von Swami Venkatesananda
11. SWAMI SIVANANDAS YOGA
Swami Sivanandas Einstellung zum Praktizieren von Karma Yoga und Bhakti
Yoga, oder auch Yoga allgemein war, dass keines derselben wirklich von
den anderen isoliert werden kann, dass man unmöglich ein Spezialist
werden kann. Er machte sich sogar über die medizinischen Spezialisten
lustig, indem er sagte, dass man vor etwa einhundert Jahren einen Hausarzt
hatte, dass jetzt aber es für jeden Patienten ein ganzes Haus voller
Ärzte gäbe. Von dieser Sichtweise her (die absolut korrekt
erscheint) ist Yoga untrennbar. Man kann Karma Yoga, Bhakti Yoga und
Hatha Yoga nicht isoliert voneinander betreiben. Asanas, die isoliert
betrieben werden, sind Gymnastik. Im Hatha-, Bhakti- und Karma Yoga
sind Jnana und Meditation eingeschlossen. Die Wahrheit also, die er
uns enthüllte, war, dass jeder der verschiedenen Zweige des Yoga
(wenn man sie so nennen will) die anderen mit einschließt. Karma
Yoga schließt Bhakti ein, und ohne Bhakti gibt es kein Karma Yoga.
Mit Bhakti und mit der richtigen Einstellung kann man jegliche Arbeit
zum Karma Yoga umwandeln. Ohne Bhakti wird selbst die nobelste Arbeit,
die man tut, zum sozialen Dienst. Es ist nicht so, dass wir soziale
Dienste missbilligen oder darauf herabsehen, aber es ist nicht Karma
Yoga. Swami Sivananda belehrte einen Schüler: „Wenn du jemandem
die Füße massierst, fühle, dass du die Füße
Gottes massierst. Sarvatah panipadam—alle Hände und Füße
gehören zu Gott.“ Wenn dieser Geist da ist, ist es Karma
Yoga, doch wenn er nicht da ist, gibt es kein Karma Yoga.
Im Karma Yoga sollte man frei sein von Raga (Mögen) und Dvesha
(Nicht-Mögen), und weil Karma Yoga notwendigerweise ein Eintreten
in Beziehungen mit sich bringt, kann es nicht in der Abgeschiedenheit
praktizieren. Man muss sich in Gesellschaft befinden, von Menschen umgeben
sein—und man muss ihnen dienen. Buddha hat etwas sehr interessantes
gesagt: „Niemand ist von der ganzen Welt gelobt worden, und niemand
ist von jedermann verdammt worden.“ Es gibt sogar für die
Inkarnationen Gottes Kritiker. Rama, Krishna, Jesus und Buddha sind
alle kritisiert worden. Wenn nicht einmal sie es allen Recht machen
und das Einverständnis aller erreichen konnten, was hat man persönlich
dann erst für Chancen? Es ist wohl möglich, dass einige Leute,
wenn man Glück hat, einen zu schätzen wissen, doch der Rest
wird Fehler an einem finden und kritisieren. Ist es nun für jemanden
möglich, dies zu akzeptieren oder es zu ignorieren? Hier verwendete
Swami Sivananda ein wunderschönes doppeltes Prinzip. „Ich
diene Gott in dir. Om Namo Narayanaya. Doch wenn du mich beleidigst,
ist das nichts als Luft, es ist nicht Gott, der mich beleidigt. Wenn
ich dir also diene, gibt es Bhakti Yoga, wenn du mich beleidigst und
ich danach strebe, nicht zu reagieren, schalte ich die Jnana Theorie
von Maya - dass die ganze Welt eine Illusion ist - und deine beleidigenden
Worte haben überhaupt keine Bedeutung.“
Swami Sivanandas Yoga war kein Witz. Es umfasste die Durchführung
aller dieser Prinzipien gleichzeitig. Der Karma Yogi muss also mit den
Prinzipien des „passe dich an, stelle dich ein, sei gefällig,
ertrage Beschimpfungen, ertrage Verletzungen, das ist die höchste
Sadhana“ arbeiten. Dies sollte nicht im Sinne eines Märtyrers
getan werden wie z.B. „ich liebe es, beschimpft zu werden, ich
liebe es, benutzt zu werden“, damit man danach zu seinen Freunden
gehen und ihnen erzählen kann, wie man nicht reagierte, als er
einen beschimpfte. Die Beschimpfung darf einen nicht einmal berühren,
was bedeutet, dass man es nicht einmal als Beschimpfung erkennen sollte.
Er hat etwas gesagt, das war nur wie Luft, die aus seinem Mund kam,
und es sollte in einem gar keinen Eindruck hinterlassen. Dann wird kein
Samskara gebildet, es entsteht kein Widerstand und darum keine Abneigung.
