Nov 05 2014

82 Gelassenheitsmeditation – Meditationsanleitung


Gelassenheit Entwickeln - Podcast für mehr Gelassenheit im AlltagEine Meditation, um Gelassenheit in dir stärker werden zu lassen. Mit Affirmationen, Visualisierungen, und Techniken, um zur Quelle deiner Gelassenheit zu kommen. Diese Gelassenheitsmeditation ist eine Variation der Eigenschaftsmeditation, die du in der letzten Folge dieses Gelassenheits-Podcasts mitbekommen hast. Mitschnitt einer Meditationsanleitung während eines Seminars mit Sukadev Bretz im Haus Yoga Vidya Nordsee im Dezember 2008.

82. Ausgabe des Yoga Vidya Gelassenheits-Podcast von und mit Sukadev Bretz, Gründer und Leiter von Yoga Vidya.

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Gelassenheitsmeditation bedeutet, eine Meditation, um besonders Gelassenheit zu fördern. Du meditierst mit dieser Technik etwa achtzehn bis zwanzig Minuten lang und kannst so eine tiefe Gelassenheit in dir spüren und entwickeln. Und wenn du als Grundeigenschaft in dir Gelassenheit entwickelt hast über die Meditation, wird es dir auch leicht fallen, im Alltag gelassener zu sein.

Wir wollen heute eine Meditationstechnik üben, die Gelassenheit fördern will. Das ist eine Eigenschaftsmeditation über Gelassenheit.
Sitze ruhig und gerade für die Meditation, Wirbelsäule aufgerichtet, Schultern entspannt, Kiefergelenke entspannt, Augen entspannt. Bitte Körper und Geist während der nächsten zwanzig Minuten ganz ruhig und entspannt zu sein. Atme ein paar Mal tief mit dem Bauch ein und aus. Einatmen, drei bis vier Sekunden lang, ausatmen, drei bis vier Sekunden lang. Und schicke Gedanken des Wohlwollens vom Herzen zu allen hier im Raum, wir wünschen uns eine gute Meditation und wir bitten um Inspiration und Führung.

Diese Gelassenheitsmeditation wird in einigen Schritten vor sich gehen. Im ersten Schritt wiederhole eine Affirmation, wie „ich entwickle Gelassenheit“ oder „von Tag zu Tag werde ich gelassener und gelassener sein“. Oder eine andere Affirmationsformel, die dir liegt. Oder du kannst es auch als Gebet sprechen: „Ich bitte darum, Gelassenheit zu entwickeln.“ Oder wie auch immer es dir sinnig erscheint. Wiederhole ein paar Mal die gleiche Affirmationsformel oder Gebetsformel für Gelassenheit. Jetzt denke darüber nach: Was heißt für dich Gelassenheit? Was sind die Vorteile von Gelassenheit? Warum ist es gut, Gelassenheit zu entwickeln? So als ob du dir selbst einen Vortrag hältst oder anderen ein Kurzreferat, was ist es für dich und warum willst du mehr Gelassenheit. Oder eine Stoffsammlung, die du ins Unreine sprichst. Denke wirklich nach, in Sätzen, für dich selbst. Jetzt spüre das Gefühl von Gelassenheit, das Gefühl von Stärke, Ruhe, Vertrauen, Verbundenheit, Weisheit. All das steckt in Gelassenheit drin. Liebe, Verständnis. Und all das ist in dir angelegt.

Und jetzt gehe ganz in dieses Gefühl von Gelassenheit hinein und spüre diese tiefe innere Gelassenheit. Jetzt male dir eine oder mehrere Szenen aus, in denen du gelassen reagierst. Vielleicht Szenen, wo du sonst eine Neigung hast, nicht sehr gelassen zu reagieren. Jetzt stelle dir vor, wie wäre es, wenn du in diesen Szenen gelassen reagieren würdest. Wie würde es sich anfühlen? Wie würdest du reagieren? Wie würdest du sprechen? Wie wäre deine Körperhaltung? Was wäre deine Gefühlswelt dabei? Sei gleichzeitig Schauspieler, vielleicht Erzähler, „in der und der Situation würde ich so und so reagieren“, und gleichzeitig Beobachter. Vielleicht noch eine weitere Szene. Überlege dir, wie du das nächste Mal reagieren wirst, gelassen reagieren wirst. Wie wirst du dich fühlen? Wie wirst du verankert sein? Was wirst du tun? Wie wirst du sprechen? Dein Gesichtsausdruck? Jetzt wiederhole nochmals die Affirmation, die du zu Anfang wiederholt hast oder das Gebet, wie „ich entwickle Gelassenheit“ oder „von Tag zu Tag werde ich gelassener und gelassener“ oder „ich bitte um Gelassenheit“.

Übe mit dieser Technik jeden Tag oder mindestens mehrmals die Woche. Du wirst feststellen, du wirst auch im Alltag gelassener sein.

Ein Kommentar

Ein Yoga Blog Kommentar to “82 Gelassenheitsmeditation – Meditationsanleitung”

  1. Janam 8. November 2014 um 09:32 1

    Danke für die wirklich gelungene Übung. Hat mir gefallen

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