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Das Yoga System

Die friedliche Stille des Geistes und die Selbstkontrolle

Was sollen wir machen, um in die Mitte zwischen diesen gegensätzlichen Kräften zu gelangen? Es gibt viele Texte über die Methoden, doch die Erste, die in den Yogatexten erwähnt wird, beschreibt, was der Patient macht, wenn er krank wird. Er analysiert nicht seinen Körper, sondern geht zum Arzt. Für den Schüler ist es besser, zum Guru zu gehen, und zuerst seinen Rat als höchste Weisheit einzuholen. Ekatattva-Abhyasa ist ein berühmtes Rezept von Patanjali. Ekatattva bedeutet so viel wie ‚eine Wirklichkeit‘ oder ‚ein Ziel‘. Abhyasa ist die Praxis. Auf diese Weise ist seine Vorschrift - zum wiederholte Male - der Ausweg für ein Konzept, für eine Wahrheit. In der Praxis sollte sich der Schüler nur auf eine Sache zurzeit konzentrieren. Ekatattva-Abhyasa kann im weitesten Sinne vieles heißen. Was ist das für eine Wirklichkeit? Die Lehrer haben viele Definitionen gegeben. Patanjali bietet keine Definition an. Lass nicht die Beschreibung der ‚einen Wirklichkeit‘ an erster Stelle stehen. Es ist besser, wenn der Guru zuerst kommt. Die Konzentration auf die Wirklichkeit kommt zu einem späteren Zeitpunkt, denn es ist wie bei der Einnahme der Medizin, - die Rezeptur muss zuerst beschrieben werden. Lass niemanden für sich selbst den Begriff ‚Wirklichkeit‘ definieren, denn diese Definition könnte falsch sein, und man könnte in eine extreme Schieflage der Gefühlswelt geraten. Mit Diskretion wäre man besser beraten, heißt es. Die ‚Praxis der einen Wirklichkeit‘ in seiner einfachsten Bedeutung und aus Sicht des nicht eingeweihten Novizen, könnte man als eine Art von Konzentration auf ein beliebiges Objekt oder einen Gedanken verstehen. Dieses ist das, was man im Yoga als Trataka bezeichnet. Trataka ist das Fixieren des Blickes auf einen inneren oder äußeren Punkt. Um den Geist zu beruhigen, sollten zusammen mit diesem Prozess Atemübungen durchgeführt werden. Patanjali bittet uns auszuatmen (Prachhardana) und in diesem ausgeatmeten Zustand (Vidharana) zu verweilen. Einige denken bei dieser Anweisung an eine Einatmung und dann in dem eingeatmeten Zustand zu verweilen. Eine tiefe Einatmung und ein Innehalten kann zwar zur sofortigen, aber nicht zur endgültigen Beruhigung führen. Die Einatmung ist kein Heilmittel, aber eine vorläufige erste Hilfe. Das notwendige Heilmittel wird zu einem späteren Zeitpunkt beschrieben. Atme aus und halte inne, und denke nur an eine Sache, heißt es in der Anweisung. Trataka kann auf etwas Innerliches oder Äußerliches gerichtet sein. Die Innenschau kann schwieriger als die Außenschau sein. Während das nach außen gerichtete Trataka die Augen als Unterstützung hat, muss sich die Innenschau ausschließlich mit dem Geist beschäftigen. Doch zuerst Stufe wird zur Außenschau geraten. Dabei kann sich der Schüler auf einen Punkt konzentrieren. Für viele Menschen ist diese Praxis sehr schwierig, denn sie sind nicht in der Lage, sich für längere Zeit auf einen Punkt zu konzentrieren, - sie können sich damit nicht anfreunden. Der psychologische Teil von Trataka hängt von dem Fokussieren auf einen Punkt ab, was durch die Gewohnheit ermöglicht werden kann. Diese Art der Konzentration kann durch ein Bild (z.B. eines Heiligen), auf das man sich konzentriert, interessanter gemacht werden. Krishna, Rama, Devi, Siva, Vishnu, Buddha, Christ oder irgendein anderes Ideal, das den Vorstellungen entspricht, erleichtert die Konzentration. Starre auf das Bild. Schaue auf das göttliche Gesicht und lass dich von der mächtigen Quelle inspirieren, bete es an. Diese Art der Konzentration auf ein äußeres Objekt kann über einen längeren Zeitraum praktiziert werden. Späterhin kann der Blick nach innen gerichtet werden. Diese Methode ist verlockender, als auf einen äußeren Punkt zu starren, obwohl das Letztere ebenfalls effektiv ist, wenn man diese Methode gewohnt ist. Einige Menschen wollen sich lieber auf so genannte Chakras (psychische Zentren) im Körper konzentrieren. Dieses kann man als eine Art inneres Trataka bezeichnen. Ein Chakra des Körpers, ein Bild einer Gottheit, ein Punkt usw. sind alles Objekte in den niederen Formen des Ekatattva-Abhyasa. Es gibt noch subtilere Methoden, die sicher in höhere Meditationsebenen führen.

