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Held

(Vira Bhadrasana)

Stärkt deine Beine und gibt dir Mut und Selbstvertrauen

Der Held (Vira Bhadrasana), in anderen Traditionen auch Krieger genannt, ist eine der anstrengenderen Asanas. In der Yoga Vidya Reihe übt man Vira Bhadrasana direkt nach dem Sonnengebet (Surya Namaskar) oder nach dem Dreieck (Trikonasana). Vira Bhadrasana ist zwar keine der 12 Grundstellungen der Yoga Vidya Reihe, gehört aber zu den 84 Hauptasanas.

Bitte beachten: Diese Asana-Schautafel ist keine Übungsreihe. Sie soll vielmehr Anregungen für Yogapraktizierende und Yogalehrer geben.

Um die Grundstellung aufzubauen, begibst du dich in eine stabile Standposition mit gegrätschten Beinen. Die Beine sind so weit auseinander, dass die Fußgelenke unter die Handgelenke kommen. Drehe den linken Fuß um 90 Grad nach vorne aus und den rechten Fuß um 15-30 Grad nach innen. Beuge dein vorderes Knie, so dass die Außenkante deines hinteren Fußes auf dem Boden bleibt und das vordere Knie über deinem Knöchel ist. Der Nacken bleibt in der Grundstellung gerade ausgerichtet.

Die Stellung entwickelt körperliche Kraft und Durchhaltevermögen.

Gestärkte Muskeln: Quadrizeps (Beinstrecker), Gluteus (Gesäßmuskel)

Vira Bhadrasana stärkt, harmonisiert und erdet. Der Held ist bei Vata-Störungen besonders empfehlenswert. Angesprochen werden Muladhara und Ajna Chakra.

Sahasrāra

Ājñā

Viśuddha

Anāhata

Manipūra

Svādhisthāna

Mūlādhāra

Mit Hilfe des Helden entwickelst du geistige Kraft, Stabilität, Mut und inneres Heldentum.

Nach rechts schauen.

Visionärer Held: Arme und Schultergürtel parallel zum hinteren Bein.

Beide Hände heben, Handflächen zusammen.

Heldendreieck

Heldendreieck Nr. 1: Kein Gewicht auf die Finger. Unterarm und Hand in einer geraden Linie.

Heldendreieck Nr. 2: Handfläche auf den Boden, um das Gewicht abzustützen.

Heldendreieck Nr. 4: Hand an das Ohr.

Drehendes Helden-Dreieck

 Heldendreieck Nr. 5: Dabei die Wirbelsäule drehen.

Dabei die Hände falten... Eigentlich sollte der hintere Fuß flach am Boden bleiben...

Oder die Fußspitze des hinteren Fußes auf den Boden setzen. Siranghustasana (Kopf-Zehen-Stellung).

So geht's etwas leichter....

Hände hinter dem Gesäß falten, Oberkörper senken, bis die Nase auf dem Boden ist.

Variation: Dabei an den hinteren Fuß fassen. Dies ist eine gute Oberschenkel-Dehnung.

Vira Bhadrasana 1

Vira Bhadrasana 1 ist in den Mysore Schools of Yoga die Bezeichnung für eine der Variationen der Heldenstellung mit den Armen nach oben zum Himmel. Ausgangsposition ist die Stehhaltung, die Beine gibst du in die weite Grätsche mit einem Abstand von 1,20m bis 1,50m. Versuche im hinteren Fuß die Fußwölbung zu erhalten und gib die Außenkante zum Boden.

Die Stellung entwickelt Heldenhaftigkeit im Sinne davon, dass man durchhält, auch wenn es anstrengend ist. Die nach oben zeigenden Arme bedeuten, dass du hohe Ideale hast.

Diese Übung ist eine gute Ergänzung zu Wanderungen - sie vertieft dein Naturerleben. Du kannst sie immer wieder zwischendurch üben, also z.B. gleich jetzt. Diese Yogapraxis ist Teil der Wanderwege der VitalWanderWelt Bad Meinberg.

Namaskara Baddha Hasta Virabhadrasana

Das ist der sich verneigende Held mit gefalteten Händen. Vom Held ausgehend faltest du die Hände hinter dem Gesäß. Dann verneige dich, indem du den Kopf Richtung Boden gibst. Hebe dann die Arme hoch.

Manchmal ist es heldenhaft loszulassen, sich zu verneigen und anderen Respekt zu erweisen.

Energetisch stärkt und harmonisiert diese Übung. Sie erdet und ist besonders empfehlenswert bei Vata-Störungen. Es werden das Muladhara und das Ajna Chakra angesprochen. Vira Bhadrasana zählt zu den 84 Hauptasanas der Yoga Vidya Tradition. Übe diese z.B. in einem Asana Intensivseminar. Erlebe und erfahre mehr über Yoga bei Yoga Vidya.

Heldendreieck mit Block

Das ist eine angenehme und weniger anstrengende Variation des Heldendreiecks, wenn es dir noch an Flexibilität und Muskelkraft fehlt, um die Asana korrekt auszuführen. Du gibst den Block an die Innenseite des vorderen Fußes und legst die Hand darauf. Du kannst dich mit dem Arm gut abstützen und trotzdem das Becken tief genug halten. Besonders Menschen mit verhältnismäßig kurzen Armen aber schwerem Rumpf profitieren von dieser Variation.