Erfahrungsbericht

"DEM HIMMEL SO NAH....."
Eine Reise zum Sivananda Kutir in den Himalaya

Eine Tagesreise von Delhi entfernt liegt der kleine Sivanandaashram nahe bei Uttar Kashi, einer kleinen Stadt im Himalaya. Er wurde 1993 von Swami Vishnu Devananda gegründet und liegt wunderschön in einem Tal direkt am Ganges. Der ideale Ort für mich, wie ich dachte und machte mich auf die lange Reise

Anreise: 

Um es gleich vorweg zu sagen, die ersten zwei Tage war ich nicht gerade vom Glück verfolgt. Nach einem sehr entspannenden Flug wartete ich nachts in Delhi am Flughafen vergeblich auf die Leute vom Delhi Sivananda Zentrum, die mich und Swami Mahedevananda, der Leiter des Ashrams in Kerala, abholen sollten (natürlich nur den Swami, ich war nur zufällig auf dem Flieger). Oder besser gesagt, wir sollten auf dem gleichen Flieger sein, was aber nicht der Fall war. Also packte ich meine Sachen und strebte gen Taxistand. Gleich darauf lieferte ich mir eine handfeste Feilscherei mit einem Taxifahrer, der einen lächerlich hohen Preis verlangte. Nachdem wir uns geeinigt hatten, ging es in die dunkle Nacht hinaus und nach einer Weile wurde mir doch etwas mulmig. Der Fahrer hielt x-mal an, um nach dem Weg zu fragen. Es war stockdunkel, kaum jemand auf der Straße und es war alles andere als vertrauenserweckend. Endlich kam ich gegen 2.00 Uhr morgens im Zentrum an, klingelte die Bewohner aus dem Bett...und erfuhr, daß ich bereits gestern erwartet worden war! Ein kleines Mißverständnis. Na ja, um 6.00 Uhr sollte es weiter gehen nach Haridwar per Zug, nur hatte man mir jetzt kein Ticket besorgt, da ich ja nicht erschienen war... Dennoch schloß ich mich nach 1 1/2 Stunden Schlaf den anderen (Swami und Begleitung) an, wir fuhren zum Bahnhof... um zu erfahren, daß der Zug zum Bersten voll war und ich keine Chance auf ein Ticket hatte. Also mußte ich zurück ins Zentrum, nicht gerade begeistert. Nach etwas Schlaf fuhr ich dann wieder zum Bahnhof, um mir ein Ticket für den anderen Tag zu organisieren... um zu erfahren, daß die nächsten Tage alle Züge wegen Ferien in Indien ausgebucht waren, die Busse streikten und überhaupt ganz Indien auf den Beinen war. Ich war bedient. Sollte es das schon gewesen sein? Ich überlegte ernsthaft, ob es nicht sinnvoller war, meinen Kram zu packen und wieder nach Hause zu fliegen. Vielleicht sollte es nicht sein. Aber ich wollte unbedingt nach Uttar Kashi, ins Sivanandazentrum am Fuße des Himalaya, da hatte ich mich so drauf gefreut. Also entschied ich spontan, meine Urlaubskasse zu plündern und für einen horrenden Preis ein Auto nebst Fahrer bis Haridwar zu mieten. Von dort sollte ich dann von Sundar, dem Leiter des Ashrams, der bei Swamis Begleitern dabei war, oder von einem Karmayogi abgeholt werden.
Ich verbrachte also noch ein paar Stunden in Delhi (mehr brauche ich da auch nicht), genoß das leckere Essen im Zentrum, die Yogastunde und abends eine Puja! Das Zentrum in Delhi ist neu und sehr schön, mit einem großen Yogaraum und einer Dachterrasse.
Abends legte ich mich auf meine Matratze in der Hoffnung, daß der nächste Tag etwas erfolgreicher als bisher verlaufen würde. 
 

