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56. Der spirituelle Zweck von Japa

Swami Ramdas, ein Zeitgenosse von Gurudev, empfahl nur ein Sadhana, und zwar die Wiederholung des göttlichen Namens. Während er manchmal sagte, jede Wiederholung des Namens Gottes sei gut, machte er zu anderen Zeiten klar, dass Wiederholung nur dann von wirklichem Nutzen sei, wenn sie mit Verständnis gemacht wird. Was für ein Verständnis sollten wir also haben, wenn wir den Namen Gottes wiederholen?

Normalerweise wird das Verständnis, welches uns individuell nützt, von Gott offenbart oder wir entdecken es durch die Erfahrung während der Wiederholung des Mantras selbst. Aber es gibt einige Grundlagen für die Mantrawiederholung, die wir bedenken können, denn sie können uns helfen, die Wiederholung des Namens mit unserem grundlegenden spirituellen Prozess zu harmonisieren. Der erste Punkt ist, dass die Wiederholung des Namens uns hilft, den Geist zu konzentrieren. Unseren Geist auf den Namen zu konzentrieren, bedeutet, ihn von äußeren Sinnesobjekten zu lösen.

Wir lösen uns also selbst von der Anhaftung an Sinnesobjekte. Während der Konzentration auf den Namen sollte gleichzeitig ein Gefühl der Gegenwart Gottes aufkommen. Wir praktizieren also gleichzeitig die Gottesgegenwart oder verbinden uns mit Gott. Das ist der grundlegende Prozess spirituellen Lebens: Loslösung von weltlichen Dingen und die Gegenwart Gottes praktizieren – in Gurudevs Worten: Lösen und Verbinden.

Das ist die spirituelle Praxis, mit der wir immer fortfahren sollten, egal ob wir gerade das Mantra wiederholen oder nicht. Wir haben uns durch Identifikation, Vorlieben und Abneigungen, Liebe und Hass an die Dinge der Welt gebunden. Wir identifizieren uns nicht nur mit einem Körper und haften an ihm, sondern wir identifizieren uns emotional mit fast allem um uns herum. Der Prozess der Identifikation, der Anhaftung, der Zu- und Abneigung, der Liebe und des Hasses erschafft die „Hölle“ für uns selbst und für die Menschen in unserer Umgebung.

Rückzug von der Identifikation und Anhaftung, was erfahrungs gemäß geschieht, wenn wir den Namen Gottes rezitieren, gibt uns die Gelegenheit, den grundlegenden spirituellen Prozess von Nichtanhaftung und gleichzeitiger Konzentration unseres Geistes auf Gott zu üben, wenn wir versuchen zu verstehen, was geschieht. Deshalb ist alles Japa (Mantrawiederholung) zweifellos gut für uns, aber wenn Japa auch nur mit einem einfachen Verständnis des Prozesses selbst ausgeführt wird, kann es von gewaltigem Nutzen für uns sein; insbesondere dann, wenn wir dieses Verständnis in den Rest unseres Leben und unsere anderen spirituellen Übungen hineintragen.

Swami Ramdas, ein Zeitgenosse von Gurudev, empfahl nur ein Sadhana, und zwar die Wiederholung des göttlichen Namens. Während er manchmal sagte, jede Wiederholung des Namens Gottes sei gut, machte er zu anderen Zeiten klar, dass Wiederholung nur dann von wirklichem Nutzen sei, wenn sie mit Verständnis gemacht wird. Was für ein Verständnis sollten wir also haben, wenn wir den Namen Gottes wiederholen?

Normalerweise wird das Verständnis, welches uns individuell nützt, von Gott offenbart oder wir entdecken es durch die Erfahrung während der Wiederholung des Mantras selbst. Aber es gibt einige Grundlagen für die Mantrawiederholung, die wir bedenken können, denn sie können uns helfen, die Wiederholung des Namens mit unserem grundlegenden spirituellen Prozess zu harmonisieren.

