Folge
der Religion deines Herzens.
Babaji, auch Bhole Baba genannt, der noch heute von vielen Menschen
verschiedenster Glaubensrichtungen als inkarnierte (Mensch gewordene)
Gottheit angesehen und verehrt wird, erschien alten Voraussagen entsprechend
1970 als Jüngling in einer Höhle des Berges Kailash (hinter
dem heiligen Fluß Gautama Ganga) im Kumaon Gebirge des Himalaya,
dem Geburtsort vieler Heiliger der Vergangenheit und der Gegenwart,
und lebte bis 1984 in Haidakhan, einem kleinen Dorf in Nordindien.Er
selbst bestätigte immer wieder, daß er Shiva Mahavatar Babaji
ist, der im Westen durch Paramahansa Yoganandas Buch Autobiographie
eines Yogi sehr vielen Menschen bereits bekannt war. Mahavatare sind
Erscheinungen Gottes in einem menschlichen Körper ohne menschliche
Geburt. Er erschien als dakshinamurti, in der Gestalt des ewigen Jünglings,
einem Jüngling von 18 Jahren, als der er schon seit ewigen Zeiten
den Menschen immer wieder erscheint, und besaß große göttliche
Fähigkeiten, Weisheit und eine übernatürliche Ausstrahlung.
Er kannte alle heilige Schriften auf Sanskrit und Hindi auswendig und
benötigte weder feste noch flüssige Nahrung, nahm auch später
nur sehr selten und dann nur kleine Mengen Prasad (gesegnete Speise)
zu sich. Nachdem er im September 1970 in der perfekten Yogahaltung auf
der Spitze des Kailash in der Nähe eines kleinen Tempels unbeweglich
45 Tage lang meditiert hatte, begann er seine Botschaft zu lehren, um
deretwillen er in die Welt gekommen war.
Babaji, der Lehrer von Meistern und religiösen Lehrern.
Seit Menschengedenken erscheint Babaji immer wieder, um die Menschen
zu Gott und zu geistigen Werten hinzuführen. 1800 erschien Babaji
in Haidakhan als Haidakhan Baba, indem er aus einer Lichtaura heraustrat.
1922 verschwand er wieder vor den Augen seiner Anhänger, indem
er sich einfach in Licht auflöste.
Es gibt viele Berichte über Babajis Wundertaten wie Heilungen,
Totenerweckungen, Speisen von Tausenden mit wenigen Nahrungsmitteln,
stundenlanges Meditieren inmitten von Feuer, aber die meisten seiner
Wunder geschehen - auch in heutiger Zeit - im Inneren unseres Herzens
und im Leben der Menschen, die ihm nachfolgen, oft auch in Form von
Weisheit und innerer Einsicht. Um seine geistige Führung wahrzunehmen,
brauchte und braucht sich der Schüler nur ganz auf ihn einzustellen.
Babaji hielt nichts von Diskussionen, von Ansprachen oder Vorträgen.
Alles für den Schüler an wichtigem Wissen übermittelt
er direkt durch geistige Übertragung und durch Hinweise im alltäglichen
Leben.
Menschen sahen ihn oft zur selben Zeit an verschiedenen Orten in verschiedenen
Erscheinungsformen, als alter Mann mit Bart und als Jüngling ohne
Bart, so wie er in früheren Zeiten und auch heute noch zu erscheinen
pflegt. Typisch für ihn ist, daß er seine Schüler das
erste Mal meist über die Traumebene aufsucht, um dann eine intensive
Beziehung aufzubauen. Unter seiner Führung durchläuft ein
Schüler, wenn er bereit ist, oft im Turbotempo ungeheure Entwicklungsphasen,
die Quantensprüngen gleichen. Obwohl Babaji seine Schüler
häufig bis an seine äußersten Grenzen fordert, wird
er sie doch nie überfordern, sondern ihnen liebevoll die Unterstützung
und Kraft geben, die sie für diese intensiven Lernphasen in ihrem
Leben benötigen.