2. Tag

Morgens geht es los, das Taxi ist sogar fast pünktlich. Fünf  Stunden völlig chaotischer Verkehr, ständiges Gehupe, Abgasgestank, Schlaglöcher, sengende Hitze. Rechts und links der Straße das typische Indienbild, buntes Treiben, Müllberge, viel Armut und Dreck, herumliegende Kühe, aber auch lachende, spielende Kinder, wunderschön gekleidete Frauen und geschmückte Hindutempel.
Manchmal, wenn der Verkehr wieder besonders brenzlig wird und ein Laster in vollem Tempo frontal auf uns zukommt, schließe ich einfach die Augen und schicke ein OM NAMAH SHIVAYA zum Himmel, aber irgendwie gelingt es dem Fahrer tatsächlich, uns sicher nach Haridwar zu bringen. Dort habe ich ein ‚blind date‘. Jemand vom Ashram wird mich am Bahnhof abholen, und wir werden uns daran erkennen, daß wir beide Sivananda-T-Shirts tragen. Und siehe da, nach einigen Minuten Wartezeit kommen zwei strahlende junge Männer auf mich zu. Sie verladen meinen Rucksack und mich auf die Rückbank eines Jeeps und weiter geht’s. Von dort aus sollen es noch ca. zwei Stunden Fahrzeit sein, dachte ich jedenfalls. Als einer von beiden auf meine Frage, wann wir denn ankommen, strahlend „six o’clock“ sagt, dachte ich, er macht einen Scherz, es ist gerade 13 Uhr! Leider ist es keiner, es sollten noch 5,5 Stunden Jeepfahrt vor mir liegen! 
Wir fahren am heiligen Platz am Ganges in Haridwar vorbei, wo jeden Tag bei Sonnenauf und untergang ein Arati abgehalten und schwimmende Kerzen in den Fluß gesetzt werden. Rishikesh sehe ich nur kurz, dann geht es hinauf in die Berge. Der Jeep rast in einem halsbrecherischen Tempo die Serpentinen entlang, in jeder Kurve laut hupend. Der Straßenrand ist nicht befestigt, wenn ich rechts aus dem Auto schaue, geht es in die Tiefe. Unten fließt der junge Ganges und ich tröste mich mit dem Gedanken, daß ich wenigstens in einem heiligen Fluß lande, wenn ich schon kopfüber mit dem Jeep in die Schlucht stürze.
Die Landschaft ist wunderschön, wilde Berglandschaft, einsame Bergdörfer, klare Luft. Wir halten zweimal zum Tee und Lunch, jedesmal werde ich von allen angestarrt, anscheinend ist man europäische Frauen nicht so gewohnt.
Als wir endlich ankommen, ist es schon dunkel, und ich bin vollkommen erledigt. Ich werde freundlich begrüßt, bekomme noch etwas zu essen. Ich möchte warm duschen, aber heute geht das nicht mehr. Mein Bett ist total hart, das Zimmer scheint so eng. Ist es die Erschöpfung, daß ich den Tränen nahe bin oder was ist los. Swami Sivananda schaut von einem Bild auf mich herab und ich frage mich, ob das eine Prüfung ist oder so was. Bin ich so weit gereist, um das zu erleben? Irgendwann überkommt mich unruhiger Schlaf.
 

