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Beratung und Anmeldung

Yoga-Übungen in yogatherapeutischer Anwendung für ...

Wünschst du dir Kontakt zu anderen Yoga-Praktizierenden, die sich auch mit deiner Thematik auseinandersetzen? Dann klick bitte hier.

Ovarialkarzinom

FRAGE:
Gibt es Erfahrungen mit Krebspatienten speziell einem schweren Ovarialkarzinom und einer geeigneten Yogatherapie? Ich würde mich über eine schnelle Rückmeldung sehr freuen.

ANTWORT von Mahashakti:
Erfahrungen mit Yogatherapie bei Krebspatienten gibt es. Es gibt auch Studien zu diesem Thema.

Das Ergebnis dieser Studien ist im Wesentlichen: Yoga lässt die Patienten stärker werden, sie fühlen sich wohler und können mit der Krankheit besser umgehen. Vor allem aber leiden sie wenger stark unter der anstrengenden schulmedizinischen Krebstherapie (Bestrahlung und Chemo). Auch die mit dieser Erkrankung meist einhergehenden Depressionen fallen sanfter aus. Subjektiv fühlen sich die Patienten deutlich besser.

Diese Wirkung wird als Reaktion auf die allgemeine Stärkung und Entspannung des gesamten Organismus angesehen, die für Yoga so typisch ist.

In diesem Sinne sind alle Übungen erfolgreich, die Entspannung fördern ohne dabei anzustrengen. Anstrengung nimmt Energie die der Körper für die Krankheit braucht.

Zur Orientierung kann die typische Anfängerstunde dienen. Ausserdem findest du hier ein kleines Übungsprogramm, das mit einer Gruppe von Brustkrebspatientinnen geübt wurde.

Om Shanti
Liebe Grüsse
Mahashakti


Lungenkrebs

FRAGE:
Kannst Du aus Deinem Yoga-Erfahrungsschatz sagen, ob bestimmte Atemübungen besonders empfehlenswert sind und ob man bestimmte Dinge beachten muss (vielleicht bei Kapalabhati Vorsicht walten lassen?) Gibt es Deines Wissens nach Erfahrungen mit Lungenkrebs und Yoga?

ANTWORT von Sukadev:
Ich würde folgende Atemübungen empfehlen, die natürlich schrittweise zu erlernen wären:
- Einfache Bauchatmung, vier Sek. ein-, vier Sekunden ausatmen
- Verlangsamte Bauchatmung: vier Sekunden ein-, langsamer ausatmen (bis acht Sekunden)
- Wechselatmung ohne Anhalten: vier Sek. ein, vier Sek. aus
- Wechselatmung ohne Anhalten: vier Sek. ein, acht Sek. aus
- Wechselatmung mit sanftem Anhalten : vier Sek. ein, vier Sek. anhalten, acht Sek. aus (das Anhalten kann eventuell langsam gesteigert werden)
- Brahmari
- Sitali/Sitkari

Ich bin der festen Überzeugung, dass diese Atemübungen, sanft und bewusst ausgeführt, einem Krebskranken mindestens Entspannung, mehr Lebenskraft und vermehrte Schmerzfreiheit schenken können. Ob Heilwirkungen dokumentiert sind, kann ich Dir nicht sagen.


FRAGE:
Da ich Lungenkrebs habe wäre ich besonders an spezifischer Nahrung u. Training interessiert. Würde auch ein Hotel in Indien aufsuchen.

ANTWORT von Vishwanath:
Vielen Dank für Ihre E-Mail.

Wir sind keine Ärzte. Aber Yoga wirkt allgemein körperlich und geistig stärkend, kann die Selbstheilungskräfte aktivieren und hilfreich sein, mit Krankheiten besser umgehen zu können. Yoga und Massagen helfen, die Stoffwechselvorgänge im Körper anzuregen und mit Stresssituationen besser umgehen zu können. Eine ausgewogene, gesunde und vegetarische Ernährung ist ebenfalls sehr förderlich.

Ein Aufenthalt in unserem Haus hier in schönster, ruhiger Umgebung, in beruhigender und spiritueller Atmosphäre, kann sehr hilfreich sein. Wir bieten vielfältige Seminare im Bereich Yoga, Ayurveda, Meditation, Positives Denken und Gedankenkraft an.

Wir haben auch eine indische Ayurveda-Ärztin im Haus, die Ihnen in einem Beratungsgespräch weiterhelfen und ein individuelles Behandlungsprogramm ausarbeiten kann. Sie gibt ihnen auch Tipps bezüglich einer für Sie angemessenen Ernährung.

Ich würde folgende Atemübungen empfehlen, die natürlich schrittweise zu erlernen wären.

- Einfache Bauchatmung, vier Sek. ein-, vier Sekunden ausatmen
- Verlangsamte Bauchatmung: vier Sekunden ein-, langsamer ausatmen (bis acht Sekunden)
- Wechselatmung ohne Anhalten: vier Sek. ein, vier Sek. aus
- Wechselatmung ohne Anhalten: vier Sek. ein, acht Sek. aus
- Wechselatmung mit sanftem Anhalten : vier Sek. ein, vier Sek. anhalten, acht Sek. aus (das Anhalten kann eventuell langsam gesteigert werden)
- Brahmari
- Sitali/Sitkari

Diese Atemübungen, sanft und bewusst ausgeführt, können einem Krebskranken mindestens Entspannung, mehr Lebenskraft und vermehrte Schmerzfreiheit schenken.

