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erzählt nach der Bhagavatam von Sukadev Bretz Es gab mal einen Minister in einem indischen Königreich, der reich geschmückt jeden Tag zum Palast ging mit einem Pferd mit einer wunderschönen Decke, und er selbst war prächtig gekleidet, mit Diamanten und Juwelen geschmückt. Ein alter Bettler war jeden Tag im Park und sah in vorbeikommen. Und nach ein paar Jahren sagte der Bettler zum Minister: „Ich danke dir so sehr.“ Da fragte der Minister: „Warum dankst du mir?“ Antwortete der Bettler: „Ja, du hast mich so reich beschenkt, vor allem mit deinen Juwelen.“ Der Minister hatte zuerst Angst, er hätte vielleicht Juwelen verloren und der Bettler hätte sie gefunden. Und er fragte: „Habe ich dir Juwelen gegeben?“ Da sagte der Bettler: „Nein, aber jeden Morgen und jeden Abend sehe ich dich so geschmückt mit diesen Juwelen. Und das finde ich immer so schön.“ Die Moral: Der Bettler sieht die Juwelen, aber der Minister sieht sie nicht. Er hätte natürlich auch in Neid erstarren können: „Der hat all diese Juwelen, und ich armer Schlumpf muß von Bettelgaben leben.“ |
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