. Diese Leute erlebten, wie sich bei Ma die sattvischen Bhavas zu manifestieren begannen. Kshetramohan schrieb an seine Frau, die damals nicht in Ashtagram war: »Ramani Babu hat seine Frau mitgebracht. Sie strahlt eine außergewöhnliche Helligkeit aus - sie ist wie die stetig brennende Flamme in einer Laterne.«

Ma verzauberte alle Nachbarn zunächst mit ihrem strahlenden Lächeln und ihrer fröhlichen Art. Jaishankar Sens Frau nannte sie ›Khushir Ma‹ [die Glückliche], wie sie auch schon in ihrer Kindheit genannt worden war. Unter diesem Namen wurde sie in Ashtagram bekannt. Bald bewunderten alle Nachbarinnen sie wegen ihrer sauberen, hübschen Wohnung, ihrer exzellenten Kochkunst und ihrer hingebungsvollen Pflichterfüllung als Hausfrau. Sie befolgte die in den Dörfern üblichen Verhaltensregeln. Ihre arglose Unkompliziertheit und Offenheit machten sie allseits beliebt und schützten sie vor jeder Art von Klatsch oder müßigem Geschwätz.
       Khushir Ma legte täglich ein wenig von dem Reis für die Mahlzeiten beiseite. Wenn so etwa 20 Pfund zusammengespart waren, ließ sie sich von Bholanath das Geld dafür geben. Dieses Geld benutzte sie für religiöse Zwecke, wie z.B. Almosen oder Früchte und Süßigkeiten für Tempel. Sie pflanzte einen Tulsi-Strauch auf ihrer Seite des Hofs und pflegte ihn sorgfältig.
       Ihre Neigung, sich mit den Elementen der Natur zu identifizieren, prägte sich weiter aus, doch wie schon früher wurde das als Schläfrigkeit oder Geistesabwesenheit mißverstanden. In Ashtagram gab es einen großen See, der in der Regenzeit einem Meer glich, denn sein anderes Ufer war außer Sichtweite. Eines Tages machten Bholanath und einige seiner Freunde mit ihren Frauen einen Bootsausflug. Ma erinnert sich: »Ich hatte nie zuvor den Ozean gesehen. Die endlose Wasserfläche kam mir wie mein eigenes Selbst vor. Ich fühlte ein Kheyala, darin aufzugehen.  Manchmal konnte man mir blitzartig mein plötzliches Hingezogensein zum Grenzenlosen anmerken. Damit ich nun nicht in diesem Zustand gesehen würde, hüllte ich mich in meinen Schal und legte mich auf den Boden des Boots. Madhu Babu, der das bemerkt hatte, sagte: »Thakrun [die gnädige Frau] ist schläfrig!« Einer der Zuhörer fragte: »Warum geschahen solche übernatürlichen Dinge?« Ma gab lächelnd zurück: »Für diesen Körper gibt es keinen Unterschied zwischen dem, was ihr natürlich nennt, und dem, was ihr für übernatürlich haltet.«
       Ma erinnerte sich auch, daß viele Leute ihre tiefe Versunkenheit vor Götterskulpturen in Tempeln oder anderen heiligen Stätten bemerkten obwohl sie sich bemühte, sie zu verbergen. Doch alle diese Funken aus einer erborgenen unermesslichen Kraftquelle beunruhigten ihre Freunde nicht weiter, da Ma sich im allgemeinen normal und freundlich wie immer verhielt.
       Die Bewohner von Ashtagram hatten sich manchmal jäher Wirbelstürme zu erwehren. Bei einem solchen Sturm mußten Bholanath und seine Frau an einem sichereren Ort Schutz suchen. Nach ihrer Heimkehr einige Tage später führte Bholanath die nötigen Reparaturen an den Zimmern aus. Der Sturm hatte den Zaun aus Strohmatten weggeweht. Einige Teile davon lagen in der Nähe auf der Erde. Als Ma sie aufhob, sah sie zu ihrem Erstaunen, daß der Boden darunter frei von einem gefürchteten Unkraut war, das den Bewohnern von Ashtagram das Leben schwer machte. Dieses schnellwachsende Gras entzog sich jeder Kontrolle und schob sich immer weiter auf Wege und in Höfe vor. Ma sammelte nun alle verstreuten Matten ein und breitete sie im Hof aus. Das wirkte Wunder. Die Nachbarn bestaunten den sauberen Hof. Dies hatte noch weitere Folgen. Es war in Ashtagram üblich, in jedem Haus von Zeit zu Zeit Kirtans zu veranstalten. Die ganze Nachbarschaft kam dabei zusammen, manchmal verstärkt von organisierten Gruppen, die zu diesen festlichen Anlässen eingeladen werden konnten.

