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Der BYVG Vorstand

1. Vorsitzender

Sukadev Volker Bretz
Yogaweg 7
32805 Horn-Bad Meinberg
Tel. 05234 87-0, Fax -1875

sukadev(at)yoga-vidya.de

2. Vorsitzender

Godehard Hübner
Yogaweg 7
32805 Horn Bad Meinberg
Tel. 05234 87-0, Fax -1875

narendra(at)yoga-vidya.de

weitere Vorstandsmitglieder

Vicara Shakti Wiebke Müller
Wildhang 11
32805 Horn-Bad Meinberg (Holzhausen)
Tel. 05234/87-0, Fax -1875

vicara(at)yoga-vidya.de

Franko Yudhishthira Loddo
Gustav-Freytag-Str. 18 B
04277 Leipzig
Tel.: 0341-3034037

yudhishthira(at)web.de

Satzung

Präambel

Im alten Indien sind schon vor vielen Hundert Jahren Weisheitslehren und Übungssysteme entstanden, die gerade im Leben des modernen westlichen Menschen sehr wertvoll sein können. Die im Berufsverband der Yoga Vidya Gesundheitsberater (BYVG) vereinigten Gesundheitsberater, Kursleiter, Lebensberater und Therapeuten fühlen sich verpflichtet, den Menschen durch Vermittlung von Techniken, Übungen, Lehren und Therapien aus Ayurveda, ganzheitlichem Yoga sowie anderen vedischen und verwandten Wissenschaften und Weisheitslehren zu dienen.

§1 Name und Sitz des Vereins

(1) Der Verein führt den Namen „Berufsverband der Yoga Vidya Gesundheitsberater, Kursleiter und Therapeuten e.V. (BYVG)“ und ist im Vereinsregister eingetragen.

(2) Der Sitz des Vereins ist Köln.

§2 Zweck des Vereins

(1) Der Berufsverband der Yoga Vidya Gesundheitsberater, Kursleiter und Therapeuten ist ein Berufsverband zur Verbreitung des Wissens, der Lehre, der Übungen und der Techniken von ganzheitlichem Yoga, Ayurveda, der vedischen Wissenschaften und verwandter Disziplinen auf ideeller Grundlage. Zweck des Vereins ist die Vertretung der ideellen und allgemeinen wirtschaftlichen Interessen des Berufstands der Gesundheitsberater, Kursleiter, Lebensberater und Therapeuten.

Seine Ziele sind insbesondere:
a) Kursleiter, Seminarleiter, Gesundheitsberater, Lebensberater und Therapeuten zusammenzuführen, die auf der Grundlage von Yoga, Ayurveda, sowie anderen vedischen und verwandten Disziplinen praktizieren, lehren oder unterrichten.
b) für fachgerechte Ausbildung, Weiterbildung und Überprüfung auf den Gebieten von Yoga, Ayurveda sowie von anderen vedischen und verwandten Disziplinen zu sorgen.
c) die einheitliche Vertretung von Interessen seiner Mitglieder bei Behörden und öffentlichen Institutionen.
d) die Pflege von Verbindungen mit Meister/innen, Lehrer/innen, Institutionen und Schulen im In- und Ausland.

(2) Die Mitgliedschaft ist unabhängig von konfessioneller Zugehörigkeit.

(3) Die Tätigkeit des Vereines dient der ganzheitlichen körperlichen, geistigen und spirituellen Entfaltung des Menschen.

(4) Der Verein arbeitet eng mit dem „Yoga Vidya e.V.“, Oberlahr/Döttesfeld und mit dem „Bund der Yoga Vidya Lehrer“, Frankfurt, zusammen.

§ 3 Mittelverwendung

(1) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

(2) Der Verein darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.

§ 4 Finanzierung

(1) Die Mittel zur Erbringung des Vereinszwecks werden aufgebracht durch - Mitgliedsbeiträge - Spenden und andere Zuwendungen - Kostenbeiträge für die Teilnahme an Kursen und Veranstaltungen

(2) Die Festsetzung der Beiträge erfolgt durch die Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes. Dabei kann die finanzielle Leistungsfähigkeit der Beitragspflichtigen berücksichtigt werden. Hinsichtlich der Mitgliedsbeiträge setzt die Mitgliedsversammlung Mindestbeiträge fest; Förderbeiträge von Mitgliedern nach Selbsteinschätzung sind willkommen.

