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Samana-Vayu ist die Energie hinter der Verdauung. Sie hängt eng mit Agni, dem Verdauungsfeuer, zusammen. Ein gutes Samana-Vayu ist entscheidend, um die Nährstoffe zu absorbieren und keine Giftstoffe und Krankheitserreger über die Nahrung aufzunehmen. Samana-Vayu wird durch sattwige Ernährung aktiviert und sublimiert.

Fasten und Samana Vayu

Mayurasana (Pfau)Fasten kann Samana-Vayu in Ojas umwandeln. Swami Sivananda empfiehlt, ein Mal pro Woche zu fasten oder einen Obsttag einzulegen. Hilfreich ist auch, ein oder zwei Mal im Jahr fünf bis sieben Tage lang zu fasten. Wenn man dabei viel Zeit mit Meditation und spirituellen Praktiken verbringt, kann man intensive Erfahrungen machen.

Tipps zum Fasten

Ein kleiner Tipp: Wenn du zum ersten Mal fasten willst, ist es empfehlenswert, sich einer Fastengruppe anzuschließen, die auch spirituell ausgerichtet ist oder an einem Fastenseminar in Verbindung mit Meditation teilzunehmen. In manchen Fastenseminaren wird fast nur über das Essen und körperliche/emotionale Reinigungserfahrungen geredet. Das mag zwar auch gut für die Gesundheit sein und vielleicht bekommst du viele Tipps für die Ernährung. Aber damit Samana-Vayu in Ojas umgewandelt wird, solltest du beim Fasten nicht so viel ans Essen denken, sondern viel Zeit mit Meditation und anderen spirituellen Praktiken verbringen.

Hatha Yoga Übungen zur Sublimierung von Samana Vayu

Es gibt gerade im Hatha-Yoga eine Fülle von Übungen, um Samana-Vayu zu sublimieren. Dazu gehören die tiefe Bauchatmung, viele Asanas (Yoga-Stellungen), insbesondere Paschimotthanasana (Vorwärtsbeuge), Matsyendrasana (Drehsitz) und Mayurasana (Pfau), auch Uddhiyana-Bandha, Agni-Sara und Nauli. Hier zwei kleine Übungen, die man morgens nach dem Aufwachen üben kann. Diese Übungen helfen, schneller wach zu werden, innerem Enthusiasmus zu wecken und natürlich die Verdauung zu verbessern. Sie bilden mehr Ojas, vor allem wenn man sich dabei auf die höheren Chakras konzentriert oder ein Mantra wiederholt.

Uddhiyana-Bandha

Stelle dich aufrecht hin, die Beine etwa hüftbreit auseinander. Atme durch den Mund vollständig aus. Gehe dabei leicht in die Knie und stütze die Hände auf den Knien ab. Die Schultern bleiben höher als das Becken. Ohne zu atmen, mit leeren Lungen, ziehe den Bauch ein und wölbe die Lendenwirbelsäule etwas nach vorne. Halte die Luft so lange an, wie es dir angenehm ist, und konzentriere dich dabei auf den Punkt zwischen den Augenbrauen. Wenn der Einatmungsimpuls kommt, lass den Bauch nach vorne gehen, richte dich auf und atme ein. Dies ist eine Runde. Atme ein bis zwei Mal normal. Dann übe noch ein bis vier weitere Runden.

Agni-Sara

Beginne wie bei Uddhiyana-Bandha: Stelle dich aufrecht hin, die Beine etwa hüftbreit auseinander. Atme durch den Mund vollständig aus. Gehe dabei leicht in die Knie und stütze die Hände auf den Knien ab. Die Schultern bleiben höher als das Becken. Ohne zu atmen, mit leeren Lungen, ziehe den Bauch ein. Anders als bei Uddhiyana-Bandha hältst du den Bauch aber nicht eingezogen. Vielmehr lässt du den Bauch sofort wieder nach vorne schnellen. Mache dies ein paar Mal hintereinander, ohne zwischendurch zu atmen. Wenn der Einatmungsimpuls kommt, lass erst den Bauch nach vorne gehen, richte dich auf und atme dann wieder ein. Dies ist eine Runde. Mache etwa drei bis fünf Runden.

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