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Rad

(Chakrasana)

Schenkt deinem Rücken Flexibilität und Öffnet dein Herz

Das Rad (Chakrasana) auch Brücke genannt, ist eine Gegenstellung zu Schulterstand und Pflug, welche zu 12 den Grundstellungen der Yoga Vidya Reihe gehören. Das Rad folgt nach dem Pflug (Halasana) und der Brücke (Setu Bandhasana). Nach der Brücke folgt der Fisch (Matsyasana). Da Chakrasana eine Rückbeuge ist, kann sie auch im Rahmen der Rückbeugen vor oder anstelle der Kobra (Bhujangasana) oder nach dem Bogen (Dhanurasana) geübt werden. Chakrasana gehört zu den 84 Hauptasanas.

Das Rad kannst du aus der Rückenlage (Shavasana) mit gebeugten Knien oder der Schulterbrücke (Setu Bandhasana) aufbauen. Setze deine Hände dicht neben deinen Ohren und so nah wie möglich bei den Schultern auf dem Boden auf. Die Fingerspitzen zeigen dabei in Richtung Schultern und die Handflächen haben einen guten Kontakt zum Boden. Hebe nun die Hüften und den Oberkörper vom Boden. Verlagere das Gewicht auf die Hände. Schiebe die Hüften soweit nach oben, bis du deine Schädeldecke auf dem Boden aufsetzen kannst. Wenn deine Armmuskulatur noch nicht stark genug ist, kannst du in dieser Position bleiben. Wenn du weiter gehen willst, strecke Arme und Beine soweit wie möglich durch.

Um die Position abzubauen, solltest du langsam und kontrolliert erst den Scheitelpunkt aufsetzen und dann Wirbel für Wirbel den Rücken wieder auf dem Boden ablegen.

Das Rad (Chakrasana ) entwickelt die rückbeugende Flexibilität in hohem Maße. Oberschenkel, Bauch, Brust und Schultern werden maximal gedehnt. Je nach Variation kann man verschiedene Aspekte der rückbeugenden Flexibilität stärker entwickeln. Dabei werden Beine und Arme ebenso wie die Willenskraft gestärkt. Chakrasana nimmt Spannungen aus der Lendenwirbelsäule. Sie stärkt die Handgelenke, die Beine und das Gesäß. Chakrasana dehnt die Bauchorgane und ist daher gut für die Verdauung. Die Wirbelsäule bleibt/wird flexibel. Nackenverspannungen werden aufgelöst, insbesondere wenn man den Hals tatsächlich in der Stellung entspannt hält. Das Rad gilt als halbe Umkehrstellung, da der Bauch höher ist als das Herz. Daher verbessert die Stellung die Rückfuhr des venösen Blutes zum Herzen und die Regeneration der Bauchorgane.

Gedehnte Muskeln: Rectus Abdomini (Bauchmuskeln), Psoas (Hüftbeuger), Latissimus Dorsi (breite Rückenmuskeln), Quadrizeps (Oberschenkelstrecker)

Gestärkte Muskeln: Unterarmmuskeln, Trizeps (Armstrecker), Delta- (Schulter-) Muskeln, Trapezius (obere Rückenmuskeln), Longissimus und Quadratus Lumborum u.a. (Rückenstrecker), Gluteus Maximus (Gesäßmuskeln), Quadrizeps (Oberschenkelstrecker), Gastrocnemius, Soleus (Wadenmuskeln)

Chakrasana wirkt stark aktivierend. Das Rad gilt wie Kopfstand (Shirshasana) und Schulterstand (Sarvangasana) als Verjüngungsübung. Vishuddha und Anahata Chakra werden besonders angesprochen.

Sahasrāra

Ājñā

Viśuddha

Anāhata

Manipūra

Svādhisthāna

Mūlādhāra

Für den Anfänger entwickelt diese Stellung Willenskraft, Durchsetzungsvermögen und die Fähigkeit, über sich selbst hinauszuwachsen. Bei Fortgeschrittenen führt die starke Herzensöffnung zu einem Gefühl der Verbindung mit dem Göttlichen. Längeres Halten von Chakrasana kann ein wunderbar ekstatisches Gefühl erzeugen.

Grund-Variationen

 

Beine zusammen und Beine gestreckt. Diese Variation schont den unteren Rücken und entwickelt die Flexibilität des oberen Rückens sehr stark.

Mit den Händen bis zu den Fußgelenken wandern.

Arm- und Bein-Variationen

 

Fortgeschrittene Weise, in die Stellung zu kommen

 

Chakrasana - Fortgeschrittene Yoga Übung

Yoga zum Staunen: Carlotta, zeigt dir die Yoga Asana "Chakrasana", das Rad in verschiedenen Variationen. Weniger zum Mitmachen, mehr zum Anschauen und Genießen. http://mein.yoga-vidya.de/video

Chakrasana - Fortgeschrittenes Yoga Rad

Chakrasana, eine fortgeschrittene Yoga Asana, mit einigen Variationen. Zum Anschauen, für Fortgeschrittene auch zum Mitüben. Chakrasana, das Yoga Rad, ist eine sehr gute Übung zur Stärkung der Arme, Beine und des Rückens. Chakrasana entwickelt die Flexibiltät der Wirbelsäule, der Schultern und der Hüften und Oberschenkel. Sukadev Bretz erläutert.