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Frau in Meditation
Astralerfahrungen sind am einfachsten mit dem Modell der drei Körper und der fünf Hüllen zu erklären. Wenn man nicht an Astralkörper und solche Dinge glaubt, kann man sich das einfach auch nur als eine Klassifikation menschlicher Erfahrungen und Fähigkeiten auf verschiedenen Ebenen vorstellen. Gewisse Erfahrungen, die Menschen machen, sind anhand des Modells des Astralkörpers und der Astralwelten einfach zu erklären.

 

Feinstoffliches Sehen, Hören, Fühlen

Astralerfahrungen kann man in (übersinnliches) Sehen, Hören und Fühlen unterteilen. Man kann zum Beispiel in der Meditation plötzlich wunderschöne Farben und Formen sehen. Das kann daher kommen, dass durch die Meditationspraxis die in einem schlummernde Kreativität angeregt wird. Ich kenne einige Menschen, die durch die Meditation zum Malen oder Zeichnen gefunden haben. Nicht umsonst praktizieren viele Künstler die eine oder andere Form der Meditation, eben weil sie ihre Kreativität anregen kann. Es kann aber auch sein, dass diese Farben und Formen Wahrnehmungen von Astralenenergie sind, dass man beispielsweise die Aura von Menschen sieht. Man hat die Augen geschlossen und sieht plötzlich Menschen, aber nicht mit ihrem physischen Körper, sondern man sieht Lichtkörper. Es kann auch sein, dass man die Augen öffnet und um die Menschen herum, die auch im Raum sind, die Auras wahrnimmt. Besonders beim und nach dem Üben von Tratak (Starren auf ein Objekt, meist eine Kerzenflamme) kann man die Energieausstrahlung von Gegenständen und Menschen sehen.

Astralwesen, Geister

Möglicherweise nimmt man auch Astralwesen wahr. Man sitzt in der Meditation und plötzlich sieht man vor sich eine Gestalt oder man spürt etwas. Man öffnet die Augen und es ist immer noch da. Man schließt die Augen wieder, es ist weiter da. Wie erkennt man nun, ob man ein niederes Astralwesen oder ein Engelswesen wahrnimmt? Ein niederes Astralwesen wirkt eher kühl, Om Engeletwas bleich, man fühlt sich in seiner Gegenwart eher ängstlich, eng, zusammengezogen und gelähmt. Bei einem höheren Wesen, einem Engelswesen oder auch einem Meister spürt man, dass es mit viel Licht verbunden ist, mit dem Gefühl von Wärme, Weite, Öffnung und Freude. Auch das kühle Schaudern der Mondenergie, das ich oben erwähnt habe, kann die Energie eines Meisters oder eines Engelswesens sein. Aber auf jeden Fall ist es kein lähmendes Gefühl, sondern im Gegenteil mit Wonne, Liebe, Energie, Kraft und Zuversicht verbunden.

Umgang mit Geistern

Mit niederen Astralwesen sollen wir uns nicht übermäßig viel abgeben. Das Klügste ist, ihnen einfach Energie zu schicken. Beim Einatmen stellt man sich vor, dass man Energie von oben aufnimmt, und beim Ausatmen schickt man diese Energie den Astralwesen. Oder man wiederholt ein Mantra, beispielsweise Omoder  Om Namah Shivaya. Besonders machtvoll ist die Wiederholung eines Mantras, in das man eingeweiht worden ist, denn dann verbindet man sich automatisch mit höheren Energien. Man kann auch ein Gebet sprechen. Wenn man sich so mit etwas Höherem verbindet, kann einem das Astralwesen nicht zu nahe treten. Manchmal sprechen diese Wesen auch mit uns, sie geben vielleicht Ratschläge. Vom yogischen Standpunkt aus sollte man sich nicht mit ihnen unterhalten, nicht auf die Ratschläge eingehen, nicht weiter auf diese inneren Stimmen hören, damit sie nicht anfangen, einen zu kontrollieren – wie Goethe im „Zauberlehrling“ sinngemäß sagt: „Die Geister, die ich rief, werd’ ich nicht mehr los.“ Manchmal hat man nach dem Tod eines Angehörigen Erscheinungen des Verstorbenen. Man sollte ihm dann Licht schicken, ein Mantra schicken, für ihn beten.

