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Venenentzündung

FRAGE:
Gibt es bestimmte Asanas bei Venenentzündung?

ANTWORT von Vishwanath:
Vielen Dank für Ihre E-Mail.
Die Yoga Vidya Grundreihe, auf deren durchdachtem System sämtliche bei uns angebotenen Übungsreihen aufbauen, wirkt ganzheitlich auf körperlicher, geistig-emotionaler und energetischer Ebene. Deshalb ist es am besten, sie auch als Ganzes zu üben, dass sich die vollen Wirkungen entfalten können. Durch die Yogaübungen werden der Körper und damit auch die Blutgefäße, Nerven, usw. gedehnt und gestärkt. In den Stellungen werden die inneren Organe und das Drüsensystem massiert und durchblutet.

Grundsätzlich können Umkehrstellungen (insb. Kopfstand, Schulterstand) und Flexibilitätsstellungen (insb. Pflug, Vorwärtsbeuge, stehende Vorwärtsbeuge, Dreieck) hilfreich sein für die Gesunderhaltung der Blutgefäße.

Sie sollten mit dem Arzt abklären, welche Übungen für Sie geeignet sind, eventuell ihm einen Übungsplan zeigen, den Sie mit einer Broschürenanforderung zugeschickt bekommen oder bei jedem Seminarbesuch im Haus Yoga Vidya erhalten können.

Für den Schulterstand finden Sie Variationen und Vereinfachungen unter http://www.yoga-vidya.de/de/asana/schulterstand.html. Diese könne Sie zunächst ausprobieren und sich dann langsam an die Grundstellung heranarbeiten.

Um die Übungen richtig von einem geschulten Yogalehrer zu lernen, empfiehlt sich der Besuch eines Yoga Einführungsseminars. Diese finden Sie unter https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/wie-lerne-ich-yoga/yoga-meditation-einfuehrungsseminar/.

Mit besten Grüssen
Om Shanti
Vishwanath


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Thrombose

FRAGE:
Ein Freund von mir hatte (nun) schon zweimal eine Thrombose (Beinvene); sein Arzt hat im gesagt, Stehen wäre nicht gut für ihn, Bewegung und Gehen ja (bei Thrombose: besser Laufen und Liegen als Sitzen und Stehen); wie sieht es denn mit eher dynamischen Yogaarten (Vinyasa Yoga und Ashtanga Yoga) aus, wäre das eine Möglichkeit für ihn Yoga zu praktizieren? Das Yoga im Yoga-Vidya hat doch einen relativ hohen Anteil im Sitzen.

ANTWORT von Mahashakti:
Om om om
om namah Shivaya,
Vielen Dank für deine Mail.
Ja, langes Sitzen und Stehen sind tatsächlich nicht zu empfehlen. Dies gilt insbesondere für die Zeit des Tages wo ein Mensch seiner täglichen Arbeit
und seinen Feierabendtätigkeiten nachgeht. Also die Dinge die die meiste Zeit des Tages ausmachen. Die eine Yoga-Stunde am Tag gehört da eher weniger
dazu, zumal sie normal nicht durchgängig im Sitzen oder Stehen absolviert wird. Meistens sind Übungen entweder dynamisch wie zB der Sonnengruss, oder
sie erfolgen im Liegen, wie zB die Rückbeugen. Es ist auch kein Problem sitzende Übungen vollständig zu vermeiden.

Thrombose entsteht bevorzugt aufgrund von Veränderungen der Beinvenen oder aufgrund von Veränderungen des Blutes. Die Frage ist jetzt: was ist in diesem Fall die Ursache? Welcher Art ist die verursachende Erkrankung? Wenn ich weis was die zugrundeliegende Erkrankung ist, dann kann ich versuchen darauf einzugehen, wie diese Erkrankung mit Yogatherapie angegangen werden kann.
In jedem Fall würde ich dringend zu einer Ernährungsumstellung zu yogisch-vegetarischer Vollwertkost raten (soweit noch nicht erfolgt). Dann halte ich ein ausgewogenes, tägliches Yoga-Asana-Programm für sinnvoll. Um die Blutreinigung zu fördern ist Pranayama besonders wichtig - die yogischen Atemübungen. Dazu viele Sonnengrüsse und liegende Asanas.
Hier einige sanfte Übungshinweise zur Inspiration:
Anleitungen für Entspannungen zum Online-Anhören findest du hier:
https://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/category/podcast/entspannungsanleitung/
 
Anregungen für zentrierendes Pranayama findest du hier.

Hier findest du einige Übungsanregungen für sanfte Ganzkörperbewegungen

Verschiedene Sonnengruss-Varianten findest du hier:

Vielleicht mag er zur Yogatherapie-Kur nach Bad-Meinberg kommen? Dann können wir ein auf ihn zugeschnittenes Programm erstellen.
Infos dazu findest du hier:
Yogatherapie-Kurzzeittherapie im Haus Yoga Vidya Bad Meinberg

Ich wünsch dir und deinem Freund weiterhin gute und regelmässige Übungspraxis.
 
