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Japa Yoga

von Swami Sivananda

 

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7. Kapitel - Glossar

Ein erweitertes Sanskrit Glossar findest du auch im Yoga Vidya Wiki

Yoga Wiki

Aastika mytholog. Gestalt
Achamana rituelle Spülung und Reinigung des Mundes
Adhyayana Das Studium der Veden
Adiparva Kapitel aus der Mahabharata
Adi-Shesha Weltenschlange, auf der Vishnu ruht
Advaita nichtdualistisch
Agastya Name eines vedischen Sehers
Agni Feuer; Feuergott
Agnihotra Ritus des Feueropfers
Ahalya Name der Frau des Weisen Gautama. Durch einen Fluch wurde sie in einen Stein verwandelt und durch die Berührung von Ramas Fuß wieder erlöst
Aishwarya Pracht, Glanz; Eigenschaften Gottes
Ajamila Mythologische Gestalt
Ajapa Japa Ajapa bedeutet Mantra-Wiederholung in Verbindung mit dem Atemfluß, ohne die Lippen zu bewegen. Das „Soham“-Mantra gilt allgemein als Ajapa-Japa.
Ajna Chakra Augenbrauenzentrum; Stirnzentrum; drittes Auge
Akhanda ununterbrochen
Akhanda Japa ununterbrochene Mantrawiederholung
Akshara Silbe


Alasya Unruhe, Schwanken
Amrita Nektar
Anahata Chakra Herzzentrum
Ananda Wonne, Freude
Ananya Bhakti vollkommene Hingabe, ohne Ablenkungen und andere Gedanken
Animadi-Aishwarya Pracht, Glanz, Herrschaft, Allmacht
Antaratman inneres Selbst
Anuraga Liebe, Bindung
Anushthana Verhalten, religiöse Praxis, Ausübung
Apana-vayu sexuelle Energie; Ausscheidungsenergie
Apsaras Nymphen
Arati Lichtzeremonie
Arjuna einer der 5 Pandavas; Heerführer in der Bhagavad Gita, Freund und Schüler Krishnas
Artha Wohlstand, Reichtum
Asana wörtl. „Stellung“; Sitzhaltung für die Meditation; Körperstellung im Hatha Yoga
Asura Dämon
Atman das Selbst
Avarana Vorhang; Schleier
Avidya Unwissenheit
Ayodhya Pilgerstadt in Indien; Hauptstadt des Königreichs Ramas
Ayurveda indische Heilkunde

Bhagavad Gita wichtigste indische Hl. Schrift
Bhagavad göttlich
Bhagavan Göttlicher; Gott
Bhagavata, Bhagavatam wichtigste indische Hl. Schrift zur Verehrung von Vishnu bzw. Krishna
Bhairava schrecklich, angsterregend; Name für die acht schreckenerregenden Formen Shivas
Bhakta Verehrer Gottes
Bhakti Hingabe
Bhav, Bhava Gefühl, Einstellung
Bhiksha Bettelgabe
Bhima Name des zweitältesten Pandava-Prinzen in der Bhagavad Gita
Bhrashta weit entwickelter, wieder gefallener Yogi
Bhumikas Entwicklungsstufen zur Vollkommenheit
Bhuvaneshwari „Herrin des Universums“, Beiname von Durga
Bija Samen
Bija-Mantra Samen-Mantra, ohne konkrete Bedeutung
Bimba Scheibe; Sonnen-, Mondscheibe
Bindu Punkt, Essenz
Brahma Schöpfergott; Teil der hinduistischen Trinität, die aus Brahma, Vishnu und Shiva besteht
Brahmachari jemand, der Brahmacharya beachtet, das Keuschheitsgelübde abgelegt hat; Schüler
Brahmacharya wörtl. „Verhalten, das zu Brahman führt“; sexuelle Enthaltsamkeit; Selbstbeherrschung
Brahmamuhurta „Stunde Brahmans“; die Zeit zwischen 3.30 und 5.30 Uhr,
die besonders für die Meditation geeignet ist
Brahman das Absolute
Brahmananda Glückseligkeit Brahmans, absolute Glückseligkeit
Brihaspati Priester der Götter; Schöpfer des Wortes
Buddhi Intellekt; Unterscheidungskraft

