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Juliet Rasche, Neerstedt

Also ich habe seit ungefähr sieben Jahren Tinnitus auf beiden Ohren. Ich muss deswegen Hörgeräte tragen, da ich die hohen Töne, wie Pfeifen eines Fernseher, Fahrradklingel, Handytöne u.s.w. nicht mehr höre. Ich kann in großen Räumen und bei Veranstaltungen nur Leute die direkt neben mir stehen verstehen, ansonsten muss ich nachfragen oder Lippen lesen.

Ich bin Anfang des Jahres mit Yoga (einmal täglich Yogaübungen, kein weisses Mehl, viel Wasser, Yogitee, Fleischlos sowieso) angefangen und der Tinnitus ist deutlich besser geworden und es ist vielen meiner Freunden und meiner Familie nicht aufgefallen, dass ich keine Hörgeräte mehr trage.

Seit ungefähr einen Monat habe ich es leider nicht mehr geschafft morgens Yoga zu machen und meine Ernährung ist doch wieder normal geworden. Mein Gehör und der Tinnitus ist deutlich schlechter geworden. Da es mir gerade jetzt beim Schreiben auffällt, habe ich mir vorgenommen, morgen früh gleich mit meiner Ernährungsumstellung und Übungen wieder anzufangen oder weiter zu machen. Ich bin auch schon länger am Überlegen ob ich eine Yoga-Ausbildung machen soll.

Hoffe ihr könnt etwas mit meinem Beitrag anfangen und wünsche Euch eine wunderschöne restliche Adventszeit.

Winterliche Grüsse,

Juiliet Rasche, Neerstedt

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Kerstin Ruster, Ennerich

Vor neun Jahren bekam ich mit 37 einen stressbedingten Hörsturz und Tinnitus (tiefes Brummen im rechten Ohr).

Als mich die Mediziner mit Spritzen versorgten, um das Blut zu verdünnen, weil ein Hörsturz wie ein Infarkt im Ohr wäre, war ich total verzweifelt und fühlte mich falsch therapiert. Ich war doch kein Infarkt-Kandidat (sportlich, Nichtraucher, schlank)! Diese Spritzen halfen natürlich auch nicht und in meiner Verzweiflung begab ich mich selbst auf die Suche nach einer Lösung für mein Problem.

Heute denke ich , dass es Fügung war, dass ich bei Karstadt ein Anfängerbuch über Yoga fand (ich hatte damals noch keine Ahnung, was das ist) und schon auf den ersten Seiten fand ich viele Symptome, die auf mich zutrafen. Als weitere Fügung hing bei unserem Arzt eine Einladung zu einem Yogakurs.

Ich meldete mich sofort an und merkte schon beim ersten Mal, dass ich hier richtig war. Was mir damals einfach geholfen hatte war, still auf der Matte in einer sehr schönen Atmosphäre zu liegen und den Körper wahrzunehmen. Das kannte ich in meinem hektischen Leben nicht mehr. Je mehr Körperbewusstsein ich erhielt umso mehr spürte ich, dass mein Tinnitus durch Verspannungen im Nacken kam. Und je länger ich Yoga machte umso mehr bekam ich meinen Tínnitus in den Griff, bzw. er verschwand. Leider hat meine tolle Yogalehrerin vor 4 Jahren aufgehört und ich suche ständig nach einer , die genauso zu mir passt, wie sie. Dabei hoffe ich auch auf eine Fügung.

Mein Leben ist immer noch hektisch, aber mit einem Unterschied: Ich weiss jetzt: immer wenn mir die Zeit im Nacken liegt und ich verspanne, meldet sich mein Tinnitus (aber nur ganz leise, ich habe praktisch kein Brummen mehr) und ich muss versuchen den Nacken wieder zu entspannen.Dabei hilft mir schon, wenn ich einfach den Kopf im Stehen ganz tief hängen lasse oder die Haltung "Hund". Da ich leider z.Zt. keine Yogakurse besuche kenne ich sonst weiter keine nackenlockernden Übungen, bin mir aber sicher, dass es ganz viele gibt.

Om Shanti, Liebe Grüsse

Kerstin

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Hannah Kemper, Hamburg

Ich bin Hannah, 28, und Sozialpädagogin.

Ich habe seit min. 5 Jahren Tinnitus, im Sommer habe ich eine ambulante Infusionsbehadlung gemacht die nur eine minimale Besserung, wenn überhaupt, brachte.