Man kann weder Ahimsa (Nicht-Verletzen) oder Karma Yoga praktizieren
noch lieben, wenn man verletzbar ist. Dies ist das Ideal. Es ist für
uns möglich, eine Form des Sadhanas zu entwickeln, die uns zu diesem
Ideal bringt, und auch dieses Sadhana mag Karma Yoga genannt werden,
aber die Essenz von Karma Yoga ist, dass man einen Stand der Nichtverletzbarkeit
erreicht. Man verletzt niemals und wird nie verletzt. Wird man verletzt
- ob man nun reagiert oder nicht - ist auf die eine oder andere Weise
potentiell eine Reaktion da. Man mag nicht reagieren oder die andere
Person zurückverletzen, man mag überhaupt gar nichts tun,
doch wenn man zu seinen Freunden geht und ihnen erzählt: „Wisst
ihr, er hat mich da neulich beleidigt, und ich habe ihn nur angelächelt“,
hat man diesem Mann nur einen Feind geschaffen. Man mag nicht reagiert
haben, aber der Freund wird es tun! Das ist Gewalt durch einen Stellvertreter!
Man will diese andere Person nicht schlagen, aber man ermutigt jemand
anderen, ihn schlagen zu gehen. Wenn man also verletzt werden kann,
ist man gewalttätig und aggressiv. Es ist das starke, aggressive
Ego, das verletzt wird.
Und so lange wie es diese Verletzbarkeit gibt, sind Gewaltlosigkeit
und Karma Yoga nicht möglich —man kann Gott nicht in allem
dienen, man kann ihn nicht in allem sehen.
In diesem Sinne unterrichtete und vermittelte Swami Sivananda eine große
Bandbreite von verschiedenen Lehrsystemen, die traditionellerweise den
verschiedenen Zweigen des Yoga zugeschrieben wurden. Dienst zu tun wird
als Karma Yoga bezeichnet, Gott in jedem zu sehen ist Bhakti Yoga, all
diese Dinge ohne Unterschied zu behandeln, ist Jnana Yoga, aber hier
sind alle miteinander gemischt worden.
Aus diesem Grund kann man Bhakti Yoga nicht isoliert praktizieren. Die
Bhagavad Gita formuliert es sehr schön: „Der Schüler
ist stark am Wohlstand aller interessiert.“ Was man tut, mag nicht
so spektakulär sein wie das, was ein anderer tut. Das ist nicht
wichtig. Ich weiß nicht, ob die mit dem Ramayana (indisches Heldenepos)
verbundene Legende bekannt ist. Die Varanas (Volk) bauten eine Brücke
über den Ozean, um nach Lanka zu gehen. Sie waren mächtige
Leute, die einen ganzen Berg heben und ihn in den Ozean werfen konnten.
Sie waren dabei, eben dies zu tun, als ein kleines Eichhörnchen
herumschnüffelte und herausfand, was vor sich ging. Das Eichhörnchen
überlegte, was es tun könnte. Es konnte weder einen Stein
noch einen Baum heben, also lief es zum Ozean, machte seinen Pelz nass,
rollte sich ein paar mal am Strand, so dass sein Körper Sand aufnahm,
lief dann dorthin, wo sie gerade bauten und schüttelte seinen Pelz,
so dass ein paar Sandpartikel auf die Brücke fielen. Als Rama das
sah, wird gesagt, dass es ihm sehr gefiel und er den Rücken des
Eichhörnchens mit drei Fingern entlang strich. Selbst heute kann
man die weißen Streifen auf dem Rücken des Eichhörnchens
sehen. Was jemand anderes tun kann, mag fantastisch sein, und was man
selbst beitragen kann, mögen nur ein paar Körnchen Sand sein.
Das ist genug, denn es ist der Geist, der zählt. Es gibt Dutzende
von Geschichten in der Mahabharata (indisches Heldenepos) und anderen
Schriften, die das illustrieren. Nicht die Quantität, sondern der
Verstand zählt.
Wenn man ein Gottesverehrer ist, ist es unmöglich, nicht am Wohle
aller Wesen interessiert zu sein, denn man beginnt zu erkennen, dass
Gott selbst in verschiedenen Formen zu einem kommt. Wenn ein kranker
Mann kommt, ist er Gott, der in jener Form zu einem kommt; wenn ein
armer Mann kommt, ist er Gott, der in jener Form zu einem kommt, um
jemanden dazu zu befähigen, Hingabe im Dienst auszudrücken.
Wenn man, während man diesen Dienst leistet, nicht aufmerksam ist
und nicht merkt, was in einem vorgeht, mag er aufhören, selbstloser
und hingebungsvoller Dienst zu sein und mechanischer oder egoistischer
Dienst werden. Um also die Reinheit des Bhavas (inneren Einstellung)
aufrechtzuerhalten, sollte man achtsam gegenüber dem Verstand und
dem eigenen Herzen sein. Das ist stetige Meditation. Wenn man sich nicht
ständig in einer meditativen Stimmung befindet, ist es nicht möglich,
Karma oder Bhakti Yoga zu praktizieren.