Om Shanti
Liebe Grüsse
Mahashakti


FRAGE:

Eine Schülerin in meinem Yogakurs konnte sehr gut Yoga praktizieren. Seit einige Zeit hat sie Probleme mit ihren Beinen. Die Ärzte haben festgestellt, dass sie Thrombose hat und haben ihr verboten, weiter Yoga zu üben. Was denkst Du darüber?

ANTWORT von Sukadev:

Wenn ein Arzt etwas verboten hat, sollte man als Yogalehrer keine entgegengesetzten Empfehlungen machen.
Der beste Ratschlag wäre, der Schülerin ein Schaubild mit den Yogastellungen mitzugeben, das sie ihrem Arzt zeigen kann. Der Arzt soll dann entscheiden, welche Übungen hilfreich sein können und welche nicht. Eventuell kannst Du empfehlen, dass sie mal zu einem anderen Arzt geht.
Normalerweise raten Ärzte bei Thrombose-Gefahr in den Beinen, keine Umkehrstellungen zu machen und alles zu vermeiden, was die Beine drücken würde, also Verzicht auf kreuzbeinige Stellungen. Normalerweise wäre aber Bewegung gut (wie z.B. Sonnengebet, Bauchmuskelübungen, Krokodilsübungen) ebenso wie Dehnübungen (Vorwärts-, Rückbeugen, Drehsitz, stehende Stellungen etc.). Atemübungen in einer Sitzhaltung, welche die Beine nicht drückt, und natürlich Tiefenentspannung und Meditation (nicht kreuzbeinig). Aber inwieweit diese Übungen für die Schülerin gut sind, sollte doch ein Arzt entscheiden.


FRAGE:

nach einer Bein-Thrombose suche ich Stellungen, die mir helfen können (bzw. was sollte ich auf jeden Fall sein lassen)?

ANTWORT von Mahashakti:

So pauschal von hier aus und ohne dich gesehen zu haben ist das sehr schwierig zu beantworten. Bitte wähle daher die Asanas aus die du üben möchtest, drucke sie aus und zeige sie deinem Arzt. Er kann das am besten beurteilen.

So ganz allgemein kann ich dir folgendes sagen:

Es ist wichtig die Beine zu bewegen um die Muskelpumpe zu aktivieren. Dazu ist im Yoga-Bereich der Sonnengruss gut. Im Nicht-Yoga-Bereich sind Radfahren und Schwimmen sehr gut.

Auch die stehenden Gleichgewichtshaltungen wie der Baum, Tänzer usw. trainieren sehr gut die Beinmuskulatur, was sich positiv auf die Blutgefäße auswirkt. Aus yogischer Sicht sind die Beine dem Muladhara-Chakra im Beckenboden zugeordnet. Damit sind Asanas gut die dieses Chakra stärken: Heldenstellungen in allen Variationen. Des weiteren sind liegende Asanas gut, da sie den Druck aus den Beinen nehmen. Hier kannst du vermutlich ohne Einschrängkung alles üben das dir gut tut. Auch alles was die Beine dehnt ist gut, also zB die Vorwärtsbeuge.

Zu Umkehrstellungen gibt es widersprüchliche Aussagen. Grundsätzlich sind sie zwar gut weil sie das Blut aus den Beinen laufen lassen und so den Druck auf die Venen mindern, aber bei Thrombosegefahr kann es je nach Fall Komplikationen geben. Daher bitte hierzu unbedingt den Arzt fragen!

Ähnlich verhält es sich mit den kreuzbeinigen Sitzhaltungen bzw. allen Sitzhaltungen in denen die Beine gedrückt werden: es gibt widersprüchliche Aussagen ob das gut oder nicht gut ist. Da spielt immer auch die individuelle Verfassung eine Rolle. Das ist auch ein Fall den Arzt zu fragen.

Solange du nicht dazu kommst deinen Arzt zu fragen, solltest du nur die Asanas üben, die gut sind und sich zusätzlich auch wirklich gut anfühlen.

Für Meditation und Pranayama setz dich am besten auf einen Stuhl.

Einige Anregungen zum Üben findest du auf www.yogatherapie-portal.de/ Kategorie: Übungsreihen - Sichere Körperbeherrschung.

https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/uebungsreihen/sichere-koerper-beherrschung/

Bitte wähle hieraus diejenigen Übungen aus, die zum oben gesagten passen.

Ich wünsche dir weiterhin erfolgreiche Übungspraxis und gute Besserung.

Om Shanti

Liebe Grüsse

Mahashakti

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