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Yoga Fakten

Erfahre alles über die reichhalten Yoga Fakten von Europas größtem Seminarhaus für Yoga und Ayurveda. Du findest hier Hintergrundwissen, Videos und Tipps für deine Yogapraxis!

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Was ist Hatha Yoga? – Yoga für Gesundheit und Wohlbefinden

Hatha Yoga ist der populärste Yoga. Hatha Yoga ist der körperorientierte Yoga. Das Wort „Hatha“ hat zwei Bedeutungen: Es heißt „Bemühung“, „Übung“. Damit wird ausgedrückt, dass du selbst übst, dich selbst bemühst. „Ha“ bedeutet Sonne, „Tha“ bedeutet Mond. Hatha Yoga ist die Aktivierung und Harmonisierung der Sonnen- und Mondenergien im Menschen. Sonnenenergie steht im Menschen für Zentrierung, mehr Energie und Selbstvertrauen. Die Mondenergie steht für Entspannung, Intuition und Feinfühligkeit. Hatha Yoga sorgt dafür, dass beides im Menschen stärker wird. Ha und Tha steht auch für die zwei Arten von Übungen im Hatha Yoga. Es gibt aktive, fordernde Übungen wie zum Beispiel der Sonnengruß, und es gibt entspannende, sanfte Übungen wie die Tiefenentspannung.

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Wie sind die Yoga Arten unterteilt?

Es haben sich im Hatha Yoga verschiedene Yoga Arten entwickelt. Bei Yoga Vidya unterrichten wir u.a. folgende Yoga Arten:

• Klassisches Hatha Yoga • Rücken Yoga • Hanuman Fitness Yoga
• Chakra Yoga • Hormon Yoga • Kinder Yoga
• Mantra Yoga • Klang Yoga • Schwangeren Yoga
• Senioren Yoga • Yoga Therapie • Spirituelles Yoga

Wie sind die Übungen im Hatha Yoga?

  • Dynamische Übungen für die Aktivierung des Herz-Kreislauf-Systems. Am bekanntesten ist der Sonnengruß.
  • Asanas sind die ruhig gehaltenen Yoga Stellungen, in denen man seinen Körper dehnt, die Kondition und die Koordination fördert, damit man ein besseres Körpergefühl bekommt und vor allem Blockaden löst.
  • Pranayama sind die Atemübungen, die eine reinigende Wirkung auf das gesamte menschliche System haben und dadurch die Gesundheit der Atemorgane und des Herzens fördern, den Körper für einen stärkeren Energiefluss und mehr Kraft öffnen.
  • Tiefenentspannung regeneriert Körper und Geist gründlich.
  • Manchmal kann eine Yogastunde auch Meditation und/oder eine kurze Mantra-Rezitation enthalten. Das dient dazu, einen tieferen Zugang zur inneren Stimme zu bekommen, zur Stille und zur Öffnung für das Göttliche.

Wie entspannt Yoga Hals und Nacken?

Probiere Yoga einfach mal aus. Das kannst du hier direkt am PC oder vor dem Smartphone Tablet machen. Verspannungen manifestieren sich oft als erstes im Nacken, in den Schultern und in der Halsmuskulatur. Mit Yoga kannst du Schultern und Nacken entspannen, beugst Kopfschmerzen vor, bekommst neue Kraft. Schaue dir das untere Video an:

Wie unterstützt Yoga die Augen?

Yoga Augenübungen sind sehr wirksam, wenn man müde Augen hat. Yoga Augenübungen können damit effektiv Kopfschmerzen vorbeugen und die Sehkraft erhalten. Gerade wer viel vor dem Bildschirm sitzt, erfährt durch Yoga Augenübungen schnell Linderung. Probiere es doch gleich mit dem folgenden Yoga Augenübungs-Video aus:

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Wie hilft Yoga gegen Stress und Verspannung?

Yoga hilft sehr gut gegen Stress und Verspannung. Verspannungen sind nichts anderes als blockierte Energien. Yoga lässt die blockierten Energien schnell wieder fließen – so fühlst du gleich wieder neue Kraft. Yoga wirkt auch gegen Dauerstress sehr effektiv. Gerade in der schnelllebigen modernen Zeit mit vielen Herausforderungen ist eine Yogastunde wie eine Oase der Entspannung und der Ruhe. Dann brauchst du vor Stress und Herausforderungen keine Angst mehr zu haben. Yoga hilft dir, dich schnell wieder zu regenerieren und zu erholen.