Folgende Praktiken bringen einen vorübergehenden Frieden in den aufgewühlten Geist, - Ausatmung und Atem anhalten, und die Konzentration auf etwas richten, was für Andere verborgen ist. Doch Patanjali hat andere psychologische Übungen, um den Geist ruhig zu stellen. Während Ekatattva-Abhyasa einem persönlichen Versuch eines Schülers vorbehalten ist, wobei die Gesellschaft außen vor bleibt, so können doch Schwierigkeiten aus dem sozialen Umfeld auftreten. Welche Bemühungen ein Schüler mit seiner inneren Praxis auch unternimmt, so können doch äußere Ereignisse eintreten, die ein Einmischen und manchmal sogar Aggressionen hervorrufen. Man muss sich diesen störenden Quellen stellen und Methoden entwickeln, um mit diesen Störenfrieden umzugehen. Das Ziel muss so sein, dass möglichst keine Reaktionen von anderen Menschen verursacht werden. Wenn Reaktionen auftreten, entstehen auch Störungen. Patanjali ist der Meinung, dass diese Reaktionen auf der eigenen Schwäche und der mangelnden Selbsteinschätzung beruhen. Hier wird man an die Aussagen von Philosophen erinnert, bei deren Lehre der eigene mentale Friede bezüglich der Gesellschaft erschöpfend behandelt wird: ‚Gib mir den Willen zu ändern, was ich ändern kann; gib mir die Kraft zu ertragen, was ich ertragen kann; und gib mir die Weisheit beides voneinander zu unterscheiden.‘ Wenn man etwas ändert, fühlt man keine Furcht. Wenn man etwas nicht ändern kann, sollte man wiederum keine Furcht haben, denn es gibt keinen Grund beunruhigt darüber zu sein, was man nicht kann. Angst kommt nur auf, wenn man versucht, was man eigentlich nicht kann. An dieser Stellen fehlt die Weisheit über den Unterschied zwischen dem Möglichen und dem Unmöglichen. Es gibt gute und schlechte, glückliche und unglückliche Menschen. Wir müssen täglich mit ihnen umgehen, wenn wir mit ihnen in Berührung kommen. Wie sollten wir uns verhalten, wenn wir guten Menschen begegnen? Wir sollten nicht eifersüchtig sein, denn das bringt uns keinen Frieden (Mudita). Es gibt da eine Geschichte eines Philosophen aus früherer Zeit, der einen gut angezogene und mit hübschen Ornamenten ausgestatteten Menschen traf, und freudig ausrief: ‚Wie glücklich ich bin! ‘ Woraufhin der Letztere fragte: ‚Warum bist du glücklich, wenn du den Besitz eines Anderen sieht? ‘ – er antwortete: ‚Es macht nichts, ob ich oder du etwas besitzt. Ich bin glücklich, dass es so ist. ‘ - Der beschränkte Geist möchte die Dinge für sich selbst. In der Existenz gibt es so etwas wie eine Zugehörigkeit nicht. Die Dinge sind. ‚Der Besitz‘ ist nicht Teil des universalen Gesetzes. Wenn wir einen guten Menschen sehen, sollten wir uns darüber freuen, dass Gutes in der Welt existiert, und nicht das Gute im anderen Menschen neiden.