Falls Sie bisher noch keinen Kontakt mit Yoga hatten, empfehle ich Ihnen auf jeden Fall den Besuch eines Yoga und Meditation Einführungsseminars, um diese Übungen von einem geschulten Yogalehrer richtig zu lernen.

Hier noch einige Literaturhinweise, in denen Sie nähere Erklärungen und Übungsanleitungen finden:

1) Eine Einführung zu Yoga und Ayurveda finden Sie unter https://www.yoga-vidya.de/center/haus-bad-meinberg/start/.

https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/

2) Die Seminarübersicht und eine Suchmaschine finden Sie unter https://www.yoga-vidya.de/seminare/

3) Artikel über yogische Ernährung finden Sie unter
http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Die_Ernaehrung_im_Yoga.html.

http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/Art_Yoga_Ernaehrung.html#Empfehlung

4) Beschreibungen der Atemübungen finden Sie unter

https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama

http://www.yoga-vidya.de/de/asana/energieatem.html

http://www.yoga-vidya.de/de/asana/gelassenheit.html

http://www.yoga-vidya.de/de/asana/wechselatmung.html

http://www.yoga-vidya.de/de/asana/sitali.html

Ich hoffe, Ihnen damit etwas weitergeholfen zu haben. Wir würden uns freuen, Sie bald bei uns im Haus begrüßen zu dürfen.

Mit besten Grüssen
Om Shanti
Vishwanath


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Brustkrebs

FRAGE:
Ich habe gehört, dass bei einem Lymphödem im Arm nach Mammakarzinom Yoga helfen soll. Danke für die Antwort.

Antwort von Mahashakti:
Yoga ist ein ganzheitliches Übungssystem welches im Laufe des regelmäßigen Übens dazu führt, das die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiv werden. Alles was der Körper selber heilen kann, das wird im Heilungsfortschritt deutlich gefördert. Das betrifft dann natürlich auch die Heilung von Lymphödemen.

Bei Brustkrebs vermute ich beschränkt sich das Problem nicht auf den betroffenen Arm, die Belastungen gehen deutlich weiter. Frauen mit Brustkrebs die Yoga üben erleben die Folgen der schulmedizinischen Therapie als deutlich weniger belastend, als Frauen die kein Yoga üben. Das haben wissenschaftliche Studien ergeben.

Kurz gesagt: Es wäre sicher eine sehr gute Idee wenn du Yoga praktizieren würdest. Am besten dauerhaft und wenn machbar täglich. Ich weis jetzt nicht in welcher körperlichen und psychischen Verfassung du dich befindest. Hier im Haus habe ich bisher ca 35 Frauen mit Brustkrebs unterrichtet. Die meisten von ihnen fühlten sich eher schwach, müde und steif. Nur wenige wirkten kraftvoll. Und allen haben die Übungen sehr gut getan. Sie waren nach der Stunde voller Enthusiasmus und entschlossen Yoga weiter zu praktizieren.

Wenn du das Gefühl hast du fühlst dich vielleicht nicht fit genug für einen "normalen" Yogakurs, dann wäre es sicher sinnvoll Einzelstunden bei einem Yogatherapeuten zu nehmen. Ein sehr erfahrener Yogalehrer ist auch schon gut.

Wenn du magst, dann kannst du auch hier ins Haus kommen und einige Yogatherapiestunden nehmen.

Seminare die das Thema "Krebs" beinhalten, bieten wir hier

Vielleicht ist das interessant für dich? Wenn du nicht so lange warten willst - du kannst jederzeit als Individualgast herkommen, an den meisten Veranstaltungen teilnehmen und persönliche Yogatherapie-Stunden bekommen.

Ich hoffe dies hilft dir weiter und beantwortet deine Frage. Bei weiteren Fragen melde dich bitte.

Om Shanti
Liebe Grüsse
Mahashakti


FRAGE:
Ich leite in meiner Arbeit im Brustkrebs-Zentrum einen Yogakurs für Frauen nach der Brustkrebs-OP. Dafür benötige ich einige weitere Anregungen zum Üben.

ANTWORT von Mahashakti:
Bei Krebs konzentriert sich die Yogatherapie ganz besonders auf die Themen:

  1. Entspannung
  2. Stärkung der Selbstheilungskräfte
  3. Hebung der Lebensenergie (Prana)
  4. Hebung der Stimmung und Stärkung der inneren Freude

Was die von dir betreuten Frauen sinnvollerweise üben können, daß hängt sehr stark von ihrer Konstitution und ihrem derzeitigen physischen und psychischen Zustand ab. Gerade bei Krebs ist Pranayama ausserordentlich wichtig! Ich würde in obiger Reihenfolge vorgehen:

  1. Erst mal ausgeprägt Entspannungs/Loslass-fördernde Übungen: Tiefe Bauchatmung, Brahmari, Omkar, sehr sanfte Asanas (zB wie eine typische Anfängerstunde oder noch sanfter) mit Mula Bandha, Meditation: Tratak, Yoga Nidra.
  2. Später dann etwas intensiver werden: als zusätzliche Pranayamas hinzunehmen: Kapalabhati, Wechselatmung; Schwerpunkt auf Asanas die vor allem die unteren 3 Chakras stärken: Krokodilsübungen, Drehsitz, Vorwärtsbeuge in vielen Varianten. Alles mit tiefer Bauchatmung und Mula Bandha
  3. Jetzt auf die Steigerung des Prana hinarbeiten, mit intensiviertem Pranayama: intensiveres Kapalabhati, Wechselatmung mit Samanu-Konzentration, sanftes Bhastrika ohne Kumbhaka, einfaches Ujjayi, Brahmari. Asanas wie vorher.
  4. Wenn die Chakraenergien von unten her aufgebaut sind, dann als nächstes das Herzchakra stärken: Brahmari intensivieren, Wechselatmung einige Runden zusätzlich mit Anahatha-Konzentration. Bei Asanas zunehmend die Rückbeugen intensivieren.

Ich wünsche dir viel Erfolg!

Liebe Grüsse
Om Shanti
Mahashakti


FRAGE:
Welche Übungen sind Ihrer Meinung gut für die Bekämpfung des Brustkrebs?

Meiner Schwester wurde vor zwei Wochen die Diagnose gestellt. Es handelt sich wahrscheinlich um Brustkrebs im Anfangsstadium.

Sie weiß, dass mir die Beschäftigung mit dem Yoga und vor allem die Meditation sehr geholfen haben und ich auch meinem Leben einen Sinn geben konnte ohne jenes vollkommen umkrempeln zu müssen, hat Sie sich hoffnungsvoll an mich gewandt. Welche Tipps kann  ich Ihr geben bzw. wie kann ich Ihr helfen?

ANTWORT von Vishwanath:
Wir sind keine Ärzte. Aber Yoga wirkt allgemein körperlich und geistig stärkend, kann die Selbstheilungskräfte aktivieren und hilfreich sein, mit Krankheiten besser umgehen zu können. 

Ein Aufenthalt in unserem Haus hier in schönster, ruhiger Umgebung, in beruhigender und spiritueller Atmosphäre, kann sehr hilfreich sein. Wir bieten vielfältige Seminare im Bereich Yoga, Meditation, Positives Denken und Gedankenkraft an. 
In der „Welt“ gab es vor kurzem einen Artikel, dass Yoga bei Brustkrebsbehandlung die Nebenwirkungen reduziert.

"Die Phasen eines Frauenlebens, die mit Veränderungen im hormonellen Haushalt einhergehen, werden durch Yoga auch als emotional leichter empfunden. Starke Gefühle werden in Einklang gebracht und Frauenleiden wie Osteoporose und Brustkrebs wird vorgebeugt. Mit Hilfe von Yoga und Meditation können Frauen selbstständig etwas für ihr emotionales Wohlbefinden tun. Dabei ist es gleich, ob es sich um Depressionen oder extremes Verhalten zum Beispiel während einer hormonellen Umstellung (beispielsweise in der Menopause) handelt. Die positive Wirkung bestimmter Yogaübungen auf die Gesundheit der weiblichen Brust beruht auf einer Aktivierung des Lymphsystems, so dass schädliche Substanzen und Infektionen besser abgewehrt werden."

Übungen, die sich besonders positiv auswirken, sind die brustöffnenden Asanas, wie z.B. Fisch, Kobra, Bogen und Drehsitz.
http://www.yoga-vidya.de/de/asana/fisch.html
http://www.yoga-vidya.de/de/asana/kobra.html
http://www.yoga-vidya.de/de/asana/bogen.html
http://www.yoga-vidya.de/de/asana/drehsitz.html

Mit besten Grüssen
Om Shanti
Vishwanath


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Darmkrebs

FRAGE:
Eine Schülerin (verheiratet, vier Kinder, berufstätig) bei uns in der Yogalehrerausbildung  war die letzten Wochen im Krankenhaus ? gerade habe ich mit ihr telefoniert.
Zuerst bestand Verdacht auf Darmverschluss, es folgte eine Notoperation bei der festgestellt wurde, dass im Darm und auf dem Darm im Bauchraum viele Metastasen sitzen. Es wurden welche entfernt, aber andere an Lymphknoten und in der Nähe der Bauchschlagader konnten nicht entfernt werden.
In einer 2. Operation wurde jetzt ein Chemoport gelegt und nun wartet sie zu Hause auf den genauen Befund d.h. welche Krebsart es ist. Danach soll die
Chemotherapie beginnen.
Sie möchte gerne weiter Yoga üben und wenn möglich vor und zwischen der Chemo auch zur Yogalehrerausbildung kommen.
 
Da ich gar keine Krebs-Erfahrung habe, möchte ich dich gerne um Unterstützung bitten, da du doch in letzter Zeit einige Seminare zu diesem Thema hattest und bestimmt auch Betroffene dabei waren?