Unter seiner Führung entwickelte sich aber auch der Ashram in Haidakhan
sehr schnell zu einem Begegnungszentrum von Menschen aus der ganzen
Welt und aus allen Religionen, entsprechend Babajis Lehre „Folge
der Religion deines Herzens“. Denn ganz gleich, wieviele spirituelle
Lehren oder Religionen es auch gibt, ihnen allen liegt die Liebe zugrunde,
betonte Babaji immer wieder, und es kann auch nur Liebe sein, weil GOTT
selbst die Liebe ist.
„Nie sollt ihr etwas tun, was anderen Menschen schaden könnte,
sondern handelt so, daß es der Mehrheit der Menschen von Nutzen
ist“.
Babaji verließ seinen Körper am Valentinstag, dem 14. Februar
1984 wie er bereits zu Anfang seiner Wirkungszeit einigen wenigen Schülern
mitgeteilt hatte.
Bis in die jetzige Zeit strömen immer noch ständig Massen
von Menschen in stetig steigender Anzahl nach Haidakhan, der nach Babajis
Aussage der größte Kraftort des Universums ist.
Unter Babajis Anweisung wurden nicht nur Ashrams in der ganzen Welt
gegründet, auch bereits bestehende Ashrams wurden wieder zu dem,
was sie ursprünglich waren, nämlich eine Begegnungsstätte
von Menschen in Liebe, um dort über einen kürzeren oder längeren
Zeitraum gemeinsam zu leben, zu essen, zu beten, zu singen und innerlich
zu wachsen. Miteinander in Frieden zu sein, Liebe und Toleranz zu leben,
das ist die geistige Ausrichtung eines jeden Ashrams, und nicht selten
ist genau das die größte Herausforderung für die einzelnen
Ashrambewohner. Gerade dort spürt man die „Hand des großen
Meisters“ sehr deutlich, wenn er Diamanten zu Brillanten schleift.
Die Liebe und auch die spirituellen Übungen in einem Ashram geben
den Menschen die Möglichkeit, ihre Probleme und auch die Probleme
der Welt mit anderen Augen und einem anderen Hintergrund zu sehen. Ashrams,
Tempel, Kirchen, Moscheen sind wichtige Einrichtungen, weil sie einer
Gemeinschaft von gleichgesinnten Menschen einen Konzentrationspunkt
für den geistigen Weg anbieten. Natürlich finden wir GOTT
letztendlich nur in unserem Herzen, aber ein längerer Aufenthalt
an solch einer heiligen Stätte kann bewirken, daß diese göttliche
Liebe in unserem Herzen zu einer lebendig sprudelnden Quelle wird, zu
einer Heilquelle für jeden, der mit ihr in Berührung kommt.
Einfachheit - Wahrheit - Liebe
Babaji lehrte intensiv, außer der Liebe, die er im Übermaß
verströmte, ein Leben in Einfachheit. Er forderte die Menschen
auf, sich von der Sucht nach Luxus und Bequemlichkeit zu lösen,
die sie nur trägewerden läßt. Wenn wir unsere eigenen
Bedürfnisse auf ein Minimum reduzieren und ein einfaches Leben
führen, können wir uns besser auf den liebevollen Dienst am
Mitmenschen konzentrieren. Den anderen in Liebe zu dienen, sagte er,
sei in diesem Zeitalter die beste und schnellste Möglichkeit, negatives
Karma abzutragen, und wird demzufolge Karma-Yoga genannt. Jegliche Art
von Arbeit ist hierfür geeignet. Es kommt dabei auch nicht unbedingt
darauf an, was wir tun, sondern wie wir es tun. Erfüllen wir diesen
Dienst mit Liebe, auch wenn es sich hier um eine unangenehme Arbeit
handelt, dann benötigen wir dazu kaum Energie. Andererseits kostet
es uns oft eine Unmenge an Energie, allein um Widerstände und Abneigung
gegenüber einer für uns unangenehmen Arbeit zu überwinden.
Aus einer Arbeit, die in Einfachheit, Wahrheit und Liebe getan wird,
entsteht Schönheit und innerer Frieden. Einfachheit, Wahrheit und
Liebe sind die Grundlage aller Religionen, darin gibt es keinen Platz
mehr für Haß, Gier, Wut, Selbstsucht und Triebhaftigkeit,
sagte Babaji.
Zusammen mit der ständigen Wiederholung des Namen Gottes ist es
der direkte Weg zu GOTT.
