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ASW – Außersinnliche Wahrnehmung, außerkörperliche Erfahrungen und Astralreise

Damit Reinkarnation möglich ist, muss es eine Existenz außerhalb des Körpers geben. Bewusstsein muss also auch ohne Gehirn möglich sein. Indizien dafür sind unter anderem auch die sogenannten „Out-of-Body-Experiences“ (OOB oder OBE abgekürzt), auch außerkörperliche Wahrnehmung oder außerkörperliche Erfahrung (AKE) genannt.

Wann treten außerkörperliche Erfahrungen auf?

Die oben erwähnten Nahtoderfahrungen gehören zu den AKE. Außerkörperliche Erfahrungen können aber auch ausgelöst werden durch Narkose, durch Unfälle, beim Einschlafen, durch Alkohol und Drogen, durch Meditation, Tiefenentspannung und durch schamanische Rituale und Tänze. Es scheint, dass etwa 10% der Menschen schon eine Art AKE Erfahrung hatten (Science Daily, Aug. 24, 2007).

Charakteristika der Out-of-Body-Experience

In der AKE bekommen Menschen das Gefühl, ihren Körper zu verlassen. Manchmal sehen sie sich in einem Lichtkörper, der über eine Art Nabelschnur mit dem physischen Körper verbunden ist. Manche Menschen können anschließend Dinge beschreiben, die sie aus der Perspektive ihres liegenden Körpers nicht hätten sehen können. Interessant ist, dass es eine Reihe von Menschen gibt, die sich in Vollnarkose befanden und nachher akkurat verschiedene Schritte der Operation beschreiben konnten, obgleich sie vorher von dieser Art der Operation keine Ahnung hatten. Sie sehen Dinge, obgleich der liegende Körper die Augen geschlossen hat. Sie hören Gespräche, obgleich ihr Großhirn keine Reaktionen zeigt. Den Ärzten ist das mittlerweile bekannt. Deshalb wird immer mehr darauf geachtet, welche Unterhaltung während der Operation geführt wird. Der Patient hört mit und selbst wenn der Patient sich nicht daran erinnern kann, wird er dennoch davon beeinflusst. Wenn der Arzt z. B. während der Operation sagt: „hoffnungsloser Fall“, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Patient stirbt, sehr hoch. Sagt er dagegen „Er hat große Überlebenschancen“, wird der Patient, auch wenn es hoffnungslos ist, eher überleben und wieder genesen.

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Eigene außerkörperliche Erfahrung

Wie schon erwähnt, können AKE spontan auch in Unfällen ausgelöst werden. Ich kann mich an einen Skiunfall erinnern, den ich mit etwa zwölf Jahren hatte. Ich fuhr mit meinen Brüdern und meinem Vater einen sehr steilen Hang herunter. Jemand oberhalb von mir stürzte und fiel gegen mich. Wir verhakten uns miteinander und unseren Skiern (die damals üblicherweise mit Riemen an den Füßen angebunden waren), überschlugen uns immer wieder und rollten so in Purzelbäumen den ganzen Hang hinab. Ziemlich zu Anfang verließ ich meinen physischen Körper, beobachtete das Ganze, hatte eine Erfahrung, als ob die Zeit stehenblieb und das Gefühl eines göttlichen Schutzes. Als die beiden Körper unten zum Stillstand kamen, trat ich wieder in meinen Körper ein. Wie durch ein Wunder hatte sich keiner von uns verletzt. Ich hatte noch nicht einmal blaue Flecken.

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AKE durch Meditation und Tiefenentspannung

AKEs können durch Meditation und Tiefenentspannung ausgelöst werden. Unter Yogaübenden sind sie sogar recht verbreitet. Wenn ich in einem Yogalehrer- Weiterbildungsseminar frage, wer schon mal eine AKE hatte, melden sich typischerweise etwa 30% der Teilnehmer. Und fast jeder Yogalehrer kennt Teilnehmer, die darüber berichten, dass sie in der Tiefenentspannung ihren Körper verlassen haben. Das Phänomen tritt unabhängig davon auf, ob die Betreffenden so etwas für möglich halten oder ob sie überhaupt schon jemals von einer solchen Möglichkeit gehört haben. Gerade „materialistisch“ orientierte Menschen reagieren auf eine solche Erfahrung oft etwas verstört, und wenn man als Yogalehrer nicht zu sehr in Details gehen will, antwortet man auf solche Berichte häufig einfach, dass solche Erfahrungen „normal“ seien und einfach ein Zeichen von tiefer Entspannung seien. Einige Teilnehmer berichten aber durchaus, dass sie während der Tiefenentspannung die anderen Teilnehmer von oben angeschaut haben, teilweise sogar, was sie im Nachbarraum gesehen haben.

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Technik für Astralreise aus dem Raja Yoga nach Patanjali

Patanjali beschreibt im Yoga-Sutra (III 43) eine Technik, wie eine solche AKE, auch Astralprojektion genannt, hervorgerufen werden kann: „Durch entspannte Achtsamkeit (Samyama) auf die Verbindung des Körpers mit dem ihn umgebenden Raum (Akasha) ... erhält man die Fähigkeit zur Astralreise (Akashaganana.)“
Die Technik geht wie folgt: Man lege sich ganz entspannt hin (oder sitze entspannt in der Meditation). Mittels geeigneter Entspannungstechniken führe man Körper und Geist in einen Zustand tiefer Entspannung. Dann richte man seine Achtsamkeit auf den Raum oberhalb des Körpers. Man versuche, mit dem Bewusstsein immer höher über den Körper hinaus zu gehen. Dann spüre man die Verbindung des Körpers mit diesem Raum oberhalb des Körpers. Dann kann es plötzlich geschehen, dass man das Gefühl hat, den Körper ganz zu verlassen, sich in einem Lichtkörper zu befinden. Dann kann man den Körper von oben betrachten oder mittels Achtsamkeitslenkung mit dem Astralkörper dorthin gehen, wohin man denkt. Meine Empfehlung wäre, in diesem Moment zu versuchen, Dinge wahrzunehmen, die man vorher nicht gesehen hat, insbesondere Dinge, die man von einer normalen Perspektive aus nicht sehen könnte. Wenn man nachher diese Wahrnehmung verifiziert, wird man künftig von Zweifeln an außerkörperliches Sein geheilt sein...

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Gefahren von Astralreisen

Obgleich Patanjali diese Technik beschreibt und ich aus eigener Erfahrung und der Erfahrung von Teilnehmern ihre Wirkung bestätigen kann, möchte ich davor warnen, zu häufig auf Astralreise zu gehen. Menschen mit psychischer Instabilität und ungenügender Erdung sollten sich solcher Versuche enthalten. Und auch sonst kann regelmäßige Astralreise ohne die rechten Vorsichtsmaßnahmen durchaus gefährlich sein, wie ich in einem späteren Kapitel über erdgebundene Geister beschreiben werde.

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