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Der Abschluß des Savitri Mahayajña

Die besten Jahre für den neuen Ashram begannen am 14. Januar 1950 mit der Abschlußfeier (Purnahuti) des Akhanda Mahayajña [ununterbrochene Opferfeier]. Ca. 5000 Devotees aus ganz Indien strömten nach Varanasi. Einfache Leute trafen mit den Fürstenfamilien zusammen. Vor allem kam diese enorme Menschenmenge in Kontakt mit bedeutenden Sadhus und Mahatmas, von denen einige aus ihren entlegenen Einsiedeleien im Himalaya gekommen waren. Alle, die Ma‘s Einladung zur Abschlußfeier des vedischen Yajña erhielten, kamen. Panu Brahmachari und Mrinmaya Brahmachari [der spätere Swami Chinmayananda] kümmerten sich um Unterkunft und Verpflegung für alle Gäste - eine immense Aufgabe, die sie von Tag zu Tag mit Ma‘s Segen bravourös bewältigten.
      Diese großartige Feier schloß die Familie der Devotees wie nie zuvor zusammen. Die Notwendigkeit eines zentralen Gremiums wurde deutlich empfunden; das führte zur Gründung der Shri Anandamayi Sangha im Jahre 1950. Die Vierteljahresschrift ›Ananda Varta‹ wurde 1952 ins Leben gerufen, um alle Interessierten über Ma‘s Reisen usw. zu informieren.
      In den fünfziger Jahren nahm Ma viele Einladungen zu Feiern im ganzen Land an. Die Veranstalter wußten, daß sie mindestens hundert Personen, Männer, Frauen und Kinder zu versorgen hatte. Die Festlichkeiten nahmen täglich an Umfang zu. Gastgeber waren berühmte Mahatmas, Maharajas, reiche Geschäftsleute und normale Bürger, die ihre Mittel zusammenlegten. Ma besuchte auch Devotees, die allein in kleinerem Umfang Vorbereitungen getroffen hatten. In solchen Fällen kam sie mit nur einem oder zwei Begleitern.
      Mit Ma‘s Geburtstagsfest im Mai 1951 im Punjab trat eine neue Entwicklung ein. Haribaba und Krishnananda Avadhuta trieben für ihren Empfang einen immensen Aufwand. Die ganze Gegend wurde dafür mobilisiert. Sardar Sadhu Singh aus Jallandhar und seine vier Söhne, denen Ma die Namen Rama, Lakshmana, Bharata und Shatru-guna [nach dem Helden des Epos Ramayana und seinen drei Brüdern] gegeben hatte, waren den Devotees bereits  wohlbekannt. Sie empfingen Ma am Bahnhof von Jallandhar. Danach wurde sie in großer Prozession zum Savitri Ashram geführt, in dem man Ma einen gleichen Ehrenplatz wie dem Guru Granth Sahib gab.
      Dort wartete Haribaba mit einer Musikkapelle und mit seiner eigenen Kirtangruppe auf sie. So wurde Ma in einer Prozession zum Sacchidananda Ashram seines Gurus geführt. Nachdem Ma mit Arati und Puja willkommen geheißen worden war, führte man sie zu einem neugebauten Haus. Für die Unterbringung und Verpflegung ihres buntgemischten Gefolges waren ausgezeichnete Vorkehrungen getroffen worden. Dies alles war umso  bemerkenswerter, als das ganze Fest von Sadhus organisiert worden war! Im allgemeinen kümmern sich die Laien darum, daß es den Sadhus an nichts mangelt, hier war es umgekehrt. Die von auswärts angereisten Devotees staunten, wie perfekt alles bis ins Einzelne organisiert war. Krishnananda Avadhuta war nicht nur ein weltentsagender Asket, sondern auch ein außergewöhnlich tatkräftiger Mann, wenn es um Organisationsaufgaben großen Stils ging.
      Feiern zu Ma‘s Geburtstag fanden in Hoshiarpur, Jallandhar und Doraha statt und wurden schließlich am 24. Mai 1951 in Ambala abgeschlossen. Eine Menge von mehr als zehntausend Menschen war zum Sanatana Dharma Tempel geströmt, um Ma zu hören und ihren Darshan zu erlangen. Der Blumenschmuck, die Musik und die Ansprachen der Mahatmas eroberten alle Herzen. Es war eine sehr gelungene Feier.
      Ein Aspekt der vielschichtigen Festlichkeiten war die Verteilung von Lebensmitteln und Sachspenden an etliche Einrichtungen für die Armen, einschließlich einer Leprakolonie. Als Ma deren Gelände betrat, bereiteten die Bewohner ihr einen herzlichen Empfang. Ein Junge trat vor und rezitierte mit perfekter Ausprache Sanskrithymnen. Ma ging zu ihm, nahm ihn in die Arme und legte ihm die Hand segnend auf den Kopf.

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Nach den Geburtstagsfeierlichkeiten fuhr Ma nach Amritsar, und von dort nach Mandi. Der Raja und seine Beamten warteten in Gurdaspur auf Ma. Von dort kamen sie am 29. Mai nach Baijnath. Der Raja von Mandi brachte Ma auf nachdrückliche Bitte der Rani von Kashmir zu deren Residenz. Danach fuhr er sie persönlich in seine Hauptstadt. Er hielt das Auto an vielen Stellen an, wo sich Menschen versammelt hatten, um Ma zu sehen. Es war 10 Uhr abends, als sie das Schloß erreichten. Ma blieb zwei Wochen dort. Alle Vorkehrungen waren fürstlich. Auf Bitte der Rani von Mandi kam die Kirtangruppe aus Delhi, um ihr spezielles Nama-Yajña auszuführen.
      Das Fürstentum Suket grenzt an Mandi. Ma besuchte auch den Raja von Suket für einen Tag. Auf dem Rückweg von Mandi nach Amritsar besuchte sie noch einmal die Rani von Kashmir in Baijnath. Ma kam am 22. Juni mit beträchtlichem Gefolge in Kishenpur an, von wo sie nur zwei Tage später nach Varanasi abreiste. Dort begann am 30. Juni im Ashram ein Bhagavat Saptah [einwöchige Rezitation des Bhagavata Purana]. Nach diesem Programm fuhr Ma auf dringende Einladung von Krishna Sheopuri mit wenigen Begleitern nach Chhapra in Bihar. Es war ein einfaches Haus ohne besonderen Komfort. Für Ma war es gleich, ob sie in Mandi, Ambala oder in Chhapra war. Sie kam am 17. Juli nach Varanasi zurück, wo am nächsten Tag im Ashram Guru Purnima gefeiert wurde.
      Am 9. August fuhr Ma nach Deoghar. Pran Gopal litt seit einiger Zeit an gesundheitlichen Beschwerden. Ma blieb eine kurze Zeit bei ihm, reiste dann am selben Tag nach Calcutta weiter und am nächsten Tag zurück nach Varanasi. Anfang September kam sie wie jedes Jahr für drei Tage nach Allahabad. Shri Kumar Bhattacharya feierte im Varanasi-Ashram ein Bhagavat Jayanti [Rezitation des Bhagavata Purana]. Nach dieser Feier fuhr Ma nach Vindhyachala, um sich auszuruhen, doch  nur drei Tage darauf reiste sie nach New Delhi, um den ernsthaft erkrankten Dr. J.K. Sen zu besuchen. Nach einem Tag in der Hauptstadt fuhr Ma für drei Tage nach Etawah. Sie kehrte vor der Durga Puja nach Varanasi zurück, die dort im Oktober 1951 von den Söhnen des verstorbenen Pran Kumar aus Calcutta ausgeführt  wurde.

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