3. Tag

Um fünf Uhr morgens geht die Glocke. Ich schäle mich aus dem Bett und gehe zum Satsang. Bald ist es hell und endlich sehe ich den Ashram im Sonnenlicht! Es ist ein sehr kleines Gelände mitten im Tal,  hübsch angelegt mit Blumenkästen und einer kleinen Wiese. Der Ganges fließt direkt vorbei, auf der anderen Seite bewaldete Berge. Eine Brücke aus Holz führt zur anderen Seite, auf der einige wenige Häuser zu sehen sind. Die Zimmer sind klein, aber o.k.  Die Meditationshalle ist sehr klein, es wird gerade eine größere gebaut. Es gibt zwei Warmwasseranschlüsse, der Rest ist kalt. Geduscht wird nach indischer Methode mit Eimern, die mit heißem Wasser gefüllt werden, Toilettenpapier gibt's keins. Für mich mal wieder eine Premiere, nur die linke Hand zu benutzen, nach einigen Tagen völlig nebensächlich. Mit anderen Worten, alles sehr einfach und nichts für Luxusgewöhnte! 
Es gibt eine überdachte Terrasse, auf der die Yogastunden abgehalten werden, was mir gut gefällt, da man direkt auf den Ganges schauen kann.
Meine Stimmung steigt von Stunde zu Stunde. Seltsamerweise bin ich trotz wenig Schlaf nicht sehr müde. Nach dem Satsang, der dem in Oberlahr ähnelt (zusätzlich gibt es noch ein sehr schönes Gangesarati), gibt es Chai, den köstlichen indischen Tee (mittlerweile mein Grundnahrungsmittel), dann die Asanastunde. Da heute Sonntag ist, fällt Karmayoga und die Yogastunde am Nachmittag aus. Sonntags kommen die Menschen aus den Bergdörfern in den Ashram und bekommen hier kostenlos Medizin. Die Asanastunde dauert zwei Stunden und gefällt mir gut. Es tut mir so gut, mich mal wieder zu bewegen und zu dehnen, Himalayaluft strömt durch meine Adern und gibt mir neue Kraft. Gelehrt wird die klassische Rishikeshreihe, jeweils zwei Stunden morgens und nachmittags, nach einer Woche steht mir der Sinn mal nach etwas Abwechslung, dennoch merke ich von Tag zu Tag meine Fortschritte. 
Anschließend wird gegessen. Wir sitzen auf der Terrasse in zwei Reihen gegenüber auf ausgerollten Teppichen, je einen großen Teller, eine Schüssel und einen Becher vor uns. Zwei Inder gehen mit Eimern herum und füllen Reis, Dhal und Gemüse auf Teller und Schüssel. Besteck gibt es keins, gegessen wird mit den Fingern der rechten Hand. Mal wieder eine Premiere und ziemlich ungewohnt. Das Essen incl. Chapatis ist köstlich.
Wir sind ca. 10 Gäste und 10 Ashrambewohner, ein angenehm kleiner Kreis und total international. Amerikaner, Kanadier, Deutsche, Franzosen, alles dabei. Der Ashram hat Kapazität für ca. 15-20 Gäste, was ich sehr schön finde, da ich keine Freundin von yogischen Massenveranstaltungen bin. Man kommt schnell ins Gespräch, nach einigen Tagen ist es wie in einer Familie. Mit einigen habe ich bis heute Kontakt, was sehr für die Intensität und die Vertrautheit spricht, die dort herrscht.
Nach dem Essen fahren wir die 8 km nach Uttar Kashi, d.h. wir halten einen alten Lastwagen an, der uns auf der Ladefläche mitnimmt. Wir sechs haben viel Spaß, die rasante Fahrweise und den Abgrund in die Schlucht übersehe ich geflissentlich.
Danach schlendern wir durch die kleinen, typisch indischen Straßen, "shoppen" ein wenig und trinken Chai in den kleinen indischen Teeshops.
Zurück im Ashram beschließen wir, ein kleines Bad im Ganges zu nehmen. Aber das Wasser ist so kalt, daß es nur für Füße und Gesicht reicht. Sunda, unser Ashram"chef", versichert mir aber, daß auch das schon zur Sündenreinigung reicht. Na also...
Das Wasser des Ganges ist klar und grün, wie ein Wildbach in den Schweizer Bergen mit ziemlich starker Strömung. Kaum zu glauben, daß das der gleiche Fluß ist, den ich sonst kenne, völlig dreckig und sehr breit. Ich lasse das Wasser über meine Füße laufen mit dem Wissen, daß es heiliges Wasser ist. Beim Gangesarati morgens und abends wenden wir uns dem Ganges zu und singen ein Mantra für Ganga, was ich sehr schön finde. Der Ganges hier wird natürlich wie überall in Indien sehr verehrt, immerhin ist die Quelle nicht weit und damit das Wasser besonders heilig. Es kann Einbildung sein, aber ich fühle mich danach wirklich etwas gereinigter, auch von innen, angefüllt mit neuer Kraft. Der Depri von gestern ist wie weggeblasen, ich fühle mich sehr wohl an diesem Ort mit Menschen, die das Gleiche wollen wie ich, einige Zeit diese spirituelle Umgebung auf sich wirken zu lassen und Yoga zu praktizieren. Und daß diese Gegend voller energetischer Schwingungen ist, merke selbst ich als geborene Skeptikerin, die erst mal alles hinterfragt, sofort. Welch ein Geschenk! 
Nach dem Abendessen ist eine Pause bis zur Meditation. Ich sitze auf meiner kleinen Terrasse vor meinem Zimmer und schaue auf den Ganges, der immer mehr in der Dunkelheit verschwindet. Fledermäuse fliegen haarscharf an meinem Kopf vorbei und auch über fehlende Insekten kann ich mich nicht beklagen, es kreucht und fleucht überall (ich schaue besser nicht genau hin...).
In meinem Zimmer bleibe ich weitgehend verschont, außer einer dicken Spinne, die in der Holzdecke wohnt und ab und zu direkt über meinem Bett Namaste sagt. Ich vereinbare mit ihr einen Sicherheitsabstand, an den sie sich auch strikt hält, also darf sie bleiben. Es gibt kaum Moskitos und was mich am meisten freut, keine Kakerlaken! Wahrscheinlich ist es ihnen dort oben zu kalt, denn besonders morgens ist ein dicker Pulli und Socken angesagt! Aber sobald die Sonne kommt, wird es wunderbar warm.
Jetzt bin ich sehr froh, daß ich hier bin, und ich freue mich auf die nächsten Tage.
Einige sind krank, besonders Erkältung und Magenprobleme, was aber nicht vom Essen kommt, denn das ist absolut o.k. Manche trinken das Wasser direkt aus der Leitung und das ist auch bei frischem Gangeswasser absolut schlecht für westliche Mägen! Ich verteile meine mitgebrachte Medizin und hoffe, daß ich verschont bleibe.