ANTWORT von Mahashakti:

Om om om
om namah Shivaya,
das ist ja eine schlimme Geschichte. Bitte lies mal das hier und gib es ihr weiter: https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/erste-hilfe/#c14223
Sie soll auf jeden Fall möglichst viel Meditieren und Pranayama üben. Sachen die den Bauch stark bewegen sind evtl zu meiden (Arzt fragen!).
Damit meine ich Agni Sara & Co. Sie können die Metastasenbildung fördern, so wie das von Massagen auch vermutet wird. Die wichtigsten Praktiken sind Meditation und Pranayama, an die persönlichen Möglichkeiten angepasst. Asanas sind auch wichtig, kommen aber eindeutig danach, je nach körperlichem Zustand.
Lt. Sw. Satyananda Saraswati setzt die Heilung in dem Moment ein, wo der Übende wahrhaft erkennt, das er den Körper nicht wirklich benötigt. Es ist ein rein geistiger Prozess, der zur Heilung führt. Es werden geistige Prozesse als Haupt-Krebsursache angenommen. Um diese Befreiung ist vom ersten Tag an mehrstündige Meditations- und Pranayamapraxis pro Tag erforderlich. Sie lassen ihre Kranken fünf bis sechs Stunden am Tag meditieren, zzgl. dasselbe Pensum an Pranyama und soviel Asana wie dann noch geht. Dazu Kriyas, Fasten und anschliessend streng sattvige Kost, sehr einfach und natürlich.
Krebstumore sind Lagerstellen für Gifte, mit denen der Körper nicht weiss wohin. D.h. Reinigen nach allen Regeln der Kunst ist angesagt.
Gute Heilkost bei Krebs ist beschrieben bei Müller-Burzler "Methusalem-Ernährung", Franz Konz "Urkost", Galina Schatalova "Wir fressen uns zu Tode" sowie das Folgebuch von ihr. Zu allen drei Autoren gibts interessante Infos im Internet.
Wenn deine Teilnehmerin noch ausreichend Kräfte hat, dann kann sie versuchen Pranayama nach den Regeln der Hatha Yoga Pradipika zu üben. Das sind drei bis vier Übungsblocks pro Tag (morgens, mittags, nachmittags und abends) mit jeweils:
- 15' Kapalabhati
- mindestens 30' Wechselatmung (langsam steigern bis auf 2 Stunden bzw. was geht)
- 3-5 Runden Bhastrika (25 -30 Wiederholungen pro Runde)
- 20 Runden Ujjayi mit Bandhas
- 20 Runden Surya Bheda mit Bandhas
- 2 x 6 Runden Maha Mudra mit Bandhas
- 5' Khechari Mudra
- solange Viparita Karani mit Lichtvisualisierung wie erforderlich ist um die Energien zu harmonisieren. Also durchaus auch länger als nur wenige Minuten.
So ein intensives Programm muss natürlich langsam über mehrere Wochen hinweg aufgebaut werden, wenn sie bisher nur wenig oder kein Pranayama  geübt hat. Dafür kann sie zu Beginn mehr meditieren und singen. Auch Singen hat übrigens schon viele gerettet und ist auf eine Art auch Pranayama.
Ein vergleichbares Programm wie das obige soll schon mal eine Krebspatientin in fortgeschrittenem Stadium gerettet haben. Leider ist dieser Fall nicht dokumentiert und nähere Einzelheiten sind auch nicht bekannt. Aber ich kann mir durchaus vorstellen, das das hilft, denn es wirkt sehr stark reinigend, hebt das Prana und aktiviert Stoffwechsel und Immunsystem. All das mögen Krebszellen nicht. Solange ausreichend Kraft da ist, kann das ohne weiteres in vollem Umfang begleitend zur Schulmedizinischen Therapie geübt werden. Später muss das Programm angepasst werden.

Ich wünsche euch beiden all das was ihr jetzt benötigt und deiner Teilnehmerin viel Kraft und Liebe und gute Besserung. Bitte haltet mich auf dem Laufenden was daraus wird. Weitere Fragen beantworte ich gerne.

Om Shanti
Liebe Grüsse
Mahashakti


Liebe Mahashakti,
ich mache zur Zeit die zweijährige Yogalehrerinnenausbildung bei Hirdaya in Koblenz.

Vor einigen Wochen erkrankte in meinem Bekanntenkreis eine 36-jährige Mutter von zwei kleinen Jungs (ein Jahr und vier Jahre) an Darmkrebs. Ihre Chancen stehen nicht besonders gut aus medizinischer Sicht. Sie hat aber einen starken Willen und möchte sich von der Krankheit nicht unterkriegen lassen. Es ist ihre feste Absicht mit dem Krebs umzugehen.

Ich helfe ihr durch viele Entspannungsübungen, Meditationen und Atemübungen. Unsicher bin ich mir darin, welche Asanas ich mit ihr üben kann. Es würde mich sehr freuen, wenn du dich melden könntest um mir einige Tips zu geben.

ANTWORT von Mahashakti:
danke für deine Mail. Das was du da beschreibst, das ist eine schwierige Situation.

Das Programm das du mit ihr übst, das ist ein sehr guter Ansatz. Ziel des Übens muss es sein die innere Welt, Geist und Emotionen, zu stabilisieren und die Teilnehmerin so glücklich werden zu lassen wie es irgendwie geht. Ein glücklicher Mensch hat in solchen Situationen einfach die besseren Chancen ...

a) weil das Immunsystem dann besser drauf ist und
b) weil die Welt dann nicht so grau und trostlos erscheint.