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Engel

FriedensengelAnders ist es, wenn man die Vision eines höheren Astralwesen, eines Engels oder eines Meisters hat. Dabei kann man Inspirationen bekommen, man weiß plötzlich, was man zu tun hat. Man spürt plötzlich Vertrauen in etwas, versteht etwas intuitiv. Manchmal erfährt man seine Lebensaufgabe. Diese sollte man dann auch umsetzen. Nicht selten bedeutet das, sein Leben auf den Kopf zu stellen. Manchmal muss man aber erst noch einmal nachfragen: „Bitte, liebes Höheres Selbst (oder liebe Kosmische Energie oder lieber Gott), sag mir, ob das wirklich so gemeint war.“ Wenn sich der Eindruck verstärkt und zur Gewissheit wird, dann sollte man auf diese innere Stimme hören.

Feinstoffliches Hören

Feinstoffliches kann man auch hören. Es können Stimmen sein (die man nicht weiter beachten sollte). Es können auch abstraktere Klänge und Melodien sein. Sie werden Anahata-Klänge genannt. Das sind innere schöne Klänge, beispielsweise ein Summen, der feine Klang einer Tampura (indisches Saiteninstrument), einer Glocke, einer Laute oder Flöte. Letztlich versuchen gerade die alten indischen Instrumente, die inneren Anahata-Klänge nachzuahmen. Wenn man diese sehr schöne Erfahrung macht, kann man sie entweder nicht weiter beachten oder sich darauf konzentrieren. Bei manchen Formen der Meditation konzentriert man sich bewusst auf diese inneren Klänge.

Anahata Klänge und Tinnitus

Ganesha mit FlöteAnahata-Klänge sind etwas anderes als Tinnitus. Tinnitus ist eine Schädigung des Gehörs, bei der Menschen ständig Geräusche im Ohr haben. Diese Geräusche sind eher unangenehm, meist auch laut, wie Motoren, eine Lokomotive, ein unangenehmes Pfeifen oder ähnliches. Anahata-Klänge sind schön, erhaben und beruhigend. Das Geräusch bei Tinnitus wird stärker, wenn man unter Stress steht. Anahata-Klänge werden stärker, wenn man ruhig ist und sich sehr gut fühlt. Durch Energieerweckung und Meditation wird kein Tinnitus ausgelöst. Leider ist vielen Menschen der Unterschied zwischen Tinnitus und Anahata-Klängen nicht bekannt. So lassen sich manchmal Menschen, die diese schönen Klänge hören, auf Tinnitus behandeln und in Angst und Schrecken versetzen. Statt sich über diese schönen, inneren Klänge zu freuen, haben sie Angst, dass ihre Lebensqualität nun beeinträchtigt sein könnte.

Out-of-Body-Experience: Astralreise

In Meditation und Tiefenentspannung kann man das Gefühl bekommen, seinen physischen Körper zu verlassen. Man hat den Eindruck, zu schweben, vielleicht alles von oben zu beobachten. Es kann sogar sein, dass man sich in einem anderen Zimmer oder ein Stockwerk höher wiederfindet. Man braucht da keine Angst zu haben: Man kommt sicher und ausreichend früh wieder zurück. Man sollte solche Astralreisen nicht forcieren. Insgesamt sollte man der astralen Zwischenebene nicht zu viel Aufmerksamkeit schenken. Wer die Welt mal von außerhalb des Körpers gesehen hat, weiß: Ich habe etwas gesehen, was ich mit physischen Augen nicht hätte sehen können. Das Bewusstsein ist nicht begrenzt auf den physischen Körper. Und da können dann Wissenschaftler, Ärzte, Skeptiker sagen, was sie wollen – ich weiß es, ich habe es erfahren.

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