4. Tag

Der Tag verläuft friedlich. Der Zeitplan ist wie in Oberlahr, allerdings wird bereits um 5 Uhr aufgestanden, dann von 5.30-7.00 Uhr Satsang, 7.30 Uhr Yoga, 10 Uhr Lunch, 11 Uhr Karmayoga, 13.30 Uhr Tee, 16.00-17.45 Uhr Yoga, 18 Uhr Abendessen, 19.30 Uhr Satsang, 21.30 Uhr Licht aus.
In den Pausen relaxe ich, genieße die Natur, sitze am Ganges, lese, erzähle mit den Mityogis. Fast vier Stunden Yoga am Tag ist mir ein bißchen viel, mal sehen, wie es mir die nächsten Tage damit ergehen wird. 
Am Mittag kommen Kinder aus den Nachbardörfern, um uns zu besuchen und zu begrüßen. Sie sind überhaupt nicht scheu, lachen und winken und rufen ununterbrochen das unvermeidliche "Namaste". Allerdings begehe ich den Fehler, ihnen ein paar Kekse zu geben und schon habe ich einen ganzen Schwung auf der Terrasse. Suksmita, Mitarbeiterin im Ashram, rät mir dringend davon ab, da ich sie dann nicht mehr loswerde für die nächsten zwei Wochen. 
Jennifer, eine Kanadierin, und Suksmita bearbeiten mich, ein Drei-Tages-Trekking zur Gangesquelle mitzumachen, aber ich scheue noch davor zurück.
Meine Stimmung ist immer noch gut, außer ein paar Müdigkeitsaussetzer, aber das schiebe ich auf den Jetlag.

6. Tag

Heute morgen gibt es anstatt Satsang eine Gehmeditation. 1 1/4 Stunde am Gan-ges entlang in das kommende Tageslicht hinein und über einer Brücke zurück auf der anderen Seite, die Luft ist klar und frisch, der Tag beginnt. Schweine- und Kuh-hirten kreuzen unseren Weg, die einzelnen kleinen Berghäuser erwachen zum Leben. Unser Sunda wird von jedem begrüßt, hier kennt jeder jeden. Die Kinder falten die Hände vor der Brust, lachen und grüßen "Namaste", selbst die kleinsten. Es ist so friedlich hier, obwohl die Armut aus allen Ecken zu schreien scheint. Aber die Leute scheinen mit sich zufrieden. Die Kinder haben kein Spielzeug und laufen in völlig alten Sachen herum, aber ihre Augen strahlen und sie scheinen glücklich.
Nach dem Yoga beschließe ich, in die "Stadt" nach Uttar Kashi zu fahren, um einige Besorgungen zu machen. Auf den 8 km dahin halten regelmäßig Jeeps, die man anhalten muß. Auf der Hinfahrt kein Problem. Ich sitze völlig zusammengequetscht mit 13! Indern in einem Jeep, in den normalerweise höchstens sechs oder sieben passen.
Auf der Rückfahrt habe ich weniger Glück. Schwer bepackt muß ich fast den gan-zen Weg zu Fuß gehen. Die Landschaft ist wunderschön, aber es ist sehr heiß. Erschöpft komme ich im Ashram an, bekomme Chai und Apfelkompott zur Stärkung und auf gehts gleich zum Yoga! Obwohl ich heute viel gemacht habe und eigentlich normalerweise völlig fertig sein müßte, bin ich voller Energie. Dieser Platz ist so energetisch, die Luft scheint zu vibrieren.
Ich lese Mother Ganga von Swami Sivananda und halte meine Füße in das heilige Wasser des Ganges. Welche Lektüre wäre wohl geeigneter? Ich bin dankbar, daß ich an diesem Platz sein darf, singe das Ganga Mantra und verneige mich.

