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Über göttlichen Schutz

Kürzlich, als ich eine Gruppe von Leuten auf einer Bildungs- und Inspirationsreise auf vier Inseln von Hawaii führte, warnte uns ein Polizist davor, am Strand zu schlafen. Anscheinend war auf dem Strand ein Mord vorgekommen. Ich war sehr betroffen, wie viel Angst auf diesen schönen Inseln verbreitet wird. Ich hatte keine Angst. Eine Teilnehmerin aus der Gruppe versuchte, mich auf die Gefahren am Strand hinzuweisen. Ich sagte zu ihr: „Wir stehen alle unter dem Schutz meines Schutzengels“; und auf keinem Strand hatten wir auch nur den geringsten Vorfall.
Eines Abends waren wir als einzige Amerikaner auf dem Strand. Die anderen waren sehr nett. Einige Leute kamen zu uns und einer sagte: „Vor ein paar Jahren habe ich Sie im Fernsehen gesehen.“ Es muß vor fünf Jahren gewesen sein, bei meinem ersten Besuch auf den Inseln. Sie baten mich sogar um Autogramme! Ich glaube, wir sollten nicht ängstlich sein. Ich glaube, daß Ängstlichkeit nichts bewirkt außer Anziehung. „Das, was ich fürchtete, kam über mich.“ Ich fühlte mich vollkommen sicher auf dem Strand, und ich hatte das Gefühl, daß meine ganze Gruppe beschützt sei, und so war es auch.
Ich fühle mich ganz deutlich beschützt. Zweimal verspürte ich den Drang, aus Wagen, in denen ich mitgenommen wurde, auszusteigen und einmal erfuhr ich auch später warum. Ich bin nicht ausgestiegen, als ich mit zwei Studenten die „Weinstraße“ nach Los Angeles hinunterfuhr. Sie probierten aus, wie schnell es ihr alter Chevy den Berg hinunter schaffte. Ich saß hinten und hatte überhaupt keine Angst.

Aber einmal fuhr ich mit einem Mann, der Whisky trank, und ich bot ihm an, für ihn zu fahren. Ich zeigte ihm meinen Führerschein, aber er wollte mich nicht fahren lassen und so bat ich ihn, mich an der nächsten Kreuzung aussteigen zu lassen. Dann nahm mich ein kleiner Lastwagen mit, und wir waren kaum fünf Meilen gefahren, als wir das andere Auto sahen. Es war einen Abhang hinuntergestürzt und seitlich auf eine Pappel geprallt. Auf der Seite, wo ich gesessen hatte, war die Scheibe zerbrochen und das Dach eingedrückt. So sah ich sofort, warum ich den Drang gespürt hatte, auszusteigen. Der Fahrer war nicht schlimm verletzt. Er hatte einige Schnittwunden, aber keine schwere Verletzung.
Ein anderes Mal habe ich den Ausgang nicht gesehen, aber ich fühlte den Drang auszusteigen. Dieser Mann fuhr tollkühn. Er überfuhr die doppelte Mittellinie und überholte, wenn er überhaupt nichts sehen konnte. So stieg ich aus. Dann fuhr ich mit einem Mann, der an der Kreuzung Richtung Osten abbog, deshalb erfuhr ich nie, was mit dem anderen Auto passierte. Ich weiß es nicht. Ich hoffe, es ist nichts passiert.

