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Beate Schad - Polyarthritis

Oft habe ich mich nach dem „wieso und warum gerade ich“ gefragt, doch nach jahrelangem Schmerz und schulmedizinischen Behandlungen, suchte ich endlich nach wahrer Heilung.

Als Jugendliche erkrankte ich an einer entzündlichen Gelenkerkrankung (Polyarthritis). Die meisten Gelenke waren betroffen und so verformten sie sich oder wurden komplett steif. Die herkömmlichen Therapien, wie Antirheumatikas und verschiedene Operationen an den Gelenken brachten keinen Erfolg. Im Gegenteil - die Nebenwirkungen der Medikamente kosteten mich fast das Leben. Und auch in einer meiner ersten Rheumaklinik-Aufenthalte wurde mir durch die Ärzte nicht gerade liebevoll mitgeteilt, dass ich bald im Rollstuhl sitzen würde. Doch weit verfehlt.

Auf meinem Heilungsweg begegnete mir vor über 12 Jahren das Wissen des Lebens, wie Ayurveda übersetzt wird. Dadurch kam ich auch in Berührung mit Yoga und Meditation. Meine Heilung begann. Ich reiste viel zu einer Ayurveda-Klinik Nähe Mumbai/Indien – oft schmerzgeplagt. Doch ich spürte, dass dieses alte Wissen für mich Heilung bedeutet. Als ich dann auf einer Durchreise in Chennai zufällig den Krishnamacharya-Yoga-Ashram kennen lernte, wurde mir entgültig bewusst, was Yoga bedeutet. Nach Absprache mit dem dortigen Arzt und einer Yoga-Lehrerin bekam ich einen für mich persönlich zusammengestellten Übungsplan, den ich 2x täglich ausführte. Nach zwei Wochen konnte ich Bewegungen machen, die mir zuvor monatelang nicht mehr möglich waren.

Ich denke es ist sehr wichtig zu verstehen, dass gerade körperlich beeinträchtige Menschen Yoga machen können und sollen. Ich lernte viele Übungen auf dem Stuhl sitzend. Und wer jetzt immer noch denkt, Yoga ist nur etwas für bewegliche Menschen, dem sei folgendes gesagt. Vor gut einem Jahr lag ich durch eine Muskelerkrankung nahezu bewegungslos über Wochen im Bett. Yoga befreite mich aus dieser scheinbar hilflosen Situation durch einfachste Atemübungen und das Rezitieren von Mantras. Meine Heilung wurde dadurch erheblich beschleunigt und so möchte ich jedem Mut machen, Yoga in seinen Alltag aufzunehmen – und zwar in allen Aspekten – Körper – Geist – Seele.

Beate Schad

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Isolde Jöhnk, Kamp-Bornhofen - Osteoporose und Rheuma

Hallo liebe Freunde des Yoga,

mein Name ist Isolde, ich bin 54 Jahre und was ich zu erzählen habe, dürfte alle in meinem Alter interessieren:

Yoga hat mich schon jahrelang fasziniert, zumindest das, was ich davon hörte. Wie so oft im Leben war alles andere wichtiger: Beruf Familie (ich bin Mutter von sieben wunderbaren Kindern) danach wieder Jobsuche, chronischer Geldmangel, Partnerverlust und Partnersuche.

Irgendwann spürte ich abends jeden einzelnen Knochen und gab meinem fortschreitenden Alter daran die Schuld, dass ich oft depressiv und niedergeschlagen war. Ein schöner Lebensinhalt fehlte! So kam ich irgendwann zu Yoga als ein Kurs in der nahegelegenen Pfarrei angeboten wurde.

Schon nach der ersten Stunde fühlte ich mich gut. Ich möchte mein Gefühl so beschreiben: Ich war mit dem Auto zur Yogastunde gefahren und wollte für den Heimweg eigentlich gar nicht ins Auto einsteigen, wünschte mir vielmehr: "Hätte ich doch bloß mein Fahrrad mit. Wie gerne würde ich noch durch den Abend fahren."

Natürlich wollte ich mehr, von diesem guten Gefühl und dehnte meine Yogastunden weiter aus, bis hin zur Ausbildung zur Entspannungskursleiterin bei Yoga Vidya. Obwohl die Ausbildung sehr anstrengend war, fühlte ich mich sehr gut und nach der Ausbildung kam auch noch ein Gefühl von Stolz auf mich hinzu.  Am liebsten hätte ich mit verschiedenen Ausbildungen weiter gemacht, doch, leider, wie so oft fehlte mir dazu Geld.

Im Ort fand über längere Zeit auch kein kostengünstiger Kurs statt. So kam es zu einer längeren Yoga-Pause. Es ging mir ja dennoch gut und ich konnte noch zehren.

Dann kamen Wehwehchen. Der Fuß tat weh beim gehen. Dann war es das Knie beim Treppensteigen. Die Lustlosigkeit kam . Ich schob es auf mangelnde Sonne. Wir holten einen Hund zu uns ins Haus. Durch ihn kam ich jeden Tag an die frische Luft. Leider verstärkten sich die Schmerzen in den Beinen. Mein Arzt diagnostizierte Rheuma und Osteoporose.

Ich werde sofort wieder intensiv mit Yoga anfangen und hoffe stark, dass meine Krankenkasse sich bereit zeigt, die Kurse zu bezahlen. Wenn möglich möchte ich auf Medikamente verzichten so lange es möglich ist. Meine Ernährung werde ich noch bewusster als bisher umstellen. Zum Glück trinke ich schon seit meinen ersten, wundervollen Erfahrungen, durch Yoga, keinen Alkohol mehr, esse sehr wenig Fleisch und habe Süßigkeiten durch viel Yogie-Tee und frische Früchte ersetzt.

Wie es mit mir und meiner Gesundheit weiter geht, kann ich euch heute noch nicht sagen, doch eines weiß ich schon: Ich werde meine Gesundheit hier und jetzt wichtiger nehmen. Wann immer möglich die Arbeit einschränken und dafür jeden Sonnenstrahl genießen.

Fang auch du, noch heute, damit an!

Sonnige Grüße

Isolde Jöhnk, Kamp-Bornhofen

 

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