Der erste Punkt ist, dass die Wiederholung des Namens uns hilft, den Geist zu konzentrieren. Unseren Geist auf den Namen zu konzentrieren, bedeutet, ihn von äußeren Sinnesobjekten zu lösen. Wir lösen uns also selbst von der Anhaftung an Sinnesobjekte. Während der Konzentration auf den Namen sollte gleichzeitig ein Gefühl der Gegenwart Gottes aufkommen. Wir praktizieren also gleichzeitig die Gottesgegenwart oder verbinden uns mit Gott.

Das ist der grundlegende Prozess spirituellen Lebens: Loslösung von weltlichen Dingen und die Gegenwart Gottes praktizieren – in Gurudevs Worten: Lösen und Verbinden. Das ist die spirituelle Praxis, mit der wir immer fortfahren sollten, egal ob wir gerade das Mantra wiederholen oder nicht.

Wir haben uns durch Identifikation, Vorlieben und Abneigungen, Liebe und Hass an die Dinge der Welt gebunden. Wir identifizieren uns nicht nur mit einem Körper und haften an ihm, sondern wir identifizieren uns emotional mit fast allem um uns herum. Der Prozess der Identifikation, der Anhaftung, der Zu- und Abneigung, der Liebe und des Hasses erschafft die „Hölle“ für uns selbst und für die Menschen in unserer Umgebung.

Rückzug von der Identifikation und Anhaftung, was erfahrungs gemäß geschieht, wenn wir den Namen Gottes rezitieren, gibt uns die Gelegenheit, den grundlegenden spirituellen Prozess von Nichtanhaftung und gleichzeitiger Konzentration unseres Geistes auf Gott zu üben, wenn wir versuchen zu verstehen, was geschieht.

Deshalb ist alles Japa (Mantrawiederholung) zweifellos gut für uns, aber wenn Japa auch nur mit einem einfachen Verständnis des Prozesses selbst ausgeführt wird, kann es von gewaltigem Nutzen für uns sein; insbesondere dann, wenn wir dieses Verständnis in den Rest unseres Leben und unsere anderen spirituellen Übungen hineintragen.

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57. Wahrer selbstloser Dienst

In einer seiner Morgenansprachen beschrieb Swamiji Gurudevs Flexibilität. Er sagte, dass Gurudev immer auf die individuellen Bedürfnisse seiner Schüler einging. Deshalb waren seine Anweisungen nicht fest; er war darauf vorbereitet, jeden Moment etwas zu ändern. Aber dann sagte Swamiji: „Etwas worauf Gurudev immer bestand, war die Notwendig keit des selbstlosen Dienstes.“

Wenn es ein immer wiederkehrendes Thema in Swamijis Lehren und seinem persönlichen Beispiel gibt, ist es selbstloser Dienst. Wir sollten uns jedoch im Klaren sein, was mit selbstlosem Dienst gemeint ist. Normalerweise denken wir, es bedeutet, dass wir etwas nicht für uns selbst tun. Unser Dienst ist nicht direkt für unseren Nutzen und es kann sogar ein finanzielles Opfer damit verbunden sein. Das ist sicher richtig und es hilft uns sicherlich in unserem Prozess der Reinigung.

Normalerweise sind wir so selbstbezogen, dass andere wenig mehr als Objekte für uns sind. Wenn wir also versuchen, das Leid anderer zu mildern, wenn wir andere unterstützen wollen, erkennen wir wenigstens, dass andere genauso sind wie wir. Aber während Gurudev ständig selbstlosen Dienst proklamierte, sagte er auch, nur ein Heiliger könne wahren selbstlosen Dienst leisten. Das ist ein wichtiger Punkt, den wir bedenken sollten. Denn wenn wir selbstlos dienen, kann das eine Richtlinie sein, wie unsere innere Einstellung dabei sein sollte.

Der Grund, warum nur ein Heiliger echten selbstlosen Dienst leisten kann, liegt darin, dass nur ein Heiliger ohne ein Selbst ist. Deshalb kommt, was immer er tut, nicht von ihm, sondern Gott handelt durch seinen Körper und Geist. Unsere Schwierigkeit mit dem selbstlosen Dienen ist, dass wir uns noch als die Handelnden fühlen. Wenn wir uns als Handelnde fühlen, kümmern wir uns zwangsläufig um die Ergebnisse unserer Taten. Wenn es gut läuft, sind wir zufrieden und sogar stolz darauf. Wenn es nicht so gut läuft, sind wir bekümmert.