Seit ca. 2 Jahren mache ich regelmäßig (etwa 1-2 Mal die Woche, manchmal öfter) Yoga.

Morgens versuche ich mit dem Sonnengruß aufzustehen. Wenn ich danach in mich hinein höre, dann ist der Tinnitus nach dem Sonnengruß etwas lauter was sich nachher aber wieder verliert bzw. mir nicht weiter auffällt. Wahrscheinlich weil der ganze Körper in Gang kommt und alles besser durchblutet wird.

Als ich vor 2 Wochen 7 Tage lang einen Yoga und Meditation Einführungskurs in Bad Meinberg gemacht habe, ist mir während der ersten morgendlichen Meditation aufgefallen, dass der Tinnitus fast weg war! Ich musste das Geräusch regelrecht suchen und lauschte lange bevor sich ein Rauschen wieder einstellte!

Während anderer Meditationen veränderte sich das Geräusch auch manchmal. Es wurde dann oft lauter und änderte seine Frequenz und endete meist in einem Rauschen.

Ich nehme den Tinnitus generell nur in ruhigen Momenten war und mittlerweile kann ich es fast genießen ihn zu hören, denn das bedeutet ja dass ich einen ruhigen Moment habe in dem ich in mich hinein hören kann.

Ich würde gerne noch gezielter Yogaübungen oä. machen um den Tinnitus zu beeinflussen. Gibt es in der Yogatherapie speziell darauf abgestimmte Programme?

Liebe Grüße

Hannah Kemper, Hamburg

(Anm. von Mahashakti: Infos, Yoga-Übungreihen und zahlreiche Tipps zu Yoga bei Tinnitus findest du hier: www.yogatherapie-portal.de / Erste-Hilfe - Tinnitus)

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Katja Stein, Zürich

Namaste Mahashakti,

bei mir war es lange Zeit so, dass ich in Stressituationen ab und an Anflüge von Tinnitus hatte. Ich habe dann in solchen Momenten, durch eine gerade Haltung, tiefe und bewusste Atmung, Augen schliessen und OM denken (oder auch singen), das unangenehme Geräusch in meinem Ohr sehr schnell leiser werden lassen und schliesslich ganz abstellen können.

Während dem sehr schwierigen und aufwühlenden Trennungsprozess vom Vater meines Sohnes wurde der Tinnitus sehr stark und war auch mit der oben beschriebenen Methode nicht mehr zu wegzubringen. Trotzdem habe ich versucht, gelassen zu bleiben und meinen Geist nicht zu stark darauf zu konzentrieren, sondern versucht wieder mehr Yoga in meinen Alltag einzubauen.

Zur Zeit ist es ganz verschwunden und ich habe nur ganz selten kleinere Anflüge, die aber wieder -wie früher- leicht zu bewältigen sind.

Ich nehme das Ohrensausen als gesunde Reaktion meines Körpers auf Stress wahr. Und als klares Signal, um mir im Alltag verstärkt Ruhepunkte und Zeitfenster für mich und meine Yogapraxis zu verschaffen.

Om Shanti

Katja Stein, Zürich

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Ganga Gunda Janowski, Rödermark

Ich habe im letzten Jahr ab August zunehmend meine Hörfähigkeit bis auf 40% auf beiden Ohren verloren (Diagnose: Innenohrtieftonschwerhörigkeit – tolles Wort, gell? Wie gut, dass ich nur nicht gut hören konnte! ;-) Grund war – aus meiner Sicht – eine massive Verspannung im Hals-Nacken-Bereich und eine sehr starke Arbeitsbelastung, vorausgegangen war noch eine gebrochene Hand und Gips im Juni und Juli.

Da ich irgendwann nicht mehr wirklich arbeitsfähig war, habe ich mich krank schreiben lassen und meine Yogapraxis zunächst sehr sanft zuhause weitergeführt. Auch unterrichtet habe ich im Sommer 1x pro Woche.

Ich wurde behandelt mit Infusionen und Cortison – ohne nennenswerten Effekt. Außerdem habe ich Akupunkturbehandlungen bekommen und war bei der Osteopatin – mit sehr gutem Erfolg, aber immer nur für kurze Zeit.

Ich war dann eine Woche in Bad Meinberg und mit 2 Wochen Abstand noch mal eine Woche im Westerwald (Ayurveda-Seminar bzw. Asanas intensiv & meditativ) und das hat letztendlich den Durchbruch gebracht. Meine Hörfähigkeit wurde besser, zunächst allerdings nur phasenweise. Sobald ich intensiver übte, z.B. schneller Sonnengruß oder länger gehaltene Umkehrstellungen, wurden die Geräusche lauter, also musste ich mein Pensum reduzieren.