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Als Bholanath einmal an die Reihe kam, wurde ein Kirtan im Hof arrangiert. Ma saß bei Madhu Babus Frau, die gerade krank war. Ma erinnerte sich: »Ich saß auf ihrer Liege und schaute dem Kirtan durch die Ritzen im Zaun zu. Plötzlich sah ich, wie das ganze Haus in hellem Licht erstrahlte, und dieser Körper war mitten unter den Sängern, mitten in der Freude und dem Licht. Im selben Moment glitt dieser Körper von der Liege und fiel zu Boden. Er rutschte noch ein Stück und blieb dann reglos liegen. Ich war nicht bewußtlos. Ich hörte die Kranke ängstlich nach Bholanath rufen; Bholanath wurde herbeigeholt. Man sagte ihm, Kushir Ma habe einen Anfall gehabt. Sie spritzten mir Wasser ins Gesicht und setzten den Körper auf. Bholanath half mir, in mein Zimmer zu gehen. Als er mich fragte, erklärte ich ihm ein wenig, was ich wirklich erlebt hatte. Damals erlebte ich zum ersten Mal, welche Wirkung gottgeweihte Musik haben kann.«

Ein ähnlicher, noch dramatischerer Vorfall ereignete sich, als der bekannte Sänger Gagan Rai nach Ashtagram kam, um bei ihnen Kirtan zu singen. Er war ein berühmter fahrender Sänger, ein allerseits hoch angesehener Sadhu. Bholanath hatte ihn und seine Begleiter eingeladen, nach dem Kirtan bei ihm zu essen. Nachdem sie das Essen gekocht hatte, setzte sich Ma zu den anderen Frauen, die dem Gesang zuhörten. Der Kirtan begann am Abend; bald war es dunkel. Als er zu Ende war, gingen die Frauen fort, und in der Dunkelheit bemerkten sie nicht, daß Ma‘s Körper bewegungslos in Trance auf dem Boden lag. Nur eine ältere Frau, deren Enkelkind eingeschlafen war, saß noch da. Als Bholanath Ma nicht in ihrem Zimmer fand, begann er sie zu suchen; die ältere Frau sagte ihm, daß Kushir Ma neben ihr auf dem Boden liege. Diesmal war Ma überhaupt nicht aufzuwecken. So trug Bholanath sie mit Hilfe einiger anderer in ihr Zimmer und legte sie in eine Ecke. Inzwischen waren Hunde in die Küche eingedrungen und hatten sich über das Essen hergemacht. Bholanath war besorgt um Ma, aber zunächst mußte er sich neu um die Bewirtung seiner Gäste kümmern. Als alle gegessen und Abschied genommen hatten, dämmerte schon der Morgen. Ma lag noch immer unverändert da, sie ließ kein Zeichen zurückkehrenden Lebens erkennen, aber ihr Körper war von einem Leuchten umspielt. Niemand konnte diesen Zustand mit einem hysterischen Anfall, einer Ohnmacht oder gar dem Tod verwechseln. Eine machtvolle, erhabene Ausstrahlung ging von ihr aus. Selbst die Stelle, an der die Sänger gesessen hatten, vibrierte davon. Alle, die geholfen hatten, Ma‘s reglosen Körper zu tragen, empfanden eine unbeschreibliche Freude und fühlten sich wie in eine andere Welt erhoben. Allerdings war Bholanath mit seiner Weisheit am Ende: er wußte nicht, wie er Ma wieder in ihren normalen Zustand rufen sollte. Ihre gewohnte Erscheinung war letztlich doch der schönste und liebste Anblick. Wir können die überwältigende Macht göttlicher Gegenwart nicht lange ertragen. Hier ist anzumerken, daß - wie erhaben Ma‘s Trance-Zustände auch waren - ihre Gefährten immer erleichtert aufatmeten, wenn ihr unnachahmbares Lächeln wieder erschien, das den ehrfurchtgebietenden Bann löste und die Rückkehr zur Normalität anzeigte. Jemand kam auf die glückliche Idee, noch einmal Kirtan zu singen. Gagan Rai wurde aus einem nahegelegenen Dorf geholt. Er war überwältigt vom Anblick Ma‘s in ihrer Trance, die offenbar durch sein Singen ausgelöst worden war, und bedauerte, daß man ihn nicht schon in der vorigen Nacht davon in Kenntnis gesetzt hatte. Nun wiederholte er aus vollem Herzen die Lieder, die er am Vorabend gesungen hatte. Für ihn war es die Erfüllung seiner Bemühungen, die