§ 5 Mitgliedschaft

(1) Der Verein besteht aus ordentlichen Mitgliedern und Ehrenmitgliedern.

(2) Mitglieder können werden - natürliche Personen über 18 Jahre, die eine Ausbildung in den Gebieten Ayurveda, Meditation, Yoga oder anderen vedischen oder verwandten Disziplinen absolviert haben - natürliche Personen über 18 Jahre, die in der zweiten Hälfte einer solchen Ausbildung stehen - natürliche Personen über 18 Jahre, die als Gesundheitsberater, Kursleiter, Therapeut oder Lebensberater auf diesen Gebieten tätig sind - Institutionen und Vereine, die sich mit der Praxis, der Lehre, der Weitergabe oder der Erforschung dieser Disziplinen beschäftigen.

(3) Der Antrag auf Aufnahme ist schriftlich an den Vorstand zu richten. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Ein Anrecht auf Mitgliedschaft besteht nicht.

(4) Bei der Prüfung auf Annahme hat der Vorstand zu berücksichtigen, ob die Person des Bewerbers eine nachhaltige Förderung des Vereinszwecks gewährleistet.

(5) Die Mitgliedschaft endet: - mit dem Tod des Mitgliedes bzw. bei juristischen Personen mit der Liquidation. - durch Austritt. Dieser ist dem Vereinsvorstand unter Einhaltung einer Frist von 3 Monaten zum Jahresende anzuzeigen. - wenn der Beitrag ungeachtet schriftlicher Mahnung ein Jahr lang nicht bezahlt wurde. - durch Ausschluss.

(6) Der Ausschluss erfolgt durch Beschluss des Vorstands, insbesondere bei Schädigung des Vereinszweckes.

(7) Die Ehrenmitgliedschaft erhalten solche Personen, die die Zwecke des Vereins in besonderen Maße gefördert haben. Die Verleihung erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung. Sie endet gemäß Absatz 5. Ehrenmitglieder sind von der Pflicht der Beitragsentrichtung frei. Die Qualifikation nach § 5 Abs. 1 ist nicht erforderlich. Das Stimm- und Wahlrecht ist ausgeschlossen.

(8) Jedes Mitglied hat die Pflicht, den Vereinszweck nach Möglichkeit zu fördern. Es hat insbesondere zu beachten, dass durch sein Verhalten das Ansehen von Yoga, Ayurveda, der vedischen und verwandten Disziplinen in der Öffentlichkeit gestärkt oder geschädigt werden kann.

§ 6 Ethik- und Qualitätsrichtlinien

Der Verein erlässt Ethik- und Qualitätsrichtlinien, die für die professionelle Tätigkeit der Mitglieder des Vereins bindend sind. Über diese Ethik- und Qualitätsrichtlinien entscheidet die Mitgliederversammlung.

§ 7 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

§ 8 Zusammensetzung und Wahl des Vorstandes

(1) Der Vorstand besteht aus 4 Mitgliedern. Im Einzelnen sind zu bestellen der/die Vorsitzende, der/die stellvertretende Vorsitzende, der/die Rechnungsführer/in und der/die Schriftführer/in.

(2) In den Vorstand können nur Vereinsmitglieder berufen werden.

(3) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Die Wahl erfolgt für drei Jahre. Die Mitgliederversammlung kann jedoch auch vor Ablauf von drei Kalenderjahren den Vorstand mit einer Zweidrittelmehrheit neu bestimmen.

§ 9 Pflichten und Rechte des Vorstandes

(1) Der Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich.

(2) Die Vertretung erfolgt durch den/die Vorsitzende(n) allein oder den/die stellvertretende(n) Vorsitzenden zusammen mit einem weiteren Vorstandsmitglied.

(3) Dem Vorstand obliegt: - die Verwaltung des Vereinsvermögens. - die Erledigung aller Vereinsangelegenheiten, die nicht der Mitgliederversammlung vorbehalten sind. - die Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung.