Es gibt auch die Schlechten und die Bösen, die Anderen Schaden zufügen, und sich daran erfreuen. Obwohl die verschiedenen Gesetze unterschiedliche Reaktionen gegenüber diesen Menschen beschreiben, befasst sich Patanjali hauptsächlich mit dem Verhalten eines Yogaschülers bezüglich dieser üblen Subjekte. Er schlägt Gleichgültigkeit gegenüber diesen unerwünschten Elementen vor. Wir können die Existenz solcher Menschen ignorieren, und werden dadurch davon befreit, mit Üblem umzugehen. Sie berühren uns einfach nicht. Wir sollten uns so verhalten, dass es zu keiner Gegenreaktion kommt. Dazu müssen wir unser mentales Gleichgewicht bewahren. Es ist nicht immer notwendig, dass wir über derartige Menschen urteilen oder Bemerkungen über sie machen, auch wenn wir sie als Plage empfinden. Nichteinmischung wird viele unserer Probleme im Leben verhindern.

Den Glücklichen gegenüber, sollten wir uns freundlich zeigen (Maitri), und gegenüber den Kummervollen, sollten wir mitleidig (Karuna) sein. Dieses Verhalten dient dazu, um gegenüber äußeren Einflüssen durch bestimmte Menschen und Dinge mentale Störungen zu vermeiden, die auf ihre Art Beziehungen zu uns aufnehmen. Wo wir jedoch überhaupt keine Beziehungen haben, ergeben sich auch keine Schwierigkeiten.

Nach und nach ist es für (Abhyasa) die Praxis notwendig, Leidenschaftslosigkeit (Vairagya) zu entwickeln, wobei beide, wenn sie zur Vollkommenheit gebracht werden, den ganzen Yogaprozess ausmachen. Der Schüler sollte alles unterlassen, was die Sinne erregen könnte. Pratyahara ist nicht ohne ein losgelöstes Bewusstsein möglich. Leidenschaftslosigkeit ist keine durch den Willen ausgeübte Kraft, sondern ein Verstehen. In den Yogatexten spricht man von verschiedenen Stufen der Leidenschaftslosigkeit und es ist nicht möglich, gleich zur Spitze vorzustoßen. Diese erste Stufe wird Yatamana-Samjna oder das Bewusstsein der notwendigen Mühe genannt, um Leidenschaftslosigkeit zu erreichen. ‚Mir reicht es, und ich möchte frei sein‘, ist solch ein Bewusstsein, ein Versuch, das gewählte Ziel erfolgreich zu erreichen. Die zweite Stufe ist Vyatireka-Samjna, oder das Bewusstsein, bei den Bemühungen, Wichtiges vom Unwichtigen zu trennen. An dieser Stelle durchforstet der Schüler sein Leben, wobei das Notwendige und Nicht-Notwendige voneinander unterschieden wird, und die wahren Bemühungen festgelegt werden. Es muss klar erkannt werden, was wirklich Bindungen, Kummer und Ängste hervorruft, und was tunlichst vermieden werden sollte. Es ärgert uns nicht immer die ganze Welt, sondern nur bestimmte Dinge bedürfen unsere Aufmerksamkeit. Zu Anfang mag man glauben, dass die ganze Welt schlecht ist, doch langsam begreift man, dass nur wenige Dinge an der Misere schuld sind. Dann kommt die dritte Stufe, wo man wirklich mit höchsten Schwierigkeiten konfrontiert wird, und daran ist nur eine Ursache Schuld. Dieses ist Ekendriya-Samjna, oder das Bewusstsein als einziges Sinnesorgan, das den Kern der Schwierigkeiten auf dem Weg ausmacht. Ursprünglich glaubte der Schüler, dass die Zunge, die Augen usw. die Ursache für all seine Probleme sind. Alle Sinne wurden unter die Kontrolle genommen und beobachtet, so wie die Polizei bei einer Straftat eine Vielzahl vermeintlicher Täter in Haft nimmt, um den letztendlich richtigen Täter zu ermitteln. Wenn der Richtige nach der Untersuchung des Falles gefunden wurde, werden alle Anderen wieder freigelassen. Zuerst werden alle Sinne in Gewahrsam genommen; und dann wird erkannt, dass der Geist selbst die Ursache ist. Hier, in der dritten Stufe, wird der Schuldige unter die Lupe genommen. Die vierte Stufe ist Vasikara-Samjna oder die Meisterschaft des Bewusstseins durch die Abwesenheit des Wünschens, seien es versteckte oder offene Wünsche. Nichts Sichtbares in dieser Welt, und keine himmlische Freuden, die man nur hören kann, können jetzt noch den Yogaschüler tangieren. Es handelt sich allerdings nicht um eine körperliche Isolation, womit alle Objekte von der Einnahme (Trishna) ausgeschlossen werden. Der ‚Wille zur Freude (z.B. Freude am egoistischen Erfolg)‘ ist das Übel (in unserer heutigen Gesellschaft) und nicht die Objekte als solche, die durch ihre Urheber entstanden sind. Es ist unerheblich, wo man sich befindet; man kann vor der Welt nicht davonlaufen, denn sie ist überall. Die Wunschlosigkeit oder das Verlangen (Vaitrishnya) ist die höchste Kontrolle (Vasikara). Die Distanz von Objekten ist keine Leidenschaftslosigkeit, denn, wenn keine Objekte vorhanden sind, bleibt immer noch das Verlangen danach, sagt die Gita. Obwohl man im Traum nicht mit Objekten in Berührung ist, erfreut man sich trotzdem an ihnen. Freude und Vergnügen sind aufregend, selbst wenn die Objekte körperlich nicht vorhanden sind. Andererseits existiert kein Vergnügen, auch wenn die Objekte in körperlicher Reichweite sind, wenn der Geist von ihnen losgelöst ist. An Objekte zu denken, ist die erste Stufe des Wünschens. Durch den Gedanken bringt man sich näher an sie heran. Vollkommene Meisterschaft ist dann erreicht, wenn die Sinne nicht nach Objekten verlangen und der Geist nicht an Objekte denkt. Wenn diese Situation eintritt und funktioniert, was als die höchste Leidenschaftslosigkeit bezeichnet werden kann, dann ist der Zenit von Pratyahara erreicht.