Die Verehrung eines Idols (Murthi-puja) sollte allmählich in die
rein geistige Verehrung (Manasische Puja) und Para Puja (die höchste
Puja) übergehen und so weiter. Der Unterschied zwischen Manasischen
Puja und Para Puja ist nichts anderes als die innerste Einstellung.
Um zu erkennen, dass diese Einstellung da ist, muss man ständig
vor sich selbst auf der Hut sein. Das ist ständige Meditation.
Aus dieser Sicht gesehen ist es eigentlich so, dass man Murthi-puja
macht, um zu erfahren, was es heißt, Gott in einer anderen Person
zu sehen. Wie weiß man, dass man Gott in ihm sieht? Man geht in
den Tempel, und während man die Puja macht, ist da ein inneres
Gefühlt. Dies ist das Gefühl, in Gottes Gegenwart zu sein.
Ist es das dasselbe Gefühl, das man hat, wenn man mit all den anderen
zusammen ist oder nicht? Es gibt also einen Prüfstein, nach dem
man beurteilen kann. Wenn man dasselbe Gefühl in Gegenwart eines
anderen Menschen nicht hat, bedeutet das, dass man nicht Gott in ihm
sieht. Dort im Tempel hat man die Gegenwart Gottes gespürt, hier
fühlt man, dass er der Freund ist. Es ist das Ego, das unterschiedlich
reagiert. Das muss man beobachten. Wenn man nicht lernt, es zu beobachten,
wird man sich nie weiter entwickeln, man wird nie lernen, Karma Yoga
oder Bhakti Yoga zu praktizieren.
Es ist ungeheuer wichtig, einer anderen Person dienen zu lernen, zum
Beispiel dem eigenen Lehrer. Verehre ihn. Spüre buchstäblich
die Gegenwart Gottes in ihm. Aber warum wird Murthi-puja vorgeschrieben?
Weil es einfacher ist. Dieses Bildnis hat kein Ego und ist so eine vollkommen
neutrale Einheit - es steht still da, bewegungslos, blinzelt nicht -
und so gibt es nur ein Problem für einen, und das ist man selbst.
Wenn man seinem Lehrer dient, wird das ein bisschen komplizierter sich
anzupassen, sich einzustellen und so weiter, weil er so lebendig ist.
In dem Moment, in dem man ihn ansieht, sagt sofort der Verstand: „Er
ist soundso. Er mag dies, er mag dies nicht. Ich muss ihn zufrieden
stellen. Dies wird ihm gefallen, dies wird ihm nicht gefallen.“
Hier gibt es eine persönliche Beziehung. Was die Murthi betrifft,
ist keine persönliche Beziehung möglich, darum ist Murthi-puja
einfacher als Guru-Puja.
Versucht, während der Murthi Puja die einfachen Lektionen der Verehrbarkeit,
Aufgabe, Hingabe, Liebe, Zuneigung und Ergebenheit zu lernen, und wendet
es dann auf den Lehrer an. Das Herz erweitert sich in konzentrischen
Kreisen. Es ist möglich, dass man einen Impuls erhält, und
die ganze Sache explodiert, und man ist erleuchtet. Es ist auch möglich,
dass das Herz in konzentrischen Kreisen weit werden muss. Erst macht
man Murthi Puja, pflegt Bhava, beobachtet das eigene Herz und den Verstand,
um zu sehen, wie es sich anfühlt, wenn man vor etwas steht, das
für Gott erachtet wird. Dann gehe man zu seinem Lehrer, beuge sich
nieder zu ihm, verehre ihn, schaue, ob man dieselbe Erregung fühlt
oder ob das Ego aufsteht und sagt: „Was ist das für ein Lehrer?
Er ärgert mich die ganze Zeit.“ Oder: „Er macht nicht,
was er meiner Ansicht nach machen soll.“ Die Statue im Tempel
macht nicht, was man will! Hier gibt es wieder die Möglichkeit
für einen, das Ego zu studieren, und dann lässt das Ego langsam
die Erwartung fallen. Man ist fähig, Gott im Tempel zu verehren,
man ist fähig, Gott im Lehrer zu verehren. Dann schaut man sich
seine Gurubhais (Schüler) an. Man hat nicht dieselben Gefühle.
Prüft weiter. Möglicherweise erweitert sich auf diese Art
die Erfahrung der Allgegenwart Gottes in konzentrischen Kreisen. Das
ist Bhakti Yoga. Wird dies nicht verstanden, bleibt man sein Leben lang
ein Anbeter von Statuen.