Hier gleich eine einfache Übung: Sitze ruhig und entspannt. Spüre deinen Atem. Spüre, wie der Bauch beim Ausatmen hineingeht und sich beim Einatmen hinauswölbt. Lasse den Atem zunächst so fließen, wie er will. Wenn du ihn so drei bis fünf Atemzüge lang beobachtet hast, vertiefe deinen Atem. Atme vier Sekunden lang vollständig aus. Dann atme vier Sekunden lang sanft ein. Atme vier Sekunden lang vollständig aus, und sage dabei innerlich: „Entspannen“. Atme vier Sekunden lang entspannt aus, und sage dabei innerlich: „Neue Energie“. Einatmen, „Entspannen“", Ausatmen, „Neue Energie“. Mache das etwas fünf bis acht Atemzüge lang, und genieße das Gefühl von Entspannung und neuer Energie. Du kannst dich auch mit folgendem Video in die Entspannung führen lassen:

Kann ich Yoga auch im Büro praktizieren?

Eine Yogastunde in einem Yoga Vidya Center ist eine Oase der Erholung und der Regeneration. Du brauchst aber nicht bis zur nächsten Yogastunde warten. Du kannst Yoga auch im Büro üben und dir so deine eigene Insel der Entspannung schaffen. Probiere das doch einfach mit dem unteren Video aus:

Wie bekommt man mehr Energie durch Yoga?

Yoga gibt dir schnell neue Energie. Im Yoga sprechen wir von Prana, Nadis und Chakras. Prana heißt „Lebensenergie“. Mit Yoga Übungen, insbesondere mit den Atemübungen, lädst du dich auf mit neuem Prana, neuer Energie. Und du kannst einige der Atemübungen im Alltag anwenden, um jederzeit neues Prana, neue Kraft zu tanken. Nadis sind die Energiekanäle. Prana fließt in den Nadis. Manchmal gibt es durch Stress, Konflikte, ungesunde Nahrung oder frühere Erfahrungen Blockaden in den Nadis. Gerade die Yoga Asanas, die Yogastellungen, lösen diese Blockaden und lassen das Prana, die Lebensenergie, frei fließen. So fühlst du dich nach einer Yogasitzung frei und leicht. Chakras sind die Energiezentren. Wenn die Energiezentren verschlossen sind, fühlst du dich eingeengt und nicht im Vollbesitz deiner Kräfte. Yoga Übungen öffnen die Chakras, du fühlst dich weit, offen und verbunden. Wenn z. B. das Bauchchakra geöffnet ist, erfährst du Mut und Selbstvertrauen. Wenn das Herzchakra geöffnet ist, spürst du Frieden und Verbundenheit. Ist das Stirnchakra geöffnet, erfährst du Intuition und Inspiration. Musst du mit diesen Begriffen wie Prana, Nadis, Chakras vertraut sein, um vom Yoga Nutzen zu ziehen? Nein. Wenn du Yoga übst, wirst du mehr Energie, Leichtigkeit, mehr Selbstvertrauen und Freude spüren. Das merkst du oft schon in der ersten Yogastunde, spätestens nach ein paar Yogastunden.

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Was ist Yogatherapie und wie wirkt sie?

Was ist Yogatherapie und wie wirkt sie?

Yoga hilft gesunden Menschen, neue Energie, Selbstvertrauen, Freude und Entspannung zu erfahren. Yoga wirkt vorbeugend bei vielen, gerade stressbedingten Krankheiten. Yoga kann auch heilend wirken, und die Yoga Übungen können angepasst werden an die Bedürfnisse von Menschen mit diversesten körperlichen und/oder psychischen Erkrankungen/Einschränkungen. Die Anpassung der Yoga Übungen für Menschen mit körperlichen und/oder psychischen Erkrankungen ist das Gebiet der Yogatherapie. Und ist der Yogatherapeut auch Heilpraktiker oder Arzt bzw. im Auftrag eines Arztes oder Heilpraktikers tätig, kann er dir auch helfen, mit Yogatherapie wieder gesund zu werden. Zunächst heißt Yogatherapie jedoch die Anpassung der Yoga Übungen an die besonderen Bedürfnisse bei körperlichen und/oder psychischen Beschwerden.