Während also dieser Dienst anderen nützt und uns hilft, Mitgefühl für andere zu gewinnen, ist es nicht Karma-Yoga. Es überbrückt nicht den Abgrund zwischen dem, wo wir stehen und dem, wo ein Heiliger steht. Um diese Kluft zu überbrücken, müssen wir selbstlosen Dienst in Yoga verwandeln. Das ist es, was Krishna meint, wenn Er uns ermahnt, unser Gefühl, der Handelnde zu sein, aufzugeben, uns nicht um die Ergebnisse unserer Taten zu kümmern. Aber das ist ein sehr subtiles Yoga; wenn wir diese Lehre missverstehen und in unseren Bemühungen nachlassen, leidet unser Dienst.

Deshalb wird empfohlen, „alles Gott darzubringen“. Das sind Ansätze, die viele von uns besser verstehen und an die wir uns einfacher halten können. Es ist wichtig, uns zu erinnern, dass es der ganze Sinn aller spirituellen Praktiken - einschließlich des selbstlosen Dienens - ist, die Vorstellung eines getrennten Ich allmählich los zu werden. Wenn unser selbstloser Dienst dies nicht bewirkt, wenn er unser Ego weiterhin intakt lässt, dann bewirkt er nicht das, was er eigentlich soll.

Letztlich müssen wir unser ganzes Leben in eine Haltung des selbstlosen Dienens verwandeln, was bedeutet, wir tun alles für Gott und nicht für uns selbst. Wir müssen zu einem Punkt in unserer Entwicklung kommen, in welchem wir nicht länger an irgendetwas für uns interessiert sind, sondern nur zu einem Instrument Gottes werden wollen. Wenn diese Zeit kommt, dann wird unser selbstloser Dienst zum wahren selbstlosen Dienst – so wie Gurudev und Swamiji es meinen.

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58. Bestandsaufnahme

Das spirituelle Leben kann besonders am Anfang eine sehr emotionale Erfahrung sein. Wir können eine starke emotionale Reaktion auf eine spezifische spirituelle Begegnung, auf eine Lehre oder einen Lehrer haben. Unser Herz ist voll Begeisterung und nichts scheint uns wichtiger zu sein als das spirituelle Leben. Es kann uns so wichtig erscheinen, dass wir sogar unser bisheriges Leben hinter uns lassen und in ein neues Leben eintreten, wo wir der spirituellen Praxis mehr Zeit widmen können.

Aber nach einiger Zeit merken wir, dass unsere Begeisterung abzuflauen beginnt. Wir werden vielleicht von anderen Aktivitäten abgelenkt, einige unserer alten Interessen erscheinen wieder. In Gurudevs Worten ist dies der Moment, wo wir eine Bestandsaufnahme machen sollten; wir sollten schauen, wo wir wirklich stehen. Was ist unsere eigentliche Haltung zum spirituellen Leben? Wie wichtig ist es für uns? Wie wichtig ist es verglichen mit anderen Dingen in unserem Leben wie dem Verlangen nach Anerkennung, einen guten Eindruck zu machen, Macht zu haben, Geld zu haben?

Das sind alles Konkurrenten unseres spirituellen Lebens. Wir sollten nicht allzu schockiert sein, wenn wir sie entdecken. Warum sollten sie nicht da sein? Sie waren da, bevor wir Interesse am spirituellen Leben fanden. Sie wurden einfach von unserer anfänglichen Begeisterung verschüttet. Sie sind einfach noch nicht erledigt. Einen nach dem anderen sollten wir diese Konkurrenten prüfen, sie mit unseren spirituellen Fortschritten vergleichen und uns fragen, ob sie es wert sind, sie zu erfüllen. Ist es wichtig für uns, mehr Geld zu haben? Ist es wichtig für uns, Macht zu haben? Ist es wichtig für uns, Anerkennung zu erhalten?

