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Erfahrungsbericht von Ute Hoser

Yoga bei Grauem Star

Ich war bezüglich Umkehrstellungen und Augenerkrankungen ziemlich "hin und hergerissen".Ich habe eine sehr hohe Myopie (Kurzsichtigkeit). Vor ca. 10 Jahren bin ich zum Yoga gekommen. Seitdem verbesserte sich mein allgemeiner Gesundheitszustand.

Vom Yoga fasziniert, absolvierte ich 2004 die 4wöchige Yogalehrerausbildung. Auch hier erlernte ich nebenbei den Kopfstand und hielt diesen auch lange. Meine Augenärztin hatte keine Bedenken.

Seit der Ausbildung praktiziere ich täglich Yoga, ca. 1 Std. am Tag. Etwa 1 Jahr später bekam ich dann plötzlich den "Grauen Star" auf dem rechten Auge. Ich war fassungslos, weil ich dachte, dass ich durch meine gesunde Lebensweise und Yoga doch nicht so etwas bekommen könnte.

Ich übte weiter Yoga, inklusive Kopfstand. Der Graue Star verschlimmerte sich zusehends und meine Augenärztin riet mir zur OP. Doch ich versuchte es erst einmal mit Augenmuskelübungen, mit Sehtraining (Seminar bei Yoga Vidya) mit sehr viel Vitamin C usw.

Nichts half, der graue Star verschlimmerte sich weiter, ich konnte rechts fast nichts mehr sehen. Vor 8 Wochen nun hatte ich die Katarakt-OP. Inzwischen kann ich rechts ca. 30% sehen, mit Brillenglas komme ich auf ca. 70% Sehkraft. Das linke Auge sieht mit Kontaktglas (18 Dioptrien) 80%.

Nun übe ich wieder täglich Yoga, halte aber den Kopfstand wirklich nur sehr kurz. Irgendetwas in mir gibt mir das Gefühl, den Kopfstandes nur kurz zu halten.

Manchmal kamen mir schon Gedanken, ob ich den Grauen Star vom langen Halten des Kopfstandes bekam, manchmal dachte ich, es ist bestimmt nur Zufall.

Nun schaue ich eigentlich wieder zuversichtlich in die Zukunft.

Es grüßt dich ganz lieb
Ute

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Kommentar des Augenarztes C. Schumacher

Ich empfinde Leben als ein komplexes Geflecht von ineinander verschränkten Schwingungen. Die unendliche Variation dieser Schwingungskomplexität erzeugt Materie mit ihren Wechselwirkungen. Die Linse (Anmerkung: es ist die Linse unseres Auges gemeint.) als Materie ist also ein Universum an Komplexität; Störmöglichkeiten, die ihre Klarheit beeinträchtigen sind ebenfalls nahezu unbegrenzt- genauso übrigens wie die Störmöglichkeiten auf unseren Gesamtorganismus. Vielleicht ist das der Grund warum ein materieller Körper altert und vergeht. Langer Rede kurzer Sinn: Auch der erleuchtete Yogi bekommt eine Katarakt (Grauer Star), ob er auf dem Kopf steht oder nicht, wenn er nur alt genug wird.

Also kannst Du Ute sagen, dass sie ihren Kopfstand nach ihrem Gefühl weiter halten soll, wie sie es als angenehm empfindet oder um einen bekannten Buchtitel abzuwandeln: Sorge Dich nicht - mach Yoga!

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