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Über das Heilen

Wenn man für andere betet, so muß man sehr darauf achten, daß man für die Beseitigung der Ursache betet, und nicht für die Beseitigung der Symptome. Ein einfaches Heilgebet ist dieses:
„Bringe dieses Leben in Harmonie mit dem göttlichen Plan.
Möge dieses Leben in Harmonie mit Gottes Willen kommen.
Mögest du so leben, daß alle, die dir begegnen, emporgehoben werden, daß alle, die dich segnen, gesegnet werden, daß alle, die dir helfen, größte Zufriedenheit erreichen. Wenn irgend jemand versuchen sollte, dir Schaden zuzufügen, so möge er dein Denken an Gott spüren und geheilt sein.“
Übereifrige geistige Heiler sind jene, die an der Beseitigung der Symptome arbeiten, und nicht an der Beseitigung der Ursachen. Wenn man es auf äußere Erscheinungen anlegt, so werden äußere Erscheinungen das Ergebnis sein; aber man gelangt nicht zu Gott. Nehmen wir an, ich bin ein geistiger Heiler, wohne in deiner Nähe, und du bist in dieses Leben gekommen, um mit gewissen körperlichen Symptomen umzugehen, bis du die Ursachen beseitigt hast. Wenn sich das Symptom nun zeigt, so werde ich es entfernen. Danach erscheint das Symptom wieder, und ich werde es wieder beseitigen, und es gelingt mir, dieses Symptom immer wieder zu beseitigen.

Wenn du dann auf die körperlose Seite des Lebens hinüberschreitest, aus einem ganz anderen Grund, so wirst du mich für die Beseitigung der Symptome nicht loben, sondern du wirst sagen: „Diese Unberufene! Ich kam, um ein Problem zu lösen, aber sie hat immer wieder die Symptome beseitigt, und so habe ich es nie gelöst!“
Das meine ich, wenn ich von Menschen spreche, die sich mit der Beseitigung der Symptome begnügen. Wenn sich jemand in das Leben eines anderen einmischt, so wird das nicht nur zu einer ständigen Wiederkehr der Symptome führen, sondern auch zu einer Mitnahme in das nächste Leben. Die meisten Heiler wissen das nicht und arbeiten fröhlich weiter an der Beseitigung der Symptome. Ich gebe zu, daß ich mich vor langer Zeit, als ich noch nicht wußte, was ich tat, genauso benahm. Wenn ich mich mit Menschen beschäftigte, die Probleme hatten, so tröstete ich sie, indem ich ihnen meine Hände auf Nacken und Stirn legte. Das würde ich heute mit Sicherheit nicht mehr tun. Ich sah nicht, daß ich nur tröstete. Nun schließe ich alle Probleme in meine Gebete ein. Ich lege sie in die bestmöglichen Hände – Gottes Hände, und wende meine Aufmerksamkeit anderen Dingen zu.

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