Für viele ist es eine großartige Sache, in der Gemeinschaft
eines Ashrams z.B. diese unendliche Liebe, Geduld und Toleranz zu erfahren;
dadurch zu einem tiefen inneren Frieden zu finden, um dann mit dieser
Erfahrung an den Platz zurückzukehren, den Gott uns in diesem Leben
zugewiesen hat und dort diese Erfahrung zu leben, diese lebendig sprudelnde
Heilquelle zu sein, ohne den Drang zu missionieren.
Auf diese Weise wird in uns ein Licht entfacht, das in besonderer Weise
das Licht in jedem Menschen entfachen wird, dem wir begegnen, denn dieses
Licht wird von der Liebe Gottes genährt, unendlich, unerschöpflich.
Babaji lehrte aber auch die Einfachheit des Denken, denn alles von GOTT
Geschaffene ist so unglaublich einfach, nur die Menschen machen diese
einfachsten Dinge so unendlich kompliziert. Er wies die Menschen an,
das uralte Mahamantra OM NAMAHA SHIVAYA (Herr, dein Wille geschehe)
ohne Unterlaß zu rezitieren, um den Geist zur Ruhe und das Plappern
in uns zum Schweigen zu bringen, es hilft bei der Überwindung von
den alten Gewohnheiten, zu planen, sich Sorgen oder Illusionen zu machen.
Als Urmantra und Urlaut der Schöpfung ist es der höchste göttliche
Gedanke und besitzt somit höchste göttliche Kraft und Macht.
Dieses Mantra ist Jahrtausende alt und wird von westlichen wie indischen
Meistern gleichermaßen gelehrt, um das Höchste Selbst, das
ICH BIN im eigenen Inneren zu finden, uns auf das Göttliche in
uns auszurichten und mit ihm eins zu werden. Das Wiederholen dieses
Mantras ist der Weg zur Einheit mit dem höchsten Gott (im Hinduismus
ist der Name des Höchsten Gottes SHIVA). Nach der Aussage von Babaji
selbst, ist es außerdem ein äußerst starkes Schutzmantra
und seine Kraft größer als die einer Atombombe.
Babaji ließ die Menschen auch wieder die uralten vedischen Feuerrituale
(Yagnas und Pujas) ausführen, wodurch die gesamte Menschheit ein
großes Maß an Reinigung erfahren darf. Sowohl das Abhalten
von Feuerzeremonien, als auch das Singen von Mantren gehört ebenfalls
zum Karma-Yoga und bringt uns zurück in die Einheit und Harmonie
der gesamten Schöpfung.
Das alles ist wichtig, weil es zur Heilung der menschlichen Gesellschaft
beiträgt.
Mahendra Baba
Auch Mahendra Maharaj genannt, ist neben Lahiri Mahasaya der bedeutendste
und bekannteste Schüler und Eingeweihte Babajis. Ihm kommen als
Schriftgelehrter, Prophet und Wandermönch große Verdienste
in der Vorbereitung zur Wiederkehr Babajis zu. Er selbst nannte sich
Charanasrit , Diener zu Füßen des Herrn, denn er sah sich
(wie Johannes der Täufer für Christus) als ein Wegbereiter
für das Wiedererscheinen Babajis, dieses Mal erstmalig vor einer
großen Weltöffentlichkeit. Mahendra Baba wurde am 4.März
1908 in Manika bei Mithila in Bihar in Indien geboren. (Mithila ist
bekannt als Geburtsstätte von Sita, Ramas Gemahlin) im Hause seines
Großvaters, der ein großer Verehrer der Göttin Durga
war , ein Aspekt der Göttlichen Mutter, als der Erschaffenden und
Nährenden.
Der Großvater, der selbst ein Sanskritgelehrter und Astrologe
war, eingeweiht in die Ausübung ritueller Gottesdienste, brachte
dieses Wissen schon bald dem jungen Mahendra bei.
Bereits in seiner Kindheit hatte Mahendra Begegnungen mit Babaji. Durch
eine Vision von Babaji und der Göttin Durga wurde er als kleines
Kind von einer fast tödlichen Krankheit geheilt. Im Alter von fünf
Jahren erschien ihm Babaji wieder und schenkte ihm Süßigkeiten.