Chaitana Bewußtsein
Chakra Energiezentrum des Körpers
Chandala Kastenloser
Charanas Fuß, Wurzel, Unterstützung
Charu indische Speise; Mischung aus Reis, Ghee, braunem Zucker und Milch
Chaturvarga „vierfache Frucht“ (Chaturvarga), nämlich Dharma (rechtes Handeln), Artha (Wohlstand), Kama (Wunscherfüllung) und Moksha (Befreiung)
Chatushtaya vier Eigenschaften eines Schülers, die notwendig sind auf dem spirituellen Weg: Vairagya (Leidenschaftslosigkeit), Viveka (Unterscheidungskraft), Shatsampat (sechsfache Tugenden), Mumukshutwa (Verlangen nach Befreiung)
Chhandogya Upanishad eine der wichtigsten Upanishaden (= alte ind. Schriften); die Upanishad der Chandogya-Schule, über die Grundlagen der Vedanta-Philosophie und das Wesen des Selbst (atman) des Menschen
Chintana Bewußtsein
Chit absolutes, reines Bewußtsein
Chitrakuta Name eines Berges und einer Region in der Nähe von Prayaga/Indien

Dakshina, Dakshinamurti großer mythologischer Meister; gilt als Inkarnation Shivas
Daityas bestimmte Art von Dämonen, die das Bewußtsein des Menschen in Begrenzungen gefangen halten
Daivi göttlich, spirituell
Damaru kleine Trommel; die Trommel ShivasDandaka Name für einen Wald im Ramayana
Darshan, Darshana wörtlich „Sicht“ 1. Philosophiesystem; 2. Vision Gottes;
3. Anblick einer Statue im Tempel oder eines selbstverwirklichten Meisters
Dasharatha König von Ayodhya, Vater Ramas
Dasya Einstellung eines Dieners
Dattatreya indischer Heiliger; gilt als Inkarnation von Shiva, Vishnu und Brahma
Devas 1. Gott, Gottheit; 2. Engelswesen
Devata Gottheit
Devi Göttin, weiblicher Aspekt Gottes
Drishti Sicht; Einstellung
Dharma rechtes Handeln; Pflicht; Gesetz; Religion; eine der vier Hauptbestrebungen des Menschen
Dhruva fest, dauerhaft; Name des Sohnes von Uttanapada; führte ein Leben der Entsagung und Hingabe und wurde zum Status des Polarsterns erhoben
Dhvani Klang, Ton, Geräusch
Dhyana Meditation
Diksha Einweihung (in ein Mantra, in den Mönchsstand)
Draupadi Name der Tochter von Drupada; Gemahlin der Pandava-Prinzen in der Bhagavad Gita
Drishti Sichtweise, Einstellung
Durga Göttin, welche Mütterlichkeit repräsentiert; kosmische Energie; Gemahlin Shivas; weiblicher Aspekt des Absoluten
Dvarapa Yuga das 3. Zeitalter = kupfernes oder bronzenes Zeitalter

