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Yogatherapie bei Bindegewebsschwäche

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Couperose

FRAGE:
Ich gehe regelmässig ins Yoga-Vidya Zentrum und praktiziere seit 21 Jahren Yoga und bin jetzt 61. Der Hautarzt hat mir eine Couperose diagnostiziert. Ich habe im Internet nachgesehen. Couperose ist das Anfangsstadium von Rosacea. Tritt bei den meisten so ab 50 Jahren auf und ist eine Bindegewebeschwäche im Gesicht. Vornehmlich rote Flecken im Gesicht, Steigerung Knollennase. Das hat mich natürlich sehr erschreckt. Meine Frage: muss ich jetzt alle Umkehrübungen weglassen. Schulterstand war oder ist meine Lieblings-Übung. Vom Kopfstand kann ich mich noch einigermaßen verabschieden aber auch zum Beispiel von der Kindshaltung?

ANTWORT von Mahashakti:
Wie du bereits festgestellt hast, ist Couperose eine Bindegewebsschwäche, die sich vornehmlich an erweiterten Kapillaren zeigt. Gerne als gerötete Bereiche im Gesicht, aber auch als Besenreiser an den Beinen. Bindegewebsschwächen sind insgesamt ein schwieriges Thema und typisch für unsere bewegungsarme Zeit. Der Gesundheitsmarkt stellt jede Menge Mittel bereit, die hier mehr oder weniger hilfreich sind. Bindegewebschwächen kann man über die Ernährung entgegenwirken, indem man auf kieselsäurereiche Nahrungsmittel achtet (zB Hirse, ... ). Eine Ergänzung mit Schüsslersalzen (Nr. 11 - Silicea) über einen langen Zeitraum hinweig regelmässig eingenommen, kann die Aufnahme von Kieselsäure und ihren Einbau in die Bindegewebe unterstützen. Du kannst es ja mal probieren. Darüber hinaus gibt es noch weitere Möglichkeiten wie basenreiche Ernährung, Entsäuerung, Kneipp usw.

Was deine Yoga-Aktivitäten betrifft, da würde ich dir raten diese eher zu verstärken als abzuschwächen. Deine Befürchtung, dass die Umkehrstellungen eine Verstärkung der Kapillarerweiterung bewirken könnten, halte ich für nicht richtig. Eher bewirken sie einen Trainingseffekt, der dafür sorgt die Kapillaren nicht endgültig schlapp machen. Anders wäre es, wenn du täglich mehrere Stunden auf dem Kopf oder auf den Schultern stehen würdest. Das entspräche dann dem, was die Kapillaren in den Beinen auszuhalten haben. 5-10 Minuten Halten pro Übung setzen eher einen gesunden Trainingsreiz, als das sie zu einer Überlastung der Blutgefäße führen könnten.

Insgesamt dürften alle Yogaübungen hilfeich sein, die zu einem Trainingseffekt des Blutgefäßsystems führen:

- Pranayama - führt zu starken kurzfristigen Blutdrucksteigerungen in Kombination mit blitzschnellen Korrekturmaßnahmen durch den Körper. Ein hervorragendes  Training für alle Gefäße, sowie ein starkes Entsäurungs-/Entschlackungsmittel. Es gibt nichts Vergleichbares.

- Sonnengruss - Stärkt alle Muskeln und Organe, trainiert das gesamte Gefäßsystem, fördert die Entschlackung/Entsäurung

- Alle Asanas zusammen ergeben eine sehr gute Massage für die Blutgefäße. Das gesamte Gefäßsystem wird elastisch gehalten.

- Tiefenentspannung und Meditation bewirken eine Stärkung der Selbstheilungskräfte und sorgen für einen gut eingestellten Blutdruck.

Wie du siehst brauchst du nichts auszulassen.

Unter der Kategorie "Übungsreihen" / Nach Körperregionen / Verdauung findest du Anregungen für deine Übungspraxis. Insbesondere die Reihe zur Aktivierung der Verdauung (wg. der Entschlackungswirkung) würde ich dir empfehlen.

Om Shanti
Liebe Grüsse
Mahashakti


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