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Erfahrungsberichte: Hüftprobleme

Parameshwari Christine Feldmann

Als Teenager diagnostizierte mir ein Arzt eines Tages - eher zufällig - eine Hüftfehlstellung. Ein „Geburtsfehler“. Die Oberschenkelknochen wiesen eine extreme V-Stellung und unausgebildete Pfannen für das Gelenk auf. Die unausgebildeten Pfannen sorgten dafür, dass der Knochen gelegentlich aus dem Gelenk kugelte und nur schmerzhaft den Weg zurück fand. Außerdem knackte es dumpf beim Gehen, was für jemanden, der neben mir ging, hörbar war.

Die Extremstellung der Oberschenkelknochen hatte eine Abnutzung der Gelenke zur Folge, was sich ebenfalls schmerzhaft bemerkbar machte. Eigentlich wollte ich nur eine Routineuntersuchung, um ein Gesundheitszeugnis für meine beginnende Ausbildung zur Kinderpflegerin zu bekommen.

Einigermaßen geschockt verließ ich die Arztpraxis, denn zu allem Überfluss hieß es, ich dürfe nur flache Schuhe mit möglichst weichen Sohlen tragen, die Beine nicht einseitig belasten und kein schweres Gewicht heben, um das „Unvermeidbare“, den Tag der Operation an den Hüftgelenken, aufzuschieben.

Intuitiv begann ich, einige Jahre bevor ich mir die Diagnose „abholte“, mit einigen Körperübungen am frühen Morgen, die ich von nun an variierte, um den Hüftbereich gleichermaßen zu entlasten, zu stärken und flexibel zu halten.

Seit YOGA VIDYA ist mir bewusst, dass diese Stellungen „Asanas“ und Vorübungen aus dem Hatha Yoga sind, die ich seitdem noch bewusster praktiziere.

Seit einigen Jahren bin ich schmerzfrei und lebe mit dem so genannten „Geburtsfehler“, den ich als Chance genutzt habe, meinem inneren Heiler, meiner Intuition, mehr und mehr zu vertrauen und auszubilden.

Wenn mein Hüftgelenk beim Spazierengehen auch manchmal (je nach Wetter!) noch fröhlich vor sich hin knackt ... :-))

Parameshwari, Christine Feldmann im Juni 2008

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