Viele Anregungen dazu findest du auch auf dem Yogatherapie Portal sowie dem Portal der Psychologischen Yogatherapie. In vielen der Yoga Vidya Zentren sind Yoga Psychotherapeuten tätig. Und bei Yoga Vidya Bad Meinberg ist eine große Yogatherapie und Psychologische Yogatherapie Abteilung. In speziellen Seminaren, in Einzelsitzungen und/oder Yogatherapiekuren bekommst du viele Anregungen für den Umgang mit etwaigen Erkrankungen.

Yoga-Therapie ist ein sanfteres Yoga für Menschen mit körperlichen Beschwerden und kleineren oder größeren Einschränkungen. Yoga Therapie gibt es in Gruppen, als spezialisierte Yogakurse, Yoga Therapie Seminare oder Yoga Therapie Workshops. Yoga Therapie gibt es auch als Einzelsitzung. In einer Yoga Therapie Sitzung bekommst du Tipps, wie du deine Yoga Praxis an die Bedürfnisse deines Körpers anpassen kannst. Yoga Therapie ist normalerweise keine medizinische Behandlung. Allerdings kann ein Heilpraktiker oder ein Arzt, Yoga Therapie auch zur Behandlung von Krankheiten einsetzen und verschreiben. Bei Yoga Vidya Bad Meinberg gibt es eine Yoga Therapie Abteilung mit mehreren Heilpraktikern. In den Yoga Vidya Yogaschulen und Seminarhäusern gibt es viele Yoga Therapie Seminare, Kurse und Workshops. Und du kannst bei Yoga Vidya die Ausbildung zum Yogatherapeuten machen.

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Was ist Psychologische Yoga-Therapie und wie wirkt sie?

In der Psychologischen Yoga Therapie wird Yoga als Selbsterfahrung eingesetzt, um einen Zugang zur inneren Kraft und Positivität zu finden. Die Psychologische Yoga Therapie hilft, Ängste in Vertrauen, Ärger in Gelassenheit, Niedergeschlagenheit in neue Lebensfreude umzuwandeln. In der psychologischen Yoga Therapie lernst du, wie du inmitten von Herausforderungen innere Ruhe bewahren kannst, wie du Asanas als Selbsterfahrung nutzen, Pranayama für Harmonie der Energien einsetzen und Tiefenentspannung als innere Ressource erfahren kannst. Die Psychologische Yoga Therapie gibt es in Gruppen als Yogakurs/Yogastunde oder als Seminar/Workshop. Wird Yoga Psychologie von einem Psychotherapeuten, Psychiater oder Heilpraktiker (Psychotherapie) eingesetzt, wird sie meist kombiniert mit anderen psychotherapeutischen Techniken zur Heilung von psychischen Erkrankungen. Bei Yoga Vidya Bad Meinberg gibt es eine Abteilung Psychologische Yoga Therapie, mit Psychologen und Heilpraktikern. In den Yoga Vidya Zentren und Seminarhäusern gibt es Yoga Therapie Stunden, Workshops und Seminare. Und du kannst bei Yoga Vidya die Ausbildung zum psychologischen Yogatherapeuten machen.

Mehr zur psychologischen Yogatherapie »
Seminare Psychologische Yogatherapie »
Ausbildung Psychologische Yogatherapie »

Was ist Spirituelle Lebensberatung und wie funktioniert sie?

Die Spirituelle Lebensberatung als Begleitung und Unterstützung bei Fragen zu deiner spirituellen Praxis, deiner Lebenssituation und deiner persönlichen Entwicklung.

In der spirituellen Lebensberatung geht es darum, dich in deiner jetzigen Situation zu begleiten und dir eine Hilfe zu geben, dich wohler zu fühlen, ein tieferes Verständnis für dich und das Erlebte aus einer spirituellen Position des Seins zu bekommen.

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Ausbildung Spirituelle Lebensberatung »

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Was hat Yoga mit Meditation zu tun?

Was hat Yoga mit Meditation zu tun?