Es mag wichtig sein. Aber wie wichtig ist es verglichen mit dem Lebensziel, der Selbstverwirklichung? Wir sollten dies freimütig prüfen und fragen, was es durch mehr Geld, mehr Macht oder mehr Anerkennung zu gewinnen gibt? Ist es wirklich wichtig für uns? Oder ist es nur etwas, in dem wir gefangen sind?  Durch unsere eigene Analyse entdecken wir, dass diese Dinge letztlich keine Bedeutung haben.

Wir sollten jedoch das Verlangen nach diesen oder auch anderen Konkurrenten, die wir entdecken, nicht unterschätzen. Sie sind in jedem von uns. Sie sind Teil des menschlichen Daseins. Sie sind nichts, dessen wir uns schämen müssten, es sei denn, wir weigern uns, sie anzuerkennen und mit ihnen umzugehen. Aber wir müssen sie erkennen und mit ihnen umgehen, sonst kriechen sie auf die eine oder andere Weise in unser Leben zurück und untergraben ständig unsere spirituellen Bemühungen.

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59. Werden wie Gott

Um in irgendeinem Bereich erfolgreich zu sein, ist es wesentlich, eine klare Vorstellung vom Ziel zu haben. Genauso wichtig ist eine klare Vorstellung, wie man dieses Ziel erreicht. Obwohl wir dies für das normale Leben sehr gut wissen, unterschätzen wir als Suchende erstaunlicher weise häufig die Bedeutung dieser Tatsache für das spirituelle Leben. Irgendwie machen wir weiter, ohne eine klare Vorstellung davon zu haben, was unser Ziel ist, noch wie wir dahin kommen.

Swamiji versucht uns immer wieder Methoden oder Wege zum Ziel aufzuzeigen. Etwas, was er immer wieder erwähnt, ist so einfach und selbstverständlich, dass es sich immer lohnt, sich daran zu erinnern: „Wenn du Gott werden willst, musst du zuerst werden wie Gott.“ Das bedeutet, wenn wir die Güte Gottes sein wollen, müssen wir zuerst gut sein und Gutes tun. Wenn wir voller göttlicher Tugenden sein wollen, müssen wir unseren Egoismus, Begierde, Habgier, Hass, Ärger und Eifersucht loswerden.

Aber selbst nach Jahren praktizierter Tugenden und Loslassen von Lastern finden wir in uns manchmal eine tiefe Unzufriedenheit. Es ist, als hätten wir uns im Kreise gedreht, anstatt auf das Ziel zuzugehen. Aber wenn wir sie hinterfragen, kann uns sogar diese tiefe Unzufriedenheit etwas lehren. Denn Swamiji sagt immer wieder: „Gott ist ein Zustand totaler Zufriedenheit.“ Mit anderen Worten, wenn das, was wir tun, uns in einen Zustand der Unzufriedenheit bringt, sind wir nicht wie Gott.

Man fragt sich also, ob vielleicht einer der direktesten Wege, um wie Gott zu werden – um zu praktizieren wie Gott zu sein – die Praxis der totalen Zufriedenheit wäre. Vielleicht ist es das, was der Apostel Paulus im Kopf hatte, als er einen Brief an eine seiner neuen Kirchen schrieb und darin sagte: „In allen Dingen gib Dank.“ Er sagte nicht: „Sei dankbar.“ Er sagte: „In allen Dingen gib Dank.“ Aber wie können wir für all das um uns herum Dank geben, was nicht gut ist? Wie können wir für all die Dinge in uns Dank geben, die einfach verdorben sind? Aber Paulus sagt „In allen Dingen gib Dank.“

Wie können wir das tun? Weil alles Gott ist. Was immer wir sehen, es ist einzig Gott. Deshalb bedanken wir uns für Seine Gegenwart in allen Dingen. Mit anderen Worten, wir übergeben alles an Gott. Wir erkennen an, dass alles zu Ihm gehört. Wir bedanken uns für alle Dinge, wir praktizieren totale Zufriedenheit, weil alles zu Gott gehört. Das ist nicht etwas, das wir theoretisch tun können. Das ist nicht etwas, das wir intellektuell tun können. Dies muss vom Grunde unseres Herzens kommen. Wenn wir das tun, werden wir eine Trennung vom Schmerz bemerken. Wir sind noch da, die Welt ist noch da, aber es gibt einen Unterschied. Dieser Unterschied ist der Weg zu unserem Ziel. Es ist ein Ort der Zufriedenheit. Das ist Werden-wie-Gott.

