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Vorgeburtliche Erziehung, Schwangerenyoga

Wenn man eine spirituelle Seele als sein Kind haben will, wird empfohlen, einige Wochen vor der Zeugung zusammen zu meditieren, zu Gott zu beten, eine geeignete Seele zu bitten, sich zu inkarnieren. Direkt vor dem Geschlechtsverkehr kann man zusammen meditieren, Mantras wiederholen, zu Gott beten, den Geschlechtsverkehr so zu einer heiligen Handlung machen. Wenn die Frau nicht sofort schwanger wird, hat man so einen wichtigen Teil des Lebens spiritualisiert. Falls die Frau schwanger wird, haben die Eltern ihr Energiefeld optimal auf den Empfang der Seele vorbereitet. Die sich inkarnierende Seele fühlt sich wirklich willkommen geheißen, die Inkarnation kann sehr harmonisch vonstatten gehen.
Nach yogischer Theorie ist die sich inkarnierende Seele während der Schwangerschaft voll bewusst. Sie bekommt mit, was die Eltern sprechen, was sie tun, was im Umfeld geschieht. Die Seele ist lose mit dem Embryo verbunden, ist bei der Entwicklung des Embryos mit beteiligt, kann aber auch mit ihrem Astralkörper außerhalb des Embryos verweilen. So kann das Elternpaar während der Schwangerschaft Einiges für die sich inkarnierende Seele tun. Als hilfreich für die spirituelle Entwicklung der sich inkarnierenden Seele - und für die Eltern natürlich auch – gilt z.B.:  

  • Lesen von spirituellen Büchern  
  • Meditation
  • Singen, Rezitieren und Hören von Mantras und anderen spirituellen Gesängen und spiritueller Musik
  • Besuch eines Ashrams oder eines anderen spirituellen Ortes

So verstärkt man in der sich inkarnierenden Seele die spirituellen Tendenzen. Es heißt, dass sich die Seele bis zur Geburt all ihrer vorigen Leben bewusst ist. Die Seele weiß, was ihre Aufgaben in diesem Leben sind. Sie weiß, dass die spirituelle Entwicklung das Wichtigste im Leben ist. Sie nimmt sich vor, im neuen Leben ganz besonders bewusst an der spirituellen Evolution zu arbeiten und ihre Lebensaufgabe zum Wohl der Menschheit zu erfüllen. Mit einer guten vorgeburtlichen Erziehung bekommt die Seele besondere Kraft, ihre Entschlüsse in die Tat zu umzusetzen.
Als besonders hilfreich gilt auch Schwangerenyoga. Durch Hatha Yoga kann die Mutter besonders guten Kontakt zum Kind aufbauen und harmonisiert das Energiefeld zwischen sich und dem Kind. Sie aktiviert ihr eigenes Prana (Lebensenergie) und stärkt damit auch das Pranafeld des Kindes. Die Yogaübungen verhelfen zu einer angenehmeren Schwangerschaft und einer leichteren Geburt. Die sanften Dehnungen sind gleichzeitig eine angenehme Massage für das werdende Kind. Inzwischen weiß man, dass sportliche gymnastische Betätigung der Mutter die motorische und intellektuelle Entwicklung des Babys fördert. Schwangerenyoga ist ein weites Themengebiet. Ich würde jeder werdenden Mutter empfehlen, einen Schwangerenyogakurs zu besuchen. Wenn möglich, ist es sogar empfehlenswert, vor der Schwangerschaft regelmäßig Hatha Yoga zu üben und sich ein Grundwissen der Prinzipien des Schwangerenyoga anzueignen. Es gibt inzwischen viele gute Bücher über Schwangerenyoga. Hier möchte ich nur ein paar Tipps geben. Vom Standpunkt des Schwangerenyoga kann man 3 Phasen der Schwangerschaft unterscheiden:

  • In den ersten 3 Monaten ist von außen die Schwangerschaft nicht erkennbar, theoretisch sind alle Yogaübungen möglich. Aber gerade in den ersten 3 Monaten ist die Gefahr einer Fehlgeburt besonders hoch. Daher wird empfohlen, in den ersten 3 Schwangerschaftsmonaten keine Asanas zu üben, bei denen eine Sturzgefahr besteht. Die Hatha Yoga Praxis sollte nicht übertrieben werden. Anstrengende, schweißtreibende Hatha Yoga Formen sind zu unterlassen. Bei den Atemübungen sollte die Luft entweder gar nicht oder nur sehr kurz angehalten werden (bei Kapalabhati z.B. fünf bis zehn Sekunden, bei der Wechselatmung vier Sekunden lang). Wenn die Frau Extreme vermeidet, ist ansonsten normaler klassischer Hatha Yoga (z.B. nach dem Yoga Vidya System) ausgezeichnet. Durch eine sanfte, manchmal auch leicht fordernde Hatha Yoga Praxis werden die Umstellungsprozesse im Körper der Frau erleichtert, die Schwangerschaft wird angenehmer.
  • Im zweiten Drittel der Schwangerschaft wird die Frau typischerweise flexibler und fühlt sich wohler. Die Hatha Yoga Übungen müssen langsam angepasst werden: Übungen für die geraden Bauchmuskeln werden ersetzt durch schräge Bauchmuskelübungen, Übungen mit Bauchlage werden so verändert, dass kein Gewicht auf den Bauch gelegt wird. Spezielle Übungen, die besonders für die Geburtsvorbereitung gut sind, werden stärker betont, wie Hockübungen, Ashwini Mudra, Anjaneyasana, Schmetterling, spezielle Rückenstärkungsübungen etc.
  • Im letzten Drittel der Schwangerschaft müssen die Vorwärtsbeugen dem wachsenden Bauch Rechnung tragen und abgewandelt werden. Die im zweiten Drittel gelernten geburtserleichternden Übungen werden mehr praktiziert. Wenn die Umkehrstellungen sich angenehm anfühlen, können sie weiter praktiziert werden, ansonsten werden sie weg gelassen bzw. durch andere Übungen ersetzt. Die Tiefenentspannung wird in der Seitenlage ausgeführt.