Pranayama ist eine effektive Entschlackung - d.h. Säuren werden über die Atmung sehr effektiv ausgeschieden und das Blut gereinigt - und versorgt den Körper mit Sauerstoff. Krebs wächst nicht in einer basischen und gut mit Sauerstoff durchtränkten Umgebung. d.h. Pranayama entzieht dem Krebs die Lebensgrundlage.

Meditation und Entspannung unterstützen diesen Prozess und helfen aufkommende Unreinheiten auf allen Ebenen zu verarbeiten. Sukadev hat uns mal von einer Frau mit Krebs erzählt der niemand mehr helfen konnte. Sie hatte nichts mehr zu verlieren und hat sich entschlossen sehr intensiv Pranayama zu üben, so wie es in der Hatha Yoga Pradipika beschrieben ist. Und es hat gewirkt - sie ist ihren Krebs losgeworden. Leider ist dieser Fall nirgends offiziell dokumentiert worden und daher nicht nachprüfbar. Nach allem was ich bisher mit Pranayama erlebt und gelernt habe, da kann ich mir schon vorstellen, das es so gelaufen sein könnte. Aber man weis es eben nicht.

Pranayama nach den Vorgaben der HYP bedeutet folgendes Programm pro Sitzung:

3-5 Runden Kapalabhati,
40 Runden Wechselatmung (kann bei entsprechendem Rhythmus alleine schon 1 Stunde dauern),
3-5 Runden Bhastrika,
10 Rd Ujjayi,
10 Rd Surya Bheda,
10 Min MahaMudra,
5 Min Viparita Karani,
5 Min Khechari Mudra und anschliessend
30 Min Meditation (oder kürzere Meditation + Entspannung.)

Je nach Atemrhythmus ist das ein Programm von zwei bis drei Stunden Dauer. Es kann mit weiteren Übungen leicht auf vier Stunden gebracht werden.

Dieses Programm wird vier Mal täglich geübt: morgens, vormittags, nachmittags und abends. Da kommen also reichlich Stunden zusammen. Ein (relativer) Anfänger, der zunächst alles eher sanft und kürzer übt wird schon auf 1-1,5 Stunden pro Sitzung kommen. Wie du siehst ist es ein außerordentlich intensives Programm und wer das machen will benötigt sehr viel Willenskraft und Durchhaltevermögen - mal ganz abgesehen von der Zeit. Trotzdem: Pranayama ist das Beste in dieser Situation was sie machen kann. Selbst wenn sie nur etwas davon macht, wird es sie stärken.

Asanas sind ein schwieriges Thema. Da es der Darm ist, würde man denken, das die Asanas gut sind die zB in der Reihe "Yoga für den Bauch" beschrieben sind. Da gehts u.a. auch um Verdauungsprobleme. Leider ist es so, das der massive Druck auf den Bauch mit dem dabei gearbeitet wird möglicherweise der Krebs zur Metastasierung anregt. Es können also nur sehr sanfte Asanas geübt werden. Es gibt eine Reihe "Yoga bei Krebs" von der du dich inspirieren lassen kannst. Sie wurde für eine Gruppe von Frauen mit Brustkrebs entwickelt.

Am besten ist es die Übungen vor Übungsbeginn mit dem behandelnden Arzt abzustimmen. Gib ihr daher einen Ausdruck mit, damit sie das mit ihm klären kann.

Die Übungsreihen findest du hier: www.yogatherapie-portal.de / Kategorie: Übungsreihen - Stoffwechsel - Immunsystem bzw. direkt hier: https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/uebungsreihen/stoffwechsel-immunsystem/immunsystem-krebs/

Noch ein Hinweis: Es gibt Menschen die sehr auf die Kraft der Wildkräuter vertrauen und die davon berichten wie sie sich damit von Krebserkrankungen geheilt haben. Sie haben auf Rohkost mit einem sehr hohen Wildkräuteranteil umgestellt. Das hat den Körper dahin gebracht, das er sich selbst heilen konnte. Berichte darüber findest du z.B. bei Franz Konz - in seinem "Urkost"-Buch. Seine Infoseite: http://www.urkost.fuer-uns.de/

Hier gibts auch jemanden der sich mit Hilfe von Wildkräutern von Krebs geheilt hat:

http://www.derwegzurrohkost.de/Dirk/D_Genesung1.html.


Ein anderer Weg mit Kräutern die nicht als Nahrung, sondern als Medizin eingesetzt werden, ist bei Maria Treben beschrieben: Kräuter aus der Apotheke Gottes. Sie beschreibt ab Seite 176 eine Darmkrebs-Kur die aus mehreren Komponenten besteht: Schwedenkräuter, Kalmuswurzeltee und andere. Sie soll ebenfalls schon vielen Menschen geholfen haben. Die Zutaten bekommt man in einer guten Kräuterhandlung oder Apotheke.

Vielleicht mag deine Teilnehmerin ja etwas von diesen Dingen ausprobieren. Schaden wird es nicht, denke ich. Eine Rücksprache mit dem Arzt halte ich für empfehlenswert.

Ich wünsche euch viel Licht und Kraft auf eurem Weg.

