

1. Sieh Gott in jedem Gesicht, in allem.
2. Wiederhole geistig oder still für dich oder mit dem Atem den Namen Gottes wie z. B. Hari Om, Shri Ram oder dein eigenes Ishta Mantra , selbst wenn du im Büro arbeitest. Bald wird sich die feste Gewohnheit der Mantra-Wiederholung einstellen.
3. Gib Fleisch, scharfe Curries, Zwiebeln und Knoblauch auf. Nimm nur sattwige Speisen wie Milch, Früchte, Brot, Hülsenfrüchte und Gemüse usw. zu dir. Iss nur einfache Nahrung. Trage einfache Kleider. Übe dich in Enthaltsamkeit und Mäßigung.
4. Fühle, dass Gott der innere Herrscher ist, der deinen Geist, deinen Körper und die Indriyas lenkt. Gib deshalb den Gedanken „Ich bin der Handelnde“ auf. Fühle: „Ich bin Nimitta, ein Instrument in Seinen Händen. Gott wirkt durch meine Hände, isst durch meinen Mund und sieht durch meine Augen.“
5. Erwarte von deinen Handlungen keine Früchte, auch nicht Anerkennung, Dank, Dankbarkeit, Wertschätzung, Beifall, einen Gegengruß oder ein erwiderndes Lächeln usw.
6. Lege alle Handlungen, deren Früchte, Körper, Geist, die Indriyas und die Seele wie Blumen vor die Lotosfüße Gottes.
7. Sage nie: „Ich habe diesem Menschen geholfen.“ Fühle und denke: „Dieser Mensch gab mir die Gelegenheit zu dienen. Dieser Dienst hat mir geholfen, meinen Geist zu reinigen. Ich bin ihm äußerst dankbar.“
8. Fühle, dass die Welt eine Manifestation Gottes ist. Harireva Jagat Jagadeva Harih. Sarvam Vishnumayam Jagat. Diene mit Narayana Bhava. Fühle, dass du Gott in allen Wesen dienst.
9. Diszipliniere die Indriyas. Kontrolliere sie. Entwickle Wachsamkeit, Entscheidungskraft, Unterscheidungsvermögen, Barmherzigkeit, Toleranz, Vergebung, feines Gespür, Geduld, kosmische Liebe und Gleichsicht. Habe einen ausgeglichenen Geist. Sei immer ruhig, kühl und ernsthaft.
10. Verbinde Bhakti oder Jnana mit Karma Yoga.
11. Diene alten, kranken Menschen. Es gibt keinen Yajna, der größer als dieser ist. Diene jedem mit Bhava, Prem und ganzem Shraddha. Diene Gott in allem. Diene deinem Land und deiner Gesellschaft mit Hingabe und ganzem Herzen. Diene deinen Eltern, Brüdern und Schwestern, den Sadhus, Sannyasins, Bhaktas, Mahatmas und deinen spirituellen Lehrern. Wasche die Beine der Kranken. Fühle, dass du den Körper Gottes berührst (Virat) . Fühle, dass die kosmische Kraft (Hiranyagarbha) durch deine Hände fließt.
12. Sei gut und tue Gutes. Werde zur Verkörperung des Guten. Halte deinen Körper stark und gesund. Notiere täglich die Anzahl deiner guten und schlechten Taten in deinem spirituellen Tagebuch.
„Was man nicht gesät hat, kann man nicht ernten.“
Wie du den Baum gepflanzt hast, so wird er wachsen.“ [Manusmriti 9.40]
„Der Erfolg eines jeden Unternehmens hängt vom Schicksal und vom Menschen zusammen ab.
Schicksalsbedingte Handlungen kann der Mensch nicht kontrollieren. Denke nicht an das Schicksal, handle selbst.“ [Manusmriti 7.205]
„Welche Arbeit ein Mensch auch tut, was immer auch seine Motive sind, er wird den Lohn in einem entsprechenden Körper erhalten.“ [Manusmriti 12.81]
„Lasst alle Menschen sorgfältig und achtsam nachdenken über den Weg der Seele durch verschiedene Formen von Brahma, Devas, Menschen, Tieren, Pflanzen und Steinen, in Übereinstimmung mit ihren guten und schlechten Taten; auch sollen sie ihren Geist nur auf die Tugend richten.“ [Manusmriti 13.22,42,86]
Richte dir jeden Monat eine ähnliche Aufstellung wie die folgende für ein tägliches spirituelles Tagebuch ein und überprüfe, ob du Fortschritte machst. Wenn du schnellen spirituellen Erfolg haben möchtest, darfst du es nie versäumen, alles in dein Tagebuch zu schreiben.
Das spirituelle Tagebuch ist wie eine Peitsche, die den Geist zur Aufrichtigkeit und zu Gott treibt. Wenn du dieses Tagebuch regelmäßig führst, erfährst du Trost, geistigen Frieden und machst rasch Fortschritte spiritueller Art. Führe ein Tagebuch und stelle die wunderbaren Ergebnisse fest.