Nach ca. 10 Monaten war meine Hörfähigkeit wieder relativ stabil mit nur kurzen Ausfällen, die sich bis in den Sommer 2008 gehalten haben. Inzwischen sind es nur noch sehr seltene Episoden.

Der Tinnitus begleitet mich jetzt seit 1 ½ Jahren. Allerdings habe ich festgestellt, dass ich bei täglicher Meditation wesentlich weniger davon höre bzw. es nur ganz marginal wahrnehme (praktisch jeden Tag zwischen 20 und 60 Minuten, normalerweise 30-40 Minuten). Außerdem übe ich etwa jeden 2. Tag Asanas, jeweils mind. 60 Minuten, wobei ich außer dem Kopfstand wieder alle Stellungen machen kann. Neben meinem nach wie vor sehr fordernden Vollzeit-Bürojob als Assistentin im Marketing & Vertrieb unterrichte ich seit Anfang des Jahres 1x in der Woche. Ich habe mir auch kürzlich ein Harmonium gekauft, weil Singen einen sehr positiven Einfluss auf meine Ohren hat.

Ich bin sicher, dass ich ohne Yoga in meinem Leben wesentlich weniger Lebensqualität hätte und merke immer relativ schnell, wenn ich mit meiner Praxis mal nicht so diszipliniert bin, dass die Hörausfälle wiederkommen und die Geräusche lauter werden.

Viele liebe Grüße!
Om Shanti
Ganga

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Liane Meyer, Hamburg

Ende April war ich bei dir im Kurs für Tinnitus -Yogatherapie.

Der Kurs hat mir sehr, sehr gut getan, die Gelassenheit hielt sogar zwei Wochen an - und das in der Großtadt Hamburg... :=))

Die komplette Übungsreihe versuche ich zweimal wöchentlich zu üben, wenns zeitlich nicht passt, nur den Mondgruß oder die Pranayamaübungen. Die Ohrgeräusche verschwanden zwar nicht, ABER die Klarheit und Leichtigkeit im Kopf nach den Übungen sind einfach göttlich!

Durch das vertiefte Atmen habe ich mehr Power bekommen, kann leichteren Atems zu mir in den 3. Stock hinaufgehen und habe von meinen Mitmenschen mehrmals bestätigt bekommen "dass ich so klar und entspannt aussehe!"

Dein Seminar, die Inhalte und die Struktur waren klasse! An dieser Stelle nochmals großen Dank!

Die vertiefte Bauchatmung wende ich oft und überall an, und bin so ganz schnell wieder bei mir, wenn mein Geist "herumflattert".

Zwei Sätze habe ich mir besonders gemerkt: "Wenn du dir jetzt nicht die Zeit GEBEN WILLST dich um deine Gesundheit zu kümmern, wirst du in der Zukunft dir die Zeit und das Geld NEHMEN MÜSSEN, dich um deine Krankheit zu kümmern"

Und: "Die beste Zeit für dich ist dann, wenn du dein Programm machst"

Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg und Freude bei deiner Arbeit und allzeit den Segen deines Meisters 

Herzliche Grüße
Liane Meyer, Hamburg

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Andrea Wilkes, Münster

Im Mai 2008 habe ich das Seminar Yoga bei Tinnitus bei Mahashakti besucht. Es hat mir nicht nur sehr gut gefallen, sondern auch sehr gut getan. Besonders die Atemübungen bringen mir tiefe Entspannung und piepfreie Momente.

Da ich selbst so begeistert bin von der Übungsreihe gebe ich sie seit dem letzten Jahr auch in Workshops und Kursen an interessierte Yogaschüler weiter. Die SchülerInnen berichten regelmäßig, dass die Übungen sehr entspannend wirken.

Meine Ohrgeräusche haben nicht aufgehört, aber ich gehe sehr viel bewusster mit ihnen um. Ich merke bei regelmäßigem Üben eine deutliche Besserung der Problematik. Was mir allerdings auch sehr gut tut sind lange Spaziergänge/Wanderungen in der Natur.

Die Yoga-Übungsreihe bei Tinnitus kann ich sehr empfehlen, da sie nicht nur auf den Körper, sondern auch auf den Geist wirkt.

A. Wilkes, Münster

 

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