Gajendra „der Herr der Elefanten“; Reittier des Gottes Indra
Gandharvas himmlische Musikanten
Ganesha hinduistischer Gott; Sohn Shivas; steht für die Überwindung aller Hindernisse und die Kraft, anzufangen
Gangotri Ort in Indien nahe der Quelle des Ganges
Ganika Prostituierte
Gauranga Chaitanya Maha-Prabhu bengalischer Meister, um 1500 n.Chr., gilt als Inkarnation Krishnas
Gayatri 1. Heiligster Vers der Veden; 2. Hinduistische Göttin, Gemahlin Brahmas, des Schöpfers
Ghee gereinigte geschmolzene Butter
Gita s. Bhagavad Gita
Godavari indischer heiliger Fluß
Gokula Stadt am Ufer der Yamuna, in der Krishna seine Kindheit unter Kuhhirten verbrachte
Gopalaka Kuhhirte; Beschützer der Kühe; Name für den jungen Krishna
Gopis „Hirtenmädchen“; Gespielinnen und Verehrerinnen Krishnas
Govinda „Herr der Kühe“; Beschützer der Welt; Beiname von Krishna
Granthi Knoten; Blockaden
Grihastha Haushalter; jemand, der im Berufs- und Familienleben steht
Guda 1. Dumpfheit, Trägheit 2. Anus
Guhyakas „die Verborgenen“
Gujarat indischer Bundesstaat
Guru Lehrer, spiritueller Führer; wörtlich „Beseitiger der Dunkelheit“
Guru Parampara Tradition der Lehrer-Schüler-Nachfolge, in der das Wissen von Generation zu Generation weitergegeben wird
Hanuman Affengot; Verehrer Ramas
Hara „Zerstörer“; Beiname Shivas
Hari „der zu sich hinzieht“; Beiname Vishnus
Hatha 1. Bemühung; 2. „Ha“ = Sonne, „tha“ = Mond
Hatha Yoga Yoga der Körperbeherrschung
Havana Opferzeremonie
Havisya Opfergabe
Hiranyagarbha kosmischer Geist
Homa Feuerzeremonie
Hridaya Herz

Indra König der Götter; beherrscht das Wetter
Indriyas Sinnes- und Handlungsorgane
Ishta Devata Schutzgottheit; persönlicher Gott; persönlicher Zugang zu Gott; persönlicher Aspekt Gottes
Ishwara persönl. Gott mit Eigenschaften

Jada physischer Körper; Materie; Dumpfheit; alles durch Zeit und Raum Begrenzte
Jagannatha 1. Der Herr, Beschützer des Universums; 2. Name für Vishnu bzw. Krishna. In seiner Form als Jagannatha wird er insbesondere in Puri verehrt
Jaimini 1. Name eines vedischen Sehers 2. Begründer des Purva-Mamamsa-Philosophiesystems
Jala Wasser
Janaka indischer Heiliger und König; Vater Sitas
Japa Wiederholung des Mantras
Japa Vidhana Art und Weise der Wiederholung des Mantras
Jatayu Name eines halbgöttlichen Vogels
Jiva die individuelle Seele
Jnana Wissen, Weisheit
Jnana Yoga der Yoga des Wissens
Jnani Weiser; einer, der durch Jnana Yoga die Verwirklichung gefunden hat

Kabir indischer Heiliger des 16. Jh.
Kailash heiliger Berg der Buddhisten, von den Hindus Meru genannt; Heiliger Berg Shivas
Kaivalya Befreiung
Kala Zeit
Kali „die Dunkle“, „die Schwarze“; ein Name für Parvati in ihrem zerstörerischen, schreckenerregenden Aspekt; Zerstörerin der Unwissenheit, der Täuschung und des Todes, Gewährerin von Weisheit und Befreiung
Kali Yuga das 4. Zeitalter = eisernes Zeitalter
Kali-Santarana-Upanishad eine der Upanishaden
Kalpa Sutras Leitfaden, Vorschriften für die vedischen Rituale
Kama Wunsch, Verlangen
Kamal indischer Weiser und Heiliger
Kamala Lotus; Lotusblüte
Kanada Name des Begründers der Vaisheshika-Philosophie, die zu den sechs klassischen indischen Philosophiesystemen zählt
Kantha Hals, Kehle
Karma 1. Handlung; 2. Gesetz von Ursache und Wirkung
Karma Yoga Yoga des selbstlosen Handelns, Dienens
Kashi alter Name für Benares
Kilaka Pfeiler; Stopfen, Verschluß
Kirtan Mantrasingen
Krishna Manifestation Gottes; achter Avatar von Vishnu; lebte laut klassischer Chronologie ca. 3000 v.Chr.; verkündete die Bhagavad Gita
Krishna-Yajur-Veda der schwarze Yajurveda (= Veda der Opferspräche)
Kumbhaka Luftanhalten
Kunda See
Kundalini wörtl. „die Aufgerollte“; Bezeichnung für die schöpferische Kraft im Menschen, auch als schlafende Schlangenkraft bezeichnet
Kushagras indische Grassorte; daraus gefertige Matten eignen sich besonders als Meditationsunterlage