Bezüglich der Selbstkontrolle können wir uns sehr gut auf das Beispiel aus der Kathopanishad beziehen, wobei die Sinne mit den Pferden und der Körper mit einem Wagen verglichen werden, der von den Pferden gezogen wird, die Sinnesobjekte bilden die Straße, auf dem sich das Gespann bewegt, der Intellekt ist der Wagenlenker, der Geist bildet den Zügel, mit dem die Pferde kontrolliert werden, und die Passagiere sind die Seele des Gefährts. Der Kutscher (Wagenlenker) lenkt die Pferde mit Hilfe der Zügel, die er in Händen hält. Der Körper ist der Wagen, der durch die Pferde ‚der Sinne‘ gezogen wird. Plato, der die Upanishad mit Sicherheit nicht kannte, benutzte einen ähnlichen Vergleich. Die Deutung dieses Symbols zeigt, wie wir uns selbst steuern müssen, um im Leben sicher bestehen zu können. Das ganze Leben eines Menschen muss ähnlich verlaufen, wie in Pratyahara beschrieben. Der Wagenlenker muss ständig darauf achten, dass die Pferde nicht durchgehen und der Wagen nicht umkippen kann, und er darf deshalb die Zügel nicht schleifen lassen. Wachsamkeit ist Leben, und Leben ist Yoga. Ein gutes Leben ist ein ständiges Bemühen in der Kontrolle der Sinne und der Leidenschaften des dranghaften Selbst. Die störrischen Pferde laufen Amok, wenn sie nicht richtig gelenkt werden, und dann erreicht der Wagen nicht sein Ziel. Die Pferde wollen gern ihre eigenen Wege gehen. Sie neigen dazu, ständig ihre Richtung zu wechseln, und der Wagenlenker versucht sie deshalb zu zügeln. Genauso muss man die Sinne unter Kontrolle halten. Die Upanishad ermahnen uns, dass die Sinne nach außen gerichtet sind und niemals nach innen schauen können. Nur wenige Menschen sind in der Lage, ihre Sinne im Zaum zu halten, und Zeit zu finden, dass innere Licht zu bewahren. Die Sinne leben in einer Welt von Objekten, von Samsara oder irdischer Existenz, und darum ist Pratyahara notwendig, um das Sterbliche zum Unsterblichen zu erheben. Ein Gebet der Upanishad lautet: ‚Führe mich vom Unwirklichen zum Wirklichen, von der Dunkelheit zum Licht, von der Sterblichkeit zur Unsterblichkeit. ‘ Dieses ist das Ziel der Selbstkontrolle, von Pratyahara im Yoga.