(4) Der Vorstand ist bei Anwesenheit des/der Vorsitzenden oder des/der stellvertretenden Vorsitzenden und eines weiteren Vorstandsmitglieds beschlussfähig. Es entscheidet die Mehrheit der Stimmen. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des/der Vorsitzenden bzw. bei seiner/ihrer Abwesenheit die des/der stellvertretenden Vorsitzenden den Ausschlag.

§ 10 Berufung und Abhaltung der Mitgliederversammlung

(1) Die Ordentliche Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich statt. Sie beschließt über den Jahresabschluss und den Tätigkeitsbericht des Vorstands.

(2) Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind dann einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder wenn 25 v.H. der Mitglieder das unter Angabe der Gründe schriftlich verlangen.

(3) Der Vorstand beruft die Mitgliederversammlung schriftlich unter Bekanntgabe der Tagesordnung mit einer Frist von zwei Wochen. Anträge können bis spätestens 1 Woche vor der Versammlung bei dem Vorstand schriftlich eingebracht werden.

(4) Eine schriftliche Abstimmung ohne Abhaltung einer Versammlung ist dann zulässig, wenn sich jeweils 75 v.H. der stimmberechtigten Mitglieder mit schriftlicher Stimmabgabe einverstanden erklären.

(5) Es entscheidet die einfache Mehrheit der Stimmen.

(6) Die nicht erschienenen Mitglieder können sich mittels schriftlicher Vollmacht in der Mitgliederversammlung durch andere Mitglieder im Stimmrecht vertreten lassen. Ein Mitglied darf maximal drei andere Mitglieder vertreten.

(7) Beschlüsse über die Änderung der Satzung bedürfen einer Mehrheit von 75 v.H. der abgegebenen Stimmen.

(8) Beschlüsse über die Änderung des Vereinszwecks oder die Auflösung des Vereins können nur getroffen werden, wenn - die Einladung zu der Mitgliederversammlung, die über die Änderung des Vereinszwecks oder die Auflösung beschließen soll, diesen Antrag enthält - mindestens 50 v.H. der Mitglieder anwesend sind oder sich vertreten lassen - 90 v.H. der anwesenden und vertretenen Mitglieder zustimmen Falls bei der Mitgliederversammlung nicht genügend Mitglieder anwesend sind, kann innerhalb von mindestens zwei, maximal acht Wochen eine neue Mitgliederversammlung einberufen werden. Diese kann die Änderung des Vereinszwecks oder die Auflösung des Vereins ungeachtet der Anzahl der erschienenen Mitglieder mit einer Mehrheit von 90 v.H. beschließen.

(9) Die Mitgliederversammlung wird vom/von der Vorstandsvorsitzenden oder einem/einer Stellvertreter/in geleitet.

(10) Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden protokolliert und vom Versammlungsleiter und vom Schriftführer unterzeichnet.

(11) Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der/die Versammlungsleiter/in kann Gäste zulassen.

§11 Rechnungswesen

(1) Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

(2) Der/die Rechnungsführer/in verwaltet die Kasse und hat für ordnungsgemäße Buchführung zu sorgen. Buchführungsberichte sind innerhalb von 60 Tagen zu erstellen.

(3) Die Mitgliederversammlung wählt alljährlich zwei Rechnungsprüfer/innen. Diese haben über das Ergebnis der Prüfung an die Mitgliederversammlung zu berichten und gegebenenfalls die Entlastung des Vorstandes zu beantragen.

§12 Auflösung des Vereins

Bei Auflösung des Vereins, bei Wegfall des bisherigen Vereinszwecks oder bei behördlicher Aufhebung fällt das gesamte Vermögen des Vereins an den Yoga Vidya e.V., Döttesfeld. Falls dies nicht möglich ist, beschließt die Mitgliederversammlung, die über die Auflösung beschließt, auch über die Verwendung des Vermögens. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der/die Vorsitzende und der/die stellvertretende Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.

(Stand Mai 2006)

Verbandsheft

Infos zum Verein, den Verbänden und dem Brahma Vidya Hilfswerk e.V. als PDF