Lakshmi Göttin des Reichtums und der Schönheit
Lakshya Konzentrationspunkt
Langoti Indisches Kleidungsstück
Likhita-Japa Mantraschreiben
Linga Sharira Astralkörper
Linga, Lingam 1. „subtil“;
2. Phallus; 3. Symbol für Shiva

Madhyama mittel, mittlerer
Maha groß
Maha Mrityunjaya Mantra „großes glückverheißenes Mantra“; das „Om Tryambakam“-Mantra
Mahabharata großes indisches Heldenepos; die Bhagavad Gita ist ein Teil davon
Mahamaya Große Kraft der Illussion; Beiname von Shakti bzw. Durga
Maharashtra Bundesstaat in Mittelindien
Mahasamadhi die vollständige Erfahrung der absoluten Wirklichkeit; Verlassen des physischen Körpers
Mahatma wörtl. „große Seele“, respektvolle Anrede eines Yoga-Meisters
Mahima Herrlichkeit, Wunder, Größe, Macht
Mala Gebetskette (mit langem „a“)
Manas Geist; Bereich der Wünsche, Gedanken und Gefühle; das Denken
Manasika geistig, gedacht
Manasika Puja geistig vollzogenes ritual
Mandukya Upanishad Name einer Upanishad, in der der Laut OM und die vier Bewußtseinszustände behandelt werden
Mantra Klangenergie; mystische Formel zur Meditation
Manu mythologischer erster Mensch; Gesetzgeber
Manu Smriti das Gesetzbuch Manus
Marjana Reinigung
Marut Bezeichnung der Sturmgötter
Matra Maß
Mauna Stille; Schweigegelübde
Maya Täuschung; verhüllende Kraft Brahmans
Meru der „Weltenberg“; heiliger Berg der Hindus; mystischer Berg in der Mitte der Welt
Mimamsa eines der 6 klassischen indischen Philosophiesysteme
Mirabai Name einer Heiligen, 16. Jh.
Mithyachari Täuscher, Heuchler
Moha Täuschung, Verhaftung
Moksha Befreiung
Mukti Befreiung
Mulabandha „Zusammenziehen der Beckenbodenmuskeln“; Übung zur Energieerweckung und –bewahrung
Muladhara Chakra Energiezentrum am unteren Ende der Wirbelsäule

Nabhi Nabel
Naga 1. Schlange 2. Halbgott 3. indische Ureinwohner
Nama Name
Nama smarana Erinnern an den Namen Gottes
Nami der/das Benannte
Nanda 1. Freude, Glücklichsein 2. Name des Pflegevaters Krishnas
Nara Mann, Mensch, Person, Urmensch; Held

Narada einer der 7 großen Rishis (Seher)
Narayana anderer Name für Vishnu;
Nirguna ohne Eigenschaften
Nirvikalpa Samadhi Samadhi ohne Dualität; Verwirklichung der Einheit; höchster überbewußter Zustand
Nirwana, Nirvana wörtl. „nichts“; Zustand der Selbstverwirklichung; durch nichts mehr beschränkt
Nishkama Kama selbstloser Dienst, ohne eine Belohnung zu erwarten
Niyama Gebote; ethische Regeln

Omkara die Silbe OM

Padmasana Lotussitz
Pakoda ind. Speise
Panchadashi wichtigste Jnana-Yoga-Schrift
Panchavrikshas 5 Skorpione
Pandavas Nachkommen Pandus; der bekannteste ist Arjuna
Para Bhakti höchste Liebed
Para das Höchste
Parayana zum Höchsten strebend
Parikshit Name eines Königs; Sohn von Abhimanyu und Enkelsohn von Arjuna. Er starb an einem Schlangenbiß, nachdem er von einem Knaben verflucht worden war
Parvati hinduistische Göttin; Beiname von Durga; Gemahlin Shivas
Pasyanti Telepathische Ebene des Klanges
Prabhu Gott
Prahlada wörtl. „innere Freude“; Name eines Verehrers von Vishnu; Sohn des Dämonenkönigs Hiranyakashipu
Prajapati “Herr des Universums“; Schöpfer; Beiname von Brahma
Prajna höheres Bewußtsein; Bewußtsein des Selbst; Intuition
Prakriti die Natur, Schöpfung
Pranava Bezeichnung für Om
Pranayama „Herrschaft über die Lebensenergie“; Atemübung
Prasad Opfergabe; die Gott geopferten Nahrungsmittel
Prem, Prema Liebe
Puja Verehrungsritual
Purascharana religiöse Praxis, wobei ein Mantra 100.000mal pro Silbe, aus der es besteht, rezitiert wird
Purohita Familienpriester
Purusha 1. Seele; 2. Reines Bewußtsein; 3. Mensch, Person
Purushartha 1. eigene Anstrengung 2. die vier Bestrebungen des Menschen: Kama, Artha, Dharma, Moksha
Pushan Name einer vedischen Gottheit