So ist ein gewisses Maß an Vorsicht ist gut, wie eben nach links und rechts zu schauen, bevor man eine Straße überquert, aber sicherlich nicht die Art närrischer Angst, an der viele Menschen leiden. Seht, wenn man Angst hat – sagen wir, vor dem Schlafen auf dem Strand – dann muß man auch ständig Angst haben, im eigenen Haus zu schlafen. Wie viele Menschen werden zu Hause umgebracht. Oder wenn man in einem Hotelzimmer schläft. Wie viele Menschen werden in einem Hotelzimmer umgebracht. Das kann zu lächerlichen Verhaltensweisen führen.
Ich habe das Gefühl vollkommenen Schutzes. Wenn ich mich auch nur im geringsten so gefühlt hätte, wie in jenen zwei Autos, dann hätte ich die ganze Gruppe vom Strand weggeführt. Aber ich fühlte vollkommene Sicherheit; ich hatte nicht die geringsten Bedenken. Ich wußte, wir waren vollkommen sicher, wenn wir auf dem Strand blieben.
Es gibt viele Dinge, die wir nicht ganz verstehen. Wir wissen einfach, daß es sie gibt. Ich wurde z. B. vor einigen Unfällen bewahrt, wo ich mich hätte verletzen können. Ich ging einmal einen Feldweg entlang, den ich als sehr eng in Erinnerung hatte. Die Zweige der Bäume berührten sich über dem Weg. Ich konnte nicht richtig sehen, wohin ich ging, aber ich kannte diesen Feldweg von früher; und ich konnte Licht am Ende des Tunnels erkennen. Ich ging sehr schnell, als etwas, das ich nur als eine Kraft bezeichnen kann, mich anhielt. Ich will damit sagen, es war stark genug, mich anzuhalten. Dann tastete ich mich sehr behutsam vor, um zu sehen, was in aller Welt los war – und da war ein Stacheldraht über den Weg gespannt. Der Weidezaun am Ende des Feldweges wurde gerade repariert, was ich nicht wußte, und man hatte diesen Stacheldraht über den Weg gespannt, damit das Vieh nicht davonlief. Ich wäre geradewegs in den Stacheldraht gelaufen, wenn ich nicht zurückgehalten worden wäre. Wir haben viel mehr Schutz, als wir wahrnehmen.

Der bemerkenswerteste Vorfall dieser Art ereignete sich, als ich einmal am Steuer saß. Heute habe ich meinen Führerschein abgegeben, aber in der Zeit, in der ich noch fuhr, war ich eine gute, sichere Fahrerin, und das Auto war immer unter meiner Kontrolle. Damals fuhr ich mit einem fremden Auto auf einer Straße, die noch nicht fertig gestellt war. Am Ende einer Gefällestrecke stand eine Verkehrsampel, an der man nur rechts oder links fahren konnte. Autos bogen in beiden Richtungen ab und kamen auch die Straße herauf, die ich hinunter kam. Natürlich ging ich mit dem Fuß auf die Bremse, als ich die rote Ampel sah, aber ich hatte keine Bremse! Ich griff nach der Handbremse. Aber da war keine. Ich dachte, wenn ich den Rückwärtsgang einlegen könnte, müßte ich den Wagen zum Stehen bringen, auch wenn es ihn zerreißen würde. Ich versuchte es, aber es ging nicht. Vor mir sah ich einen Kombiwagen mit zwei kleinen Kindern, die durchs Rückfenster sahen. Ich mußte das Auto zum Stehen bringen! Ich konnte nicht nach links ausscheren – da war eine Felswand – und Autos fuhren schnell und dicht die Straße hoch. Rechts war eine Felswand mit einem Graben, und mein kleiner beschränkter Verstand sagte mir: „Fahr in den Graben, seitlich an der Felsmauer entlang. Das wird das Auto zum Stehen bringen. Es wird das Auto aufreißen, aber es wird zum Stehen kommen.“ Ich war einfach nicht in der Lage, es zu tun. Das war das einzige Mal in meinem Leben, daß mir ein Auto aus der Kontrolle geriet. Das Auto bog nach links ab, fuhr zwischen zwei Autos durch und einen kleinen Feldweg einen Hang hinauf, was das Auto natürlich zum Stehen brachte. Ich wußte nichts von diesem Feldweg. Ich hätte ihn unmöglich sehen können.
Seht ihr, solch erstaunliche Dinge sind mir zugestoßen. Jetzt könnt ihr verstehen, warum ich mich vollkommen geschützt fühle. Dieser Schutz erstreckt sich sogar auf alle Gruppen, mit denen ich zusammen bin.

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