Wenn du all das im Rahmen deiner Möglichkeiten umsetzt, gibst du der sich inkarnierenden Seele die optimalen Startbedingungen für das Leben. Wenn du es bei deinen Kindern nicht umgesetzt hast, mache dir aber kein schlechtes Gewissen. Die Seele sucht sich, von einem höheren Standpunkt aus betrachtet, die Umstände aus, die für ihre Inkarnation am besten sind. Und wenn du dich auch mal über die Schwangerschaft beklagt hast, vielleicht sogar über Abtreibung nachgedacht oder darüber gesprochen hast, mache dir keine zu großen Gedanken. Zwar hat das die Seele mitbekommen, aber sie hatte, da sie gerade aus der Bhuvar Loka kam, auch noch Zugang zu einem höheren Wissen, hatte also auch ein mitfühlendes Verstehen für die äußerlich oder emotional schwierige Situation, in der du dich befunden hast.

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Geburt als Beginn der Reinkarnation

Im Moment der Geburt reinkarniert sich die Seele dann voll. Die Wiedergeburt geschieht letztlich im Moment der Geburt. Und sie erleidet einen Gedächtnisschwund: Sie vergisst das Wissen um die früheren Geburten. Sie vergisst ihre Lebensaufgabe für diese Inkarnation. Sie vergisst ihre guten Vorsätze für die spirituelle Entwicklung. So kann sie sich relativ vorurteilsfrei auf alles einlassen, was das Leben ihr für Lernaufgaben geben wird.
Swami Vishnu-devananda  hatte eine Begründung, warum Menschenbabys im Unterschied zu allen Tierbabys bei der Geburt schreien: Im Moment der Geburt erinnert sich die Seele nochmals an ihre früheren Inkarnationen, macht sich die Aufgaben für dieses Leben bewusst, vergegenwärtigt sich alle guten Vorsätze für dieses Leben. Dann wird sich die Seele bewusst, dass sie gleich alles vergessen wird, dass sie fest mit dem Babykörper verbunden sein wird, recht ohnmächtig auf die Hilfe anderer angewiesen sein wird und als Erwachsener vermutlich wieder vieles anders machen wird, als sie es sich vorgenommen hat… Vor lauter Verzweiflung schreit das Baby dann bei der Geburt – und dann kommt der große Gedächtnisschwund… Ich weiß bis heute nicht, ob Swami Vishnu-devananda das wörtlich gemeint hatte oder mehr humorvoll…
Manche Babys und Kleinkinder haben noch eine Weile lang Zugang zu einem höheren Wissen, können z.B. auf Astralreise gehen, mit Engeln und Naturgeistern kommunizieren, Auras sehen. Meist vergeht das mit Beginn der Grundschule, spätestens mit Beginn der Pubertät.

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Verantwortung und Loslassen bei der Erziehung

Sei dir dabei stets bewusst: Als Elternteil hast du zwar eine besondere Verantwortung gegenüber deinem Kind. Du hast eine besondere Liebe zu deinem Kind. Letztlich wird sich aber das Karma deines Kindes so entfalten, wie es für die Entwicklung deines Kindes am besten ist. Auch Krankheiten, Unfälle, sogar vorzeitiger Tod, all das kann im Karma deines Kindes enthalten sein. Du hast zwar einen gewissen, aber letztlich doch beschränkten Einfluss. Und all deine Erziehungsbemühungen bleiben stets nur Bemühungen. Die Seele wird ihr Leben selbst gehen. Uneigennützige Liebe heißt, dass du das tust, was dir nach bestem Wissen und Gewissen möglich ist. Und dann gilt es loszulassen. Das ist ja bei allem so: Tue alles, so gut du kannst. Bringe alles Gott dar. Lasse dann los.
Sei dir dabei bewusst: Du und deine Familienmitglieder haben sich schon millionenfach inkarniert. Ein Lehrgedicht des indischen Meisters Shankaracharya  enthält folgende Aussagen: „Wieder wurdest du geboren. Wieder wirst du sterben. Wieder wirst du dich verkörpern. Jeder Mensch, den du triffst, war schon einmal dein Kind, deine Mutter, dein Vater, dein Mann, deine Frau. Wann hast du genug davon? Wache auf und verwirkliche dein höchstes Selbst.“ Bei aller Verantwortung und Liebe zu deinem Kind sei dir also bewusst, dass es nicht wirklich dein Kind ist. Und dass du in anderen Inkarnationen schon viele andere Kinder gehabt hast.

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