Radha Geliebte Krishnas; wichtigste Gopi
Raga 1. Wunsch; 2. Melodie; 3. Farbe; 4. Gefühl, Emotion
Raghunatha „Herr der Raghus“, Beiname von Rama
Ragini Melodie
Rajas Aktivität, Unruhe; einer der 3 Gunas, der drei Eigenschaften der Natur
Rakshasa Dämon; böser Geist; übertragen: negative Eigenschaften
Rama hinduist. Gott; Inkarnation Vishnus
Ramachandra „Rama der Mond“; Beiname von Rama
Ramacharitamanas das Ramayana, ein Werk von Tulsidas über die Lebensgeschichte Ramas
Ramadas = Ramdas Diener Ramas
Ramakrishna Pramahamsa Name eines Heiligen aus Bengalen (1836-1886), Lehrer von Vivekananda, dem Begründer der Ramakrishna-Mission
Ramana Geliebter; bezaubernd, entzückend; Name eines indischen Heiligen (1879-1950)
Ramayana Geschichte über das Leben Ramas; berühmtes Epos der Sanskrit-Literatur
Ramdas s. Ramadas
Ratna Juwel, Edelstein; das Beste von einer Art
Ratnakar ursprünglicher Name von Valmiki (Verfasser des Ramayana), bevor er durch Wiederholung des Rama-Mantras zur Selbstverwirklichung kam
Ravana Name eines Dämonkönigs; herrschte über die Insel Lanka; Gegenspieler Ramas
Rishi Seher
Rudra Beiname von Shiva
Rudraksha Same, der dem Shiva heilig ist: Aus Rudraksha werden Malas gemacht, denen besondere Heilkräfte zugeschrieben werden
Rupa Form, Gestalt, Aussehen; Natur, Wesen; charakteristische Eigenschaft