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60. Die Weisheit des Nicht-Wissens

Einer der größten Wissenschaftler, die jemals gelebt haben, war Isaac Newton. Er entwickelte ein Modell des Universums, das über 300 Jahre unhinterfragt blieb. Er glaubte, das Universum sei ein perfektes mathematisches Modell. Alles war festgelegt und konnte mit mathematischen Formeln erklärt werden. Dieses Modell wurde von Albert Einstein untergraben und von jenen, die ihm folgten, gesprengt. Auch wenn von einem praktischen Gesichtspunkt aus das, was Newton entdeckt hatte, für unser normales Leben noch immer gültig ist.

Gehen wir aber über das normale Leben hinaus, sei es nun in den Mikro- oder den Makrokosmos, dann bricht Newtons Modell der Welt einfach zusammen. Wenn die Wissenschaftler den Weltraum betrachten, kommen sie irgendwann an den Punkt, wo sie einfach „nicht wissen“. Schauen sie in die kleinen und kleinsten Partikel, stellen sie fest, dass sie nicht mehr voraussagen können, was geschehen wird. Sie finden auch dort unvorhersagbare Prinzipien. Was für diese äußere physische Welt zutrifft, hat Parallelen in der spirituellen Welt. Oft legen die Schriften ein Modell der spirituellen Welt dar, das bis zu einem bestimmtem Grade verständlich ist.

Dies kommt von dem und das andere kommt von diesem. Aber wenn wir es sorgfältiger betrachten, merken wir, dass diese Modelle zusammenbrechen. Es ist nicht so, wie es zu sein scheint. Genauso wie die modernen Wissenschaftler immer und immer demütiger werden, je tiefer sie in die physikalische Welt eintauchen, so werden auch die spirituellen Sucher immer demütiger, je tiefer sie in die spirituelle Welt tauchen. Sie kommen näher und näher dahin zu sagen: „Ich weiß es einfach nicht.“

Ein Charakteristikum der Großen, welche wir vielleicht das Glück hatten, erleben zu dürfen, ist, dass - unabhängig davon wie gebildet, heilig oder weise sie auch sein mögen – man dahinter eine große Einfachheit fühlt, etwas, das einfach nicht weiß, eine Unschuld. Jesus warnte uns vor der Weisheit. Er sagte: „Ich danke dir Vater, dass du sie verborgen hältst vor den Gelehrten und Weisen und sie den Kindern offenbarst.“

Er sagte auch: „Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, könnt ihr nie in das Königreich des Himmels kommen.“ Wie ein Kind zu werden, bedeutet nicht, achtlos zu sein. Genau das Gegenteil. Es bedeutet, wachsamer zu sein, als wir je waren. Aber in dieser Wachsamkeit ist ein tiefes Bewusstsein des letztlichen Nicht- Wissens und des endlich Hinter-uns-Lassens der menschlichen Weisheit.

Wahre Weisheit ist eine loslassende Weisheit. Sie liegt in der Unschuld, im Nicht-Wissen. Aus diesem Nicht-Wissen heraus entstanden die Weisheit der Heiligen und der Schriften. Das ist das Ziel, das wir letzten Endes suchen. Es geht nicht darum, etwas zu erreichen. Es geht nicht darum, etwas Großartiges zu gewinnen. Es gilt, sich von dieser Persönlichkeit zu befreien, die denkt, sie wüsste, die Dinge fordert, die ein König sein will - und in ein Stadium der Unschuld einzutreten, die nicht weiß, aus der jedoch große Weisheit kommt.

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