»Ich muss noch erwähnen, wie nachdenklich es mich machte, dass ich in Mataji weder die geringste Spur von Stolz noch von Demut entdecken konnte, obwohl ihr Millionen von Männern und Frauen aus allen Gesellschaftsschichten zu Füßen lagen.
Wahrscheinlich hängt das mit der Beobachtung zusammen, die ich bei meiner ersten Begegnung mit ihr machte, nämlich dass sie jenseits von Gut und Böse zu stehen schien.
Ich begreife das, wie ich zugeben muss, bis heute nicht ganz ... Nach christlicher Lehre ist Christus das vollkommene Kind Gottes - der Sohn - weil er Gott und Menschen vollkommen liebte.
Berge und Ozeane können die Liebe Gottes nicht bekunden, aber der Mensch, wenn er ist, was er sein sollte, zeugt von Gottes Liebe. So ist es mit Mataji.
Sie gehört daher als Verkünderin wie als Zeugin zu den bedeutenden Persönlichkeiten des religiösen Lebens.«
Melitta Maschmann
»Du hast dich ja überhaupt nicht verändert!«
Nirmala Devi, die Spielgefährtin und Namensschwester
von Shri Anandamayi Ma, in Kheora, 1939