Sabari Name einer indischen Heiligen
Sabda Klang
Sadashiva Beiname von Shiva
Sadhaka Sucher; jemand, der spirituelle Praktiken ausführt; Schüler
Sadhana spirituelle Praktiken; geistige Übung
Sadhu Weiser, Heiliger; Wandermönch; Einsiedler
Saguna mit Eigenschaften
Sahasrarashirsha tausendköpfig
Sakama mit einem Wunsch
Sakshi unbeteiligter Beobachter, Zeuge
Samadhi überbewußter Zustand
Sama-Veda Das zweite Buch der Veden; befaßt sich mit den Liedern und Melodien der Mantras
Samsara der Kreislauf von Geburt und Tod
Samskara Eindrücke im Unterbewußtsein
Samanya Spanda Die erste Schwingung zu Beginn der Schöpfung
Sanaka einer der vier Kumaras = ursprüngliche Heilige
Sandhya = Samdhya Dämmerung; Zeit um Sonnenaufgang und Sonnenuntergang; gilt als besonders günstige Zeit für spirituelle Übungen
Sandilya Name eines Yoga-Meisters
Sannyasi, Sannyasin Entsagter; Mönch
Saptaha Woche; Name eines religiösen Festes
Saraswati Name eines unterirdischen Flusses; hinduistische Göttin der Weisheit, der Künste, der Kreativität, Gemahlin Brahmas
Sat Bewußtsein, reines Sein; Wahrheit; Wirklichkeit
Satchitananda absolutes Sein,Wissen und Glückseligkeit; „Eigenschaften“ des Selbst
Satguru Wahrheitslehrer, Meister
Satsang wörtl. „Zusammensein mit der Wahrheit“; Gruppenmeditation; Treffen mit einem Weisen
Sattwa Reinheit; einer der 3 Gunas, der drei Eigenschaften der Natur
Satya Wahrheit
Satya Yuga das 1. Zeitalter = goldenes Zeitalter
Savita „der Beweger“, Beiname der Sonne
Setu Brücke, Damm
Seva Dienst
Shabda Ton, Klang, Schwingung
Shadripu die sechs Feinde; gemeint sind die sechs schlechten Eigenschaften des Menschen
Shakti wörtl. „Kraft“; kosmische Energie; Göttin
Shanti Frieden
Sharavanabhava Beiname Subramanyas (ind. Gott, Sohn Shivas, Heerführer der Götter)
Shastra Hl. Schrift
Shatsampat Sechs edle Tugenden (Sama, Dama, Uparati, Titiksha, Shraddha, Samadhana); eine der vier Voraussetzungen für die Schülerschaft
Shishya Schüler auf dem spirituellen Weg
Shiva Teil der Hindu-Trinität; Gott der Zerstörung und der Transformation; Ur-Yogi; Kosmisches Bewußtsein
Shivaji „Geehrter Shiva“; Name eines großen indischen Königs
Shloka = Sloka Vers
Shraddha Glauben
Shudra Diener; Angehöriger der vierten und niedrigsten Kaste
Siddha 1. Vollkommener;
2. Meister mit über-natürlichen Fähigkeiten
Siddhasana Meditationsstellung
Siddhis übernatürliche Kräfte
Simsa indische Baumart
Sita Inkarnation Lakshmis; Gemahlin Ramas; Göttin der Treue und Rechtschaffenheit
Slokas s. Shlokas
Smaran, Smarana das Erinnern an Gott
Smritis indische Heilige Schriften, auch „Gesetzesbücher“ genannt
Soham „Ich bin das“; vedantische Affirmation und Mantra
Spanda, Spandana Schwingung
Sphatika-Mala Kristall-Gebetskette
Shrimad Bhagavata = Bhagavatam wichtige indische Heilige Schrift zur Verehrung von Vishnu bzw. Krishna
Subrahmanya indischer Gott, Sohn Shivas, Heerführer der Götter
Sugriva Name des Königs der Affen
Suka = Sukadev mythologischer Yogameister; wörtl. „Engel der Wonne“
Sukhasana = Sukasana Meditationshaltung
Sur Das nordind. Heiliger des 15. Jh.,
Surya Sonne; Sonnengott
Svastikasana eine der Meditationsstellungen
Swadhyaya Selbststudium
Swarga loka Himmelsebene
Swarupa die eigene Natur
Swastika „das Glückbringende“; Hakenkreuz im Uhrzeigersinn

Taijasa lichtvoll, glanzvoll; Bewußtsein im Traumzustand
Takshaka Schlangengott
Tamas Trägheit; einer der 3 Gunas, der drei Eigenschaften der Natur
Tanmayatva Zustand, in dem das Brahman als alles durchdringende Essenz realisiert ist
Tanumanasa dritte Stufe der Bhumikas, wörtlich „Ausdünnen des Geistes“
Tapa, Taapa Leiden
Tapas 1. Askese, Kasteiung; 2. Feuer; 3. Hatha Yoga Übung
Tarpana Wasseropfer
Tejas 1. Feuer; 2. Glanz;
3. Inneres Feuer
Tratak Starren; Augenreinigungsübung; eine der Kriyas; Vorübung der Konzentration
Treta Yuga Name eines der vier Zeitalter
Trikuti drittes Auge, Punkt zwischen den Augenbrauen
Tripurasundari Beiname Durgas
Tukaram Dichter und Heiliger aus Westindien, 1608-1649
Tulasi, Tulsi Name einer dem Gott Vishnu geweihten Pflanze, aus der auch Malas (Gebetsketten) hergestellt werden
Tulsidas Dichter und Heiliger aus Nordindien, 16. Jh.
Tulsi s. Tulasi

