Mrz 16 2010
Yoga im Frühling: Raum für Neues schaffen
Man hört es ja hin und wieder mal im Yoga Kurs oder liest es im schlauen Yoga-Handbuch: Zu Yoga gehört mehr, als nur abenteuerliche und heilsame Körperhaltungen. Wichtige Aspekte dieser uralten Lebensschule sind noch andere (uns Westlern schon mal suspekte) Dinge wie Atem-Übungen, Reinigungs-Techniken, Meditationen, Rituale und, ach ja, Singen.
Hatha-Yoga, das Yoga des Körpers zum Beispiel, besteht aus Asanas – und aus einigen weiteren yogischen Heiltechniken. Und die haben alle das eine Ziel: den Körper auf seinem Weg durch die Aufs und Abs des Lebens zu unterstützen. Dazu gehört darum auch der Frühjahrsputz für Körper, Geist und Seele. Unter der Überschrift: Aufräumen, sauber machen, Platz für Neues schaffen.
Fasten- oder Reinigungskuren leiten die Restprodukte früherer Wintergenüsse gründlich aus. Veralterte Denkmuster und unliebsame Angewohnheiten gleich mit. Schließlich ist der Frühling das Kind unter den Jahreszeiten: jung, neugierig und offen für Neues.
Wer weniger radikal veranlagt ist und den Frühling irgendwo zwischen Alltagsstress und Urlaubsplanung erlebt, kann auf sanftere Reinigungsmethoden zurückgreifen. Auf einen Obst- oder Reistag zum Beispiel. Oder auf das beliebte Teilfasten zwischen Karneval und Ostern, bei dem man wahlweise auf heiß geliebte Lebensfreuden wie Schokolade, Kaffee oder Fernsehen verzichtet. Oder auf die ayurvedische Wildkräuter-Apotheke und eine ihrer Wunder wirkenden Kuren aus Triphala, Ayurveda-Wasser, Ghee und gedämpftem Gemüse.
Das Wohlgefühl, das einen durchströmt, wenn plötzlich alles wieder leicht fällt und das Herz in der Seele tanzt, muss man wohl selbst erleben, um es sich vorstellen zu können. Aufbruchstimmung! Genau die richtige Stimmung für neue Taten, Pläne und Yoga Übungen. Aber dazu später mehr.
Dietlind Arndt lebt und arbeitet seit Januar 2010 bei Yoga Vidya in Bad Meinberg.
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