7. Tag

Mittlerweile bin ich von meinen Ashramaufenthalten, Retreats und Workshops gewohnt, daß es auch Krisentage gibt, bei mir ca. nach einer Woche. Heute ist es soweit. Ich bin müde und gereizt, sehne mich nach meinem gewohnten Frühstück, fühle mich in der Yogastunde völlig steif. Nichts geht. Beim Wäschewaschen zerre ich mir die Schulter, kann mich kaum noch bewegen. Es reicht. Ich gehe zum Fluß und schaue in das klare, grüne Wasser, wie es vorbeirauscht. Ein Fisch springt heraus und taucht wieder unter. Das Rauschen des Wassers und die Schönheit der Natur stimmen mich ruhiger und friedlicher.

Ich habe beschlossen, mit auf das Trekking zu gehen. Schließlich kann ich mir nicht die Quelle des Ganges entgehen lassen!
Die Meditation gestern abend war eine neue Erfahrung. Ich mag diese Abendmeditationen sehr. Die Luft ist voller Gezirpe der Grillen und Vogelstimmen, das Rauschen des Ganges, der ideale Meditationsrahmen. Ich sehe glasklare Bilder vor mir, einen See, einen Wald, einen Felsen. Illusion oder Vision? Egal, es ist eine sehr tiefe Erfahrung.
Wir sind mittlerweile nur noch sieben Gäste. Zusammen mit den Ashrambewohnern ca. fünfzehn, eine große Familie. Und so geht es auch zu, sehr persönlich und familiär. Jeder hilft jedem irgendwie weiter und bei Suksmitas ansteckender Fröh-lichkeit bleibt niemand lange traurig.

8. Tag

Heute morgen sind wir vor Sonnenaufgang zu dem Felsen gegangen, wo Swami Vishnus Körper im Ganges beigesetzt wurde (Novemver 1993). Er ist nur ein paar Meter vom Ashram entfernt. Welch ein spiritueller Platz zur Meditation und zum Satsang! Es wird langsam hell, das Leben um uns herum erwacht. Zwei junge Frauen kommen zu Fuß und baden im Ganges, der ca. 8 Grad kalt ist, während ich eingehüllt in Decke und Sweatshirt sitze! Ich komme mir ziemlich verweichlicht vor. Auf der anderen Uferseite erscheint eine ganze Affenfamilie und scheint uns beim Singen zu beobachten. Ich beschließe, so oft wie möglich an diesen Platz zu gehen, um zu meditieren. Die aufgehende Sonne spiegelt sich rötlich in den kleinen Kumuluswolken, die wie Wattebäusche am Himmel hängen. Auf der anderen Seite steht ein winziges Haus oder eher ein Verschlag, notdürftig mit Blech überdacht. Rinder stehen davor, ein kleiner Junge serviert ihnen ihr Heufrühstück. Ein kleines Feuer wird vor der Behausung angezündet, der Junge holt mit einem Blecheimer Wasser aus dem Ganges. Ich fühle mich um Jahrhunderte zurückversetzt.

Nach dem Essen fahren wir nach Uttar Kashi, um ein paar Sachen für den Trek zu besorgen, Schals und Mützen. Es soll sehr kalt sein da oben, immerhin 4000 Meter hoch. Wir trinken Chai und probieren in einer Bäckerei sämtliche Leckereien, daß mir abends hundeübel ist...

Abends findet eine Puja statt. Es ist das Fest der Navatrari, welches acht Tage dauert und am Abend mit einer Puja beendet wird. Ich weiß nicht, wie oft ich OM PRAHA SHAKTI NAMAHA singe und dabei Reis ins Feuer werfe, aber insgesamt sind es fast 1,5 Stunden. 

9. Tag

Die Süßigkeiten liegen mir immer noch im Magen, doch die Homa, die um sechs Uhr morgens draußen stattfindet, hat anscheinend soviel heilende Energie, daß es mir bald wieder gut geht. Heute ist es sehr heiß, die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sind schon gewaltig. Morgens bei der Meditation sitze ich hier mit Decke und Sweatshirt, mittags ist es in der Sonne nicht auszuhalten. Ich bin gespannt auf unser Trekking, übermorgen geht's los.
 