Als Mahendra die Oberschule beendet hatte, wurde er von Babaji, den
er einfach Baba oder Maharaj nannte, nach der üblichen Anrede für
einen Heiligen, und von dem er nur wußte, daß er aus dem
Himalaya kam, sechs Tage und Nächte in Yoga unterrichtet.
Mahendra beendete sein Universitätsstudium mit dem Magister für
Künste in Philosophie. Viele Jahre war er später als Wandermönch
unterwegs und lebte in großer Askese. Jahrelang betete Mahendra
Baba, er möge seinen Meister aus dem Himalaya wiederfinden, von
dem er nicht wußte, wer er war. 1949 ließ ihn die Göttin
Amba in einer Vision wissen, daß er nach Almora im Distrikt von
Uttar Pradesh nach seinem Meister suchen solle, und er machte sich auf
einen langen Weg.
Als er im Siddashram bei Sheetlaket, der von Babaji vor 1922 erbaut
wurde, ankam, wurde er in eine abseits gelegene Hütte geleitet,
die von niemandem sonst betreten werden durfte. Unverhofft stand er
dort dem Bildnis seines Meisters gegenüber und wurde von einer
großen Glückswelle durchflutet. Er schloß sich in seiner
Hütte ein und erwartete das Erscheinen seines Meisters. Und Babaji
erschien ihm, segnete ihn und gewährte ihm die Gunst der Erlösung.
Er kam und verschwand auch wieder durch eine Tür, die zwar zu Zeiten
von Sri Haidakhan Wale Baba (einer früheren Inkarnation Babajis)
existiert hatte, die nun aber nicht mehr vorhanden war.
Mahendra Baba ging daraufhin nach Haidakhan und es scharten sich immer
mehr Schüler Babajis um ihn, denen er von der bevorstehenden Wiederkehr
des Haidakhan Babajis berichtete. Dies würde ein Wendepunkt in
der Menschheitsgeschichte bedeuten, da durch die Inkarnation der göttlichen
Macht als Sadashiva in Babaji in den Menschen auch ein neues Bewußtsein
geboren werden würde.
1954 erschien Babaji Mahendra Baba noch einmal, wobei er sich in der
Höhle von Haidakhan körperlich manifestierte, ihm mitteilte,
wann er wieder in einer menschlichen Gestalt erscheinen würde,
Mahendra selbst dies aber nicht mehr erleben würde.
Er lehrte ihn die 108 Verse in Sanskrit, an denen man ihn erkennen würde,
die dieser an Vishnu Dutt Shastriji weiterleitete, der zu dieser Zeit
ebenfalls in Haidakhan weilte. In dieser Zeit entstand Mahendra Babas
großes Werk Divja Kathamrit.
Auch Mahendra Baba lehrte, daß durch die Willensstärke die
Wahrheit gestärkt, von den Körperkräften die Einfachheit
kontrolliert und durch die Herzenskraft die Liebe und Hingabe verstärkt
wird. Ein Leben in Wahrheit, Einfachheit und Liebe bezwingt Körper,
Verstand und Gefühle. Fügen wir dem noch die ständige
Rezitation des Namens Gottes zu, kann Gott erreicht werden, denn wie
auch Babaji immer wieder sagte, kann nur der Name Gottes helfen, die
Universalseele (die Seele von Mensch und Natur) zu erreichen, indem
der Schüler selbst zum Namen wird. „Gott selbst sitzt in
den Herzen derer, die seinen Namen wiederholen“.
Ein Jahr, nachdem Mahendra Baba im Juni 1969 ins mahasamadhi eingegangen
war, erschien 1970 Babaji wieder in der Form des ewigen Jünglings,
in welcher er durch alle Zeiten hindurch verehrt worden war. Nach den
Aussagen von Babaji wird Mahendra Baba wiederkommen als großer
Heiliger und Weltenfürst.
Vishnu
Dutt Shastriji
Vishnu Dutt Mishra ist ein „Shastri“, ein Gelehrter mit
dem Titel des „Acharya“ in Sanskrit der Benares Universität
(Doktor in Philosophie). Wie Vishnu Dutt waren bereits sein Vater und
Großvater Raj Gurus (Lehrer von Königen) des Staates Alwaar.