Obwohl Swami Sivananda fest in höchstem Bhakti begründet war,
gab er die rituelle Statuenverehrung nicht auf. Das, was sagt: „Ich
bin erleuchtet, und deshalb ist das für mich nicht notwendig“,
ist das Ego. Bis zu seinem Tod hat Swami Sivananda persönlich verehrt,
wenn auch immer seltener. Nach 1956 oder 1957 konnte er nicht einfach
den Berg hochgehen, darum kam er also nicht oft in den Tempel. Er hat
nicht etwas aufgegeben, aber es wurde physisch unmöglich, also
entfiel es.
Eines der wichtigsten Sadhanas - nicht nur in Verbindung mit Bhakti,
sondern Jnana und allen Formen des Yoga - ist Satsang. In den 40er Jahren
bestand der Satsang aus dem ‚Jaya Ganesha’, womit wir begannen,
und dann sang jemand in Sanskrit ein Kapitel aus der Bhagavad Gita -
mit oder ohne Übersetzung. Dann stimmte er den Refrain in einem
Kirtan an, und andere lasen die Upanishaden, Vishnu Purana oder Bhagavatam
oder einen anderen Text, und wir alle wechselten uns dabei ab, den Refrain
anzustimmen. Es dauerte etwa eine Stunde. Satsang ist wichtig, weil
es der Satsang ist, der den Geist all dieser Yogapraktiken trägt.
Wenn ohne Satsang der Verstand herabgesetzt wird, wissen wir nicht einmal,
was geschehen ist. Swami Sivananda mochte also den Satsang ganz besonders.
Wenn manchmal der Körper sehr krank und schwach war, ließ
er es aus, ins Büro zu kommen, aber er ließ niemals den Satsang
aus. Normalerweise wird sogar die Stirn gerunzelt, wenn man beim Satsang
mal die Beine ausstreckt, aber wenn Swami Sivananda nicht auf dem Boden
sitzen konnte, saß er auf seinem liebsten Bequem-Stuhl, und der
Satsang ging weiter. Wenn der Körper selbst das nicht mehr konnte,
legte er sich buchstäblich hin - aber er ließ nicht aus,
in den Satsang zu kommen. Einmal war ein Besucher gekommen und am zweiten
oder dritten Tag nicht in den Satsang gegangen. Swami Sivananda bemerkte
das und fragte am nächsten Morgen, warum er nicht gekommen war.
Der Besucher erwiderte, dass es ihm nicht sehr gut ging. Swamiji sagte:
„Genau aus diesem Grunde solltest du in den Satsang kommen. Wenn
es dir nicht gut geht, musst du auf jeden Fall kommen. Hier wirst du
wieder gesund werden.“ Eine andere junge Frau war aus Südindien
hierher gekommen. Sie war wahrscheinlich schüchtern. Nachdem das
Lesen zu Ende war, war jeder an der Reihe, den Refrain zu leiten. Dieses
Mädchen sagte: „Swamiji, mir tut mein Hals weh. Ich bin etwas
heiser.“ Swamiji schickte jemanden, Hustenmedizin zu holen. Sie
wusste nicht, ob sie es nehmen sollte oder nicht! Sie wollte sicher
um das Singen herumkommen und sagte deshalb, dass ihr Hals wehtäte.
Niemand war davon ausgenommen, weil es im Satsang war, wo man seinen
Halt im Yoga fand und herausfand, wo man Fehler machte und wie man sich
wieder fangen konnte.
Im Satsang wurden die Schriften systematisch studiert - Swadhyaya. Swadhyaya
wird unter Raja Yoga und Jnana Yoga eingestuft, aber es ist auch wichtig
für Bhakti und Karma Yoga und für wohl jeden Zweig des Yoga.
Swami Sivanandas Yoga war also im Grunde integraler Yoga. Aber warum
muss man es integralen Yoga nennen? Yoga bedeutet Integration. Kein
Yoga kann isoliert praktiziert werden, und darum gibt es keine Spezialisierung.
Man muss alle diese Yogas in sich selbst integrieren, man muss sich
die besten Praktiken der Yogazweige und sein eigenes System entwickeln.
Dann wird es zum Yoga. Besonders Swamijis Yoga oder Divine Life.
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Inhaltsverzeichnis des Buches "Sivananda Yoga"
- Theorie und Praxis
- Wer ist ein Guru
- Kommunikation
- Das Säen des Samens
- Selbstreinigung
- Sich auf den Lehrer einstimmen
- Hingabe
- Karma Yoga
- Sei ein Instrument
- Bhakti Yoga
- Swami Sivananda Yoga
- Integraler Yoga
- Erinnerung an Gott
- Der Weg des Ego
- Selbstlosigkeit
- Entdeckung des Egos
- Der Yoga der Synthese
- Liebe, die Gott ist
- Glossar

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