11. Tag

Heute morgen sind wir um 11 Uhr nach dem Lunch gestartet. Erst geht es nach Gangotri, wo wir in Swami Vishnus Höhle übernachten wollen. Wir sind alle mächtig gespannt und auch ein bißchen aufgeregt. Immerhin soll es auf über 4000 m Höhe gehen! Gangotri liegt ca. 3000 m hoch, das ist auch ein Grund, warum wir dort übernachten werden, um uns an die Höhe zu gewöhnen.
Es geht vier Stunden per Jeep, die Serpentinen hoch und runter, durch die tiefe Schlucht des Ganges. Die Szenerie ist fantastisch und trotz der Enge (wir sind zu zwölft in einem Jeep!) sind wir alle gut drauf.
Um 16.30 Uhr erreichen wir Gangotri, ein kleines Dorf, malerisch in der Gangesschlucht liegend. Zu Swamis Höhle sind es ca. 15 Minuten zu Fuß durch die "Hauptstraße", wo rechts und links kleine Stände alles mögliche anbieten. Es ist deutlich kälter hier und die Luft merklich dünner. In Swamis Höhle erwartet uns Panditji, der seit Jahren hier lebt und Swami Vishnu bis zu seinem Tod gedient hat. Der winzige Ashram besteht aus einem Vorraum, ein Raum im ersten Stock und der eigentlichen Höhle, wo Swami Vishnu lange Zeit gelebt und Sadhana praktiziert hat. Sie liegt dicht am rauschenden Ganges und ist ein wirklich heiliger, spiritueller Platz. Es gibt kein warmes Wasser und keinen Strom, gekocht wird draußen auf einer kleinen Feuerstelle. Wir müssen uns mit dem Essen beeilen, da es sonst stockdunkel wird. Manu und B.J., unsere indischen Begleiter zaubern schnell ein köstliches Kichari herbei. Es wird nicht ganz dunkel, wir haben fast Vollmond und die Schlucht ist in helles Mondlicht getaucht. Die Luft ist klirrend und klar. Unser Abendsatsang findet natürlich in Vishnus Höhle statt. Sie ist nicht sehr groß, wir elf passen gerade hinein. Vor dem kleinen, in den Felsen gehauenen Altar steht sein Bett, das er benutzt hat. 
Die Meditation ist sehr intensiv, man spürt diese spirituelle Energie in der Luft, die Swami Vishnu hinterlassen hat, alles scheint zu vibrieren. Die Atmosphäre ist schwierig mit Worten zu beschreiben, es ist eines meiner spirituellsten Erlebnisse bisher.

Wir gehen früh zu Bett, die nächsten Tage werden trotz aller Energie anstrengend. Mein Magen ist nicht ganz fit, Ken hat Höhenprobleme. Wir hoffen auf Besserung.

12. Tag

Der Tag beginnt wie üblich mit Satsang, wieder in Swamis Höhle. Nach einem kräftigen Frühstück geht's dann los. Wir nehmen nur das Nötigste mit, immerhin wollen wir die nächsten zwei Tage 36 km bis 4000m Höhe bewältigen. Heute gehen wir bis zu einem Ashram bis 4 km vor Gomuk, der Quelle des Ganges, um dann morgen sehr früh direkt bis zur Quelle und den ganzen Weg wieder zurück zu wandern, ca. 22 km. Ich bin noch nie so weit gewandert in zwei Tagen und frage mich ernsthaft, ob ich das schaffe. 
Aber es geht leichter, als ich dachte. Das Wetter ist gut, der Wind bläst kräftig, die Berglandschaft ist wunderschön und wir halten regelmäßig zum Chai und Keksen. Wir überqueren kleine Bäche, die von den Felsen herunterstürzen, wandern an steil abfallenden Wänden entlang (auch für nicht ganz Schwindelfreie wie mich machbar) und halten immer wieder kurz an, um die Berge und die wilde Landschaft um uns herum zu betrachten. Nach sieben Stunden erreichen wir unser Ziel. Da der Ashram fast komplett belegt ist, erhalten wir mit Mühe und Not noch einen Verschlag, in dem wir wie die Ölsardinen nebeneinander liegen. Da es sehr kalt ist (-5 Grad), haben wir alles an, was wir mithaben. Trotz der Kälte und aller Einfachheit ist die Stimmung gut. Wir singen Schlaflieder in unterschiedlichen Sprachen und versuchen, zumindest etwas Schlaf zu bekommen.
Es ist uns nicht gelungen. Kaum einer hat ein Auge zugetan, entweder aufgrund der Kälte oder der Höhe (ich hatte die ganze Nacht Herzklopfen). Vor Sonnenaufgang machen wir uns auf in den eiskalten Morgen Richtung Gomuk. Nach vier recht beschwerlichen Kilometern über Stock und Stein haben wir es geschafft. Aus meterhohen Felsen, die sich bei näherem Hinschauen als reines Eis entpuppen, kommt sie herausgeströmt, die Quelle des Ganges. Ehrfürchtig stehen wir davor und betrachten schweigend das sprudelnde Wasser. Wieviele Menschen in Indien würden alles darum geben, jetzt hier zu stehen. Der Höhepunkt steht uns natürlich noch bevor, ein Bad im Gangeswasser, um uns von allen Sünden zu befreien! Jedoch zögern wir, immerhin ist es höchstens 5 Grad in der Luft, das Wasser um den Gefrierpunkt. Aber da hilft nichts, Sachen runter, kurz mit einem Schrei ins Wasser, geschafft! Vorsichtshalber lasse ich es fotographisch festhalten, das glaubt mir zu Hause sonst kein Mensch! Zähneklappernd hüpfen wir herum, um uns wieder aufzuwärmen, selbst die Aussicht auf einen eventuellen Schnupfen kann uns dieses Erlebnis nicht verderben. Wir bedanken uns bei Mutter Ganga und machen uns auf den langen Rückweg. 18 km hoch und runter liegen noch vor uns. Die letzten sind dann wirklich anstrengend. Wir sind alle froh, als wir wieder in Swamis Höhle in Gangotri sind.
Nach dem Essen gehen ein paar von uns noch zur Puja in den Tempel von Gangotri. Was für ein Abschluß eines unbeschreiblichen Tages!