Gegenwart der Fürsten des Sankirtan, Shri Gaur und Shri Nitai, wachzurufen. Er erkannte in Ma die Lakshanas [Anzeichen, Symptome] der in den heiligen Schriften der Vaishnavas beschriebenen Mahabhavas (Die Transformationen, die aus einem hohen spirituellen Bewußtsein des göttlichen Spiels der Shakti entstehen; diese sind nur möglich in unbefleckten Körpern, die von einer ursprünglichen Reinheit sind, wie die von Lord Gauranga und Prabhu Nityananda). Das romantisch gestimmte Bengalen glaubt, daß Shri Krishna keine Gelegenheit gehabt hatte, die absolut selbstlose, allein auf ihn gerichtete Liebe Radhas zu erwidern oder dankbar anzuerkennen und daß die Inkarnation von Lord Gauranga diese Schuld einlöste. Shri Krishna hatte gesagt, er werde sich als Lord Gauranga wieder inkarnieren, um Shri Radha ein ganzes Leben zu weihen. Die bengalischen Vaishnavas sagen, daß Shri Krishna auf die Erde kam, um die Liebe der Gopis als eine beispielhafte Art der Beziehung zu Gott vorzuführen und Prema [selbstlose Liebe] als fünftes Lebensziel (Purushartha) den vier traditionellen Zielen Artha, Kama, Dharma und Moksha [Wohlstand, Sinnengenuß, religiöse Pflichterfüllung und spirituelle Befreiung] hinzuzufügen.

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Als Ma nach fast neunzehn Stunden aus ihrer Trance erwachte, verneigt Gagan Rai sich vor Ihr. Es war wieder Abend, als der Kirtan zu Ende ging.
      Diese spirituelle Atmosphäre wirkte sich auf das ganze Dorf aus, aber wie auch sonst ließ Ma nicht zu, daß man sie auf ein Podest hob. Sie war wieder wie gewohnt die freundliche junge Frau, die keine besondere Aufmerksamkeit ihres Samadhi-Zustandes beanspruchte. Wenn sie bei anderen Gelegenheiten spürte, daß sie von Mahabhava ergriffen wurde, zog sie sich schnell in ihr Zimmer zurück und schloß sich ein. Trotzdem kam ein Gerücht auf, Kushir Ma neige zu Anfällen, das sich bis zu ihren Eltern nach Vidyakut herumsprach. Sie schrieben an Bholanath und fragten ängstlich, was mit ihr los sei. Schon in jenen frühen Tagen erwies sich Bholanath als der außerordentlich wichtigen Stellung würdig, die das Schicksal ihm zugewiesen hatte. Er schrieb zurück, daß es ihrer Tochter ausgezeichnet gehe und daß sie sich keinerlei Sorgen um sie machen müßten. Trotz aller Wechselfälle des Lebens, in denen sie manchmal unterzugehen drohten, blieb sein Vertrauen in ihre absolute Aufrichtigkeit und weltentrückte Gottnähe vom ersten Tag ihres Zusammenlebens an fest und beständig.
      Eine weitere Person in Ashtagram durchschaute den Schleier von Anonymität, in den Ma sich hüllte. Dies war Harakumar, Frau Sens Bruder, der zu jener Zeit bei seiner Schwester wohnte. Er war gebildet und hatte eine gute Stellung, doch manchmal überkam ihn eine leidenschaftliche religiöse Begeisterung, und in diesem Zustand war es ihm unmöglich, normal zu arbeiten. Harakumars Mutter war in dem Zimmer gestorben, das Bholanath und Ma bezogen, als sie nach Ashtagram kamen. Aus diesem Grund, oder einem anderen, den er allein kannte, kniete er vor Ma und sprach sie als ›Mutter‹ an. Er nahm jede Gelegenheit wahr, ihr kleine Dienste zu leisten und war überglücklich, wenn sie ihm ein wenig Beachtung schenkte. In Ashtagram herrschten dörfliche Sitten. Gewöhnlich sprach Ma nicht mit Männern, außer mit Angehörigen oder guten Freunden Bholanaths. Aber Bholanath selbst fühlte sich zu Harakumar hingezogen und gewährte ihm die Vorrechte eines Familienmitglieds. Harakumar erklärte oft: »Heute nenne nur ich dich Mutter, aber der Tag wird kommen, an dem die Welt dich erkennt und so nennt.« Wir erinnern uns, daß Harakumars Prophezeihung bereits die zweite war. Die erste war schon in Ma‘s früher Kindheit ausgesprochen worden.