Meditation gehört untrennbar zu Yoga. Wenn man eine Asana lange hält, kann man schon dadurch in die Meditation gehen. Der meditative Zustand ist dem Tiefschlaf sehr ähnlich, nur dass der Körper und der Geist wach sind. Patanjali schreibt in seinen Yogasutras, dass „Yoga das Zur-Ruhe-Bringen der Gedanken im Geist ist“ und genau dieses Ziel verfolgt auch Meditation. Es ist mittlerweile wissenschaftlich nachgewiesen, dass Meditation und das Beruhigen der Gedanken die Konzentration fördert, Stress reduziert, die Menschen optimistischer stimmt, denn sie machen sich weniger Sorgen oder können mit ihren sorgenreichen Gedanken konstruktiv umgehen. Meditation verbessert auch die Effektivität von Nervenfasern und lindert dadurch Schmerzen. Durch Meditation kann man dem Alltagsstress und der Hektik entkommen, durch ganz unterschiedliche Meditationstechniken zu innerer Ruhe, Frieden, Positivität, Kreativität und Lebensfreude finden. Am Anfang ist es wichtig, auf ein Objekt zu meditieren: den Atem, ein Mantra, ein Bild. Wenn man in der Meditation schon weiter fortgeschritten ist, kann man auch auf die Abstraktion meditieren. Wenn wir hier über Meditation sprechen, dann hört es sich wie eine ganz einfache Sache an, das ist sie auch, wenn man jedoch tiefer gehen möchte, über die Meditation eine Verbindung zu seinem Höheren Selbst bekommen und darin aufgehen möchte, dann muss man Meditation auf einer anderen Ebene angehen. Diese Ebene ist im Bereich des Raja Yoga ausführlich beschrieben. Um Meditation zu erreichen muss man im Normalfall unterschiedliche Entwicklungsstufen durchlaufen. Im Raja Yoga gibt es acht Glieder (Ashtangas):

• Yama • Niyama • Asana • Pranayama • Pratyahara • Dharana • Dhyana • Samadhi.

Yama sind die Regeln, die man im Umgang mit anderen Menschen pflegen sollte: Ahimsa (Nichtverletzen), Satya (Wahrhaftigkeit), Brahmacharya (Vermeiden von sexuellem Fehlverhalten), Aparigraha (Unbestechlichkeit, Nicht-Annehmen von Geschenken), Asteya (Nicht-Stehlen).

Niyama sind die Gebote, die wir im Umgang mit uns selbst pflegen sollten: Saucha (innere und äußere Reinheit), Santosha (Zufriedenheit), Tapas (Askese), Swadhyaya (Selbststudium), Ishvarapranidhana (Gottesverehrung).

Asanas und Pranayama können einem helfen, seinen Körper mehr unter Kontrolle zu bekommen, um immer mehr in der Lage zu sein, Pratyahara zu üben, seine Sinne nach innen zurückzuziehen. Dann ist man in der Lage, sich zu konzentrieren, indem man sich bewusst auf eine Form konzentriert.

Dharana - Konzentration. Dharana ist die Praxis, den Geist zu konzentrieren, indem man ihn z.B. auf ein äußeres Objekt oder eine innere Idee richtet, unter Ausschluss aller anderen Gedanken

In Dhyana sind wir so sehr in uns selbst zurückgezogen, dass unsere Gedanken nur noch zum Meditationsobjekt gehen.

Und in Samadhi können wir auch das Meditationsobjekt auflösen, mit ihm verschmelzen und in Gott aufgehen. Dann sind einem alle Polaritäten egal, sei es Erfolg oder Misserfolg, Schmerz oder Vergnügen, Respekt oder Respektlosigkeit, Ehre oder Schmach, Gewinn oder Verlust. Swami Sivananda beschreibt diesen Zustand: „Sachlichkeit, Urteilsvermögen, Gelassenheit, Selbstbeherrschung, das Ausgerichtet-Sein des Geistes auf einen Punkt, Ahimsa, Satya, Reinheit, Tapferkeit, Geduld, Vergebung, Abwesenheit von Wut, der Geist des Dienens, Hingabe, Liebe für alle und alles werden deine Charaktereigenschaften sein.“

Wie hängen Yoga und Ayurveda zusammen?