Om Shanti
Liebe Grüsse
Mahashakti


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Hilfe und Ansprechpartner

FRAGE:
Ich habe eine große Bitte an Euch. Leider ist eine Kursteilnehmerin von mir
an Krebs erkrankt. Sie hat mich gebeten, daß ich mich nach professioneller
Hilfe (möglichst einen ayurvedischen Arzt bzw. andere naturheilkundliche
Ärzte)zu erkundigen, die mit dieser Erkrankung Erfahrung haben.
Es wäre ganz lieb, daß Ihr Euch umgehend meldet, wenn Ihr einen
Ansprechpartner dafür habt.

ANTWORT von Mahashakti:
Om om om
om namah Shivaya,
Vielen Dank für deine Mail.

Das mit deiner Kursteilnehmerin tut mir leid. Ich hoffe sie kommt mit dieser
Situation einigermaßen zurecht und sie kann sie annehmen.
Hier ist eine Seite auf der eine ganze Sammlung yogatherapeutischer Hinweise zu Krebs steht, inkl Übungshinweise, Artikel und Studien:
www.yogatherapie-portal.de / Kategorie: Erste Hilfe - Krebs. Bei
Krebserkrankungen ist intensive Meditations- und Pranayamapraxis sehr zu
emfpehlen. Es gibt Berichte, das beides über einen längeren Zeitraum für
mehrere Stunden pro Tag geübt schon einigen geholfen haben soll. Leider sind
diese Berichte nicht wissenschaftlich korrekt dokumentiert. Grundsätzlich
halte ich das durchaus für möglich.

Eine naturheilkundliche Klinik mit Onkologie gibt in der Nähe von Kassel:
die Habichtswald-Klinink. Infos findest du unter www.habichtswaldklinik.de. Die arbeiten auch mit Ayurveda. Weiterhin
interessant ist das Universitätsklinikum Witten-Herdecke. In der zugehörigen
Uni gibt’s einen Lehrstuhl Komplementärmedizin. Die Klinik arbeitet nach
anthroposophischen Grundsätzen soviel ich weis.

Wir bieten auch ein Seminar an: Yoga bei Krebs. Hier findest du die
Beschreibung dazu: www.yoga-vidya.de/seminare/. Dort auf Stichwortsuche gehen und als Suchbegriffe "Krebs" eingeben.

Ich wünsche dir weiterhin gute Übungspraxis und spirituellen Fortschritt und
deiner Teilnehmerin viel Kraft und Licht um diese schwierige Situation gut
zu bewältigen.
 
Om Shanti
Liebe Grüsse
Mahashakti


Yogaübungen/Unterrichten bei Krebs

FRAGE:
Liebe Mahashakti, ich bin Yogalehrerin(BYV) und gebe ganz normalen Yogaunterricht (keine Therapie). Jetzt möchten sich Frauen einer Brustkrebsselbsthilfegruppe zum Yoga anmelden. Könnte ich diese in eine normale, sanfte Stunde integrieren und was muss ich beachten. Z.B. welche Übungen der Yoga Vidya Grundreihe sind geeignet bzw.welche sollten durch Alternativen ersetzt werden.

ANTWORT von Mahashakti:
Grundsätzlich können sie an ganz normalen Yogastunden teilnehmen. Sie können alles üben das sich gut anfühlt. Erfahrungsgemäß gibt’s bestimmte
Einschränkungen. So kann es zB Einschränkungen an der Armbeweglichkeit geben, wenn der Brustmuskel geschädigt ist. Das hat Auswirkungen auf
entsprechende Positionen im Sonnengruss, auf den Drehsitz und die Krokodilsübungen.
Dann sind Menschen mit Krebs meist sehr schnell erschöpft und körperlich nicht besonders belastbar. Dafür haben sie mit Ängsten zu kämpfen. Es empfiehlt sich daher unbedingt so zu üben, das es einerseits aktivierend wirkt, aber andererseits nicht die letzten Energiereserven raubt.

Bitte lass dich von diesen Übungen inspirieren: Anregungen für Yoga bei Krebs findest du hier: www.yogatherapie-portal.de / Übungsreihen - Stoffwechsel und Immunsystem - Krebs bzw. direkt hier: https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/uebungsreihen/stoffwechsel-immunsystem/immunsystem-krebs/

Vielleicht mögen sie mal zur Yogatherapie-Kur nach Bad-Meinberg kommen?
Infos dazu findest du hier: www.yogatherapie-portal.de / YTH-Kurzzeittherapie bzw. direkt hier: https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yth-kurzzeittherapie/

Ich wünsche dir und deinen Teilnehmerinnen eine wunderbare gemeinsame Zeit.
 
Om Shanti
Liebe Grüsse
Mahashakti


FRAGE:
Ich habe bei Euch geblättert und vieles über Yoga und Krebs erfahren. Ich fange nächste Woche mit dem unterrichten an und eine Freundin mit Krebs hat großes Interesse. Ich habe mit ihr viel über die Stärkung der Selbstheilungskräfte gesprochen und Atemtechniken kennt sie auch bereits. Ich würde  ihr und 4 anderen Schülern schon gerne die klassische Anfängerstunde geben und diese aufbauen. Natürlich würde ich bei ihr sehr achtsam sein, sodass sie ihre eigenen Grenzen erfahren kann.
Muss ich noch etwas bedenken oder habt ihr speziell noch Übungen, die besonders zu empfehlen sind (das ganze Lymphsystem ist sehr in Mitleidenschaft gezogen und z.B. eine Kerze an der Wand mit Decke fände ich da sinnvoll?