Shastriji lehrte lange Jahre Hindi und Sanskrit an der Mittelschule
in Rajgarh, Distr. Alwar, Rajasthan, wo der inzwischen über 90
Jährige auch heute wieder lebt. Sein jüngerer Bruder Giridhari
Lal war ein hoch angesehener Richter in Rajasthan. Über seinen
Bruder lernte Shastriji Mahendra Baba kennen. Mahendra Baba, der häufig
die beiden Brüder besuchte, bat Shastriji oft, verschiedene Passagen
aus den alten Heiligen Schriften aufzusagen, die dieser in unglaublicher
Weise beherrschte. Mahendra Baba war es auch, der Shastriji aufforderte,
selbst zu schreiben. Als kurz darauf durch die Gnade der göttlichen
Mutter tatsächlich religiöse Verse der Anbetung in Shastriji
einflossen, die er sofort niederschrieb, legte ihm Mahendra Baba segnend
die Hände auf den Kopf. Seitdem besaß Shastriji die Fähigkeit,
alles was er wollte, in Versen niederzuschreiben, obwohl er nie zuvor
etwas für die Öffentlichkeit geschrieben hatte. In nur acht
Tagen schrieb er dann ein Gebetbuch für Sri Babaji in Sanskrit.
Sechs Wochen später forderte Mahendra Baba Shastriji auf, seine
Stellung als Lehrer aufzugeben und zu ihm nach Vrindaban zu kommen.
Dort sah er zum ersten mal ein Bild vom „Alten Haidakhan Baba“
und erkannte in ihm die Gestalt, die sich ihm in einem Traum genähert
hatte, begleitet von den Worten „Er kann dir alles schenken“.
Mahendra Baba segnete Shastriji mit einer Blumengirlande, die über
Babajis Foto hing und sagte zu ihm: “Deine Tochter ist die Inkarnation
von Saraswati, der Göttin der Weisheit und künstlerischer
Inspiration. Gib ihr diese Girlande und sie wird dir im großen
Rahmen sagen, was geschrieben werden soll. Shastrijis Tochter war gerade
vier Jahre alt!
Shastriji begann nun, das Buch Sri Sadashiva Charitamrita zu schreiben,
ein Buch, das die gesamte Essenz Babajis enthält (und dessen Umschlag
nun die Energiegrundlage für die wunderbaren Energieplatten darstellt),
indem es sowohl die „Spiele (Lilas) Babajis“ in Form von
Gesprächen zwischen Göttern enthält, als auch seine Manifestationen
in der Zeit von Rama und Krishna, als „Alter Haidakhan Wale Baba“,
bis hin zu seiner letzten Manifestation als Haidakhan Babaji.
In dieser Zeit besuchte Mahendra Baba Shastriji regelmäßig
und während dieser ihm die Passage über die göttliche
Mutter vorlas, verwandelte sich plötzlich Mahendra Baba in die
göttliche „Ma“, gekleidet in einen roten Sari, mit
einem roten Kum-Kum-Punkt auf der Stirn und einem juwelenbesetzten Nasenring.
Shastriji war nach der Lesung, die er nicht unterbrechen konnte, vollkommen
naßgeschwitzt vor Angst und Nervosität. Mahendra Baba, der
gegen Ende der Lesung wieder seine bekannte Gestalt annahm, schlug sich
mit der Hand auf die Schenkel und sagte: „Dir wurde angst und
bange vor dem Wenigen?“
Am nächsten Tag besuchte Mahendra Baba mit Shastriji einen Hanuman-Tempel
(Hanuman ist DER HEILER, er steht für Kraft, Energie, Mut, Weisheit,
Wissen und Befreiung von allen Unreinheiten, seinem Namen können
sich keine bösen Geister nähern), und während er dreimal
eine Lobpreisung sang, veränderte sich die Statue Hanumans, indem
sie gewaltige Ausmaße annahm, woraufhin Shastriji in Ohnmacht
fiel. Nach einem anschließenden religiösen Ritual in einem
anderen Tempel fiel Shastriji in einen sechs monatigen Trancezustand,
indem er keinerlei Hunger oder Durst verspürte und auch keinen
Tempeldienst verrichten wollte, da er jedesmal, wenn er einen Tempel
betrat, Babaji sah. In dieser Zeit hatte Shastriji viele Visionen; er
sah den heiligen Ort Haidakhan, den er bis dahin noch nicht kannte,
zu Beginn der Schöpfung und seine Veränderungen, er sah Shiva
im Gespräch mit anderen Göttern und Shiva als Babaji in der
Zeit von Rama und Krishna. Alles was er sah, schrieb er 1954/55 in der
gleichen Versform nieder wie das Ramanaya und übersetzte es später
ins Hindi. 1959 wurde das „Sri Sadashiva Charitamrita“ mit
seinen acht Kapiteln veröffentlicht. U.a. sind hier die Lehren
Babajis festgehalten, in denen er Heilige und Weisen unterwies, aber
auch sein Entschluß, als Sadguru Mahavatar Sri Haidakhandi Babaji
auf die Welt zu gehen, um der Menschheit zu helfen.