13. Tag

Wieder schlecht geschlafen trotz der körperlichen Anstrengung. Um 5.30 Uhr geht's zurück nach Sivananda Kurtir. Die Wackelei auf dem Jeep nervt mich heute etwas, ich bin totmüde und möchte endlich mal wieder heiß duschen. Auch die Szenerie im aufkommenden Tageslicht kann mich heute nicht beeindrucken. Glücklicherweise halten wir in Gangagni an heißen Quellen, in die ich mich nur zu gerne fallen lasse. Danach gibt's meinen geliebten Chai und ein paar Snacks. Jetzt bin ich gestärkt und kann den Tag wieder mit alter Frische beginnen. 
Um 11 Uhr sind wir wieder zu "Hause", werden mit einem Lunch erwartet und fallen alle totmüde in die Betten.
Am Nachmittag lasse ich alles noch einmal in Gedanken an mir vorüberziehen. Die Eindrücke der letzten Tage waren fast zuviel. Ich muß alles erst noch verarbeiten. 
Sunda lobt uns am Abend, daß wir wirklich eine tolle Gruppe waren, die sich gegenseitig unterstützt und viel Energie gegeben hat.
Ich habe soviel Glück gehabt, daß ich mit dabei sein durfte, denn dieses Trekking findet nur einmal im Jahr statt! Ich kann immer noch nicht glauben, daß ich tatsächlich in der Quelle des Ganges gebadet habe. Beim Satsang abends danke ich allen Göttern für diese Zeit hier.

14.-16. Tag

Ausruhen ist angesagt, Asanastunden, Satsang, mit Leuten reden, alleine sein. Heute habe ich zum ersten Mal Lust auf ein Vollkornbrot und frischen Salat, komisch.
Einige Leute verabschieden sich, es tut mir leid, wir waren eine richtige kleine Familie.
Ich freue mich auf Rishikesh, bin gespannt, wie die letzten Tage meiner Reise sich gestalten werden.