      Eine Zeitlang war Ma in Ashtagram nicht ganz gesund. Bholanath kochte in dieser Zeit selbst und sorgte für Ma, so gut er konnte. Sie erholte sich bald und nahm ihre unbeschwerte Lebensweise wieder auf.
      Wenn sie sonst nichts zu tun hatte, blieb Ma oft stundenlang in ihrem Zimmer. Manchmal saß sie einfach still auf dem Boden und beobachtete sich selbst, wie sie ›Hari bol‹ wiederholte, die Worte, die im Refrain eines Kirtan vorkommen oder zu seinem Abschluß im Chor gesungen werden. Ma bemerkte, daß sich ohne ihr Zutun ein Dhvani, ein langer Nachhall, einstellte. Bald gingen ihr die Worte nicht nur über Lippen und Zunge, sondern wurden eins mit dem Atem des Lebens, in dessen Rhythmus sie sich in immer weiteren Kreisen bis an einen unendlichen Horizont erstreckten.
      Als sich Bholanath eines Abends nach getaner Arbeit zum Schlafen legte, sagte Ma: »Soll ich noch eine Weile sitzen bleiben? Schlaf du nur schon.« Bholanath war einverstanden. Ma setzte sich still hin und wiederholte die heiligen Worte. Sie beobachtete, wie ihre Glieder von selbst eine Yoga-Stellung einnahmen, von der sie erst viel später erfuhr, daß sie Siddh-asana hieß. Tiefe Freude erfüllte sie. Täglich hatte sie neue Erfahrungen. Ihr Körper durchlief weitere Transformationen, manchmal wurde er schwer und gefühllos; zu anderen Zeiten fühlte er sich so leicht an, als hätte er keinen Bodenkontakt mehr. Als sie sich einmal unendlich stark fühlte, glitt ihr die Hand unabsichtlich auf den neben ihr schlafenden Bholanath. Er schreckte auf und meinte in der Dunkelheit, die Hand gehöre einem Mann. »Ein Dieb! Ein Dieb!« rief er und griff fest nach der Hand. Als er seinen Irrtum bemerkte, war er verwirrt, aber Ma beruhigte ihn und brachte ihn dazu weiterzuschlafen.
      Eines Tages sah sie sich selbst die Lotusstellung (Pad-masana) einnehmen. Ihr Rücken streckte sich; sie spürte ein Vibrieren am unteren Ende ihrer Wirbelsäule, und in Verbindung mit einem leichten, rhythmischen Klang schien sich ihr Rückgrat Wirbel um Wirbel in einer aufrechten Haltung zu verriegeln. Es erinnerte sie fast an ein Zugunglück, das sie einmal in Narundi gesehen hatte. Ein entgleister Zug war mit rhythmischem Geräusch Wagen für Wagen hochgeschoben worden. Sie beschrieb die Erfahrung mit einem weiteren Vergleich: Es war, als würden auf einen großen Krug immer kleinere Krüge gestellt, wie auf der höchsten Spitze eines Tempels. Sie sah mit ihrem inneren Auge verschiedene Nervenzentren entlang ihrer Wirbelsäule, die voll geöffneten Lotosblüten glichen. Dies war mit einem Gefühl von von Freiheit und innerem Frieden verbunden. Ihr Körper war bei Meditation und Nama-Japa eher eine Hilfe als ein Hindernis. Sie spürte in sich eine ungeheure Kraft. Irgendwann kam ihr dann der Gedanke, daß es sehr spät sei und daß sie schlafen solle. Sogleich war das ganze Phänomen wie abgeschaltet, und sie legte sich schlafen.
      Im Laufe der Zeit beschrieb Ma viele solcher Erfahrungen, die sich in ihrer Menge und Vielfalt nicht erschöpfend wiedergeben lassen. Sie sagte auch, daß sie nicht einmal ein Hundertstel ihrer spirituellen Abenteuer mitgeteilt habe. Aus ihrer Beschreibung geht jedoch klar hervor, daß sie wußte, was geschah, und daß sie den Flutwellen dieses spirituellen Spiels der Shakti nicht hilflos ausgeliefert war.

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