ANTWORT von Mahashakti:
Bei Menschen mit Krebs ist es besonders wichtig sie dazu anzuleiten tief zu atmen, viel Sauerstoff zu tanken und CO2 abzugeben. Bei Pranayama und Asana wird ein Zustand angestrebt, der mit "Sauerstoff-Flut" treffend zu beschreiben ist. Ausserdem ist viel Prana wichtig. Sowohl Sauerstoff als auch Prana sind Dinge, die Krebszellen gar nicht mögen und die das Immunsystem dahin bringen die Krebszellen anzugreifen.
 
Daher die wichtigste Regel: niemals überfordern (dann entsteht Sauerstoffmangel im Muskel) und auf keinen Fall unterfordern (dann gibts keine Aktivierung der Selbstheilungskräfte).
Ansonsten ist jede Asana gut, die sich gut anfühlt. Dies gilt ganz besonders für den Sonnengruss - aber bitte ohne Überanstrengung! Gerade Menschen mit Krebs sind oft sehr schnell erschöpft und das darf nicht passieren. Insgesamt sehr viel sanftes Pranayama üben, viel Meditation und Entspannung. Das hilft auch mit den Ängsten besser umzugehen. Du kannst dich hier inspirieren lassen:
 
Anleitungen für Entspannungen zum Online-Anhören findest du hier:
https://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/category/podcast/entspannungsanleitung/.
 
Anregungen für zentrierendes Pranayama findest du hier: www.yogatherapie-portal.de / Übungsreihen - Psyche - Schlafstörung Bzw. direkt hier:
https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/uebungsreihen/psyche-und-nervenkostuem/schlafstoerungen-nervositaet-aengste/.
 
Vielleicht mag sie mal zur Yogatherapie-Kur nach Bad-Meinberg kommen?Infos dazu findest du hier: www.yogatherapie-portal.de / YTH-Kurzzeitttherapie
bzw. direkt hier: https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yth-kurzzeittherapie/.
 
Om Shanti
Liebe Grüsse
Mahashakti 


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Spezielle Kursangebote

FRAGE:
Ich habe Krebs. Gibt es spezielle Kursangebote?

ANTWORT:
Om om om
om namah Shivaya,
vielen Dank für deine Nachricht.

Ich finde es schön, das du dich an uns wendest und hoffe das es dir einigermaßen gut geht. In solch einer Situation kann Yoga sehr zur allgemeinen Lebensqualität beitragen, was inzwischen auch durch einige Studien bestätigt wurde.
 
Zum Thema "Yoga bei Krebs" können wir dir Verschiedenes anbieten:

1. einige Artikel und wiss. Studien über die Wirkung von Yoga in der Krebstherapie zu finden unter www.yogatherapie-portal.de / Kategorie: Erste Hilfe, Krebs bzw. direkt hier: https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/erste-hilfe/#c14223. Einiges ist auch zu finden unter www.yogatherapie-portal.de / Kategorie: Lesestoff - Artikel.
 
2. gibt es Seminare zu diesem Thema. Diese sind im Internet folgendermaßen zu finden: https://www.yoga-vidya.de/seminare/. Stichwort: KREBS eingeben und Suche aktivieren.
 
3. gibt es die Möglichkeit im Rahmen von Yogatherapeutischen Einzelstunden eine ganz persönliche, individuelle Anleitung zum Üben mit einem genau passend zugeschnittenen Übungsprogramm sowie Gespräche zu erhalten. Im Laufe der Zeit wird das Übungsprogramm immer weiter entwickelt, an den sich ändernden Gesundheitszustand und die körperliche Entwicklung angepasst. Wenn der Wunsch dazu vorhanden ist, kann dieses Training zu einem neuen Lebensstil führen.
 
Erste allgemeine Informationen über die Yogatherapie gibts auf der Seite www.yogatherapie-portal.de.
Für die Anmeldung zur Einzelstunde und Terminvereinbarung schicke am besten eine Mail an Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailrezeption(at)yoga-vidya.de oder direkt an mich. 38 Euro für 60 Min. / 60 Euro für 90 Min. In der Zeit vom 8. - 17.9. bin ich leider nicht im Haus, da könnten ggf. Wartezeiten entstehen.
 
Om Shanti
Liebe Grüsse


FRAGE:
Ich habe folgende Frage zu dem Seminar. Die Inhalte habe ich bereits auf der Seite Yoga Vidya Bad Meinberg entnommen. Weiterhin würden mich aber die Zeiten interessieren die dieses Seminar in Anspruch nimmt. Wieviel Zeit ist vorgegeben, die Inhalte genau zu besprechen und diese zu erlernen? Wird es weiteres Infomaterial, als Skripte geben? Wird es auch Yoga/Asanassttunden für "Krebserkrankte" geben, bzw. wie man diese für an Krebserkrankte unterrichtet? Wieviele Teilnehmer werden erwartet? Bzw. wieviele können an diesem Seminar teilnehmen?Ich stelle die Fragen, weil das Thema für mich sehr ernsthaft ist (meine Mutter ist an Krebs erkrankt) und ich möglichst viel erfahren und lernen möchte.