19.-21. Tag

Sehr früh stehen wir auf, um den 5.30 Uhr Bus nach Rishikesh zu bekommen. Ich verabschiede mich von allen (außer vier Frauen, die mit mir kommen). Manu, unser Fahrer, und B.J., der junge Inder, der immer überall mithilft, fahren uns zur Bushaltestelle und winken zum Abschied. Ich bin ein bißchen traurig. Die Fahrt über lasse ich die Landschaft noch einmal auf mich wirken, die Schluchten, die Berge, der blaue Himmel. Anita und Mandala fahren weiter nach Dharamsalam, Kim wird mich nach Rishikesh begleiten. 
In Rishikesh besorge ich mir erst mal ein Zugticket nach Delhi, diesmal ohne Probleme. Die kommen dann bei der Zimmersuche. Nix zu machen, alles voll, außer die letzten Löcher. Kim weiß Gott sei Dank eine Ecke etwas außerhalb namens Laxman Jula, wo wir dann endlich etwas finden. Wir sind total kaputt, Chai muntert uns etwas auf.
Wir laufen etwas durch die Gegend und finden ein kleines Cafè, das frisches braunes Brot hat! Wir essen soviel davon, bis uns fast schlecht wird.
Ich finde den Sivananda Ashram und beschließe, am nächsten Tag mir richtig Zeit dafür zu nehmen. Aber wie immer kommt es anders.
Rishikesh gefällt mir recht gut, jedenfalls der Teil mit den Ashrams rechts und links vom Ganges, der Rest ist mir zu laut und zu schmutzig. Ich bin an die Ruhe und den Frieden der Berge gewohnt, der Lärm und die Hektik nerven. Abends essen wir in der Nähe unserer Bleibe in einem kleinen Restaurant, wo man zusehen kann, wie alles frisch zubereitet wird. Das Essen ist köstlich, wir essen und essen, sehr unyogisch. Aber es ist einfach zu gut! Dann bummeln wir noch etwas durch die kleinen Straßen, die Atmosphäre hier etwas abseits vom Rummel ist sehr viel angenehmer als in Rishikesh selbst.
Am anderen Tag schauen wir uns Rishikesh etwas genauer an, konsultieren einen ayurvedischen Arzt für unsere Wehwehchen, bummeln durch die Straßen und mein Rucksack füllt sich bedenklich mit Souvenirs...
Für den Ashram ist es zu spät geworden, also werde ich den nächsten Tag nutzen, um dort eine Weile zu sein. Kim wird früh wieder nach Uttar Kashi zurückfahren, mein Zug nach Delhi geht erst abends.
Ich gönne mir noch eine ayurvedische Massage und dann beenden wir den Tag wieder in dem gestrigen Restaurant und schwelgen wieder in indischen Köstlichkeiten. Als wir wieder in unser Zimmer kommen, bin ich so todmüde, daß mich noch nicht mal mehr die Kakerlaken im Bad stören.
Am nächsten Tag frühstücken wir noch einmal richtig in unserem Stammcafè, dann verabschieden wir uns. Kim schenkt mir ein kleines Tagebuch mit einer wunderschönen Widmung, wir sind den Tränen nahe. Wir haben soviel Schönes erlebt und kennen uns eigentlich kaum!
Ich schultere meinen Rucksack und gehe zum Sivananda Ashram. Es ist ruhig und friedlich hier, nicht dieses laute Chaos. Ich gehe zum Sivanandaschrein, lasse mich nieder und überlasse mich diesen Schwingungen, die im Raum herrschen. Es ist gerade eine Puja, ich habe Glück. Nur meine Meditation ist etwas schwierig, leider können die anwesenden Inder auch an dieser heiligen Stätte ihre Reinigungsgeräusche nicht unterdrücken, was ich als äußerst störend empfinde. Dennoch bin ich klar im Geist und bin glücklich, daß ich hier sitze. Danach gehe ich in die Ramahalle, in der ständig jemand sitzt und Hare Rama singt. Es heißt, was man sich hier wünscht, geht in Erfüllung. Ich bekomme etwas Prasad und versuche zu meditieren. Natürlich wünsche ich mir auch was...
Draußen setze ich mich an den Sivanandagedenkstein in den Schatten und bin froh, dem Trubel auf der Straße entkommen zu sein. Ich habe die Befürchtung, daß Rishikesh in einigen Jahren nicht mehr das sein wird, was es war, eine heilige Stadt, ein Ort der Spiritualität. Es wird viel gebaut und es wird viel Plunder angeboten. Geld macht sich breit. Ich hoffe sehr, daß ich mich irre und die spirituelle Atmosphäre erhalten bleibt. Nach einiger Zeit ziehe ich mich wieder in mein Cafè zurück, um auf meinen Bus zu warten, der mich nach Haridwar zum Bahnhof bringen wird.

Jetzt sitze ich hier und versuche, die ganzen Eindrücke und Bilder der letzten Wochen an mir nochmal vorbeiziehen zu lassen. Ich werde wohl einige Zeit brauchen, um alles zu verarbeiten, ich habe soviel erlebt. Ich bin an den Orten gewesen, wo Swami Sivananda und Swami Vishnu Devananda gelebt und meditiert haben, ich habe Asanas, Pranayama und Satsang praktiziert, die Schönheit des Himalaya erlebt, viele nette Menschen kennengelernt und im Ashram gelebt. Diese Fülle mit allen Höhen und Tiefen läßt sich kaum in diesen Zeilen wiedergeben, es kann nur ein flüchtiger Eindruck entstehen, aber es war die aufregendste und spirituellste Reise meines Lebens. 

OM NAMAH SHIVAJA 

Informationen über Sivananda Yoga München
Oder www.sivanandayoga.org/netala.htm

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