Uma Beiname Durgas; Name für Parvati, die Gemahlin Shivas
Upamsu Japa = Upamshu Japa leise, flüsternde Mantrawiederholung
Upanishaden ind. Hl.Schriften; letzter und philosophischer Teil der Veden
Upasana Verehrung
Uttanapada Name des Vaters von Dhruva

Vaikhari Japa deutlich hörbare, laut gesprochene Mantrawiederholung
Vaikuntha transzendente Wohnstätte Vishnus
Vairagya Nichtverhaftung, Leidenschaftslosigkeit, Enthaltsamkeit
Vairagi jemand, der Vairagya praktiziert
Vaisheshika eines der sechs klassischen indischen Philosophiesysteme
Vaishya Angehöriger des dritten Standes; Bauern, Kasufleute, Händler
Valmiki indischer Heiliger; Verfasser des Ramayana, der Lebensgeschichte Ramas
Varna 1. Buchstabe 2. Farbe 3. Kaste
Varnamala „Die Girlande der Buchstaben“; grundlegendes Werk über Mantras
Varnatmaka Sabda Durch Konvention festgelegte Bedeutung eines Wortes
Varuna Gott des Wassers
Vasana Wunsch
Vashishta großer Yogameister, dessen Lehren besonders in der Yoga-Vashishta dargestellt werden
Vasudeva Beiname für Krishna
Veda wörtlich „Wissen“; älteste indische Hl. Schrift
Vedas, Veden indische Hl. Schriften; älteste Schriften der Menschheit
Vibhishana wörtlich „der Schreckliche“; Bruder des Dämonen Ravana; wurde zum Verehrer Ramas
Vidhana Methode
Vidhi Regel, Gesetz, Gebot, Anweisung
Vidya Wissen
Vidyadharas „Verkörperungen des Wissens“, Geistwesen
Vigneshwara „der Herr der Hindernisse“; ein Beiname für Ganesha, den Elefantengott, der alle Hindernisse aus dem Weg räumt
Vikshepa Unruhe
Vina indisches Saiteninstrument
Vira Kraft; Held
Virakta Homa Opferzeremonie zur Einweihung in Sannyasa, den Stand der Entsagung
Virakta jemand, der frei ist von Wünschen und Leidenschaften; Entsagter
Virasana Meditationssitzhaltung
Virat Welt
Virat-Purusha Purusha (der ursprüngliche Mensch; Seele; das höchste Wesen) in seiner Form als ganze Welt, als ganzes Universum
Virat-Swarupa Gott in seiner Manifestation als Welt; kosmische Gestalt
Vishnu Teil der hinduistischen Trinität; Erhalter
Vishva, Vishwa alles; die Schöpfung
Vishvamitra, Vishwamitra einer der Rishis (Seher)
Vishvanath 1. der Herr von allem, der Herr des Weltalls; 2. ein Name für Shiva; Shiva als eine der Hauptgottheiten in Kashi (Benares) und der dortige Shiva-Tempel tragen diesen Namen; 3. Name verschiedener Autoren
Viveka Unterscheidungskraft
Viveka Chudamani „Das Kleinod der Unterscheidungskraft“, Hauptwerk von Shankaracharya
Viveki einer, der Unterscheidungskraft erlangt hat
Vritti Gedanke
Vyabhicharini Bhakti flatterhafte Gottesliebe
Vyahritis Sätze
Vyasa einer der Rishis (Seher); Autor der Veden

Yajna Opfer
Yajurveda einer der vier Veden
Yama 1. Totengott 2. ethische Regeln
Yoga Bhrashta in früheren Leben hochentwickelte, wieder gefallene Yogis
Yoga wörtl. „Einheit, Vereinigung“; 1. Mystischer Zustand der Einheit mit Gott bzw. dem Kosmischen;
2. Übungen, welche das Individuum zur Einheit mit dem Kosmos führen;
3. eines der sechs klassischen Philosophiesysteme
Yoga-Vasishtha wichtige Yogaschrift
Yoni Schoß
Yuga Zeitalter

 

 

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