ANTWORT von Mahashakti:
Om om omom namah Shivaya,
vielen Dank für deine Mail.

Das mit deiner Mutter tut mir sehr leid. Ich hoffe sie fühlt sich den nervlichen Belastungen dieser Situation einigermaßen gewachsen. Wir haben neben dem von dir bereits entdeckten Seminar weitere Angebote. 

1) Seminare zum Thema Krebs findest du hier: https://www.yoga-vidya.de/seminare/Stichwort "Krebs" eingebenDort werden zu den Seminaren weitere Infos wie Inhalte, Tagesablauf usw. angezeigt. 

2) Weitere Infos über Yoga und Krebs findest du auf www.yogatherapie-portal.de / Kategorie: erste Hilfe - Krebsbzw. direkt hier: https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/erste-hilfe.html#c14223 Und hier sind noch beantwortete Fragen zu Krebs und Yoga: https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/frage-antwort/krebs/

3) Weiterhin besteht die Möglichkeit im Rahmen einer yogatherapeutischen Einzelbetreuung eine individuelle Übungsanleitung zu erhalten.

Ich wünsche dir und deiner Mutter sowie der ganzen Familie viel Kraft und Energie.Wenn du weitere Fragen hast, dann melde dich bitte.

Om Shanti
Liebe Grüsse
Mahashakti


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Yoga nach Krebs

FRAGE:
Bietet Ihr auch Yoga nach Krebs an oder welche Art von Yoga wäre geeignet um den Körper langsam wieder zu stärken? Ich weiß noch nicht, wann ich damit wieder beginnen kann, aber ich möchte es so bald wie möglich. Allerdings beginnt jetzt erst meine Chemo.

ANTWORT Von Mahashakti:
Om om om
om namah Shivaya,
vielen Dank für deine Anfrage.
 
Ich bin beeindruckt, das du so zielstrebig nach Dingen suchst, die du selbst tun kannst, um dich nach dieser Krankheit wieder aufzubauen. Sehr oft ist das leider nicht so. Es tut mir jedes Mal weh zu sehen, wie manche Menschen mit dieser Krankheit einfach aufzugeben scheinen, bzw. nicht bereit sind ihr Leben zu ändern. Um so mehr freue ich mich über Menschen die bereit sind, sich von ihrem ehemaligen, krank machenden Lebensstil zu lösen und einen neuen Weg zu verbesserter Gesundheit und Lebenskraft einzuschlagen.
 
Für erste Informationen schau bitte mal auf die Erste-Hilfe-Seite im Yogatherapie-Portal, dort gibts einen Abschnitt "Krebs", wo die allermeisten Informationen die wir zu diesem Thema anzubieten haben zusammengefasst sind. www.yogatherapie-portal.de / erste hilfe / Krebs bzw. direkt hier
https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/erste-hilfe/#c14223
 
Besonders möchte ich dir regelmässiges Pranayama, Tiefenentspannungen und Meditation ans Herz legen - möglichst täglich zwei bis vier Sitzungen, bzw. soviel wie geht. Nicht nur weil Pranayama und Meditation körperlich weniger anstrengend sind als Asanas, sondern weil gerade bei Krebs diese Übungen besonders hilfreich sind.
 
Auch die Ernährung ist sorgfältigst auszuwählen. Studien belegen, das bestimmte Pflanzen, wie z.B. Brokkoli, Himbeeren, Kohl usw. eindeutig krebsbekämpfende Wirkungen haben. Ganz besonders wichtig sind Wildkräuter in der täglichen Ernährung. Am besten gehst du jeden Tag so viel spazieren wie du gut verkraftest und sammelst jedes Mal eine Müslischale voll: Löwenzahn, Vogelmiere, Spitzwegerich, Sauerampfer, Gänseblümchen, Vogelmiere, Schafgarbe, usw. und verspeist sie direkt danach roh als Salat, z.B. mit Karotten, Tomaten oder Äpfeln oder wie du es am liebsten magst.
 
Vielleicht magst du zur Yogatherapie-Kur nach Bad-Meinberg kommen? Dann können wir ein auf dich zugeschnittenes Übungs- und Ernährungs-Programm erstellen. Infos dazu findest du hier: www.yogatherapie-portal.de / YTH-Kurzzeittherapie bzw. direkt hier: https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yth-kurzzeittherapie/.
 
Anleitungen für Entspannungen zum Online-Anhören findest du hier:
https://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/category/podcast/entspannungsanleitung/.
 
Anregungen für zentrierendes Pranayama findest du hier: www.yogatherapie-portal.de / Übungsreihen - Psyche - Schlafstörung Bzw. direkt hier:
https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/uebungsreihen/psyche-und-nervenkostuem/schlafstoerungen-nervositaet-aengste/.
 
Ich wünsche dir ganz viel Kraft auf deinem Weg und allzeit die richtige Inspiration.
 
Om Shanti
Liebe Grüsse
Mahashakti
http://mein.yoga-vidya.de/profile/MahashaktiEngeln


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