Abhyasa bedeutet Standhaftigkeit im eifrigen Üben, begleitet von unermüdlicher Geduld. Das Üben sollte nicht nur regelmäßig stattfinden, sondern mit tiefer Liebe (Satkara) verbunden sein. Es sollte über einen bestimmten Zeitraum (Dirghakala) und ohne Unterbrechungen (Nairantarya) erfolgen. Die fortgesetzte Übung sollte voller Hingabe sein, denn, wenn sie lediglich erzwungen wird, dann wird sie nicht zum Erfolg führen. Selbst ein Baby mag keinen Zwang; es bittet um Zuneigung. Der Geist muss verstehen lernen, wo sein Segen liegt. Solange dieses Verstehen nicht vorliegt, kann es keine Liebe geben, und ohne Liebe kommen keine Leistungen zu Stande. Niemand kann blindlings zu irgendetwas Vertrauen gewinnen und dazu gebracht werden, etwas gern zu mögen. Vairagya und Abhyasa sind beides Ergebnisse für ein umfangreiches Verstehen (Viveka), ein Unterscheidungsvermögen, was als Grundlage im Yoga gilt. Die notwendige Einschätzung ist nicht nur eine Einstellung, an der man festhält, sondern eine feste Überzeugung. Sich selbst auf ein bestimmtes Verhalten einzustellen und dabei nicht wankelmütig zu werden, ist Abhyasa. Es sollte Gleichförmigkeit auf Grund einer vorhandenen Harmonie in der Lebensführung vorherrschen. Die Menschen ändern ihre Meinungen, weil ihre Beurteilungen nicht korrekt sind. Das Leid im Leben hat seine Ursache teilweise in der Versklavung der eigenen Gefühle und den vorschnellen Urteilen über andere Menschen und Dinge. Spirituelle Praxis ist das beständige Bemühen des Bewusstseins. Das früher erwähnte Ekatattva-Abhyasa ist solch eine innere Überzeugung in eine Wirklichkeit, auf die eigene Konzentration für ein ausgewähltes Ideal oder für eine gegebene Methode. Es ist nicht leicht, Vairagya zu kultivieren oder in Abhyasa standfest zu sein. Harte Arbeit ist notwendig. Es ist nicht einfach, inmitten des weltlichen Tumults im Gleichgewicht zu bleiben. Der Pratyahara-Prozess offenbart, dass das Leben eine Schlacht, ein Bemühen um die Existenz ist.

Der Geist wird durch das Konservieren von Energie stabil, die er durch das Bemühen in der Selbstkontrolle gewinnt. Wenn die Kräfte der Sinne mit dem Geist in Einklang gebracht werden, sodass sie für sich allein keine eigene Existenz neben dem Geist mehr sind, der ihre Quelle ist, dann herrscht Pratyahara vor. Jetzt kehren die verschwenderischen ‚Söhne‘ heim. Nach einem Leben voller Ausschweifungen kehren die Sinne an einen Platz der Ruhe zurück. Der Geist hat seine Flatterhaftigkeit aufgegeben und ist zu einer ruhigen hell leuchtenden Flamme geworden. Er ist voll konzentriert und weicht nicht mehr von der Zielrichtung ab.


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