Im Jahre 1957 hielten sich Mahendra Baba, Shastriji und Giridhari Lal
im Kathgharia Ashram bei Haldwani auf, der vom „Alten Haidakhan
Baba“ errichtet worden war, wo eine Statue (Murti) von Babaji
eingeweiht werden sollte, und Tausende von Menschen sich dort eingefunden
hatten. Während die drei und ein Schneider im Ashramraum mit der
Murti eingeschlossen waren und über Babaji redeten, sahen viele
Frauen gegen elf Uhr, die Feierlichkeiten waren auf dem Höhepunkt,
plötzlich ein göttliches Licht in menschlicher Form, das hin
und herschwebte.
Bald kamen Hunderte von Menschen zusammengelaufen, um dem göttlichen
Licht zuzujubeln, in dem nun einige die Form des Alten Haidakhan Baba
erkannten. Sie riefen Mahendra Baba zu „Baba Haidakhan ist gekommen!“
woraufhin er und die anderen drei sofort hinausliefen, um das Wunder
zu sehen. Kurz darauf schwebte das Licht in den Raum, in dem sie noch
eben gesessen hatten und verschwand in der Statue.
In allen Religionen ist immer wieder vom Erscheinen des göttlichen
Lichtes berichtet worden. Auch das Wort Bharg im Gayatri Mantra hat
genau diese Bedeutung. In allen Hindu-Schriften im Buddhismus, im Islam
und im Neuen Testament wird immer wieder über „das Licht“
berichtet. Aber in einer solch konzentrierten Form, über solch
eine lange Zeit, für so viele Menschen sichtbar, das hatte es bisher
noch nie gegeben.
Für die meisten Menschen war das Licht so intensiv und hell, daß
sie keine Gestalt darin wahrnehmen konnten. Vishnu Dutt Shastriji offenbarte
sich Babaji jedoch inmitten dieses hellen Lichtes in etwa drei Metern
Entfernung, in der Gestalt des jungen Sri Babaji, als der er sich 1970
dann ja auch in der Höhle am Fuße des Kailash manifestierte.
Am 11. Juni 1969 starb Giridhari Lal Mishra überraschend an einem
Herzanfall. Shastriji unterrichtete Mahendra Baba in einem Brief, der
diesen erst nach zwölf Tagen erreichte. Am selben Abend noch verließ
Mahendra Maharaj seinen Körper und ging ins samadhi ein.
Shastriji wurde die große Gnade zuteil, der Manifestation Babajis
in der Form des Jünglings, wie er ihn bereits im Licht erschauen
durfte, zu begegnen und als ständiger Begleiter an der Seite dieses
großen Mahavatars durch all die Jahre dessen Wirken hier auf Erden
mitzuerleben. Babaji kündigte Mahendra Maharaj und Vishnu Dutt
Shastriji an, daß er als Geistiger Führer des goldenen Zeitalters
wiederkehren würde. Die Tradition seines Kommens und Gehens durch
alle Zeiten hindurch in menschlicher Gestalt ist vielfach bezeugt. Es
gibt viele Voraussagen und Hinweise, die auf seine Wiederkehr in naher
Zukunft hindeuten.
(Sri Vishnu Dutt Shastriji lebt heute in seinem Privathaus in Rajgarh,
District Alwar in Rajasthan.)
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über Babaji
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