Es gibt zahlreiche Parallelen zwischen Yoga und Ayurveda. Das Grundkonzept der beiden Systeme ist in der 5000 Jahre alten Schrift der Veden verankert. Das Wissen ist aber wahrscheinlich viel älter, denn früher wurden Informationen nur mündlich weitergegeben. Ayurveda ist das älteste überlieferte Gesundheitssystem und wird als vorbeugende Maßnahme eingesetzt oder aber auch zur Heilung. Im Grunde kann auch Yoga zur Vorbeugung oder zur Heilung eingesetzt werden, wie zahlreiche Studien das auch schon belegen. Yoga hat positive Auswirkungen auf das Immunsystem, hilft bei Rückenschmerzen, kann gegen Angst und Stress eingesetzt werden und die Rehabilitation nach einer langen Krankheit oder Operation unterstützen.

Sowohl Yoga als auch Ayurveda dienen der Gesunderhaltung des menschlichen Körpers, sorgen für Vitalität und Lebensfreude bis ins hohe Alter. Ayurveda fällt in den Bereich der Ganzheitsmedizin, die sich um Einheit und Harmonie von Körper, Geist und Seele bemüht. Yoga an sich bedeutet Einheit und Harmonie. Der yogische Weg strebt also diese vollkommene Harmonie an, die sich nach innen hin als Einheit zwischen Körper, Geist und Seele offenbart, nach außen hin ist sie als Einklang mit der Natur und der Umwelt wahrzunehmen.

Ayurveda ist die Lehre der Ernährung, die auf die drei Doshas zurückgeht. Diese Doshas sind Vata, Pitta und Kapha. Sie bestehen aus den fünf Elementen, aus denen unser Universum besteht: Äther (Raum), Luft, Feuer, Wasser, Erde. Vata besteht aus Äther (Raum) und Luft, Pitta aus Feuer und Wasser, Kapha aus Wasser und Erde. Diese drei körperlichen Konstitutionen stehen also in einer engen Wechselwirkung mit der Natur und der Umwelt und genau so muss auch die Nahrung sein. Ayurveda ergänzt Yoga an diesem Punkt auf ideale Weise. Die Yogis möchten ihren Körper in ein universelles Gleichgewicht bringen, um in völliger Entspannung an das wahre Wissen vom Leben zu gelangen. Sie möchten die tieferen Zusammenhänge des Lebens verstehen, die ewige Wahrheit erfahren und die Offenbarungen der Stille erleben. Dafür brauchen sie einen gesunden Körper, einen gesunden Geist, eine gesunde Seele. Dann werden sie heil und können sich vollkommen für die höheren Bewusstseinsebenen öffnen.

Ayurveda steht für Lebensqualität, Gesundheit, Sinnesgenuss und Spiritualität. Yoga steht ebenfalls für Lebensqualität, Gesundheit und Spiritualität, wenn es allerdings um den Sinnesgenuss geht, stellt Yoga den Anspruch der Verhaftungslosigkeit. Deswegen neigen viele Yogis zur Askese, um nicht dem Sinnesgenuss zu verfallen und dabei ihr yogisches Ziel aus den Augen zu verlieren. Im Grunde kann ein Yogi die Sinne auch genießen, wenn er sich nicht zu sehr davon leiten lässt und immer weiß, dass das, was er mit seinen Sinnen genießt, nicht real ist.

Yoga und Ayurveda bestehen beide darauf, dass man auf seinen Körper hören muss, der genau weiß, was gut für ihn ist. Die Menschen sollten auf ihre innere Weisheit vertrauen, wenn sie in eine Yoga Asana gehen oder sich für ein bestimmtes Nahrungsmittel entscheiden. Es ist wichtig, dass ein Mensch auf sich selbst und seinen Körper vertraut. Wenn man dies nicht tut und sich beispielsweise bei einer Yoga Asana von einem Idealbild leiten lässt und nicht von seinen eigenen physischen Fähigkeiten, dann verletzt man sich eher, anstatt sich etwas Gutes zu tun. Oder wenn man sich in Punkto Ernährung von einem Schönheitsideal, Kalorientabellen oder sonstigen Nährwertempfehlungen leiten lässt, verliert man den Draht zu dem eigenen Körper und seinen Bedürfnissen. Yoga und Ayurveda können einem Menschen helfen, diese Verbindung zum Körper wiederherzustellen und ihn mit seinem Geist und seiner Seele in Einklang zu bringen. Denn was nützt einem Menschen ein Körper, der durch Selbstkasteiung dem Schönheitsideal entspricht und dessen Seele davon krank ist? Yoga und Ayurveda möchten dem Menschen etwas Gutes tun, ihn heilen, ihm helfen, sich persönlich und spirituell weiterzuentwickeln.

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